CH346110A - Pumpe mit Elektromotor - Google Patents
Pumpe mit ElektromotorInfo
- Publication number
- CH346110A CH346110A CH346110DA CH346110A CH 346110 A CH346110 A CH 346110A CH 346110D A CH346110D A CH 346110DA CH 346110 A CH346110 A CH 346110A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- liquid
- engine compartment
- pumped
- shaft seal
- pump according
- Prior art date
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 32
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 8
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 6
- 230000001050 lubricating effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 claims 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 claims 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000001914 calming effect Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 238000005536 corrosion prevention Methods 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Landscapes
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
Pumpe mit Elektromotor Die Erfindung betrifft eine Pumpe mit Elektro motor, bei welcher der Pumpenhohlraum und der Motorraum- je an einer Seite einer gemeinsamen Be grenzungswand angeordnet sind, der Motorraum we nigstens im Bereich der rotierenden Teile mit einer elektrisch isolierenden, korrosionsverhütenden und schmierenden Flüssigkeit gefüllt ist, und Mittel vor gesehen sind, welche den Druck der zu pumpenden Flüssigkeit auf die Flüssigkeit im Motorraum über tragen.
Bei bekannten Pumpen dieser Art berühren die beiden Flüssigkeiten einander im Bereiche einer Durchführung der den Motor mit der Pumpe ver bindenden Antriebswelle durch die gemeinsame Be grenzungswand entweder direkt oder indirekt über eine Dichtungsflüssigkeit, insbesondere Quecksilber. Dadurch wird der Druck der zu pumpenden Flüssig keit auf die Flüssigkeit im Motorraum übertragen. Es wurde auch vorgeschlagen, zwischen beiden Flüssig keiten eine Membran zur Druckübertragung anzu ordnen. Die direkte Berührung beider Flüssigkeiten erfolgt vorzugsweise in einem sog. Beruhigungsraum, um ein Vermischen zu verhindern.
Es ist auch be kannt, Mittel vorzusehen, welche eine Rotation der Flüssigkeiten im Bereiche der Berührung und auf diese Weise eine wirbellose, scharfe Trennung be wirken. Weiterhin sind Wellendurchführungen be kannt, bei denen die Dichtungsflüssigkeit zusammen mit der angrenzenden, zu pumpenden Flüssigkeit rotiert.
Gegenüber diesen bekannten Ausführungen kenn zeichnet sich die erfindungsgemässe Pumpe mit Elek tromotor dadurch, dass eine den flüssigkeitsdicht ge- kapselten Motor mit der Pumpe verbindende An triebswelle durch die gemeinsame Begrenzungswand mittels einer Wellendichtung hindurchgeführt ist, bei welcher die zu pumpende Flüssigkeit und die Flüssig- keit, mit welcher der Motorraum gefüllt ist, einander weder direkt noch indirekt über eine Dichtungsflüssig keit berühren, und dass ausschliesslich mechanische Mittel vorgesehen sind,
um den Druck der zu passen den Flüssigkeit auf die Flüssigkeit im Motorraum zu übertragen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes Aus führungsbeispiel, Fig.2, 3 und 4 je einen teilweisen Längsschnitt durch ein zweites, drittes und viertes Ausführungs beispiel.
Die in Fig. 1 dargestellte Pumpe mit Elektromotor besitzt einen Pumpengehäuseteil 1 und einen Motor gehäuseteil 2, einen Pumpenrotor 3, einen Motor anker 4 und Feldwicklungen 5. Die Innenräume der Gehäuseteile sind durch eine Zwischenwand 6, welche ein Lager 7 und eine als Lippendichtung ausgebildete Wellenabdichtung 8 trägt, voneinander getrennt. Im Bereiche dieser Dichtung ist die Welle mit einem Be lag 9 versehen, dessen Härte nach der Mohs'schen Skala 5 bis 10 ist. Die Zwischenwand weist Bohrun gen 10 auf, vor denen eine ringförmige, gewellte Membran 11 angeordnet ist.
