CH346341A - Fahrbare Hub- und Aufstellvorrichtung für aus einzelnen Teilstücken zusammensetzbare Maste - Google Patents

Fahrbare Hub- und Aufstellvorrichtung für aus einzelnen Teilstücken zusammensetzbare Maste

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CH346341A
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CH
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Inventor
M Aust Edmund
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Atag Trust
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/34Arrangements for erecting or lowering towers, masts, poles, chimney stacks, or the like

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


  Fahrbare Hub- und     Aufstellvorrichtung    für aus einzelnen Teilstücken     zusammensetzbare    Maste    Vorliegende Anmeldung betrifft eine fahrbare  Hub- und     Aufstellvorrichtung    für aus einzelnen Teil  stücken     zusammensetzbare    Maste.

   Die erfindungs  gemässe Vorrichtung des Hauptpatentes kennzeichnet  sich dadurch, dass die fahrbare Hub- und     Aufstell-          vorrichtung    ein Gestell mit eingebauter Hubeinrichtung  und einem vertikalen Führungsrahmen aufweist, der  aus dem Gestell ausfahrbar und aufklappbar ist und  in seinem Innern Führungsrollen zum Durchschieben  von Maststücken aufweist und mit Sperrmitteln ver  sehen ist, um die vertikal durch den Führungsrahmen  hindurch angehobenen Maststücke in einer solchen  Höhenstellung abzustützen, dass ein neues Maststück  zwischen dem abgesenkten Hubtisch der Hubeinrich  tung und dem angehobenen Maststück     plazierbar    ist.  



  Im Hauptpatent sind als Ausführungsbeispiele der  Erfindung Hub- und     Aufstellvorrichtungen    zum Auf  bau vorzugsweise von aus Rohrstücken zusammen  zusetzenden Rohrmasten beschrieben, während die  vorliegende Erfindung eine Ausbildung der fahrbaren  Hub- und     Aufstellvorrichtung    nach dem Patent  anspruch des Hauptpatentes betrifft, die zum Auf  stellen von Gittermasten mit beispielsweise drei  eckigem Querschnitt dient. Die erfindungsgemässe Vor  richtung kann auch für die Aufstellung von Gitter  masten mit viereckigem Querschnitt ausgebildet sein.

    Sie kennzeichnet sich dadurch, dass sie mindestens  einen Führungsrahmen mit zwei verschiedenen Füh  rungsrollen- und     Sperrmittelaggregaten    aufweist, die  das Anheben und Abstützen von     Gittermaststücken     mit verschieden grossen Seitenbreiten ermöglichen.  



  In beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt, es zeigt:       Fig.    1 einen Schnitt der fahrbaren Hub- und Ruf  stellvorrichtung für aus einzelnen     Gittermaststücken          zusammensetzbare    Maste, nach Linie     I-1    in     Fig.    2,         Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Querschnitt des Hubtisches mit ab  gefedertem     Hubtischeinsatz,

            Fig.    3a einen im     Hubtischrahmen    hydraulisch heb  baren     Hubtischeinsatz,          Fig.    3b einen hydraulisch     betätigbaren    und vom  Hubtisch unabhängigen,     entfernbaren    Hubtischplatten  heber,       Fig.4    eine Ansicht eines Führungsrahmens für  Maststücke mit verschieden grosser Seitenbreite,       Fig.    5 eine Draufsicht auf den Führungsrahmen  nach     Fig.    4,       Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     111-III    in     Fig.    4,

         Fig.    7 einen Schnitt nach Linie     IV-IV    in     Fig.    4,       Fig.    8 zwei     aufeinandergesteckte        Gittermaststücke     mit verschieden grosser Seitenbreite,       Fig.    9 eine Draufsicht auf     Fig.    8,       Fig.10    zwei zu ihrem Transport ineinander  geschobene     Gittermaststücke    mit ungleicher Seiten  breite.  



  Die gezeichnete fahrbare Hub- und     Aufstellvor-          richtung    ist als     Einachsanhänger    ausgebildet, wie eine  solche im Hauptpatent beschrieben wurde.  



