CH346520A - Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen - Google Patents

Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen

Info

Publication number
CH346520A
CH346520A CH346520DA CH346520A CH 346520 A CH346520 A CH 346520A CH 346520D A CH346520D A CH 346520DA CH 346520 A CH346520 A CH 346520A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
switch
washing machine
membrane
switches
machine according
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Geschka Hugo
Original Assignee
Peter Pfenningsberg Gmbh Masch
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peter Pfenningsberg Gmbh Masch filed Critical Peter Pfenningsberg Gmbh Masch
Publication of CH346520A publication Critical patent/CH346520A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F34/00Details of control systems for washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F34/14Arrangements for detecting or measuring specific parameters
    • D06F34/22Condition of the washing liquid, e.g. turbidity
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F2101/00User input for the control of domestic laundry washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F2101/02Characteristics of laundry or load
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F2103/00Parameters monitored or detected for the control of domestic laundry washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F2103/16Washing liquid temperature
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F2105/00Systems or parameters controlled or affected by the control systems of washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F2105/02Water supply
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F2105/00Systems or parameters controlled or affected by the control systems of washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F2105/10Temperature of washing liquids; Heating means therefor
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F2105/00Systems or parameters controlled or affected by the control systems of washing machines, washer-dryers or laundry dryers
    • D06F2105/28Electric heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


  Automatische Waschmaschine, insbesondere     für    Haushaltungen    Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische  Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen, die  mit durch einen Programmregler gesteuerter Kalt  wasserzufuhr und Heizeinrichtung zur Zubereitung  des Warmwassers sowie einem die Wasserzufuhr be  grenzenden     Wasserstandsschalter    und einem die     Heiz-          einrichtung    abschaltenden Temperaturschalter ver  sehen ist. Solche     Haushalts-Waschautomaten    werden  üblicherweise in unterschiedlichen Grössen hergestellt,  wie beispielsweise mit einem Fassungsvermögen der       Waschtrommel    für 3, 5, 7 oder auch 10 kg Wäsche.

    Es versteht sich, dass in einer Waschmaschine mit  einem Fassungsvermögen von beispielsweise 7 kg  eine Wäschemenge von 3 oder 8 kg gewaschen wer  den kann. Hierbei tritt allerdings der Nachteil auf,  dass bei einer Wäschemenge von 3 kg erhebliche  Verluste an Wärme, Waschmittel und Wasser auf  treten, während bei einer Wäschemenge von 8 kg der  Fassungsgrad der Maschine ungenügend ist. Bei der  Auslegung des Waschautomaten ist die zu haltende  günstigste Temperatur und der Wasserstand nicht nur  von der Füllung sondern auch davon abhängig, wel  che Arten von Wäsche behandelt werden sollen, z. B.  Bett-, Tisch-, Leib-, Bunt- oder Feinwäsche. Bekannt  lich bestehen hier, insbesondere in bezug auf die  Einhaltung einer nicht zu überschreitenden Tempera  tur, bindende Vorschriften.  



  Es sind nun bei gewerblichen automatischen  Waschmaschinen mit Warm- und     Kaltwasserzufluss,     bereits Einrichtungen vorgeschlagen worden, die es  gestatten, mittels eines Einstellmechanismus für Was  ser und Temperatur, die Temperatur unabhängig  vom Wasserstand oder umgekehrt zu     regeln.    Indessen    können die bekanntgewordenen Einrichtungen bei  der Anwendung auf     Haushaltwaschmaschinen    nicht  befriedigen, da sie zu verwickelt aufgebaut und nur  von besonders geschultem Personal zu bedienen sind.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine automatische  Waschmaschine für Haushaltungen zu schaffen, wel  che die obigen Nachteile nicht aufweist und bei der  die     Art    und Menge der jeweils     einzubringenden     Wäsche in einfachster Weise zu berücksichtigen sind,  die Maschine also auch durch Ungeübte entsprechend  voreingestellt werden kann.

   Das wird bei einer Haus  haltswaschmaschine der eingangs erwähnten Art er  findungsgemäss dadurch erreicht, dass der Wasser  stands- und der Temperaturschalter als     Mehrfachstu-          fenschalter    ausgebildet sind, deren einzelne Schalt  stufen dazu bestimmt sind, bei Erreichen der zu einer       bestimmten    Wäschemenge bzw.     -art    gehörigen Wasch  flüssigkeitsmenge bzw.     -temperatur    anzusprechen,  und dass in Abhängigkeit von der in den Automaten       jeweils        einzubringenden    Wäschemenge bzw.

       -art    zu  betätigende, entsprechend bezeichnete Schalter wahl  weise an dem Programmregler     anschliessbar    sind.  



