CH346174A - Uhrgehäuseboden - Google Patents
UhrgehäusebodenInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/08—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits
- G04B37/11—Hermetic sealing of openings, joints, passages or slits of the back cover of pocket or wrist watches
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B37/00—Cases
- G04B37/0008—Cases for pocket watches and wrist watches
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Uhrgehäuseboden Es ist bereits ein Uhrgehäuseboden bekanntgeworden, der aus einer mit zahnradartigen Einschnitten versehenen Blechplatte durch Ziehen, Prägen und Pressen hergestellt wird, wobei die zwischen den Randeinschnitten befindlichen federnden Zungen einen zylinderringförmigen Rand bilden, der einen kleineren Durchmesser besitzt, als der Teil bis zu seinem die Querschnittsform eines halben Pilzes aufweisende äussere Rand.
Die federnden Zungen dieses bekannten Gehäusebodens dienen zur kraftschlüssigen Halterung des Gehäusebodens an der entsprechend profilierten Innenwand des Gehäusemittelteils, wobei die Abdichtung des Uhrgehäuses ausschliesslich durch die aufeinanderliegen- den Ränder von Gehäusemittelteil und Gehäuseboden erfolgt. Ein wasserdichtes Uhrgehäuse kann mit einem derartig ausgebildeten Boden nicht hergestellt werden.
Demgegenüber betrifft die Erfindung einen Uhrgehäuseboden, der mittels eines sogenannten Kippschnapp-Verschlusses am Gehäusemittelteil kraft- und formschlüssig gehalten wird. Der aus einer Platte durch spanlose Formgebung hergestellte Uhrgehäuseboden gemäss der Erfindung, dessen Randquerschnitt etwa die Umrissform eines halben Pilzes zeigt, ist dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Innenrand eines hochgestellten zylinderringförmigen Randes sich radial nach aussen erstreckender Teil des Gehäusebodens einen Federbügel bildet.
Dabei kann der nach innen gezogene Schenkel des feder- bügelartig ausgebildeten Teils auf seiner ganzen Länge - auch an der Übergangsstelle zu dem hochgestellten zylinderringförmigen Rande - einen für die Federung erforderlichen Abstand von der Innenfläche des eigentlichen Gehäusebodens aufweisen.
Um einen flüssigkeitsdichten Sitz des Gehäusebodens an dem Gehäusemittelteil zu erzielen, ohne dass der dafür verwendete organische Dichtungswerkstoff an der Aussenseite des Gehäuses in Erscheinung tritt, kann der nach innen gezogene Schenkel des federbügelartigen Teils des. Gehäusebodens mit einem zur Aufnahme eines Dichtungsringes oder dergleichen dienenden nach oben offenen Bogen versehen sein, wobei der verdrängte Teil des Dichtungsringes in einen ringförmigen Raum zwischen Ge- häusebodenrandaussenseite und Gehäusemittelteilinnenseite ausweichen kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Uhrgehäuses gemäss der Erfindung dargestellt. Im einzelnen zeigen: Fig.l einen Vertikalschnitt durch den Rand eines Uhrgehäuses in wesentlich grösserem Massstab, Fig. 2 eine Aufsicht auf einen Uhrgehäuseboden gemäss der Erfindung in einem gegenüber Fig. 1 etwas kleinerem Massstäbe, Fig. 3 eine Seitenansicht des Bodens in Richtung des Pfeils III der Fig. 2. Der durch Stanzen und Ziehen und/oder Prägen und Drücken aus einer geeignet grossen Blechplatte hergestellte Boden besitzt einen im wesentlichen ebenen Teil 1, der am Rande gewölbt ist.
An den äussersten Peripherierand 2 schliesst sich ein nach innen gerichteter, ebener, kreisscheibenringförmiger Teil 3 an, der über einen nach oben offenen, einer Ringsicke entsprechenden Bogen 4 in den etwa vertikal hochgestellten, zylinderringförmigen Rand 5 übergeht, der an seinem obern Rand die nach aussen gerichtete Wulst 6 trägt. Unterhalb des ebenen horizontalen Ringteils 3 befindet sich ein Hohlraum 7, dessen Querschnittsform etwa einem Dreieck entspricht.
