CH346186A - Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen - Google Patents

Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen

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CH346186A
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CH
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pile driver
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Inventor
Andres Franz
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Dicht Ag Unternehmung Fuer Boh
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D9/00—Removing sheet piles bulkheads, piles, mould-pipes or other moulds or parts thereof
    • E02D9/02—Removing sheet piles bulkheads, piles, mould-pipes or other moulds or parts thereof by withdrawing

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Description


  Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von     Ortsbetonpfählen    dienenden       Vortreibrohres    an einem einen Mäkler aufweisenden     Rammenwagen       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine  Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Her  stellung von     Ortsbetonpfählen    dienenden     Vortreib-          rohres    an einem einen Mäkler aufweisenden Rammen  wagen.  



  Es ist bekannt, das eine Ende des Rückzugseils  am obern Ende des     Vortreibrohres    zu befestigen und  das Seil über den     Mäklerkopf    zu führen, wobei das  andere Seilende am Lasthaken eines     Flaschenzuges     befestigt wird, der in vertikaler Lage auf dem       Rammenoberwagen    angeordnet ist.  



       Fig.    1 der beiliegenden Zeichnung zeigt schema  tisch ein Ausführungsbeispiel einer solchen bekannten       Rohrrückzugeinrichtung.    Auf dem     Rammenober-          wagen    1, der in bekannter Weise einen Mäkler 2  trägt, ist in vertikaler Lage ein normaler Flaschen  zug 3 angeordnet, dessen Zugseil auf eine ebenfalls  auf dem Wagen 1 montierte     Seiiwindentrommel    4       aufwickelbar    ist. Am Lasthaken des     Flaschenzuges    3  greift das eine Ende eines (oder mehrerer) Rückzug  seils 5 an, das über die Seilrolle 6 am     Mäklerkopf     zum obern Ende des     Vortreibrohres    7 führt.

   Es ver  steht sich, dass der Hub L des Flaschenzuges 3 in  diesem Fall gleich der Länge des     Vortreibrohres    7  sein muss. Die sehr grossen Rückzugkräfte, die bis zu  100 t betragen können, müssen vom Mäkler 2 auf  genommen werden und bedingen aus Gründen der  Knickstabilität eine sehr starke     Mäklerkonstruktion.     Rammen, wie sie im Handel üblicherweise erhältlich  sind, können deshalb in den wenigsten Fällen zur  Herstellung von     Ortsbetonpfählen    verwendet werden,  da ihr Mäkler den gestellten Anforderungen selten  genügt.  



  Um den Mäkler von den Rückzugkräften zu ent  lasten, wurde das Rückzugseil am untern, vorgetrie  benen Ende des     Vortreibrohres    befestigt und direkt    (also nicht über den     Mäklerkopf)    auf die Trommel  einer Seilwinde geführt, die auf dem     Ramrnenober-          wagen    montiert ist. Diese auf den ersten Blick beson  ders einfache Bauart hat aber den wesentlichen Nach  teil, dass eine für die     erforderliche    grosse Zugkraft  geeignete Seilwinde vorzusehen ist, was wiederum  eine schwere und unhandliche Konstruktion     bedingt.     Besonders die in diesem Fall notwendigen Unter  setzungsgetriebe sind teuer und störungsanfällig.  



  Demgegenüber ist die erfindungsgemässe Ein  richtung dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil,  dessen eines Ende     zum    Befestigen am vorgetriebenen  Ende des     Vortreibrohres        bestimmt    ist, über einen  ersten horizontal auf dem     Rammenwagen    angeordne  ten Flaschenzug läuft, dessen Zugglied mit dem     Zug-          glied    eines zweiten, ebenfalls horizontal auf dem       Rammenwagen    angeordneten Flaschenzuges verbun  den ist, dessen Zugseil auf eine     Windentrommel    auf  wickelbar ist.  



