CH346467A - Verfahren und Vorrichtung zum Weifen von Garnen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Weifen von GarnenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Weifen von Garnen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Weifen von Garnen. Beim Weifen wird bekanntlich das auf Spulen oder dergleichen aufgewickelte, gesponnene oder gezwirnte Garn auf Haspeln oder Weifen zu einfachen Strängen oder zu gebindeweise unterteilten Strängen gewickelt, um bei der nachfolgenden Färbung die Farbflotte gleichmässig auf das Garn zur Einwirkung zu bringen, insbesondere das Garn in der Farbflotte beliebig schwenken und es nach der Färbung gleichmässig trocknen zu können. Die dem Umfang der verwendeten Haspelkronen entsprechenden Umfangslängen der Stränge liegen zwischen 1-2 m. Die Stränge werden in Gewichten zwischen etwa 25-500 g hergestellt. Sie können in mehrere, z. B. fünf, Gebinde unterteilt sein und die Fadenwindungen werden mindestens an zwei Stellen ihres Umfanges durch querlaufende Fitzfäden locker abgebunden, um unerwünschte gegenseitige Verschlingungen dler verschiedenen Windungen oder der Gebinde beim Schwenken in der Flotte oder bei der weiteren Behandlung und Handhabung zu verhindern. Die bekannten Haspel- oder Weifkronen bilden meist ein Sechskantprisma, das aus Metallkreuzen und entsprechenden Längsgliedern besteht. Eine solche Weifkrone hat eine Länge von etwa 3,5-4 m. Auf ihrer ganzen Länge lagert und rotiert sie nur in den zwei Lagerzapfen ihrer Achse. Parallel zu den Holmen der Weifkrone bewegt sich eine hin und her gehende Fadenführerschiene, auf der in gleichmässigen Abständen die Fadenführer angebracht sind. Das auf Kötzern, Scheiben, Kreuzspulen oder auch Strängen aufgewundene Garn wird von diesem durch je einen Fadenführer gezogen und mittels Anheftfedern, die an einem Weifkronenholm angebracht sind, angeklemmt. Durch Drehung der Weifkrone wird diese mit Gebinden bewickelt, wobei zwischen den Gebinden kleinere Zwischenräume gelassen sind. Ist dies geschehen, so wird die Haspelkrone stillgesetzt und die Stränge oder Gebinde werden von Hand mit Fitzfäden abgebunden, die einzelnen Stränge durch Zerschneiden des Lauffadens von der Ablaufspule oder dem Strang getrennt. Durch Umschlagen einiger Haspelholme wird der Haspelkronenumfang verringert. Die Weiferin zieht nun von den nicht abgeklappten Weifholmen die lose hängenden Stränge mit ihrem Arm, und zwar auf der ganzen Länge der Haspelkrone bis zum Ausdrehrad ab und legt sie dort in den Ausschnitt des Ausdrehrades, dreht dieses mit der Hand um 3600, um so die fertigen Stränge von der Weifkrone zu befreien. Nach Anlegen eines neuen Garnfadens kann die Haspelkrone wieder in Drehung versetzt werden, um einen neuen Satz von Strängen herzustellen. Die Dauer des Stillstandes der Haspelkrone bzw. der Maschine ist wesentlich grösser als die Dauer ihrer Drehbewegung, so dass die Durchsatzleistung eines solchen Haspels verhältnismässig gering ist und infolge der Notwendigkeit der Bedienung von Hand beim Abbinden der Stränge oder Gebinde, beim Trennen der Stränge von den Ablaufspulen, beim Abnehmen der Stränge, beim Anlegen des Fadens für einen neuen Satz von Strängen, beim Aufstecken neuer Spulen oder dergleichen die Herstellungskosten der Stränge verhältnismässig hoch sind. Demgegenüber wird das Weifverfahren gemäss der Erfindung in der Weise durchgeführt, dass der Garnfaden ununterbrochen auf dem einen Ende einer Haspeltrommel gebindeweise aufgewickelt wird und die dauernd im Abstand voneinander gehaltenen Gebinde unter Abbinden mit Fitzmitteln nach dem andern Ende der Haspeltrommel verschoben und an diesem in fertigem Zustand ausgetragen werden. Die neue Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich aus durch eine Haspeltrommel und eine Aufwickelvorrichtung, durch die der Garnfaden ununterbrochen gebindeweise auf das eine Ende der Haspeltrommel aufgewickelt wird, sowie durch eine Fördervorrichtung, welche die fertig gewickelten Gebinde nach dem andern Ende verschiebt und dort austrägt, nachdem die Verbindungsstücke der Gebinde durch eine Trennvorrichtung durchschnitten worden sind. Durch diese Massnahmen wird erreicht, dass die Haspeltrommel fortlaufend ohne Stillstand gedreht werden kann, so dass alle bisher unumgänglichen Handgriffe für das Abbinden, Trennen, Abnehmen der Stränge, Wiederanlegen des Fadens usw. fortfallen. Die Durchsatzleistung einer solchen Einrichtung beträgt bei wesentlicher Lohnersparnis ein Vielfaches der bisherigen Weifen. Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erörtert: Der Transport der gewickelten Gebinde von dem einen nach dem andern Ende der Haspeltrommel kann durch verschiedene Mittel durchgeführt werden, z. B. durch mit Stiften versehene Stangen, Räder oder Bänder, die von aussen in die Stränge oder Gebinde eingreifen, wobei auch bei der Aufwicklung jedes Gebindes die Trommel um Gebindebreite hin und her geschoben werden kann. Zweckmässig wird jedoch nach jeder Wicklung eines Gebindes oder Stranges dieses mitsamt den vorangehend gewickelten Gebinden oder Strängen um eine der Gebindebreite bzw. Strangbreite zusätzlich dem Abstand zwischen den einzelnen Gebinden oder Strängen entsprechende Strecke durch in der Haspeltrommel angeordnete endlose Tragbänder verschoben und die fertigen Gebinde bleiben dann in Ruhe, bis das nächste Gebinde gewickelt ist. Der absatzweise Antrieb der Tragbänder erfolgt dabei mittels eines durch Zahnstange und Freilaufgetriebe mit Tragrollen der Tragbänder verbundenen Elektromagneten. Das im Querschnitt kreisrunde Aufwickelende der Haspeltrommel geht in einen durch Gleitplatten oder Gleitrippen gebildeten länglichen Querschnitt über, wobei zwischen den Gleitplatten Längszwischenräume angeordnet sind, in welchen die Einrichtungen zum Abbinden und strangweisen Trennen der Gebinde paarweise in einer oder mehr als einer Axialebene der Trommel angeordnet sind. Der das Garn der Haspeltrommel zuleitende Fadenführer ist axial verschiebbar. Er kann ausserdem in einer Axialebene schwenkbar sein. Er ist, wie an sich bei Garnverpackungswicklern bekannt, in einem in einem Stator drehbar gelagerten Rotor angeordnet, der seinerseits als Lager für die Haspeltrommel dient, und es sind Mittel vorgesehen, durch welche die Haspeltrommel undrehbar gegenüber dem Stator gehalten wird. Haspeltrommel und Stator sind durch ein Umlaufrädergetriebe miteinander verbunden, bei dem die in einem Zahnkranz der Haspeltrommel und einem Zahnkranz des Stators eingreifenden Umlaufräder in dem Rotor gelagert sind und ihr Ubersetzungsverhält- nis dem Verhältnis der Durchmesser der beiden Zahnkränze entspricht, derart, dass die Haspeltrommel undrehbar gegenüber dem Stator gehalten wird. Der Antrieb der in der Haspeltrommel angeordneten Einrichtungen erfolgt- entweder durch elektromagnetische Mittel oder mechanisch in Abhängigkeit von der Relativbewegung zwischen dem Rotor und der Haspeltrommel. Zum Abbinden der Gebinde werden innerhalb und ausserhalb der Gebinde laufende, entsprechend der Verschiebung der Gebinde zugeführte Fitzmittel benutzt, die zwischen den einzelnen Gebinden miteinander verbunden und zwischen den Strängen voneinander getrennt werden. Die Verbindung der beiden Fitzmittel in Form von Fäden oder dergleichen kann durch Vernähen, ähnlich wie bei dem Oberund Untergarn einer Nähmaschine, durchgeführt werden oder indem die Fitzmittel teilweise oder ganz aus schweissbarem Kunststoff bestehen, derart, dass sie durch Zusammenpressen mittels gegebenenfalls erwärmter Stempel zwischen den Gebinden miteinander verschweisst werden. Um zu verhindern, dass an sich derartige aus Kunststoff bestehende Fitzmittel nach dem Färben Tropfen der Farbflüssigkeit ansetzen oder halten, wodurch Flecke in dem Garn entstehen können, bestehen die Fitzmittel aus locker gewebten Streifen aus feinen Kunststoffäden, welche für ihre Handhabung und das Abbinden vorübergehend durch ein Versteifungsmittel versteift werden, das sich in der Flotte auflöst. Für jede der zwei, vier oder mehr auf dem Umfang der Gebinde verteilten Abbindungen ist an einer bestimmten Stelle an Auslegerarmen des Stators eine Abbinde- und eine Schneidevorrichtung vorgesehen, durch welche die Gebinde strangweise voneinander abgebunden und getrennt werden. An der Trennstelle eines der Abbindungen muss gleichzeitig der zwischen