CH346161A - Mittels Hochfrequenz arbeitende Trocknungsvorrichtung - Google Patents

Mittels Hochfrequenz arbeitende Trocknungsvorrichtung

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CH346161A
CH346161A CH346161DA CH346161A CH 346161 A CH346161 A CH 346161A CH 346161D A CH346161D A CH 346161DA CH 346161 A CH346161 A CH 346161A
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Carl Bremer Rudolf
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Carl Bremer Rudolf
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    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B3/00Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat
    • F26B3/32Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action
    • F26B3/34Drying solid materials or objects by processes involving the application of heat by development of heat within the materials or objects to be dried, e.g. by fermentation or other microbiological action by using electrical effects

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Description


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 Mittels Hochfrequenz arbeitende    Trocknungsvorrichtung   Die vorliegende Erfindung betrifft eine mittels Hochfrequenz arbeitende    Trocknungsvorrichtung,   bestehend aus einem    langgestreckten,   als geerdete Elektrode verwendbaren Transportband, aus einer über dem Transportband angeordneten Hochpotentialelektrode und aus mindestens einem Hochfrequenzgenerator, wobei sich die Hochpotentialelektrode längs des gesamten    Durchlaufweges   des Trockengutes erstreckt und aus mehreren, wenigstens zum Teil elektrisch miteinander verbundenen, aber relativ zueinander und zum Transportband verstellbaren Teilstücken besteht, sowie ein zur Trocknung von Holz bestimmtes Betriebsverfahren mit einer derartigen Vorrichtung. 



  Bei der Trocknung von verschiedenen Materialien, wie z. B.    Holz,   darf die    Hochfrequenzenergie   nicht während des ganzen    Trocknungsprozesses   mit gleichbleibender Intensität auf das Trockengut einwirken, da das zu trocknende Material dadurch geschädigt werden kann. Wie bereits    veröffentlicht   wurde, muss beispielsweise bei    Holz   nach einer anfänglich starken Erwärmungsperiode die    Hochfre-      quenzenergie   laufend gedrosselt werden, um so zu    verhindern,   dass im Zentrum der Holzstücke ein starker Druckanstieg erfolgt, der Risse und Sprünge in dem Holz verursachen kann. 



  Diese Forderung kann bei absatzweiser Trocknung dadurch erreicht werden, dass in einer Trockenkammer die zugeführte    Hochfrequenzenergie   dem Trockengut und seinem momentanen Feuchtigkeitswert entsprechend reguliert wird. Der Nachteil dieser Anlage liegt ohne Zweifel darin, dass der Hochfrequenzsender nur eine kurze Zeit unter voller Belastung arbeitet und während des übrigen    Trock-      nungsprozesses   gedrosselt ist. Dadurch verschlechtert sich aber der Wirkungsgrad der Trocknung erheblich, da die Heizleistung des Senders auch bei nur    geringer      Hochfrequenzenergieerzeugung   weitgehend aufrechterhalten werden muss.

   Auch bei kontinuierlichem    Trocknungsprozess,   das heisst, wenn das Trockengut auf einem Transportband durch elektrische Wechselfelder unterschiedlicher Feldstärke hindurchgeführt wird, ergaben sich bisher Schwierigkeiten, da entweder für jeden    Trocknungsbereich   ein eigener Sender oder    einzelne   einstellbare Anpassungsglieder vorgesehen werden mussten.

   Diese beiden Möglichkeiten sind jedoch wegen ihres technischen    Aufwandes   unbefriedigend, da    insbesondere   wegen der zu    Trocknungszwecken   hohen Frequenzen - es kommen in der Regel Frequenzen zwischen 5 und 30 MHz zur Anwendung - Verkoppelungen zwischen den    einzelnen   Trockenabschnitten zu befürchten sind, die die Einhaltung genauer Energiebedingungen in den    einzelnen   Abschnitten sehr erschweren. Darüber hinaus würde der    Trocknungsprozess   unter für das Trockengut günstigeren Verhältnissen durchgeführt werden können, wenn es gelänge,    eine   kontinuierliche    Änderung   der    Hochfrequenzenergie   von Bereich zu Bereich zu ermöglichen.

   Eine weitere Forderung an eine derartige    Trocknungsanlage      be-      stände      darin,   dass die hochfrequente Feldenergie je nach der Art des Trockengutes in den    einzelnen   Bereichen eingestellt werden kann. 