  In     Fig.    1 und 2 bezeichnet 1 das zu einem Gestell  ausgebildete Chassis des Anhängers, dessen Kon  struktion keiner näheren Beschreibung bedarf. Es ist  mit zwei Fahrrädern 2 und drei     Abstützfüssen    3 ver  sehen, welche mittels Schrauben 4 in der Höhe ein  stellbar sind. Diese     Abstützfüsse    3 dienen nur zum  Festsetzen des Anhängers auf dem Fussboden und zum  Ausrichten dessen Hubvorrichtung in genau senk  rechte Stellung. Zum Abspannen des Mastes mittels       Pardunen    beim Aufstellen desselben auf dem Chassis  sind aus letzterem ausziehbare     Abspannarme    5 und 5a  vorgesehen.  



  An dem Chassis 1,     Fig.    1 und 2, sind drei senk  rechte Rohrsäulen 6 und 6a befestigt, welche zur      Führung des Hubtisches 7 dienen. Dieser ist mittels  den Rollen 8 und 9 an der Säule<I>6a</I> vertikal geführt  und mittels den Rollen 12 an den Rohrsäulen 6 gegen  horizontale Drehung gesichert,     Fig.2.    Die hydrau  lische Hubeinrichtung mit dem Hubkolben 13 im  Zylinder 14 bewirkt über das Seil 15 ein Heben und  Senken des Hubtisches.

   Der Hubtisch kann, wie aus       Fig.    3 ersichtlich, einen bezüglich des Tischrahmens  vertikal bewegbaren     Tischplatteneinsatz    18 aufweisen,  um auf den Tisch gebrachte     Gittermaststücke    mit       Zusammensteckbolzen    entsprechend niederdrücken zu  können, um die Steckbolzen in die Ösen des voran  gehend angesetzten und angehobenen Maststückes  einzuführen. Der     Tischplatteneinsatz    ist mittels einer  oder mehreren Federn 19 angehoben, die eine so  grosse     Vorspannung    haben, dass sie das Gewicht eines  aufgesetzten     Gittermaststückes    aufnehmen.

   Diese Ein  richtung ermöglicht ein sicheres Zusammenstecken der       Gittermaststücke,    bevor die bereits zusammengesteck  ten     Gittermaststücke    mit dem Hubtisch angehoben  werden müssen. Für schwere     Gittermaststücke,    bei  spielsweise 200 kg und mehr, müssten die Federn 19  ebenso viel     Vorspannung    haben, so dass ein Nieder  drücken des     Tischplatteneinsatzes    und damit des  Maststückes von Hand nicht mehr möglich ist.

   In  diesem Fall wird statt einem durch Federn abgestütz  ten, ein pneumatisch oder hydraulisch     betätigbarer          Tischplatteneinsatz    18a,     Fig.3a,    verwendet.     Fig.    3b  zeigt einen hydraulischen Heber 20 für den Tisch  platteneinsatz 18c, der unter dem Hubtisch auf die  Erde gestellt werden kann.  



  Mittels dem Hubtisch 7 kann der vertikale Füh  rungsrahmen F zum Ausfahren aus dem     Chassisgestell     angehoben werden; seine Laschen 21 greifen in der  angehobenen Lage über die Augen 22 der Gestell  säulen 6 und 6a und können mittels Bolzen 23 ver  riegelt werden,     Fig.    1 und 4.  



  Der Führungsrahmen     Fbesteht    aus drei Säulen 25,       Fig.    4-7, an denen oben und unten Querjoche 26 an  geschweisst sind. Diese Querjoche 26 sind mittels  Bolzen 27 und 27a,     Fig.    5 und 6, mit den Schienen 28  verbunden. Zwischen den obern und untern Schienen  28 sind ferner an den Säulen 25 Halter 29 angeschweisst,  welche mittels Bolzen 30 und 30a und Schienen 31  miteinander verbunden sind,     Fig.    4. Die Schienen 28  und 31 sind durch senkrechte Rohre 32 miteinander  verbunden.

   Durch Entfernen von zwei Bolzen 27a  und einem Bolzen 30a können die Verbindungs  schienen 28 und 31 und das Verbindungsrohr 32  einer     Führungsrahmenseite    in Richtung des Pfeils a,       Fig.5    und 6, zur     Aufklappung    des Rahmens aus  geschwenkt werden, so dass, nachdem der aus den  einzelnen Maststücken aufgestellte Mastteil mit einem  Fuss versehen auf dem Boden abgestellt und mittels       Pardunen    vertäut ist, die Hub- und     Aufstellvorrich-          tung    vom Mast weggefahren werden kann.

