CH346180A - Impulsmotor und Verfahren zur Montage desselben - Google Patents
Impulsmotor und Verfahren zur Montage desselbenInfo
- Publication number
- CH346180A CH346180A CH346180DA CH346180A CH 346180 A CH346180 A CH 346180A CH 346180D A CH346180D A CH 346180DA CH 346180 A CH346180 A CH 346180A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- core
- rotor
- pulse motor
- halves
- plane
- Prior art date
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04C—ELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
- G04C13/00—Driving mechanisms for clocks by primary clocks
- G04C13/08—Secondary clocks actuated intermittently
- G04C13/10—Secondary clocks actuated intermittently by electromechanical step-advancing mechanisms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Impulsmotor und Verfahren zur Montage desselben Der Magnetkern von Impulsmotoren, die beispielsweise in Nebenuhren verwendet werden, ist gewöhnlich in der Form eines U oder Hufeisens ausgebildet, dessen Schenkel den Rotor mit den Enden umgeben. Der Kern besteht meist aus zwei oder mehr Teilen, um das Aufsetzen einer Magnetspule auf den Kern zu erleichtern, was dann eine genaue Einstellung des Luftspaltes zwischen den Statorteilen und dem Rotor erforderlich macht, wenn die beiden Hälften des Kerns zusammengebaut werden.
Um die Länge der Verbindung und demzufolge den Luftspalt einstellbar zu machen, ist schon vorgeschlagen worden, die zusammenwirkenden Enden der Kernhälften als Stufen auszubilden oder an der Verbindungsstelle Lamellen oder vorstehende Teile an den beiden Hälften zu belassen, die dann gegenseitig in die entsprechenden Zwischenräume eingreifen. Die erforderliche Einstellarbeit an einem solchen, aus zwei Hälften bestehenden Kern ist jedoch lästig und zeitraubend.
Genannte Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, gemäss welcher der Impulsmotor dadurch gekennzeichnet -ist, dass der Magnetkern mit einer Ausnehmung für den Rotor versehen ist, wobei genannte Ausnehmung eine solche Form aufweist, dass ihre Wandungen zwei einander gegenüberliegende Polschuhe bilden und der Kern entlang einer Ebene, die sowohl parallel zur Richtung der Mittellinie der Pole als auch zur Mittellinie des Rotors liegt, in zwei Hälften geteilt ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben, in welcher ein Magnetkern für einen Impulsmotor durch das Bezugszeichen 1 angedeutet ist. Die Schenkel des Magnetkernes weisen an ihren einander gegenüberstehenden Enden eine solche Form auf, dass eine Ausnehmung 2 für einen Rotor 3 gebildet ist. Der Rotor umfasst einen Permanentmagnet, der zwei Pole am Rotor schafft, wobei die Lage genannter Pole durch die gestrichelten Linien 4 angedeutet ist. Die Ausnehmung 2 weist eine solche Form auf, dass die Wandungen derselben zwei einander gegenüberliegende Polschuhe 5 und 6 bilden, welche über einen Luftspalt mit den Polen des Rotors zusammenwirken.
Wenn eine durch gestrichelte Linien angedeutete Magnetspule 7 mit Polwechselstromimpulsen gespeist wird, so wird ein Magnetfluss durch die Polschuhe und den Rotor erzeugt, derart, dass sich der Rotor bei jedem Stromimpulse um 180 dreht.
Um den Einbau der Magnetspule 7 zu erleichtern, ist der Kern entlang einer Ebene 8, welche parallel zur Polrichtung 9 und zur Rotorachse verläuft, in zwei Teile geteilt. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass, falls es notwendig sein soll, die Grösse des Luftspaltes durch Vergrösserung oder Verringerung des Abstandes der Polschuhe voneinander zu ändern, es genügt, die beiden Hälften entlang ihren Berührungsflächen 10, 11 in der Ebene 8 zu verschieben. Wegen der Tatsache, dass die Trennebene parallel zur Polrichtung liegt, werden die Polschuhe während der ganzen Verschiebung einander gegen- über angeordnet bleiben.
