CH346422A - Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche - Google Patents

Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche

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CH346422A
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Moerman Willem
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Philips Nv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/20Stud welding
    • B23K9/207Features related to studs
    • B23K9/208Ferrules, e.g. for confining molten material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding In General (AREA)

Description


  Verfahren zum Anschweissen eines     Metallstiftes    an     eine        Metalloberfläche       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum  Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metallober  fläche unter Anwendung eines elektrischen Lichtbo  gens, der zwischen dem Stiftende und der     Oberfläche     erzeugt wird, bis genügend     Metall    geschmolzen ist,  um die beiden Teile, nachdem sie aneinandergedrückt  wurden, miteinander zu verbinden.  



  Es wurde bereits vorgeschlagen, bei einem solchen  Verfahren einen schlackenbildenden elektrisch leiten  den Körper zu verwenden, der zwischen dem     anzu-          schweissenden    Stiftende und der     Metalloberfläche    an  geordnet wird und der, nachdem der Lichtbogan einige  Zeit lang in ihm gebrannt hat, das Andrücken des  Stiftendes an die Metalloberfläche zulässt. Zu diesem  Zweck ist dieser Körper mit einer einsgeschnürten  durchgehenden Bohrung versehen, durch welche der  Stift hindurchgeschoben werden kann, wenn die Ein  schnürung unter Einwirkung der Bogenwärme ge  schmolzen ist.  



  Gemäss dem Verfahren nach der Erfindung findet  gleichfalls ein elektrisch leitender Körper mit einer  durchgehenden Bohrung Verwendung, durch die der  Stift hindurchgeschoben werden kann, woran der  Stift anfänglich jedoch dadurch verhindert wird, dass  er mit einem Kopf versehen ist, dessen Durchmesser  grösser als der Bohrungsdurchmesser     ist.        Sobald    der  Kopf oder ein Teil desselben durch den Lichtbogen  geschmolzen ist, kann das Durchschieben erfolgen.  



  Es hat sich herausgestellt, dass die meisten billigen,  käuflich     erhältlichen    und mit einem Kopf versehenen  Stifte, wie beispielsweise Nägel und Schrauben, gemäss  dem Verfahren nach der Erfindung mit ihren Köpfen  an einer     Metalloberfläche    befestigt werden können,  sofern der Durchmesser der Bohrung     in    dem zu ver  wendenden Körper passend bemassen ist, d. h. sofern    das Volumen des Kopfes das abgeschmolzen werden  muss, um den Stift durch ,die Bohrung des Körpers  hindurchzulassen, :der Schweissmetallmenge entspricht,  die zum Herstellen der Schweissverbindung erforder  lich ist.  



  Ein etwas zu grosser Kopf liefert     eine    etwas zu  grosse Menge an     Schweissmetall,    aber dies ist meist  ohne Nachteil.  



  Der Kopf ist nicht an eine bestimmte     Form    ge  bunden; er kann     sowohl    flach als halbrund sein und  schräg oder unter     einem    rechten Winkel zum     Stift     verlaufen. Der     beim    Verfahren nach der Erfin  dung verwendete Körper kann aus     einem    schwer  schmelzenden keramischen     Material    bestehen, das  mit einer     Metallschicht    örtlich derart überzogen ist,  dass beim Ausüben des Verfahrens eine elektrisch  leitende     Verbindung    zwischen dem Stiftende und der       Metalloberfläche    hergestellt wird.

   Es kann auch ein  Gemisch aus     schlackenbildendem    Material und einer  genügenden Menge     Metallpulver    gesintert werden.  Vorzugsweise findet jedoch ein     gesinterter        Körper     Verwendung, der     Titanoxyd    enthält, wobei ein Titan  oxyd     mit    einem niedrigeren     Sauerstoffgehalt    als     TiO,     gewählt ist.

   Ein solcher Körper liefert Schlacke       geeigneter    Güte, die das vom     Flammbogan    ge  schmolzene Metall vor     Lufteinwirkung    schützt und  hat     eine    leicht einstellbare     elektrische    Leitfähigkeit.  



