CH346434A - Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge - Google Patents

Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge

Info

Publication number
CH346434A
CH346434A CH346434DA CH346434A CH 346434 A CH346434 A CH 346434A CH 346434D A CH346434D A CH 346434DA CH 346434 A CH346434 A CH 346434A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
openings
piston pump
axial piston
main control
opening
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Dipl Ing Mueller
Original Assignee
Schweizerische Lokomotiv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schweizerische Lokomotiv filed Critical Schweizerische Lokomotiv
Publication of CH346434A publication Critical patent/CH346434A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B1/00Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders
    • F04B1/12Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis
    • F04B1/14Multi-cylinder machines or pumps characterised by number or arrangement of cylinders having cylinder axes coaxial with, or parallel or inclined to, main shaft axis having stationary cylinders
    • F04B1/141Details or component parts
    • F04B1/146Swash plates; Actuating elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Axialkolbenpumpe    mit variabler Fördermenge    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Axialkolben-          pumpe    mit variabler Fördermenge, bei der die Kolben  durch eine     Taumelscheibe    konstanter Neigung an  getrieben sind und bei der eine     Axialverschiebung    der       Taumelscheibe    mitsamt den Kolben relativ zu an  wenigstens einigen Zylindern vorgesehenen Steuer  öffnungen eine Änderung des für die Förderung wirk  samen Kolbenhubes wenigstens einiger Kolben und  damit eine Änderung der Fördermenge ergibt.  



  Bei solchen Pumpen hat sich gezeigt, dass die  Gangruhe der Pumpe verbessert wird, wenn in die  obengenannten Steueröffnungen an den Zylindern  Drosseldüsen eingesetzt werden, die den durch  tretenden Flüssigkeitsstrahl stauen. Dabei tritt aber  bei Teilförderung der Kolben, die bis auf Null  förderung zurückgehen kann, ein gewisser Leistungs  verbrauch für das Durchtreiben des Arbeitsmittels  durch die Drosseldüsen auf. Ferner eignen sich die  so gedrosselten Kanäle unter Umständen nicht mehr  für das Ansaugen, weil der Ölstrom zufolge des er  höhten     Durchflusswiderstandes    abreissen kann. Es  müssten dann für das Ansaugen ausnahmslos Ventile  vorgesehen, oder es müsste die Flüssigkeit von aussen  her unter Druck gesetzt werden.  



  Die Erfindung besteht nun darin, dass die ge  nannten Steueröffnungen als     Hauptsteueröffnungen     wirken und dass an den diese Öffnungen aufweisenden  Zylindern je wenigstens eine     Zusatzsteueröffnung    von  kleinerem Querschnitt vorgesehen ist, deren Ab  schlusskante gegenüber jener der     Hauptsteueröffnung     in Richtung des Druckhubes versetzt ist. Damit wird  erreicht, dass erst kurz vor Beginn des nützlichen       Förderhubes    eine durch den Querschnitt der Zusatz  öffnung bestimmte Drosselung des in den Saugraum  zurückströmenden Fördermittels eintritt. Im beson  deren kann die zusätzliche Steueröffnung von der       Hauptsteueröffnung    getrennt oder an dieselbe an-    schliessend angeordnet sein.

   Mit dieser Anordnung  kann der Leistungsaufwand für die Drosselung fast  ganz erspart werden. Zudem besteht die Möglichkeit,  die Schallabstrahlung an der Drosselöffnung nach  innen zu verlegen.  



  In der Zeichnung sind ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes sowie Detailvarianten dar  gestellt, und zwar zeigen       Fig.    1 die ganze Pumpe im Schnitt mit getrennt  von den Steueröffnungen angeordneten zusätzlichen  Steueröffnungen,       Fig.2,    3, 4 verschiedene Formen einer an die  Steueröffnung anschliessenden und mit derselben ver  bundenen zusätzlichen Steueröffnung in Ansicht vom  Zylinderinnern her.  