  Die Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung ist dadurch    gekennzeichnet,   dass in    Durchlauf-      richtung   gesehen in der zweiten Hälfte der Gesamtelektrode ein    Anpassungsglied   für die Einspeisung der    Hochfrequenzenergie   vorgesehen ist, welches die Spannung am    Einspeisepunkt   einen endlichen Wert aufweisen und von diesem aus in beiden Elektrodenrichtungen ansteigen lässt, und ferner am Einspeisepunkt ein mit dem Generator verbundenes Spannungsregelorgan zur    Konstanthaltung   der Spannung vorgesehen ist.

   

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 Das zum Trocknen von    Holz      bestimmte   Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein erster    Elektrodenabschnitt   der Gesamtelektrode so eingestellt wird, dass die Feuchtigkeit des Holzes während des Durchganges durch das von diesem    Elektrodenabschnitt   ausgehende Feld bis gegen die Siedetemperatur erwärmt wird, wobei je nach' der Feuchtigkeit des Trockengutes eine Rückwirkung auf die Spannungsverteilung erfolgt, derart, dass die Spannung an diesem    Elektrodenabschnitt   mit zunehmender Feuchtigkeit auf Grund der dadurch erhöhten    kapazitiven   Belastung erhöht    wird,

     wobei das    Holz   anschliessend in eine Trockenzone verminderter Energie gelangt. 



  In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes   dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 einen Längsschnitt durch eine Hochfrequenztrockenanlage,    Fig.2   einen Querschnitt durch die Darstellung der    Fig.   1. 



  Die in    Fig.   1 dargestellte    Trocknungsapparatur   besteht aus einem    langgestreckten   Trockentunnel 1, durch den ein aus Metallgliedern zusammengesetztes Transportband 2 längs hindurchläuft. An der    Ein-      und      Austrittsstelle   des Bandes in die Kammer ist je eine    öffnung   3 freigelassen, die mittels der Schieber 4 mehr oder weniger je nach der Höhe des Trockengutes abgedeckt werden kann. Das Transportband läuft um die Rollen 5, von denen eine durch einen Motor mit einstellbarer Drehzahl angetrieben wird.

   Ferner liegen an dem Transportband 2 Spannrollen 6 und 7 an, um ihm so eine ausreichende mechanische Spannung zu verleihen.    Zweckmässigerweise   werden ferner    Walzbürsten   (nicht dargestellt) zur Säuberung des    Transportbandes   vorgesehen. In dem Trockentunnel läuft das Band auf einer perforierten Unterlage 8, während es bei der Rückführung über Rollen 9 geleitet wird, die zwischen den Stützen 10 des Trockentunnels angeordnet sein können. 



  Die    Hochpotentialelektrode   ist ebenfalls perforiert und besteht bei dem    vorliegenden   Ausführungsbeispiel aus den drei Abschnitten 11, 12 und 13, die durch elastische Verbindungsstücke 14 und 15 elektrisch aneinander angeschlossen sind. Wie aus    Fig.   2 zu ersehen ist, haben die    Elektrodenabschnitte      U-för-      migen   Querschnitt, der nach unten, also zu dem Trockengut hin, geöffnet ist. Die Elektrodenabschnitte hängen einzeln an Bändern, Stangen oder Seilen, die über die Isolatoren 16 an Rollen 17 befestigt sind.

   Diese Rollen oder andere    derartige   Vorrichtungen können von Hand oder elektrisch mittels der    Verstelleinrichtungen   18 rotiert werden, so dass der Abstand der einzelnen    Elektrodenabschnitte   zu dem Trockengut verändert werden    kann.   



  An dem    Elektrodenabschnitt   11 ist    ferner   noch eine Zusatzelektrode 21 angebracht, die in ihrer relativen Lage zu dem    Elektrodenabschnitt   11 ver- ändert werden kann. Durch derartige Zusatz-    elektroden   kann erreicht werden, dass die elektrische Feldstärke an bestimmten Stellen des Tunnels erhöht wird, womit an diesen Stellen auch die Energieeinwirkung auf das Trockengut erhöht ist. Die Zusatzelektrode 21 an der Eingangsöffnung des Trockentunnels bezweckt z. B., dass das kalte Wasser im    Nassgut   zunächst rasch auf annähernd Siedetemperatur erhöht wird, ohne dass der eigentliche    Trocknungsvorgang   beginnt. 