   An den  Säulen 25 sind Halter 33,     Fig.    4 und 6, angeschweisst,  in welchen mittels den Bolzen 34 Haltegabeln 35 im  Innern des Führungsrahmens schwenkbar gelagert  sind. Auf diese Haltegabeln 35 stützen sich die Quer-         dorne    36 der zur Verriegelung von zwei aufeinander  gesetzten Maststücken dienenden     Verschlussteile,    die  am untern Ende der drei Ecksäulen 63 der einzelnen  Maststücke 60 angeordnet sind, bei mittels dem Hub  tisch in dem aus dem Gestell ausgefahrenen Führungs  rahmen hochgeschobenem Maststück ab, so dass ein  weiteres Maststück zwischen dem abgesenkten Hub  tisch und dem zuletzt angehobenen Maststück plaziert  werden kann.  



  Am untern Ende jeder Säule 25, das rechteckigen  Querschnitt 25a hat, sind die Laschen 21 angeschweisst,  die über die Augen 22 der     Gestellsäulen    6 und 6a,       Fig.7,    greifen können und mittels den Bolzen 23  verriegelt werden können. An diesen Laschen 21 sind  ferner     Drallführungen    40 mit Kurven 41,     Fig.    4 und 7,  befestigt, in denen die Querdorne 36 beim Hoch  schieben des Maststückes um 90  in die Stellung ge  mäss     Fig.    6, gedreht werden. Durch diese Drehung  erfolgt jeweils die Kupplung des neu eingesetzten  untern Maststückes 60a mit dem vorher eingesetzten  obern Maststück 60,     Fig.    7.

   An den Säulen 25 sind  ferner ins Innere des Führungsrahmens ragende  Rollenhalter 45 befestigt,     Fig.    4 und 5, in welchen die  Führungsrollen 46 gelagert sind. Diese Rollen sind  so geformt, dass sie über die runden senkrechten     Eck-          säulen    63 der     Gittermaststücke    60 greifen, um diese  beim Hochschieben zu führen.  



  Um nun das Ausführen von Gittermasten mit  Maststücken 60 und 61 mit verschieden grossen Seiten  breiten,     Fig.    8 und 9, zu ermöglichen, sind an den  Verbindungsschienen 28 Rollenhalter 50 mit Führungs  rollen 51,     Fig.4    und 5, befestigt, welche die Mast  stücke 61 mit kleinerer Seitenbreite,     Fig.    4, 5, 8 und 9,  führen können. Diese Maststücke 61 werden zu den  Maststücken 60 um 60  verdreht angeordnet. Das  oberste zur Verbindung mit einem Maststück 61  bestimmte Maststück 60 ist mit drei eingeschweissten,  senkrechten Säulen 65 versehen, welche, wie alle Mast  stücke, Verbindungsteile aufweisen und so mit einem  Maststück kleinerer Seitenbreite     verbindbar    sind.

   Zur  Verbindung der Maststücke 61 miteinander, d. h. zum  Drehen ihrer Querdorne 36, sind an den Rohren 32  des     Führungsrahmens    F entsprechende Kurvenstücke  40a sowie Haltegabeln 35a zum Abstützen der Quer  bolzen 36 des im Rahmen hochgeschobenen Mast  stückes 61 angeordnet,     Fig.    6 und 7.  



  Die fahrbare Hub- und     Aufstellvorrichtung    ar  beitet beim Aufstellen beispielsweise eines     Radio-          Sender-    oder     -Empfänger-Gittermastes    wie folgt:  Nachdem sie an dem Bestimmungsort, wo ein Mast  aufgestellt werden soll, gebracht worden ist, wird sie  vom Zugfahrzeug abgehängt. Mittels den     Abstützfüssen     3 wird der Anhänger am bestimmten Platz auf dem  Boden abgestützt und so ausgerichtet, dass der Füh  rungsrahmen F genau senkrecht steht.