Zwischen der Unterfläche des bogenförmigen Teils 4 und der Innenfläche des Bodenteils 1 befin-
<Desc/Clms Page number 2>
det sich ein Luftspalt, wobei der bogenförmige Teil im allgemeinen auch beim elastischen Einwärtsschwenken des Randes 5 nicht in Berührung mit der Innenfläche des Bodenteils 1 kommt. Nur bei stärkeren einwärts gerichteten Schwenkungen des Randes 5 kommt die Unterseite des Bogens 4 in Berührung mit der Innenfläche des Bodenteils mit dem Ergebnis, dass der hochgestellte Rand 5 einer weiteren elastischen Abbiegung nach dem Innern des Gehäuses einen besonders hohen Widerstand entgegensetzt.
Der Rand 5 ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an den drei um etwa 120 Bogengrade gegeneinander versetzten Stellen 8, 9 und 10 in der aus den Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise unterbrochen. Während die etwas breitere Unterbrechung des Randes 5 für die Durchführung der Aufzieh- welle des Uhrwerkes dient, sind alle drei Unterbrechungen 8, 9 und 10 zusätzlich dazu bestimmt, den drei federnden am Aussenmantel des Uhrwerkes 12 oder an einem Werkhaltering angebrachten Halte- bolzen 11 den Durchtritt zum Gehäusemittelteil 13 zu gestatten,
das zu diesem Zwecke mit drei konischen Aussparungen 14 versehen ist. Ein derartiger Haltebolzen 11 ist in Fig. 1 gestrichelt und schematisch dargestellt. Die nach aussen gerichtete Wulst 6 des hochgestellten Randes 5 hintergreift, wie Fig. 1 zeigt, eine an der Innenseite des Gehäusemittelteils 13 angebrachte, nach innen gerichtete Ringwulst 15, während gleichzeitig der Dichtungsring 16 unter ent- sprechender Verformung sich gegen den untern Innenrand des Gehäusemittelteils 13 legt und dabei teilweise in den freien Raum zwischen der Aussenseite des hochgestellten Randes 5 und der Innenwand des Gehäusemittelteils 13 ausweichen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus einer Platte durch spanlose Verformung hergestellter Uhrgehäuseboden, dessen Randquerschnitt etwa die Umrissform eines halben Pilzes zeigt, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Innenrand eines hochgestellten zylinderringförmigen Randes (5) sich radial nach aussen erstreckender Teil (3) des Gehäusebodens einen Federbügel bildet.UNTERANSPRÜCHE 1. Uhrgehäuseboden nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein nach innen gezogener Schenkel des federbügelartig ausgebildeten Teils (3) auf seiner ganzen Länge - auch an der übergangs- stelle zu dem hochgestellten zylinderringförmigen Rande (5) - einen für die Federung erforderlichen Abstand von der Innenfläche des Gehäusebodens (1) aufweist. 2. Uhrgehäuseboden nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der nach innen gezogene Schenkel des federbügelartig ausgebildeten Teils (3) des Gehäusebodens einen zur Aufnahme eines Dichtungsringes (16) dienenden nach oben zu offenen Bogen (4) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346174T | 1974-03-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346174A true CH346174A (de) | 1960-04-30 |
Family
ID=4507539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346174D CH346174A (de) | 1974-03-12 | 1959-06-24 | Uhrgehäuseboden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346174A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224208B (de) * | 1948-10-19 | 1966-09-01 | Richard Pfisterer Fa | Uhrgehaeuseboden |
| JPS5482662U (de) * | 1977-11-24 | 1979-06-12 | ||
| JPS5547679U (de) * | 1978-09-25 | 1980-03-28 |
-
1959
- 1959-06-24 CH CH346174D patent/CH346174A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224208B (de) * | 1948-10-19 | 1966-09-01 | Richard Pfisterer Fa | Uhrgehaeuseboden |
| JPS5482662U (de) * | 1977-11-24 | 1979-06-12 | ||
| JPS5547679U (de) * | 1978-09-25 | 1980-03-28 |
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