  Die erfindungsgemässe Bauart bringt nicht nur  den Vorteil, der durch die Verwendung des ein  fachsten und betriebssichersten Zugmittels, d. h. des       Flaschenzuges,    erzielt wird,     sondern    zufolge der hori  zontalen Anordnung der beiden in Serie     geschalteten          Flaschenzüge,    wovon der eine umgekehrt arbeitet,  wird erreicht, dass der Gesamthub der Zugvorrichtung  kleiner wird als die Auszuglänge des     Vortreibrohres;     dadurch wird     :

  eine    kompakte Zugvorrichtung ge  schaffen, die zufolge des relativ kurzen Hubes auf  der Plattform     eines    jeden normalen     Rammenober-          wagens    Platz findet.  



       Ein    Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist schematisch in     Fig.2    der     beiliegenden          Zeichnung    dargestellt. Mit 8 ist die Plattform eines       Rammenoberwagens    bezeichnet, der in üblicher Weise      einen Mäkler 9 aufweist und .der eine normale Seil  winde 10 trägt.

   Das auf die Trommel der Seilwinde  10     aufwickelbare        Seil    läuft über einen horizontal auf  der Plattform 8 des     Rammenwagens    angeordneten  Flaschenzug 11, dessen Zugglied     lla    mit dem Zug  glied 12a eines weiteren in Serie mit dem Flaschen  zug 11 horizontal auf der Plattform 8 angeordneten  Flaschenzuges 12 verbunden ist. Das vom Flaschen  zug 12 ablaufende     Rückzugseil    14 führt von der fest  stehenden Endrolle des     Flaschenzuges    12 direkt zum       vorgetriebenen    Ende des     Vortreibrohres    13.

   Die  beiden Flaschenzüge 11 und 12 sind so ausgebildet,  dass ihr Gesamthub nur die Hälfte der Länge L des       Vortreibrohres    beträgt. Dadurch ist gewährleistet, dass  die durch die beiden     Flaschenzüge    11 und 12 ge  bildete Zugvorrichtung für alle in der Praxis vor  kommenden Längen des     Vortreibrohres    13 ohne  weiteres auf der Plattform eines normalen Rammen  oberwagens Platz findet. Der Flaschenzug 11 ist  somit mit einem     einrolligen,    umgekehrt arbeitenden  Flaschenzug 12 derart kombiniert, dass die Zugkraft  am Auslauf dieses Flaschenzuges um die Hälfte re  duziert ist.

   Dies bedingt zwar die Auslegung der Zug  vorrichtung auf doppelte Leistung; dies     lässt    sich  aber unter den     vorliegenden        Verhältnissen,    kurze  Hublänge und demzufolge gedrungene Bauart, grosse       Knickstabilität    in horizontaler Lage usw., technisch  mit geringen Mehrkosten ohne weiteres erreichen.  Eine Belastung des Mäklers erfolgt nicht, so dass    hier keinerlei Verstärkung der üblichen Mäkler  konstruktion notwendig ist. Das     Vortreibrohr    kann  in einem Zug ohne Nachfassen ausgezogen werden,  was bei Verwendung eines     einzigen,    - normalen       Flaschenzuges    praktisch nicht auf einem Rammen  wagen üblicher Länge erreichbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vor- treibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen, dadurch gekennzeichnet, dass .das Zugseil, dessen eines Ende zum Befestigen am vor getriebenen Ende des Vortreibrohres bestimmt ist, über einen ersten horizontal auf dem Rammenwagen angeordneten Flaschenzug läuft, dessen Zugglied mit dem Zugglied eines zweiten,
    ebenfalls horizontal auf dem Rammenwagen angeordneten Flaschenzuges ver bunden ist, dessen Zugseil auf eine Windentrommel aufwickelbar ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des ersten Flaschen zuges, dass er die Zugkraft und demzufolge den Hub des zweiten Flaschenzuges halbiert.
CH346186D 1956-10-20 1956-10-20 Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen CH346186A (de)

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CH346186D CH346186A (de) 1956-10-20 1956-10-20 Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen

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