den benachbarten Gebinden zweier aufeinanderfolgender Stränge vorhandene Verbindungsfaden durchschnitten werden. Hierfür sind besondere Einrichtungen erforderlich, durch welche der betreffende Verbindungfaden in den Bereich einer Schneidevorrichtung gebracht wird. Um den Anfang und das Ende des Garnfadens jedes Stranges zu befestigen, wird der Verbindungsfaden zwischen den-beiden benachbarten Gebinden zweier aufeinanderfolgender Stränge an der Abbindung so befestigt, z. B. verknüpft oder mitverschweisst, dass beim strangweisen Durchschneiden der betreffenden Abbindungsstelle der Verbindungsfaden an den zerschnittenen Enden der Abbindungen befestigt bleibt. Besondere Einrichtungen sind erforderlich, um den Verbindungsfaden durch die Schnittstelle der betreffenden Abbindung hindurchzuführen. Anhand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert, und zwar zeigt: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der Vorrichtung, Fig. 2 einen senkrechten Mittelschnitt durch die Vorrichtung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 und 5 Ausführungsformen der Fitzglieder, Fig. 6 einen Querschnitt durch aufeinanderfolgende, abgebundene Gebinde mit Schneidevorrichtung, Fig. 7 eine dazugehörige Oberansicht, Fig. 8 eine schaubildliche Ansicht einer Vorrichtung zum Verbringen des Verbindungsfadens in die Schnittstelle, Fig. 9 eine Seitenansicht der Haspeltrommel. Soweit Teile nicht näher erläutert und dargestellt sind, handelt es sich um Bekanntes. Die Haspelvorrichtung besteht aus einem als Gehäuse ausgebildeten Stator 1 (Fig. 1 und 2), einer undrehbar dazu gehaltenen Haspeltrommel 2 und einem zwischen beiden angeordneten Rotor 3. Der Rotor 3 ist durch zwei Kugellagerringe 4 (Fig. 2) in dem Stator 1 drehbar gelagert und in ihm ist die Trommel 2 mittels ihres Lagerendes 5 durch Kugellagerringe 6 drehbar gelagert. Der Rotor 3 trägt den Fadenführer 7. Diesem wird der Faden 8 von einer Spule 9 oder dergleichen zugeleitet, die an einem mit dem Stator 1 verbundenen Halter gelagert ist. Der Faden 8 geht durch die Bohrung 11 des Fadenführers 7 hindurch und bei der Drehung des Rotors 3 wickelt er sich auf die Aufwickelstelle 12 der Haspeltrommel 2 auf, wobei nach jeder Wicklung eines Gebindes 13 eine Verschiebung sämtlicher gewickelter Gebinde nach dem Austragsende 14 der Haspeltrommel zu erfolgt. Für die Festhaltung der Haspeltrommel 2 in einer gegenüber dem Stator 1 undrehbaren Lage können verschiedene Mittel benutzt werden, z. B. magnetische Kräfte. Zweckmässig wird die Festhaltung mechanisch durch ein Umlaufrädergetriebe bewirkt, das bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform aus einer an dem Rotor in radialer Richtung gelagerten Welle 15 besteht, die an dem innern Ende mit einem Kegelrad 16 in einem Kegelradkranz 17 der Haspeltrommel und an ihrem äussern Ende mit einem Kegelrad 18 in einen Kegelradkranz 19 des Stators eingreift. Wenn sich die Durchmesser der Kegelräder 16 und 18 wie die Durchmesser der Kegelradkränze 17 und 19 verhalten, wälzen sich bei Drehung des Rotors 3 die Zahnräder auf ihre Kegelkränze übereinstimmend so ab, dass eine gegenseitige Drehbewegung zwischen dem Stator und der Haspeltrommel nicht stattfindet und letztere dadurch undrehbar gegenüber dem Stator gehalten wird. Für den gleichen Zweck können andere Umlaufrädergetriebe, z. B. Stirnradgetriebe mit gleichen Übersetzungsverhältnissen verwendet werden. Der Antrieb des Rotors 3 erfolgt über eine Keilriemennut 21, welche zwischen den Kugellagerrin- gen 4 auf dem Umfang des Rotors 3 angebracht ist, mittels eines Keilriemens 22 (Fig. 1) und eines Motors 23, welcher in oder an dem Stator 1 angeordnet ist. Die Haspeltrommel 2 weist an der Aufwickelstelle 12 kreisrunden Querschnitt auf, so dass bei gleichmässiger Umdrehung der Trommel die Fadengeschwindigkeit stets die gleiche bleibt und dadurch höchste Aufwickelgeschwindigkeiten erzielt werden können. Nach dem Austragsende 14 zu geht der kreisrunde Querschnitt in einen länglichen Querschnitt über, wobei jedoch dafür gesorgt ist, dass die Umfangslänge der Trommel in allen senkrechten Querschnitten die gleiche bleibt, um die Gebinde bei ihrer Wanderung über