  Im Pumpengehäuse 1 sind mehrere Zylinder  bohrungen 2 vorgesehen, in denen die Kolben 3  arbeiten. Diese Bohrungen sind im Kreis um die Achse  4 und parallel zu ihr angeordnet. Die Kolben 3 wer  den mittels der Federn 5 gegen den als nicht rotierende       Taumelscheibe    dienenden     Kugellagerring    6 gedrückt;  der obere     Kugellagerring    7 ist an der zur Achse 4       schiefstehenden    Fläche 8 der Pumpenwelle 9 fest ge  lagert. Die Schulter 10 der Pumpenwelle stützt sich       mittels    des     Axialkugellagers    11 gegen den von der  Feder 12 belasteten Ring 13.

   Die Pumpenwelle 9 ist  oben mittels Kugellager 14 in diesem Ring 13 und  unten mittels Kugellager 15 in dem Boden 16 der  Büchse 18 gelagert. Büchse 18 und Ring 13 können  durch Schrauben 19 fest verbunden sein. Die Pumpen  welle 9 wird von einem     Mitnehmer    20 der Motor  welle 21 angetrieben. Die Büchse 18 ist in dem Ge  häuse 1 verschiebbar angeordnet, wobei sich mit ihr  auch die Pumpenwelle 9, alle Kolben 3 und der Ring  13, d. h. das sogenannte  System      mitverschiebt.     



  Der Behälter 26 ist am Pumpengehäuse 1 durch  die Schrauben 33 befestigt. Der Raum 35 im Pumpen-           gehäuse    ist durch einen oder mehrere Kanäle 36 mit  dem Flüssigkeitsraum im Behälter 26 verbunden. Die  Zylinder 2 sind mit dem Raum 25 durch die äussern  grossen Bohrungen 37, mit dem Raum 35 durch die  innern kleinen     Bohrungen    38 verbunden. Dabei wirken  die Bohrungen 37 als     Hauptsteueröffnungen,    die  Bohrungen 38 als     Zusatzsteueröffnungen.     



  Die Arbeitsweise der Pumpe ist im wesentlichen  bekannt,     z.B.    aus der schweizerischen Patentschrift       Nr.288244    oder     Nr.251984,    und sei hier nur kurz  beschrieben. Wenn die Pumpenwelle eine Umdrehung  macht, so     führt    die     Taumelscheibe    6 eine taumelnde  Bewegung aus, durch welche die Kolben 3 zu einem  vollen Hin- und Hergang veranlasst werden;

   bei der  gezeichneten     Drehlage    der Pumpenwelle 6 steht der  links befindliche Kolben 3 in der obern, der rechts       befindliche    in der untern     Totpunktlage.    Die Kolben 3  saugen während ihrer Aufwärtsbewegung Arbeits  flüssigkeit aus dem Raum 25 des Behälters 26 durch  die Saugventile 27 hindurch an und befördern sie beim       Abwärtsgang    durch die Druckventile 28 hindurch in  den Druckraum 29 der Pumpe, von wo aus sie durch  die Leitung 32 zum Verbrauchsort geführt wird.  



  In der gezeichneten untersten Stellung des<B> Sy-</B>  stems  bleiben die Öffnungen 37, 38 bei allen Dreh  lagen der schiefen Fläche 8 der Pumpenwelle ge  schlossen, da weder die     Abschlusskante    40 der Haupt  steueröffnungen 37 noch die um das Mass  a  in       Druckhubrichtung    versetzte     Abschlusskante    41 der       Zusatzsteueröffnungen    38 von der     Kolbenunterkante     42 abgedeckt werden.

   (Vorbehalten bleibt dabei, dass  in der obern     Totpunktlage    der Kolben 3 der Kanal 38  ein wenig offen sein kann.)  Steigt der Druck der Arbeitsflüssigkeit im Raum  29 an, so wird durch ihre Druckkraft auf die Stirn  fläche der Kolben 3 und des Hilfskolbens 23 das ganze   System  gegen den Druck der Feder 12 nach oben  verschoben und der nützliche Arbeitshub der Kolben 3  nimmt infolge zeitweisen     Offenstehens    der Kanäle 38  und 37 ab, wodurch die     Fördermenge    der Pumpe ver  mindert wird. Wenn der Kolben 3 z.