  In eine Seitenwand des Tunnels ist am untern Ende eine Öffnung 19 eingelassen, durch die Warmluft in den Trockenraum einströmt. Dieser Warmluftstrom dient dazu, die aus dem Trockengut austretende Feuchtigkeit aufzunehmen und abzuführen; insbesondere wird durch diesen Luftstrom ein Kondensieren der verdampften Flüssigkeit an den Innenwänden oder den Elektroden vermieden. Durch die bei 20 angedeutete    öffnung   wird die nun mit Feuchtigkeit beladene Luft wieder abgesaugt. Um dem Luftstrom freien Zugang zu dem Trockengut und den Elektroden zu ermöglichen, sind - wie bereits erwähnt - die Unterlage des Transportbandes 8, das Transportband 2 selbst sowie die Elektrode durch Perforation bzw. Gitterstruktur luftdurchlässig.

   Bei dieser Anordnung wird zweckmässig ein mit .Luft gekühlter    Hochfrequenzsender   verwendet; die den Sender verlassende Kühlluft kann dann direkt durch die    öffnung   19 in den Trockenraum geleitet werden, womit sich ein eigenes Aggregat zur Warmlufterzeugung. erübrigt. 



  Der Ausgang des    Hochfrequenzsenders   ist über ein Anpassungsglied mit der durch den Pfeil bei 25 angedeuteten Stelle des    Elektrodenabschnittes   13 verbunden. 



  Vor einer Erklärung der Wirkungsweise der    Anlage   soll kurz der Trockenvorgang am Beispiel von Holz erläutert werden. 



  Wenn Hochfrequenz ganz allgemein auf ein feuchtes Trockengut einwirkt, wird in erster Linie das eingeschlossene Wasser auf Grund seines gegen- über dem eigentlichen Gut meist wesentlich grösseren    dielektrischen   Verlustwinkels erwärmt. Bei einem Holzstück befindet sich jedoch der Punkt grösster Feuchtigkeitskonzentration im Zentrum, da durch Lagerung die Flüssigkeit an den weiter aussen liegenden Stellen meistens schon etwas weiter verdunstet ist. Würde nun über längere Zeit eine gleichbleibende, hohe    Hochfrequenzenergie   auf das Holzstück einwirken, so würde sich das eingeschlossene Wasser zunächst bis auf Siedetemperatur erwärmen und anschliessend verdampfen.

   Da sich im Kern jedoch mehr Feuchtigkeit befindet als in der Umgebung, wird hier auch die Verdampfung einsetzen, womit auch der Druck im Innern des Holzstückes wegen    mangelnder   Ausgleichsmöglichkeit mit der Umgebung stark ansteigt. Wenn nun bei weiterer Beibehaltung des    Hochfrequenzfeldes   ein Austreten der verdampften Flüssigkeitsteile des Holzkerns auf    Grund   der engen Poren des    Holzstückes   unmöglich 

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 ist, entstehen Risse, die das Holz unter Umständen unbrauchbar machen. 



  Bei einer    Hochfrequenztrocknung   von    Holz   ist daher anzustreben, dass nach einer anfänglichen, schnellen Erhitzung bis auf hohe Temperaturen unter Siedepunkt die Energie so gedrosselt wird, dass ein zu hoher Druck im Innern der Holzstücke nicht entstehen kann. In der Praxis hat sich nun herausgestellt, dass - nach der anfänglichen schnellen Erhitzung bis gegen die Siedetemperatur - eine langsame Energieverminderung während des Trockenprozesses bis zur Austrocknung die besten Ergebnisse bringt. Die zugeführte Energiemenge und die Stärke der Drosselung während des Prozesses hängen vom Material, das heisst von der spezifischen Wärme sowie von der Dampfdurchlässigkeit ab. 



  Der    Hochfrequenzgenerator   erzeugt vorzugsweise eine Frequenz von über 5 MHz, z. B. von 14 MHz, da erfahrungsgemäss bei Frequenzen dieser Grössenordnung die besten Ergebnisse erzielt werden können. Wird nun bei geeigneter Anpassung die    Hochfrequenzenergie   an der mit 25 bezeichneten Stelle eingespeist, so bildet sich auf der Elektrode eine stehende Welle, wodurch sich zwischen der    Hochpotentialelektrode   11, 12 und 13 und dem als Elektrode wirkenden Transportband 2 eine von der Lage im Tunnel abhängige Spannung aufbaut. 