die Haspeltrommel gestrafft zu halten. Um die Bewegung der Gebinde nach dem Austragsende zu zu erleichtern, kann die Umfangslänge der Trommel um ein weniges nach dem Austragsende zu abnehmen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird die Trommel im länglichen Teil ihres Querschnittes durch längsgerichtete Gleitplatten 24 (Fig. 3) gebildet, welche an dem Lagerkopf 5 der Trommel befestigt sind und durch Querarme 25 gegeneinander versteift sind. Zwischen den Gleitplatten sind freie Zwischenräume 26 (Fig. 3) gelassen, welche zur Unterbringung der noch zu beschreibenden Mittel zum Abbinden, Zertrennen und zum Befördern der Gebinde nach dem Austragsende 14 zu dienen. Die Bewegung der Gebinde in Richtung auf das Austragsende erfolgt durch endlose Tragbänder 27, welche über Rollen 28 laufen und mit ihren äussern Teilen den Trommelumfang begrenzen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, derart, dass auch in der Aufwickelzone 12 der Haspeltrommel die Gebinde unmittelbar auch auf die Tragbänder aufgewickelt werden. Werden die Tragbänder mit ihren äussern Teilen in Richtung der Pfeile 29 (Fig. 2) bewegt, so werden sämtliche Gebinde nach dem Austragsende 14 zu mitbewegt. Der Antrieb der Tragbänder erfolgt absatzweise um Gebindebreite zusätzlich der Breite des Zwischenraumes zwischen den einzelnen Gebinden. Hierzu kann ein in dem Lagerkopf 5 der Trommel angeordnetes Getriebe dienen, das durch die Drehung des Rotors 3 in Tätigkeit gesetzt wird. Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform wird der Antrieb der Tragbänder 27 durch einen in der Haspeltrommel angeordneten Elektromagneten 31 (Fig. 2) vorgenommen, dessen Solenoid eine Zahnstange 32 verschiebt, welche mit Zahnrädern 33 in Eingriff steht, die über Freilaufgetriebe 34 die in dem Lagerkopf 5 der Haspeltrommel gelagerten Tragrollen 28 in der einen Drehrichtung mitnehmen. Bei dem durch Federkraft erfolgenden Rückgang der Zahnstange 32 bleiben diese Teile dank des Freilaufgetriebes unbeeinflusst. Beim Wickeln jedes Gebindes oder Stranges muss der aufzuwickelnde Faden innerhalb der Gebindebreite oder Strangbreite in Richtung der Trommelachse hin und her bewegt werden. Dies könnte durch entsprechende Hand und Herbewegung der Tragbänder 27 bzw. der ganzen Haspeltrommel bewirkt werden. Bei der dargestellten Ausführungsform (Fig. 2) ist zu diesem Zweck der Fadenführer 7 längsbeweglich in dem Rotor 3 gelagert. Er greift mit einem Fortsatz 35 in eine Kurvennut 36 eines um den Lagerkopf 5 der Haspeltrommel drehbar gelagerten Ringes 37 ein, welcher innen einen Zahnkranz 38 trägt, der mit einem Zahnrad 39 in Eingriff steht, das in einer Bohrung 41 des Lagerkopfes 5 drehbar gelagert ist und dessen Wellenzapfen mit dem Rotor 3 in geeigneter Weise auf Drehung verbunden ist. Diese Verbindung erfolgt dadurch, dass eine Verlängerung 42 der Welle 15 in einen Schlitz 43 des Wellenstumpfes des Zahnrades 39 eingreift. Wird der Rotor 3 in Drehung versetzt, so wird auch das Zahnrad 39 mitgedreht, wodurch dank der Kurvennut 36 der Fadenführer 7 hin und her bewegt wird. Das selbsttätige Abbinden der einzelnen Gebinde 13 oder Stränge erfolgt durch Einrichtungen 44 (Fig. 3), welche in den Zwischenräumen 26 zwischen den Gleitplatten 24 am Umfang der Haspeltrommel angeordnet sind. Mindestens müssen zwei solche gegenüberliegende Einrichtungen 44 vorgesehen sein. Zweckmässig ist es jedoch, mehr als zwei Abbindeeinrichtungen zu verwenden, um das gegenseitige Verschlingen der Windungen der Gebinde bzw. Stränge soweit wie möglich zu verhindern. Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei welcher sowohl in der Mitte der Breitseite wie auch in der Mitte der Schmalseite der Haspeltrommel, im ganzen also vier Abbindeeinrichtungen vorgesehen sind. Zweckmässig wird bei diesen Abbindevorrichtungen ein inneres und ein äusseres Fitzglied in Gestalt eines Fadens, Streifens oder dergleichen verwendet, die nach Art des Unter und Obergarnes einer Nähmaschine zwischen den einzelnen Gebinden miteinander vernäht oder verknüpft werden können. Die innern Fitzglieder 45 (Fig. 2) laufen von in der Haspeltrommel gelagerten Vorratstrommeln 46 ab und werden über Umlenkrollen 47 dem Innenumfang der Gebinde zugeführt. Die äussern Fitzglieder 48 laufen von Vorratstrommeln 42 ab, welche an über einen Teil der Länge der Haspeltrommel sich erstrekkenden Auslegerarmen 51 des Stators 1 gelagert sind. Umlenkrollen sind hier nicht erforderlich. Die Umlenkrollen 47 bei den innern Fitzgliedern haben den Zweck, die Vorratstrommeln 46 an das vordere Ende der Haspeltrommel zu verlegen, um sie dort leichter nachfüllen oder auswechseln zu können. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel werden die untern und obern Fitzglieder zwischen den Gebinden miteinander durch Schweissung verbunden. Zu diesem Zweck bestehen sie ganz oder zum Teil aus einem kalt oder warm schweissfähigen Kunststoff, und die Schweissung wird durch entsprechende gegebenenfalls erwärmte Druckstempel vorgenommen. Die Fitzglieder 45, 48 haben die Form von schmalen Streifen 52 (Fig. 7). Um ein Anhaften oder Bilden von Tropfen der Färbeflüssigkeit beim oder nach dem Färben zu verhindern, sind sie, wie in Fig. 4 und 5 dargestellt, aus dünnen Kunststoffäden locker gewebt. Dieses lockere Gewebe wird mit einem Versteifungsmittel, z. B. in Form von Stärke oder dergleichen, versehen, das sich bei Verbringen der abgebundenen Stränge in die Flotte in dieser auflöst, so dass die genannte Tropfenbildung nach Herausnahme der Stränge aus der Flotte nicht eintreten kann. Durch die Versteifung wird erreicht, dass die Fitzglieder an der Haspelvorrichtung genau und sicher gefördert und gehandhabt werden können. Die Verschweissung erfolgt nun mittels an den Auslegerarmen 51 gelagerter Stempel 53 (Fig. 2), welche mit in der Haspeltrommel angeordneten Gegenstempeln 54 zusammenarbeiten und im geeigneten Moment mechanisch oder elektromagnetisch betätigt und gegebenenfalls auch elektrisch geheizt werden. Nach jedesmaliger absatzweiser Bewegung der Tragbänder durch die Zahnstange 32 erfolgt zwischen den einzelnen Gebinden oder Strängen 13 das Anpressen der Stempel 53 an die Gegenstempel 54 und dadurch die Verschweissung der innern mit den äussern Fitzgliedern 45, 48 zu den Streifen 52, so dass die Gebinde oder Stränge gegeneinander abgebunden sind. Vergleiche Fig. 6. Um die Gebinde strangweise unterteilt von der Haspeltrommel auszutragen, sind im Bereich jedes Fitzstreifens 52 besondere Messer 55 (Fig. 1, 2) vorgesehen, die in den Auslegerarmen 51 gelagert sind und mit in der Haspeltrommel angeordneten Gegenmessern 56 (Fig. 2) zusammenarbeiten. Mit der Pressbewegung der Schweissstempel 53 können gleichzeitig auch die Messer 55 betätigt werden. Bei der folgenden absatzweisen Bewegung der Tragbänder wird der abgeschnittene Strang von der Haspeltrommel selbsttätig ausgetragen. Ausser den Fitzstreifen 52 muss in jeder Trennstelle für die Stränge auch das die beiden benachbarten Gebinde miteinander verbindende Fadenstück 57 (Fig. 7) durchschnitten werden. Ist die dafür vorgesehene Schneidvorrichtung an einer bestimmten Stelle des Umfanges der Haspeltrommel angeordnet, so muss dafür gesorgt werden, dass der Verbindungsfaden im Zeitpunkt der Messerbewegung an diese Stelle gelangt ist. Ferner ist es erwünscht, die durchgeschnittenen Enden des Verbindungsfadens an ihren Strängen in geeigneter Weise zu befestigen, damit sie nicht lose an den Strängen hängen. Die letztgenannte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verbindungsfaden mit einem der Fitzstreifen an der zur strangweisen Trennung bestimmten Verbindungsoder Schweissstelle verbunden wird, insbesondere mit eingeschweisst wird, so dass bei der Trennung der Schweissstelle die Enden des Verbindungsfadens an den durch den Schnitt hergestellten Enden des Fitzstreifens befestigt bleiben. Dieser Vorgang kann in verschiedener Weise durchgeführt werden. Bei der in den Fig. 2, 6 und 7 dargestellten Ausführungsform werden die beiden neben dem betreffenden Fitzstreifen 52 sich bewegenden Tragbänder 27 (Fig. 7) im Strangabstande mit vortretenden Stiften 58, 59 versehen, wobei die gegenüberliegenden Stifte in der Bewegungsrichtung der Bänder (Pfeil 29) einen zweier Gebinde 13 bzw. Stränge voneinander entsprechenden Abstand haben. Bei der Aufwicklung des Garnfadens auf die