   B. zwischen den  im linken Zylinder gestrichelt angedeuteten Totpunkt  lagen 42', 42" arbeitet, stehen beim     Abwärtsgang    des  Kolbens zunächst beide Öffnungen 37, 38 für den       Rückfluss    der Arbeitsflüssigkeit in den Saugraum 25  voll offen. Dann aber wird die     Hauptsteueröffnung    37  durch den Kolben 3 geschlossen und es erfolgt die  Rückströmung unter starker Drosselung nur noch  durch die Zusatzöffnung 38, wobei der Druckanstieg  im Zylinder weniger rasch als bei Vorhandensein der  Hauptöffnung allein erfolgt und auch das Geräusch  der Strömung von hoher Geschwindigkeit im Kanal 38  sich vor allem in das Innere 35 des Pumpengehäuses  verbreiten kann.

   Von Vorteil ist es dabei, wenn als  Schutz gegen die Schallausbreitung zwischen dem       Innenraum    35 und dem     Taumelscheibenraum    50 eine  feste Wand 51 vorgesehen ist. Infolge des langen       Offenstehens    der Hauptöffnung 37 kann die Arbeits  flüssigkeit unter geringem Widerstand nach aussen  abströmen, während die geräuschdämpfende, aber    Widerstand verursachende Strömung durch den engen  Kanal 38 auf die kurze Zeitspanne vor dem Abschluss  der Steuerkante 41 dieser Öffnung durch den Kolben  beschränkt bleibt.  



  Diese Anordnung hat den weiteren Vorteil, dass  die geräuschdämpfende Wirkung der Drosselöffnung  38 auch bei Pumpen erzielt werden kann, die nur  durch die Öffnungen 37 und 38 ansaugen und daher  keine Saugventile besitzen.  



  In der Darstellung von     Fig.    1 ist die Zusatzsteuer  öffnung 38 getrennt von der     Hauptsteueröffnung    37  und auf der dieser gegenüberliegenden Zylinderseite  angeordnet. Ferner überschneiden sich die Querschnitte  der beiden Öffnungen beim Steuern durch die Kolben  unterkante 42. Die Bohrungen 37, 38 könnten aber  auch so weit gegeneinander versetzt sein, dass die  obere Kante der     Zusatzsteueröffnung    38 unterhalb der  untern Kante 40 der     Hauptsteueröffnung    37 liegt. Sie  können aber auch näher aneinander oder ganz zu  sammengerückt werden.  



  In den     Fig.    2, 3 und 4 sind Extremfälle der letzt  genannten Art angegeben, in welchen die zusätzliche  Öffnung 45     resp.    46     resp.    47 die Hauptöffnung 37  anschneidet und mit ihr ganz verbunden ist. Ihre  Wirkung wird bezüglich des Druckanstieges im Zylin  der während der     Abschlussbewegung    des Kolbens un  gefähr die gleiche sein, wie bei Anordnung nach     Fig.    1,  nicht aber bezüglich der Ausbreitung des Schalls, da  letzterer bei der Anordnung nach     Fig.    2 nach aussen  abstrahlen kann. Die zusätzlichen Öffnungen 45, 46,  47 der     Fig.2-4    unterscheiden sich nur durch die       Umrissform    voneinander.

   Es können natürlich an  einem und demselben Zylinder auch mehrere zusätz  liche Öffnungen 38 oder 45-47 vorgesehen sein.  