  Vom    Einspeisungspunkt   25 an erhöht sich die    Hochfrequenzspannung   nun nach beiden Seiten so, dass das Maximum bei    Höchstlast   am Eingang des Tunnels, also an der Zusatzelektrode 21, liegt und sich bei Leerlauf eine entsprechend niedrigere Spannung am Eingang ausbildet. 



  Die    $lektrodenabschnitte   können nun entsprechend der zu trocknenden    Holzsorte   eingestellt werden, ebenso die    Vorschubgeschwindigkeit.   



  Da die Feldbedingungen unabhängig von der Belastung gleichbleiben müssen, wird die Spannung am    Einspeisepunkt   durch eine entsprechende Nachregelung konstant gehalten. Die Auslastung des Senders wird nun dadurch erreicht, dass die Anlage je nach Feuchtigkeitsgehalt des Trockengutes mit einer mehr oder weniger grossen Menge beschickt wird, damit die verbrauchte Energie der Leistungskapazität des Senders entsprechend angepasst wird. Bei einem längere Zeit    gelagerten   Holz, das also bereits vorgetrocknet ist, kann beispielsweise die ganze Breite des Transportbandes belegt werden, während bei einem frisch geschlagenen Holz nur    2/#,   der Breite des    Transportbandes   ausgenützt werden darf, um den Sender nicht zu überlasten. 



  Bei hohem Feuchtigkeitsgehalt steigt nicht nur der wirksame Verlustwinkel    tg      a   des Kondensators an, sondern auch die    Dielektrizitätskonstante   a, wodurch besonders am Eingang des Tunnels die    kapa-      zitive   Belastung zunimmt, die Spannung ansteigt und die Energieeinwirkung auf das Trockengut erhöht wird. Aus diesen Gründen ist es von    Vorteil,   das Spannungsmaximum nicht unmittelbar an den Ein- gang des    Tunnels   zu verlegen, da sonst bei einer starken    kapazitiven   Belastung das Maximum der Spannung sich in dem Tunnel ausbildet und somit die Spannung am Eingang wiederum sinkt.

   Kommt nun Holz zur Trocknung, das beispielsweise den doppelten Feuchtigkeitsgehalt gegenüber vorher behandeltem Holz aufweist, steigt die Leistungsaufnahme bei gleichbleibender    Hochfrequenzspan-      nung   am Speisepunkt durch den vergrösserten Verlustfaktor    tg      b   an, wird aber noch durch das Ansteigen der    Spannung   längs der Elektrode, bedingt durch die höhere    Dielektrizitätskonstante   8, bei einem bestimmten Verhältnis von Holzdicke zum Luftabstand zwischen den Elektroden am Eingang des    Trockentunnels,      beispielsweise      um      15      %,

        erhöht.   Durch diese Selbstregulierung bei der beschriebenen Anlage können somit in relativ weiten Grenzen Hölzer verschiedenen Feuchtigkeitsgrades im gleichen    Trocknungsprozess   behandelt werden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, wie bereits erwähnt, dass die Spannung am    Einspeisepunkt   konstant gehalten wird. 



  Bewegt sich nun das    Holz   mit dem Transportband durch den Trockentunnel, so wird das Holz bei der Zusatzelektrode 21 zunächst bis auf etwas unter Siedetemperatur erhitzt, da einerseits auf Grund des geringeren Abstandes der Zusatzelektrode von der Gegenelektrode, anderseits wegen der höheren Spannung, die an diesem Ende der Elektrode herrscht, eine besonders hohe Feldstärke erzielt wird. Die Zusatzelektrode muss dabei so eingestellt werden, dass das Holz bei diesem Trockenabschnitt die Siedetemperatur nicht ganz erreicht, so dass der    Verdampfungsprozess   noch nicht einsetzt. In den anschliessenden Trockenabschnitten nimmt nun die    Hochfrequenzenergie   laufend so weit ab, dass    immer   nur gerade die Energie zugeführt wird, die eine dem Holz unschädliche Flüssigkeitsmenge entzieht.