Haspeltrommel im Sinne des Pfeils 62 durch den Fadenführer muss der Faden zuerst vor den Stift 58 des einen Tragbandes gelangen, um alsdann hinter den Stift 59 des andern Tragbandes gebracht zu werden, damit der Verbindungsfaden 57 genau in der für das Durchschneiden des Fitzstreifens bestimmten Stelle 63 angeordnet ist. Um den Verbindungsfaden 57 entsprechend zu lenken, ist ein beweglicher Nadelhaken 64 (Fig. 2) im Bereiche der Aufwickelstelle der Haspeltrommel an dem obern Ausleger 51 vorgesehen. Dieser wird durch einen Elektromagneten 65 so bewegt, dass er unmittelbar nach Vorbeigang des Fadenführers 7 an dem Stift 58, wobei der Faden im Sinne des Pfeils 29 (Fig. 7) vor den Stift 58 gelegt wird, den Faden erfasst und ihn entgegen der Bewegungsrichtung 29 so weit zurückbringt, dass er bei der weiteren Bewegung des Fadenführers hinter den Stift 59 gelangt. Wie ersichtlich, wird auf diese Weise der Verbindungsfaden 57 so gerichtet, dass er die für die Strangzerschneidung des betreffenden Fitzstreifens 52 bestimmte Stelle 63 kreuzt. In dieser Lage wird der Verbindungsfaden 57 in der beschriebenen Weise durch die Tragbänder im Sinne des Pfeils 29 bis zum zugehörigen Schweissstempel 53 für diesen Fitzstreifen 52 getragen und verschweisst und dann zur betreffenden Schneideinrichtung 55, 56 (Fig. 2), welche in Richtung der strichpunktierten Linie 66 (Fig. 7) angeordnet ist, so dass beim Zerschneiden des bc- treffenden Fitzfadens auch der Verbindungsfaden zerschnitten wird, und wobei seine beiden Enden an ihren Fitzstreifenenden befestigt bleiben. Dem gleichen Zwecke kann die in den Fig. 1, 8 und 9 dargestellte Einrichtung dienen. Hier sind Stifte an den Tragbändern nicht erforderlich. Vielmehr wird der aus dem Fadenführer 7 austretende Faden 8 nach Vorbeigang des Fadenführers 7 von einer zweizinkigen Fanggabel 67 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise erfasst, wodurch der Faden 8 zu einer Schleife mit einem Querstück 57 (Fig. 8) geformt wird, welches den später zu zerschneidenden Verbindungsfaden darstellt. Die Fanggabel 67 ist an einem der Auslegerarme 51 (Fig. 1) verschiebbar gelagert und steht unter dem Einfluss eines Elektromagneten 68, durch welchen sie entsprechend der im Sinne des Pfeils 29 erfolgenden Wanderung der gewickelten Gebinde bewegt wird. Dabei wird das Verbindungsstück 57 zwischen die anlaufenden innern und äussern Fitzglieder 45, 48 gebracht und zwischen die zugehörigen Schweissstempel 53, 54 (Fig. 2) bewegt. Durch letztere wird bei der Verschweissung der beiden Fitzglieder der Verbindungsfaden 57 mitverschweisst. Ist dies geschehen, so kann die Fanggabel 67 durch Zurückbewegen von dem Faden 8 gelöst werden. Wenn die betreffende Schweissstelle dann bei der Weiterbewegung der Gebinde im Sinne des Pfeils 29 an die zugehörige Schneidvorrichtung 55 (Fig. 9) gelangt, wird sie ebenfalls in der in Fig. 7 angedeuteten Art zerschnitten, so dass auch hier der Verbindungsfaden 57 mit durchschnitten wird und dessen Enden an den Enden des Fitzstreifens 52 befestigt bleiben. Die Bewegungen des Nadelhakens 64 bzw. der Fanggabel 67, welche erforderlich sind, um den anlaufenden Garnfaden 8 aufzunehmen, können auch dadurch erübrigt werden, dass der Fadenführer 7, wie in Fig. 9 angedeutet, um eine Achse 69 schwenkbar gelagert ist und durch einen Elektromagneten 71 beeinflusst wird. Beim Vorbeigehen an den Nadelhaken bzw. der Fanggabel wird dem Fadenführer 7 eine Schwenkung nach aussen erteilt, wodurch der Faden auf den Nadelhaken bzw. die Fanggabel 67 gelegt wird. Dem Nadelhaken bzw. der Fanggabel bleibt dann nur noch die Aufgabe, den Faden in der geschilderten Weise vor- bzw. zurückzubewegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Weifen von Garnen, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnfaden ununterbrochen auf dem einen Ende einer Haspeltrommel gebindeweise aufgewickelt und die dauernd im Abstand voneinander gehaltenen Gebinde unter Abbinden mit Fitzmitteln nach dem andern Ende der Haspeltrommel verschoben und an diesem in fertigem Zustand ausgetragen werden.II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine Haspeltrommel (2) und eine Aufwickelvorrichtung (3, 7), durch die der Garnfaden ununterbrochen gebindeweise auf das eine Ende (12) der Haspeltrommel aufgewickelt wird, sowie durch eine Fördervorrichtung (27), welche die fertig gewickelten Gebinde nach dem andern Ende (14) verschiebt und dort austrägt, nachdem die Verbindungsstücke der Gebinde durch eine Trennvorrichtung (55, 56) durchschnitten worden sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Wicklung eines Gebindes dieses mitsamt den vorangehend gewickelten Gebinden um eine Strecke verschoben wird, welche gleich der Gebindebreite zusätzlich dem lichten Abstand zwischen zwei Gebinden ist, wobei ein Gebinde abgebunden und die Verbindungsstücke von zwei aufeinanderfolgenden Gebinden durchschnitten werden 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abbinden der Gebinde gleichzeitig mit ihrer Verschiebung innerhalb und ausserhalb derselben Fitzmittel zugeführt und zwischen den Gebinden verbunden werden.3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Wicklung eines Gebindes (13) dieses mitsamt den vorangehend gewickelten Gebinden um eine Strecke, welche gleich der Gebindebreite zusätzlich dem lichten Abstand zwischen zwei Gebinden ist, durch in der Haspeltrommel angeordnete endlose Tragbänder verschoben wird und die Gebinde dann in Ruhe bleiben, bis das nächste Gebinde gewickelt ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der absatzweise Antrieb der Tragbänder (27) mittels eines durch Zahnstange (32) und Freilaufgetriebe (34) mit Tragrollen (28) der Tragbänder (27) verbundenen Elektromagneten (31) erfolgt.5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das im Querschnitt kreisrunde Aufwickelende (12) der Haspeltrommel in einen länglichen Querschnitt übergeht, der durch Gleitplatten (24) gebildet wird, zwischen denen Längszwischenräume (26) vorhanden sind, in denen die Einrichtungen zum Abbinden der Gebinde und zum Durchschneiden der Verbindungsstücke paarweise in einer oder mehr als einer Axialebene der Trommel angeordnet sind.6. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der um die Haspeltrommel rotierende Fadenführer (7) während des Wickelns eines Gebindes (13) in Längsrichtung der Haspeltrommel um Wickelbreite hin und her bewegt wird.7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenführer (7) in einem in einem Stator (1) drehbar gelagerten Rotor (3) angeordnet ist, der seinerseits als Lager für die Haspeltrommel (2) dient, und dass Mittel (15, 16, 18) vorgesehen sind, durch welche die Haspeltrommel undrehbar gegenüber dem Stator (1) gehalten wird.8. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Haspeltrommel (2) und der Stator (1) durch ein Umlaufrädergetriebe miteinander verbunden sind, bei dem die in einem Zahnkranz (17) der Haspeltrommel (2) und einem Zahnkranz (19) des Stators angreifenden Umlaufräder (16, 18) an dem Rotor (3) gelagert sind und ihr tsbersetzungsverhältnis gleich dem Verhältnis der Durchmesser der beiden Zahnkränze (17, 19) ist, derart, dass die Haspeltrommel undrehbar gegenüber dem Stator gehalten wird.9. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Rotor (3) eine radial angeordnete Welle (15) gelagert ist, die je mit einem Kegelrad (16, 18) an ihren Enden mit je einem Kegelradkranz (17, 19) der Haspeltrommel und des Stators in Eingriff steht, wobei sich die mittleren Teilkreisdurchmesser der Kegelräder wie die mittleren Teilkreisdurchmesser ihrer Kegelradkränze verhalten.10. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (3) an seinem Umfang zwischen seinen Kugellagerkränzen (4) durch einen am Stator (1) angeordneten Motor angetrieben wird.11. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rotor (3) mit der undrehbar gehaltenen Haspeltrommel (2) durch ein Getriebe (38, 39) verbunden ist, durch welches eine an der Haspeltrommel (2) angeordnete Vorrichtung in Abhängigkeit von der Drehung des Rotors angetrieben wird.12. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in der Haspeltrommel (2) ein Zahnrad (39) gelagert ist, das durch einen Mitnehmer (42) mit dem Rotor (3) auf Drehung gekuppelt ist und in einen Zahnkranz (38) eines Kurvenringes (37) eingreift, der den Fadenführer (7) axial hin und her schiebt.13. