CH346422A - Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche - Google Patents
Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine MetalloberflächeInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
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- B23K9/207—Features related to studs
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Description
Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metallober fläche unter Anwendung eines elektrischen Lichtbo gens, der zwischen dem Stiftende und der Oberfläche erzeugt wird, bis genügend Metall geschmolzen ist, um die beiden Teile, nachdem sie aneinandergedrückt wurden, miteinander zu verbinden.
Es wurde bereits vorgeschlagen, bei einem solchen Verfahren einen schlackenbildenden elektrisch leiten den Körper zu verwenden, der zwischen dem anzu- schweissenden Stiftende und der Metalloberfläche an geordnet wird und der, nachdem der Lichtbogan einige Zeit lang in ihm gebrannt hat, das Andrücken des Stiftendes an die Metalloberfläche zulässt. Zu diesem Zweck ist dieser Körper mit einer einsgeschnürten durchgehenden Bohrung versehen, durch welche der Stift hindurchgeschoben werden kann, wenn die Ein schnürung unter Einwirkung der Bogenwärme ge schmolzen ist.
Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung findet gleichfalls ein elektrisch leitender Körper mit einer durchgehenden Bohrung Verwendung, durch die der Stift hindurchgeschoben werden kann, woran der Stift anfänglich jedoch dadurch verhindert wird, dass er mit einem Kopf versehen ist, dessen Durchmesser grösser als der Bohrungsdurchmesser ist. Sobald der Kopf oder ein Teil desselben durch den Lichtbogen geschmolzen ist, kann das Durchschieben erfolgen.
Es hat sich herausgestellt, dass die meisten billigen, käuflich erhältlichen und mit einem Kopf versehenen Stifte, wie beispielsweise Nägel und Schrauben, gemäss dem Verfahren nach der Erfindung mit ihren Köpfen an einer Metalloberfläche befestigt werden können, sofern der Durchmesser der Bohrung in dem zu ver wendenden Körper passend bemassen ist, d. h. sofern das Volumen des Kopfes das abgeschmolzen werden muss, um den Stift durch ,die Bohrung des Körpers hindurchzulassen, :der Schweissmetallmenge entspricht, die zum Herstellen der Schweissverbindung erforder lich ist.
Ein etwas zu grosser Kopf liefert eine etwas zu grosse Menge an Schweissmetall, aber dies ist meist ohne Nachteil.
Der Kopf ist nicht an eine bestimmte Form ge bunden; er kann sowohl flach als halbrund sein und schräg oder unter einem rechten Winkel zum Stift verlaufen. Der beim Verfahren nach der Erfin dung verwendete Körper kann aus einem schwer schmelzenden keramischen Material bestehen, das mit einer Metallschicht örtlich derart überzogen ist, dass beim Ausüben des Verfahrens eine elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Stiftende und der Metalloberfläche hergestellt wird.
Es kann auch ein Gemisch aus schlackenbildendem Material und einer genügenden Menge Metallpulver gesintert werden. Vorzugsweise findet jedoch ein gesinterter Körper Verwendung, der Titanoxyd enthält, wobei ein Titan oxyd mit einem niedrigeren Sauerstoffgehalt als TiO, gewählt ist.
Ein solcher Körper liefert Schlacke geeigneter Güte, die das vom Flammbogan ge schmolzene Metall vor Lufteinwirkung schützt und hat eine leicht einstellbare elektrische Leitfähigkeit.
Erforderlichenfalls kann der Körper mit einem Klemmring, beispielsweise aus Pappe, umgeben werden, um zu verhüten, dass er vorzeitig zerfällt, wenn er etwa unter der Einwirkung der Lichtbogenwärme zerspringt.
Vorzugsweise ist die Bohrung an der dem Stift kopf abgewendeten Seite mit einer Erweiterung ver sehen, in die Schlacke und überflüssiges Schweiss- metall hineingedrückt wird, wenn das Stiftende mit der Platte in Berührung kommt. Zur richtigen zen trischen Halterung des Stiftkopfes kann im Körper an der .dem Stift zugewendeten Seite eine Vertiefung vorgesehen werden, in die der Kopf hineinpasst.
An Hand der beiligenden Zeichnung wird nach stehend eine beispielsweise Ausführungsform des Ver fahrens nach der Erfindung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in vergrössertem Massstab eine Metall platte 1 und einen mit einem Kopf 3 versehenen Stift 2. Ein zylindrischer Körper 4, äst mit einer durch gehenden Bohrung 5 versehen, deren Durchmesser grösser als der Durchmesser des Stiftes 2, jedoch kleiner als der Durchmesser des Kopfes 3 ist. Der Körper 4 besteht beispielsweise aus Bentonit und einem elektrisch leitenden Titanoxyd mit einem geringen Zusatz an Ferromangan.
Der Stift 2 ist in einem Halter 6 befestigt, der mit einer Klemme einer nicht dargestellten Stromquelle verbunden ist, deren andere Klemme an die Platte 1 angeschlossen ist.
Der Körper 4 ist ferner mit einem Klemmring 7 versehen. Der schraffierte Teil des Kopfes 3 wird zum Schmelzen gebracht, um den Stift 2 durch .den Hohl raum 5 in Richtung des Pfeils verschieben zu können. Dieser Teil des Kopfes 3 bildet zusammen mit einem Teil der Platte 1, ;der gleichfalls unter der Einwir kung der Lichtbogenwärme schmilzt, das Schweiss metall, das die Schweissverbindung herstellen muss.
In der Praxis ist jedoch häufig der Teil des Kopfes, der abgeschmolzen wird, nicht genau auf diesen schraffierten Teil beschränkt; auch der Rand des Kopfes liefert einen Beitrag zum Schweissmetall.
Fig.2 zeigt eine ähnliche Anordnung zum An schweissen eines Stiftes mit im Schnitt halbrundem Kopf an eine Platte. In beiden Figuren ist der Kör per 4 mit einer zylindrischen Bohrung versehen, die auf der .der Platte zugewendeten Seite etwas erwei tert ist, während in der dem Kopf 3 zugewendeten Seite des Körpers eine Vertiefung vorgesehen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Anschweissen eines Stiftes an eine Metalloberfläche unter Verwendung eines elektrisch leitenden Körpers mit einer durchgehenden Bohrung, durch die der Stift händurchgeschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift mit einem sein Verschieben anfänglich verhindernden Kopf versehen ist, dessen Durchmesser grösser als der Bohrungs durchmesser ist und .der wenigstens zum Teil durch den Lichtbogen geschmolzen wird', worauf das Durch schieben erfolgen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper aus einem schwer schmelzenden keramischen Material verwendet wird, das örtlich mit einer Metallschicht überzogen ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper, der aus einem Ge misch von Metallpulver und schlackenbildenden Stoffen besteht, verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper, der ein Titanoxyd mit einem niedrigeren Sauerstoffgehalt als T'02 enthält, verwendet wird. 4. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, der mit einem Klemmring versehen ist. 5.Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, dessen Bohrung an der dem Stift abgewendeten Seite er weitert ist. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, welcher an seiner Oberseite dem Kopf des Stiftes gegenüber mit einer Vertiefung versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL346422X | 1955-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346422A true CH346422A (de) | 1960-05-15 |
Family
ID=19784911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346422D CH346422A (de) | 1955-12-13 | 1956-12-11 | Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346422A (de) |
-
1956
- 1956-12-11 CH CH346422D patent/CH346422A/de unknown
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