Die dem Motor zuge wandte Seite der Wellenabdichtung steht durch eine Bohrung 12 mit dem Motorraum in Verbindung, der mit einer elektrisch isolierenden, korrosionsverhüten den und schmierenden Flüssigkeit, z. B. Transforma- torenöl, gefüllt ist. Die andere Seite der Wellen abdichtung ist der im Pumpenraum befindlichen, um wälzenden Flüssigkeit ausgesetzt.
Der einerseits der Wellenabdichtung herrschende Druck der im Pumpenraum befindlichen Flüssigkeit wird über die Membran und die Bohrungen 10 auf die im Motor befindliche vorgenannte Flüssigkeit und durch die Bohrung 12 auf die andere Seite der Wellenabdichtung übertragen. Es herrscht also beider seits der Wellenabdichtung derselbe Druck, und es besteht praktisch keine Veranlassung zu einem Flüssigkeitsaustausch zwischen, dem Pumpenraum und dem Motorraum. Dadurch sind die an die Dich tung zu stellenden Anforderungen herabgesetzt, und es wird die Wirksamkeit einer gegebenen Dichtung erhöht.
Fig.2 zeigte eine andere Ausführungsform der Wellenabdichtung in Form einer Schleifringdichtung mit den unter Federdruck stehenden Schleifringen 13.
Gemäss Fig.3 sind die Dichtungslippen mit der Membran verbunden und auf der Welle axial ver schiebbar.
Es genügt, wenn der Motor lediglich im Bereich seiner rotierenden Teile mit Flüssigkeit gefüllt ist. Zu diesem Zwecke kann, wie Fig.4 zeigt, ein Rohr 13 flüssigkeitsdicht zwischen die Stirnwände des Motor raums eingesetzt werden, so dass der Rotor in diesem Rohr und der Stator ausserhalb desselben liegt. Es werden dann nur der Rohrinnenraum und die mit ihm verbundenen Räume mit der betreffenden Flüssigkeit gefüllt, insbesondere die an der dem Motor zuge wandten Seite an die Membran und an die Wellen abdichtung angrenzenden Räume. Der Stator liegt trocken und ist durch die Öffnungen 14 luftgekühlt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Pumpe mit Elektromotor, bei welcher der Pum penhohlraum und der Motorraum je an einer Seite einer gemeinsamen Begrenzungswand angeordnet sind, der Motorraum wenigstens im Bereich der rotierenden Teile mit einer elektrisch isolierenden, korrosionsver hütenden und schmierenden Flüssigkeit gefüllt ist, und Mittel vorgesehen sind, welche den Druck der zu pumpenden Flüssigkeit auf die Flüssigkeit im Mo torraum übertragen, dadurch gekennzeichnet,dass eine den flüssigkeitsdicht gekapselten Motor mit der Pumpe verbindende Antriebswelle durch die gemein same Begrenzungswand mittels einer Wellendichtung hindurchgeführt ist, bei welcher die zu pumpende Flüssigkeit und die Flüssigkeit, mit welcher der Mo torraum gefüllt ist, einander weder direkt noch in direkt über eine Dichtungsflüssigkeit berühren, und dass ausschliesslich mechanische Mittel vorgesehen sind, um den Druck der zu pumpenden Flüssigkeit auf die Flüssigkeit im Motorraum zu übertragen. UNTERANSPRÜCHE 1.Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannten Mittel zur Übertragung des Druckes der zu pumpenden Flüssigkeit auf die Flüssigkeit im Motorraum durch wenigstens eine Membran gebildet sind, deren eine Seite an die zu pumpende Flüssigkeit und deren andere Seite an die Flüssigkeit im Motorraum angrenzt. 2. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wellenabdichtung eine Lippen dichtung mit mindestens einer Dichtungslippe ist. 3. Pumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Begrenzungswand durch die Membran gebildet und die Wellenabdichtung auf der Welle verschiebbar ist. 4.Pumpe nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die genannte Begrenzungswand durch die Membran gebildet und die Wellenabdichtung starr mit dem Gehäuse verbunden ist. 5. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Welle im Bereich der Wellenab dichtung einen Überzug aufweist, dessen Härte nach der Mohs'schen Skala 5 bis 10 ist. 6. Pumpe nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Wellenabdichtung eine Schleifring dichtung ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346110T | 1956-07-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346110A true CH346110A (de) | 1960-04-30 |
Family
ID=4507510
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346110D CH346110A (de) | 1956-07-18 | 1956-07-18 | Pumpe mit Elektromotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346110A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222159B (de) * | 1963-05-31 | 1966-08-04 | Licentia Gmbh | Ausfuehrung eines Spaltrohres zur Abdichtung des Staenderraumes im Gehaeuse eines kleinen Pumpenmotors |
| EP0507274A3 (en) * | 1991-04-04 | 1995-03-29 | Baker Hughes Inc | Submersible pump protection for hostile environments |
-
1956
- 1956-07-18 CH CH346110D patent/CH346110A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1222159B (de) * | 1963-05-31 | 1966-08-04 | Licentia Gmbh | Ausfuehrung eines Spaltrohres zur Abdichtung des Staenderraumes im Gehaeuse eines kleinen Pumpenmotors |
| EP0507274A3 (en) * | 1991-04-04 | 1995-03-29 | Baker Hughes Inc | Submersible pump protection for hostile environments |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1958225A1 (de) | Druckbelastete Pumpe | |
| DE102019217345A1 (de) | Kühlsystem für eine energieübertragungseinheit | |
| DE3044253A1 (de) | Brennkraftmaschine, insbesondere einreihige mehrzylinder-brennkraftmaschine | |
| DE3721398C2 (de) | ||
| EP0814268B1 (de) | Modularer Bausatz zur Herstellung einer Pumpe, insbes. einer Permanentmagnetkupplungspumpe | |
| DE69801740T2 (de) | Kreiselpumpe mit Radialdichtring | |
| DE1798065U (de) | Kraftstoffpumpe. | |
| EP0188713B1 (de) | Ölfördereinrichtung für Vakuumpumpen | |
| DE3623392C2 (de) | Pumpenkombination | |
| DE3106483A1 (de) | Stopfbuechsloses pumpenaggregat | |
| DE3301563C2 (de) | Zweikreispumpe | |
| DE2162408C3 (de) | Hydro-radialkolbenmotor | |
| AT167541B (de) | Wasserringpumpe für gasförmiges Fördermittel | |
| DE596413C (de) | Schmiervorrichtung fuer Gleitlager mit am Umfang der Lagerschale verteilten Schmierloechern zur Schmierung mit fluessigem Schmiermittel | |
| DE102005003476A1 (de) | Spaltrohrmotor mit geschlossenem Kühlsystem | |
| DE395667C (de) | Schmiervorrichtung fuer Zahnradoelpumpen | |
| DE2257659A1 (de) | Hubkolbenbrennkraftmaschine | |
| DE939119C (de) | Einrichtung zur Schmierung eines ausserhalb des oelgefuellten Getriebekastens liegenden Getriebeteiles | |
| DE2010403A1 (de) | Verfahren zur Zufuhrung einer Flussig keit in einen Rotor, Flussigkeitszufuhrung zur Durchfuhrung des Verfahrens und Anwen dung des Verfahrens | |
| DE2331462A1 (de) | Hydropumpe | |
| AT74749B (de) | Kreislaufschmierung für Lager. | |
| DE1653741A1 (de) | Motorpumpe mit gemeinsamem Pumpen- und Motorgehaeuse | |
| DE1085115B (de) | Elektrobohrer fuer Tiefbohrzwecke | |
| DE1403513C (de) | Aus einem Rotationskolbenverdichter oder einer Rotationskolbenpumpe und einem Elektromotor bestehendes Aggregat | |
| DE664636C (de) | Kraftuebertragungsanlage mit Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Fahrzeuge |