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Abbinden je ein Fitzmittel (45, 48) innerhallb und ausserhalb der Gebinde (13) während der Verschiebung der Gebinde zugeführt werden, welche Fitzmittel jeweils zwischen zwei Gebinden miteinander verbunden und die Verbindungsstücke jeweils zwischen zwei Gebinden durchschnitten werden.14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass beim Durchschneiden der Fitzmittel gleichzeitig das Verbindungsfadenstück (57) zwischen zwei benachbarten Gebinden durchschnitten wird, wobei die entstehenden Enden des Verbindungsfadenstückes mit den entstehenden Enden der Fitzmittel verbunden bleiben.15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, gekennzeichnet durch Stempel (53, 54) zum Verschweissen der Fitzmittel (45, 48) durch Zusammenpressen.16. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Fitzmittel (45) von einer in der Haspeltrommel (2) angeordneten Vorratsrolle (46) über eine Leitrolle (47) und das äussere Fitzmittel von einer an einem Auslegerarm (51) des Stators getragenen Vorratsrolle (42) der Schweissstelle zugeleitet wird.17. Vorrichtung nach Patentanspruch-II und Unteransprüchen 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass an längs der Haspeltrommel sich erstreckenden Auslegerarmen (51) des Stators Schweissstempel (53) vorgesehen sind, die jeweils unter Mitwirkung von Gegenstempeln (54) in der Haspeltrommel die Zusammenschweissung der innern und äussern Fitzmittel bewirken.18. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsfadenstück (57) jeweils zwischen zwei Stempeln (53, 54) mit den innern und äussern Fitzmitteln (45, 48) verschweisst wird und die Schweissstelle durch eine nachfolgende Schneidevorrichtung (55, 56) so zerschnitten wird, dass die Fadienenden mit den Fitzstreifenenden verbunden bleiben.19. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsfadenstück (57) jeweils durch eine Leitvorrichtung aufgenommen und quer über die zu durchschneidende Schweissstelle eines Fitzstreifens gebracht wird.20. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die beiderseits des Fitzstreifens (52) angeordneten Tragbänder im Totalabstand zweier benachbarter Gebinde je mit einem Stift (58, 59) versehen sind und jeweils der Verbindungsfaden (57) durch die Leitvorrichtung vor den einen und hinter den andern der beiden Stifte gelegt wird.21. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitvorrichtung einen Nadelhaken (64) besitzt, welcher jeweils den nach Vorbeigang des Fadenführers aufgenommenen Faden (8) vor den Stift (58) des einen Tragbandes und kurz danach hinter den Stift (59) des zweiten Tragbandes legt.22. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Fadenführer (7) ablaufende Faden (8) jeweils durch einen Doppeifanghaken (67) erfasst wird und der zwischen den beiden Gabelzinken gespannte Fadenteil (57) durch Bewegung des Fanghakens im Sinne der Fortschreitbewegung der Gebinde auf der Haspeltrommel zwischen das innere und das äussere Fitzmittel an die Schweissstelle gebracht wird.23. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Aufnahmebewegung als auch die Förderbewegung des Nadelhakens oder des Fanghakens elektromagnetisch erfolgt.24. Vorrichtung nach. Patentanspruch II und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme des Verbindungsfadenstückes durch die Leitvorrichtung (64, 67) jeweils dem Fadenführer (7) eine Schwenkbewegung erteilt wird.
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE824305X | 1955-04-27 | ||
| DE346467X | 1955-04-27 | ||
| DE1150786X | 1955-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH346467A true CH346467A (de) | 1960-05-15 |
Family
ID=32995206
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH346467D CH346467A (de) | 1955-04-27 | 1956-04-10 | Verfahren und Vorrichtung zum Weifen von Garnen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH346467A (de) |
| FR (1) | FR1150786A (de) |
-
1956
- 1956-04-10 CH CH346467D patent/CH346467A/de unknown
- 1956-04-13 FR FR1150786D patent/FR1150786A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1150786A (fr) | 1958-01-17 |
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