  Bei einem Teil der Zylinder können die Steuer  öffnungen 37, 38 fehlen; diese Zylinder, die mit  Saugventilen 27 versehen sein müssen, arbeiten dann  bei allen Stellungen des Systems stets mit gleicher  Füllung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge, bei der die Kolben durch eine Taumelscheibe kon stanter Neigung angetrieben sind und bei der eine Axialverschiebung der Taumelscheibe mitsamt den Kolben relativ zu an wenigstens einigen Zylindern vorgesehenen Steueröffnungen eine Änderung des für die Förderung wirksamen Kolbenhubes wenigstens einiger Kolben und damit eine Änderung der Förder menge ergibt, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannten Steueröffnungen als Hauptsteueröffnungen (37) wirken und dass an den diese Öffnungen auf weisenden Zylindern je wenigstens eine Zusatzsteuer öffnung (38; 45; 46;
    47) von kleinerem Querschnitt vorgesehen ist, deren Abschlusskante (41) gegenüber jener (40) der Hauptsteueröffnung (37) in Richtung des Druckhubes um ein bestimmtes Mass (a) versetzt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Axialkolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Steuer- öffnung (38) getrennt von der Hauptsteueröffnung (37) angeordnet ist. 2. Axialkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der zusätzlichen Steueröffnung (38) sich mit jenem der Hauptsteueröffnung (37) beim Steuern überschneidet.
    3. Axialkolbenpumpe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Steueröffnungen (38) in einen Innenraum (35) der Pumpe münden. 4. Axialkolbenpumpe nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeich net, dass der Innenraum (35) von dem obern Innen raum (50) durch eine feste Wand (51) getrennt ist. 5. Axialkolbenpumpe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die zusätzlichen Steuer öffnungen (45; 46; 47) an die Hauptsteueröffnungen (37) anschliessend und mit denselben verbunden ange ordnet sind.
CH346434D 1956-11-28 1956-11-28 Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge CH346434A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH346434T 1956-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH346434A true CH346434A (de) 1960-05-15

Family

ID=4507619

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH346434D CH346434A (de) 1956-11-28 1956-11-28 Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH346434A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3151569A (en) * 1960-10-19 1964-10-06 Schweizerische Lokomotiv Axial piston pump having a control device for varying the delivery

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3151569A (en) * 1960-10-19 1964-10-06 Schweizerische Lokomotiv Axial piston pump having a control device for varying the delivery

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0808421B1 (de) Verstellbare hydrostatische pumpe
CH252204A (de) Hydraulisches Getriebe.
DE2839662A1 (de) Taumelplattenkompressor
DE2447741A1 (de) Kolbenvorrichtung fuer eine membranpumpe
DE2552256A1 (de) Pumpe oder hydromotor
DE1808762A1 (de) Hohlventilkonstruktion fuer einen Kolben mit veraenderbarem Kompressionsverhaeltnis
DE1804529A1 (de) Fluessigkeitsmotor oder Pumpe
DE1703347A1 (de) Hydrostatische Axialkolbenmaschine
DE102007016145A1 (de) Flügelzellenpumpe
DE3209640A1 (de) Hydraulikpumpe
DE102018214481A1 (de) Hydrostatische Verdrängermaschine
DE602004004456T2 (de) Ventilanordnung für eine Pumpe
CH346434A (de) Axialkolbenpumpe mit variabler Fördermenge
DE968651C (de) Schiefscheibentriebwerk
DE1751703A1 (de) Kolbenanordnung mit veraenderbarem Kompressionsverhaeltnis
DE102014208406A1 (de) Hydrostatische Kolbenmaschine
DE102007055782B4 (de) Kraftstoffzuführpumpe mit Schmiermittelzirkulationsvorrichtung
DE2038086B2 (de) Axialkolbenmaschine
DE676147C (de) Pumpe zum Foerdern von fluessigen Brennstoffen
DE69924753T2 (de) Hydrostatisches axialgleitlager für eine taumelscheibenpumpe
EP2191165B1 (de) Schwingungsdämpfer mit amplitudenabhängiger dämpfkraft
DE10213625A1 (de) Kolbenpumpe, insbesondere Hochdruckpumpe für ein Kraftstoffsystem einer Brennkraftmaschine, sowie Kraftstoffsystem und Brennkraftmaschine
DE1528404A1 (de) Umkehrbare Pumpe oder Motor
DE1043814B (de) Axialkolbenpumpe mit variabler Foerdermenge
DE4414401C2 (de) Hydraulisches System, insbesondere Motorbremse für eine Brennkraftmaschine