  Der Waschautomat wird     zweckmässigerweise    für  mindestens drei verschiedene Wasserstände und eben  falls mindestens drei verschiedene Temperaturen ein  gerichtet. Die der Waschflüssigkeit zur Erreichung  einer bestimmten Temperatur zuzuführende Wärme  menge ist bekanntlich der Flüssigkeitsmenge etwa  proportional,     während    letztere wiederum in praktisch  linearem Zusammenhang mit der zu behandelnden  Wäschemenge steht. Es genügt also, wenn die   Wäschemenge  am Automaten eingestellt wird, wo  bei ein Stufenschalter den vom     Programmregler    ein-      geschalteten Zustrom des Kaltwassers zum entspre  chenden Zeitpunkt unterbricht. Sobald der ge  wünschte Füllungsgrad erreicht ist, wird die     Heizung     eingeschaltet.

   Die am Automaten ebenfalls einzustel  lende  Wäscheart  berücksichtigt die     einzuhaltende     Vorschrift bezüglich der nicht zu überschreitenden  Temperatur. Durch den Programmregler werden  Heizwiderstände eingeschaltet,     wobei    im Stromkreis  ein     Mehrfach-Stufentemperaturschalter    vorgesehen  ist, dessen einzelne Stufen durch den Einstellmecha  nismus für die Wäscheart vorgewählt werden.

   Er  reicht die Waschflüssigkeit die für die spezielle Wä  sche     eingestellte    Temperatur, so wird der     Stromkreis     der     Heizwiderstände    durch den     voreingestellten    Tem  peraturschalter unterbrochen, wodurch die weitere       Wärmezufuhr    unterbunden wird.  



  Durch die Vereinigung obiger Massnahmen wird  es also möglich, den für eine bestimmte Wäschemenge  und     -art    erforderlichen     Waschprozess    unter Anwen  dung     geringstmöglicher    Energie- und Wassermengen  durchzuführen, wobei gleichzeitig der Vorteil der ein  fachsten Handhabung in bezug auf die Einstellung  des Waschautomaten gegeben ist.  



  Zur Regelung des vorgewählten     Wässerstandes     kann ein     Membranschalter    vorgesehen sein, dessen  Membran in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasser  stand unmittelbar oder mittelbar über ein entspre  chend komprimiertes Luftpolster mehr oder weniger  stark     beaufschlagt    wird und dabei entsprechend  seiner     Voreinstellung    ein das     Kaltwasser-Zulaufventil     steuerndes Schaltorgan betätigt.

   Der Temperatur  Mehrstufenschalter besteht vorteilhaft aus einem  Wärmefühler, dessen     Stufenkontakte    in jeweils ge  trennt zum     Heizschütz    führenden und durch die  Drucktasten wahlweise zu     schliessenden    Stromzulei  tungen liegen.     Schliesslich    kann noch eine Einrich  tung vorgesehen sein, mittels welcher auch die zum  Waschen einer     bestimmten    Wäschemenge erforder  liche     Waschmittelmenge    in einfachster Weise berück  sichtigt bzw. aufgegeben werden kann.

   Zu diesem  Zweck kann im     Waschmittel-Aufgabetrichter    eine in       Wäschemengeneinheiten    unterteilte     Ableseskala    für  die entsprechend zu bemessende     Waschmittelmenge     vorgesehen     sein.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine nach der  Erfindung     ausgebildete    automatische Haushaltwasch  maschine beispielsweise und schematisch dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 ein zur Erläuterung der     Wirkungsweise    die  nendes Schaltschema der     Maschine,          Fig.    2 als Ausführungsvariante ein Membran  schaltwerk,       Fig.    3     einen        Einfülltrichter    für Waschmittel und       Fig.    4 eine Anordnung des     Membranschaltwerkes     in Verbindung mit der Waschmaschine.  



  Von den z. B. 220 Volt Wechselstrom     führenden          Netzleitungen    1 und 2,     führen    zwei Ableitungen 3, 4  und 5, 6 ins Innere des Waschautomaten. Die     Heiz-          widerstände    7, von denen der Übersichtlichkeit wegen  nur einer dargestellt ist, sind über die Relais 8 und    8' und die Leitungen 3, 4 mit dem Netz verbunden.  In Parallelschaltung zu den Leitungen 5, 6 liegt in  den Leitungen 5', 6' ein elektromagnetisches Ventil 9,  das zur Betätigung der automatischen Waschmittel  zufuhr dient. Mit 10 ist ein Trichter zur Aufgabe  des Waschmittels bezeichnet. Ein Relais 11 schliesst  bei Betätigung den Stromkreis 5', 6', wodurch das  Ventil 9 geöffnet wird.

   Dabei wird das in dem  Trichter 10 angehäufte Wasch- oder Spülmittel durch  den über den     Trichterboden    geführten Wasserstrahl  in die Innentrommel der Maschine geschwemmt.  