   Der     Vührungs-          rahmen    F wird nun mittels dem Hubtisch 7 angehoben  und in der aus dem     Chassisgestell    1 ausgefahrenen  Hublage mittels den Bolzen 23 mit dem Chassis 1 ver  riegelt. Nun wird zunächst ein Maststück 61 mit klei  nerer Seitenbreite auf den wieder abgesenkten Hub-           tisch    aufgesetzt, worauf mittels einem Schwenkkran  67, der am Chassis 1 angeordnet ist, auf dieses erste  Maststück ein Sende- oder Empfängerkopf aufgesetzt  wird. Hierauf werden weitere Maststücke 61 unter dem  jeweils hochgeschobenen angeordnet, angehoben und  mit dem jeweils obern verbunden, bis die     gewünschte     Höhe des Mastteils mit kleinerer Seitenbreite erreicht  ist.

   Anschliessend wird nun das Maststück 60 mit  grösserer Seitenbreite auf den Hubtisch aufgesetzt,  das Verbindungsrohre 65,     Fig.    4 und 8, aufweist und  diese mit dem untersten Maststück des bereits gebil  deten Mastteils verbunden. Hierauf wird das An  setzen der Maststücke 60 mit grösserer Seitenbreite  fortgesetzt, bis die gewünschte Masthöhe erreicht ist.  Während der Mast aufgerichtet wird, dienen     Par-          dunen,    welche über Rollen und Winden an den aus  gezogenen     Abspannarmen    5 und 5a geführt sind, zum  Halten des bereits gebildeten Mastteils.

   Sofern ein  Mast aus mehr als zwei Sorten bezüglich Seitenbreite  verschieden grossen Maststücken zusammengesetzt  werden soll, können mehrere ineinander angeordnete  Führungsrahmen vorgesehen sein, die im Prinzip alle  gleich ausgeführt sind wie der beschriebene. Beispiels  weise können zwei Führungsrahmen so ineinander  angeordnet sein, dass ein Mast entsteht, bei welchem  die kleinsten, d. h. die obersten Maststücke um 60   gedreht auf den nachfolgenden stehen, während diese  dann in gleicher Ausrichtung auf den drittgrösseren  Maststücken stehen und diese sich wieder um 60   gedreht auf die unterste Gruppe abstützen. Zwischen  den beiden gleich gerichteten     Maststückgruppen    ist  dann ein zur Verbindung dienendes Zwischenstück  erforderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbare Hub- und Aufstellvorrichtung für aus einzelnen Teilstücken zusammensetzbare Maste, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mindestens einen Führungs- rahmen mit zwei verschiedenen Führungsrollen- und Sperrmittelaggregaten aufweist, die das Anheben und Abstützen von Gittermaststücken mit verschieden grossen Seitenbreiten ermöglichen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsrollen am vertikal ver schiebbaren Führungsrahmen so angeordnet sind, dass Maststücke mit eckigem Querschnitt mit kleineren und grösseren Seitenbreiten nacheinander ausfahrbar sind. 2.. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsrollen für die Führung von Maststücken dreieckigen Querschnittes mit grö sserer Seitenbreite zu den Führungsrollen für ent sprechende Maststücke mit kleinerer Seitenbreite auf dem Rahmenumfang um 60 versetzt zueinander an geordnet sind. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungsrahmen Mittel zum Drehen der Verbindungsteile der Maststücke bei deren Durchschieben durch den Rahmen aufweist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Führungsrahmen Abstütz- gabeln aufweist zum Abstützen der Maststücke an den Querbolzen ihrer Verbindungsteile. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hubtisch einen abgefederten Tischplatteneinsatz aufweist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hubtisch einen mittels pneu matischen Mitteln bezüglich des Tischrahmens heb- und senkbaren Tischeinsatz aufweist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gestell der Hub- und Aufstell- vorrichtung teleskopartig in- und auseinanderschieb- bare Auslegearme mit Abstützfüssen sowie Seilrollen und Seilwinden für Abspannseile aufweist.
CH346341D 1955-10-24 1955-10-24 Fahrbare Hub- und Aufstellvorrichtung für aus einzelnen Teilstücken zusammensetzbare Maste CH346341A (de)

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