Auf diese Weise ist es möglich, den Luftspalt zwischen den Polschuhen und dem Rotor auf einfache Art einzustellen, wie beispielsweise durch Einsetzen eines Distanzstückes in den Luftspalt von einer Dicke, welche der Weite des gewünschten Luftspaltes zwischen dem Rotor und den beiden Hälften des Kerns entspricht, durch Zusammenpressen der beiden genannten Hälften und durch Fixierung derselben in dieser Lage. Während der ganzen Verschiebung entlang der Trennebene bleiben die Endflächen 10, 11 der beiden Hälften miteinander in Berührung, so dass an der Trennstelle
<Desc/Clms Page number 2>
praktisch kein Luftspalt entstehen kann und sich der magnetische Widerstand des Eisenteils des magnetischen Kreises nicht wahrnehmbar verändert.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel schliesst die Trennebene 8 mit der Symmetrieebene des Kerns einen Winkel von etwa 45 ein. Nichts steht jedoch im Wege, einen andern Winkel, beispielsweise 60 , zu wählen, wenn dies durch eine geeignete Anordnung der Polschuhe oder durch andere Gesichtspunkte der Konstruktion motiviert ist.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird ein Impulsmotor, der eine einfache und billige Konstruktion aufweist, erhalten, dessen Zusammenbau bedeutend einfacher ist als der bisher bekannter Anordnungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Impulsmotor, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkern mit einer Ausnehmung für den Rotor versehen ist, wobei genannte Ausnehmung eine .solche Form aufweist, dass die Wandungen derselben zwei einander gegenüberliegende Polschuhe bilden und der Kern entlang seiner Ebene, die sowohl parallel zur Richtung der Mittellinie der Pole als auch zur Mittellinie des Rotors liegt, in zwei Hälften geteilt ist. Il.Verfahren zur Montage eines Impulsmotors nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einstellens eines bestimmten Luftspaltes ein oder mehrere Distanzstücke zwischen den Rotor und die Polschuhe des Kernes eingefügt werden, wobei die Dicke der genannten Distanzstücke der Grösse des gewünschten Luftspaltes entspricht, und dass die Distanzstücke durch Versetzen der aneinand'erstossen- den Enden der Kernhälften in bezug aufeinander zwischen den Polschuhen und dem Rotor eingeklemmt werden, und dass schliesslich die beiden Kernhälften in dieser Lage in bezug aufeinander fixiert werden. UNTERANSPRÜCHE 1.Impulsmotor nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Polrichtung und demzufolge die Ebene der Trennfuge in bezug auf die Symmetrieebene des Kernes geneigt ist. 2. Impulsmotor nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Winkel 45 beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE346180X | 1955-08-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346180A true CH346180A (de) | 1960-04-30 |
Family
ID=20308513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346180D CH346180A (de) | 1955-08-08 | 1956-08-02 | Impulsmotor und Verfahren zur Montage desselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346180A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2166739A1 (de) * | 1971-06-24 | 1975-10-09 | Suwa Seikosha Kk | Quarzkristall-armbanduhr |
| DE2131476C3 (de) | 1970-07-27 | 1976-03-04 | K.K. Suwa Seikosha, Tokio | Quarzkristall-Armbanduhr |
-
1956
- 1956-08-02 CH CH346180D patent/CH346180A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2131476C3 (de) | 1970-07-27 | 1976-03-04 | K.K. Suwa Seikosha, Tokio | Quarzkristall-Armbanduhr |
| DE2166739A1 (de) * | 1971-06-24 | 1975-10-09 | Suwa Seikosha Kk | Quarzkristall-armbanduhr |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69113482T2 (de) | Elektrischer motor. | |
| DE3881865T2 (de) | Rotoraufbau eines synchronmotors. | |
| DE69924195T2 (de) | Statoraufbau eines Schrittmotors mit Klauenpolen | |
| DE2115405C3 (de) | Elektrischer Synchronmotor K.K. Tokai Rika Denki Seisakusho | |
| DE102009058424A1 (de) | Bürstenloser Motor | |
| DE102018118141A1 (de) | Rotierende elektrische Maschine mit Permanentmagnet vom Typ variabler Magnetfluss | |
| CH695810A5 (de) | Statorkernanordnung. | |
| DE19802785A1 (de) | Synchronmaschine, insbesondere Generator für ein Kraftfahrzeug | |
| DE102013012569A1 (de) | Rotor, motor und rotor-herstellungsverfahren | |
| DE102013002182A1 (de) | Rotor und Motor | |
| DE4033454A1 (de) | Permanentmagnetrotor | |
| CH400325A (de) | Elektromotor, insbesondere Kleinspannungs-Gleichstrommotor | |
| DE3149943C2 (de) | Zweiphasenschrittmotor | |
| DE3110282C2 (de) | Schrittschaltmotor | |
| DE1488473A1 (de) | Wechselstromgenerator | |
| DE102014002100A1 (de) | Synchronmotor mit hoher Ansprechempfindlichkeit | |
| DE1958942A1 (de) | Traegheitsarmer Elektro-Induktionsmotor | |
| DE1945763A1 (de) | Zusammenbau eines Joches fuer dynamoelektrische Maschinen | |
| DE2842517A1 (de) | Stator fuer eine dynamoelektrische gleichstrommaschine | |
| DE112019006853T5 (de) | Rotor für eine rotierende elektrische maschine und verfahren zur herstellung desselben | |
| DE1932641C3 (de) | Mittels Gleichstromimpulsen wechselnder Polarität fortschaltbarer Schrittschaltmotor | |
| DE1173178B (de) | Permanenterregte elektrische Maschine mit einem Dauermagnetbloecke enthaltenden Laeufer | |
| EP3579383A1 (de) | Drehmomentoptimierter mehrpoliger rotor für einen elektromotor | |
| DE2535149C3 (de) | Aus zwei gleichartigen Baugruppen bestehender Kleinmotor | |
| CH641602A5 (de) | Richtungsdefiniert, selbstanlaufender synchronmotor mit permanentmagnetischem rotor. |