CH346186A - Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen - Google Patents
Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden RammenwagenInfo
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Description
Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Her stellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreib- rohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammen wagen.
Es ist bekannt, das eine Ende des Rückzugseils am obern Ende des Vortreibrohres zu befestigen und das Seil über den Mäklerkopf zu führen, wobei das andere Seilende am Lasthaken eines Flaschenzuges befestigt wird, der in vertikaler Lage auf dem Rammenoberwagen angeordnet ist.
Fig. 1 der beiliegenden Zeichnung zeigt schema tisch ein Ausführungsbeispiel einer solchen bekannten Rohrrückzugeinrichtung. Auf dem Rammenober- wagen 1, der in bekannter Weise einen Mäkler 2 trägt, ist in vertikaler Lage ein normaler Flaschen zug 3 angeordnet, dessen Zugseil auf eine ebenfalls auf dem Wagen 1 montierte Seiiwindentrommel 4 aufwickelbar ist. Am Lasthaken des Flaschenzuges 3 greift das eine Ende eines (oder mehrerer) Rückzug seils 5 an, das über die Seilrolle 6 am Mäklerkopf zum obern Ende des Vortreibrohres 7 führt.
Es ver steht sich, dass der Hub L des Flaschenzuges 3 in diesem Fall gleich der Länge des Vortreibrohres 7 sein muss. Die sehr grossen Rückzugkräfte, die bis zu 100 t betragen können, müssen vom Mäkler 2 auf genommen werden und bedingen aus Gründen der Knickstabilität eine sehr starke Mäklerkonstruktion. Rammen, wie sie im Handel üblicherweise erhältlich sind, können deshalb in den wenigsten Fällen zur Herstellung von Ortsbetonpfählen verwendet werden, da ihr Mäkler den gestellten Anforderungen selten genügt.
Um den Mäkler von den Rückzugkräften zu ent lasten, wurde das Rückzugseil am untern, vorgetrie benen Ende des Vortreibrohres befestigt und direkt (also nicht über den Mäklerkopf) auf die Trommel einer Seilwinde geführt, die auf dem Ramrnenober- wagen montiert ist. Diese auf den ersten Blick beson ders einfache Bauart hat aber den wesentlichen Nach teil, dass eine für die erforderliche grosse Zugkraft geeignete Seilwinde vorzusehen ist, was wiederum eine schwere und unhandliche Konstruktion bedingt. Besonders die in diesem Fall notwendigen Unter setzungsgetriebe sind teuer und störungsanfällig.
Demgegenüber ist die erfindungsgemässe Ein richtung dadurch gekennzeichnet, dass das Zugseil, dessen eines Ende zum Befestigen am vorgetriebenen Ende des Vortreibrohres bestimmt ist, über einen ersten horizontal auf dem Rammenwagen angeordne ten Flaschenzug läuft, dessen Zugglied mit dem Zug- glied eines zweiten, ebenfalls horizontal auf dem Rammenwagen angeordneten Flaschenzuges verbun den ist, dessen Zugseil auf eine Windentrommel auf wickelbar ist.
Die erfindungsgemässe Bauart bringt nicht nur den Vorteil, der durch die Verwendung des ein fachsten und betriebssichersten Zugmittels, d. h. des Flaschenzuges, erzielt wird, sondern zufolge der hori zontalen Anordnung der beiden in Serie geschalteten Flaschenzüge, wovon der eine umgekehrt arbeitet, wird erreicht, dass der Gesamthub der Zugvorrichtung kleiner wird als die Auszuglänge des Vortreibrohres; dadurch wird :
eine kompakte Zugvorrichtung ge schaffen, die zufolge des relativ kurzen Hubes auf der Plattform eines jeden normalen Rammenober- wagens Platz findet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist schematisch in Fig.2 der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Mit 8 ist die Plattform eines Rammenoberwagens bezeichnet, der in üblicher Weise einen Mäkler 9 aufweist und .der eine normale Seil winde 10 trägt.
Das auf die Trommel der Seilwinde 10 aufwickelbare Seil läuft über einen horizontal auf der Plattform 8 des Rammenwagens angeordneten Flaschenzug 11, dessen Zugglied lla mit dem Zug glied 12a eines weiteren in Serie mit dem Flaschen zug 11 horizontal auf der Plattform 8 angeordneten Flaschenzuges 12 verbunden ist. Das vom Flaschen zug 12 ablaufende Rückzugseil 14 führt von der fest stehenden Endrolle des Flaschenzuges 12 direkt zum vorgetriebenen Ende des Vortreibrohres 13.
Die beiden Flaschenzüge 11 und 12 sind so ausgebildet, dass ihr Gesamthub nur die Hälfte der Länge L des Vortreibrohres beträgt. Dadurch ist gewährleistet, dass die durch die beiden Flaschenzüge 11 und 12 ge bildete Zugvorrichtung für alle in der Praxis vor kommenden Längen des Vortreibrohres 13 ohne weiteres auf der Plattform eines normalen Rammen oberwagens Platz findet. Der Flaschenzug 11 ist somit mit einem einrolligen, umgekehrt arbeitenden Flaschenzug 12 derart kombiniert, dass die Zugkraft am Auslauf dieses Flaschenzuges um die Hälfte re duziert ist.
Dies bedingt zwar die Auslegung der Zug vorrichtung auf doppelte Leistung; dies lässt sich aber unter den vorliegenden Verhältnissen, kurze Hublänge und demzufolge gedrungene Bauart, grosse Knickstabilität in horizontaler Lage usw., technisch mit geringen Mehrkosten ohne weiteres erreichen. Eine Belastung des Mäklers erfolgt nicht, so dass hier keinerlei Verstärkung der üblichen Mäkler konstruktion notwendig ist. Das Vortreibrohr kann in einem Zug ohne Nachfassen ausgezogen werden, was bei Verwendung eines einzigen, - normalen Flaschenzuges praktisch nicht auf einem Rammen wagen üblicher Länge erreichbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vor- treibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen, dadurch gekennzeichnet, dass .das Zugseil, dessen eines Ende zum Befestigen am vor getriebenen Ende des Vortreibrohres bestimmt ist, über einen ersten horizontal auf dem Rammenwagen angeordneten Flaschenzug läuft, dessen Zugglied mit dem Zugglied eines zweiten,ebenfalls horizontal auf dem Rammenwagen angeordneten Flaschenzuges ver bunden ist, dessen Zugseil auf eine Windentrommel aufwickelbar ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung des ersten Flaschen zuges, dass er die Zugkraft und demzufolge den Hub des zweiten Flaschenzuges halbiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH346186T | 1956-10-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346186A true CH346186A (de) | 1960-04-30 |
Family
ID=4507549
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346186D CH346186A (de) | 1956-10-20 | 1956-10-20 | Einrichtung mit Zugseil zum Rückzug des zur Herstellung von Ortsbetonpfählen dienenden Vortreibrohres an einem einen Mäkler aufweisenden Rammenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346186A (de) |
-
1956
- 1956-10-20 CH CH346186D patent/CH346186A/de unknown
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