       Erforderlichenfalls        kann    der     Körper    mit einem       Klemmring,    beispielsweise aus     Pappe,    umgeben werden,  um zu verhüten, dass er vorzeitig     zerfällt,        wenn    er  etwa unter der Einwirkung der     Lichtbogenwärme     zerspringt.  



  Vorzugsweise ist die     Bohrung    an der dem Stift  kopf abgewendeten Seite mit einer Erweiterung ver  sehen, in die Schlacke und überflüssiges Schweiss-      metall hineingedrückt wird, wenn das Stiftende mit  der Platte in Berührung kommt. Zur     richtigen    zen  trischen Halterung des Stiftkopfes kann im Körper  an der .dem     Stift    zugewendeten Seite eine Vertiefung  vorgesehen werden, in die der Kopf     hineinpasst.     



  An Hand der beiligenden Zeichnung wird nach  stehend eine     beispielsweise    Ausführungsform des Ver  fahrens nach der Erfindung näher erläutert.  



  Fig. 1 zeigt in vergrössertem Massstab eine Metall  platte 1 und einen mit einem Kopf 3 versehenen  Stift 2. Ein zylindrischer Körper 4, äst mit einer durch  gehenden Bohrung 5 versehen, deren Durchmesser  grösser als der Durchmesser des     Stiftes    2, jedoch  kleiner als der Durchmesser des Kopfes 3 ist. Der  Körper 4 besteht beispielsweise aus Bentonit und einem  elektrisch leitenden Titanoxyd mit einem geringen  Zusatz an Ferromangan.  



  Der Stift 2 ist in einem     Halter    6 befestigt, der mit  einer Klemme einer nicht     dargestellten    Stromquelle  verbunden ist, deren andere Klemme an die Platte 1  angeschlossen ist.  



  Der Körper 4 ist ferner mit einem     Klemmring    7  versehen. Der schraffierte Teil des Kopfes 3 wird zum  Schmelzen gebracht, um den Stift 2     durch    .den Hohl  raum 5 in     Richtung    des Pfeils verschieben zu können.  Dieser     Teil    des Kopfes 3 bildet zusammen mit einem  Teil der Platte 1, ;der     gleichfalls    unter der Einwir  kung der Lichtbogenwärme schmilzt, das Schweiss  metall, das die     Schweissverbindung    herstellen muss.

    In der     Praxis    ist jedoch     häufig    der Teil des Kopfes,  der abgeschmolzen     wird,    nicht genau auf diesen  schraffierten Teil beschränkt; auch der Rand des  Kopfes liefert einen Beitrag     zum    Schweissmetall.  



       Fig.2    zeigt eine ähnliche Anordnung zum An  schweissen     eines    Stiftes mit im Schnitt halbrundem  Kopf an eine Platte. In beiden Figuren ist der Kör  per 4 mit einer zylindrischen Bohrung versehen, die  auf der .der Platte zugewendeten     Seite    etwas erwei  tert ist, während in der dem Kopf 3 zugewendeten  Seite des Körpers eine     Vertiefung    vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Anschweissen eines Stiftes an eine Metalloberfläche unter Verwendung eines elektrisch leitenden Körpers mit einer durchgehenden Bohrung, durch die der Stift händurchgeschoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift mit einem sein Verschieben anfänglich verhindernden Kopf versehen ist, dessen Durchmesser grösser als der Bohrungs durchmesser ist und .der wenigstens zum Teil durch den Lichtbogen geschmolzen wird', worauf das Durch schieben erfolgen kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper aus einem schwer schmelzenden keramischen Material verwendet wird, das örtlich mit einer Metallschicht überzogen ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper, der aus einem Ge misch von Metallpulver und schlackenbildenden Stoffen besteht, verwendet wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper, der ein Titanoxyd mit einem niedrigeren Sauerstoffgehalt als T'02 enthält, verwendet wird. 4. Verfahren nach den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, der mit einem Klemmring versehen ist. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, dessen Bohrung an der dem Stift abgewendeten Seite er weitert ist. 6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Körper verwendet wird, welcher an seiner Oberseite dem Kopf des Stiftes gegenüber mit einer Vertiefung versehen ist.
CH346422D 1955-12-13 1956-12-11 Verfahren zum Anschweissen eines Metallstiftes an eine Metalloberfläche CH346422A (de)

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