   Seit diese unschädliche Flüssigkeitsmenge jedoch von dem absoluten Feuchtigkeitsgehalt stark abhängt, muss die    zugeführte   Energie im Laufe des    Trocknungsprozesses   auch weiterhin abnehmen, was durch eine entsprechende Einstellung der Elektroden ohne weiteres erreicht werden kann. Es ist jedoch dabei zu beachten, dass der tatsächliche Abstand der Elektroden nur in    einem   sehr geringen Bereich ver- ändert werden muss, da die Spannung auf Grund der stehenden Welle im vordern Teil des    Trock-      nungstunnels   an sich schon höher ist als an den weiter hinten gelegenen Abschnitten des Tunnels. 



  Durch die Anordnung der    Verstelleinrichtungen   18 zur Veränderung des Abstandes der Elektrodenabschnitte von der Gegenelektrode wird somit erreicht, dass einerseits das Holz ohne jede Schädigung in einem    kontinuierlichen      Trockenprozess   behandelt werden kann. Da reicht ein einziger Hochfrequenzgenerator aus, der während des Betriebes dauernd    mit   seiner Nennlast arbeitet, so dass einerseits der bestmögliche Wirkungsgrad der Trocknung erzielt wird, anderseits die ganze Anlage jeder Holz- 

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    sorte,   jedem Feuchtigkeitsgrad und jeder Stückgrösse angepasst werden kann. Bei sämtlichen bisher bekannten    Trocknungsanlagen   sind diese Vorteile nicht gegeben. 



  Die beschriebene    Anordnung   kann in vielen Punkten    abgeändert   und andern Verwendungsmöglichkeiten angepasst werden. So kann es beispielsweise für andere    Trockengüter   ausreichen, eine durchgehende Elektrode zu verwenden, wohingegen bei andern Trockengütern eine wesentlich grössere Zahl von Unterteilungen der Elektrode nötig werden können. Ferner kann es bei bestimmten Bedingungen von Vorteil sein, mehrere derartige Trockenanlagen hintereinander anzuordnen, die nacheinander von dem Trockengut durchlaufen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Mittels Hochfrequenz arbeitende Trocknungs- vorrichtung, bestehend aus einem langgestreckten, als geerdete Elektrode verwendbaren Transportband, aus einer über dem Transportband angeordneten Hochpotentialelektrode und aus mindestens einem Hochfrequenzgenerator, wobei sich die Hochpotentialelektrode längs des gesamten Durchlaufweges des Trockengutes erstreckt und aus mehreren, wenigstens zum Teil elektrisch miteinander verbundenen, aber relativ zueinander und zum Transportband verstellbaren Teilstücken besteht, dadurch gekennzeichnet,
    dass in Durchlaufrichtung gesehen in der zweiten Hälfte der Gesamtelektrode ein An- passungsglied für die Einspeisung der Hochfrequenzenergie vorgesehen ist, welches die Spannung am Einspeisepunkt einen endlichen Wert aufweisen und von diesem aus in beiden Elektrodenrichtungen ansteigen lässt, und ferner am Einspeisepunkt ein mit dem Generator verbundenes Spannungsregelorgan zur Konstanthaltung der Spannung vorgesehen ist.
    1I. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung gemäss Patentanspruch I zur Trocknung von Holz, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Elektrodenabschnitt der Gesamtelektrode so eingestellt wird, dass die Feuchtigkeit des Holzes während des Durchganges durch das von diesem Elektrodenabschnitt ausgehende Feld bis gegen die Siedetemperatur erwärmt wird, wobei je nach der Feuchtigkeit des Trockengutes eine Rückwirkung auf die Spannungsverteilung erfolgt, derart, dass die Spannung an diesem Elektro- denabschnitt mit zunehmender Feuchtigkeit auf Grund der dadurch erhöhten kapazitiven Belastung erhöht wird,
    wobei das Holz anschliessend in eine Trockenzone verminderter Energie gelangt. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Elektrodenteil einen einstellbaren Vorsprung besitzt, mit welchem eine wesentliche Erhöhung der Feldstärke erzielt werden kann. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden perforiert sind.
CH346161D 1956-02-02 1956-02-02 Mittels Hochfrequenz arbeitende Trocknungsvorrichtung CH346161A (de)

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