  An den Leitungen 5, 6 liegen zwei durch je ein  Relais 12 bzw. 13 zu betätigende Schalter, deren  Ableitungen 14 bzw. 15 an den Wicklungen eines       Magnetventils    16 für den     Kaltwasserzufluss    liegen,  derart, dass bei durch das Relais 12 geschlossenem  Schalter das     Ventil    16 geschlossen und bei durch das  Relais 13 geschlossenem Schalter das Ventil geöffnet  wird. Wenn der erstgenannte Schalter schliesst, wird  die Leitung 15 unterbrochen, was zur besseren über  sieht in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist.  



  Im gezeichneten Ausführungsbeispiel werden alle  Schaltvorgänge durch Schwachstrom gesteuert. Ein  an der Eingangsleitung 1, 2 liegender Transformator  17 liefert die Niederspannung, die über die Leitung  18 einerseits an die durch den Motor 19 angetrie  benen Programmscheiben 20, 21, 22 und 33 sowie  anderseits an die Druckknopfschalter 23, 24 und  25 z. B. einer Tastenbank herangeführt wird. Die  Programmscheibe 20 schaltet in gewissen, vorher be  stimmten Zeitabständen den Betriebsstrom zur Be  tätigung des Relais 11 ein und aus. Von der Pro  grammscheibe 21     führt    eine Zuleitung 29 mit drei  Abzweigungen zu den Druckschaltern 26, 27 und 28,  deren Ableitungen 26', 27' und 28' an Schaltkon  takten 31 eines dreistufigen, als Temperaturfühler  ausgebildeten Temperaturschalters 30 liegen.

   Der  Temperaturfühler 30 ist im Innern der nicht gezeig  ten Aussentrommel des Waschautomaten eingebaut  und schliesst je nach dem Grad der Erwärmung, z. B.  40, 70 oder 90 Grad, einen der Kontakte 31, deren  gemeinsame Ableitung 32 an der Spule des Relais 8  liegt.  



  Von der Programmscheibe 22 führt eine Zulei  tung 35 über einen Ruhekontakt 36 und die Leitung  37 zum Schaltrelais 12, während eine weitere Lei  tung 34 von der Scheibe 22 zum Schaltrelais 13 führt.  Der Ruhekontakt 36 wird von einem in Abhängig  keit vom Wasserstand der Maschine verstellbaren  Kolben 38 geschlossen, der dann in Tätigkeit tritt,  wenn die durch das steigende Wasser in einem mit  der Aussentrommel verbundenen,     kommunizierenden     Rohr 38'     komprimierte    Luft den Kolben 38, der auch  durch eine Membran im Sinne der später erläuterten       Fig.    2 ersetzt sein kann, anhebt.

   Der Kolben 38 steht  unter einer einstellbaren, den Ruhekontakt 36 offen  zu halten suchenden Vorlast, die im vorliegenden Fall  durch eine elektromagnetische Einrichtung 39 be  wirkt wird, deren Spulen in Stufen durch die Schalter  23, 24 und 25 geschaltet werden. Dadurch wird die      Gegenlast des Kolbens zu dem während der Wasser  füllung im Rohr 38' entstehenden Luftdruck gesteuert  und in Verbindung mit dem Kontakt 36 der Wasser  stand in der Aussentrommel geregelt.  



  Im einzelnen sei die Wirkungsweise der neuen  Haushaltwaschmaschine anhand des folgenden Bei  spiels beschrieben. Angenommen es sollen 3 kg Fein  wäsche im Waschautomaten behandelt werden. Hierzu  betätigt die Bedienungsperson den mit der Aufschrift   3     kg     versehenen, auf einer Tastenbank angeord  neten Druckknopf 23, ferner den mit der Aufschrift   Feinwäsche  versehenen Druckknopf 26. Der  Waschautomat ist dann für die obige Aufgabe vor  eingestellt. Beim Einschalten des Automaten durch  einen nicht gezeichneten Schalter oder dergleichen  wird der     Programmreglermotor    19 eingeschaltet, von  dem lediglich die vier Scheiben 20, 21, 22, 33 dar  gestellt sind. Es sei angenommen, dass die Programm  scheibe 22 den Stromdurchgang von der Leitung 18  zur Leitung 34 bzw. 35 hergestellt habe.

   Die Leitung  35 ist einstweilen durch den Ruhekontakt 36 unter  brochen. Hingegen kann der Strom     über    die Leitung  34 und das Relais 13 abfliessen, wodurch der Strom  kreis 15 geschlossen und das Wassereinlaufventil 16  geöffnet wird. Das Wasser strömt nunmehr in die  Aussentrommel ein. Nachdem es darin eine bestimmte  Höhe erreicht hat, beginnt der Druck in dem mit der  Trommel kommunizierend verbundenen Rohr 38' zu  steigen. Der Kolben 38 ist durch das Schliessen des  Druckknopfschalters 23 in der ersten Stufe belastet.  Durch den weiteren Anstieg des Luftdruckes wird  schliesslich die Gegenkraft zum Kolben oder derglei  chen überwunden, z. B. bei einer 3 kg Wäsche ent  sprechenden Wasserfüllung in der Aussentrommel von  18 Litern. Dadurch wird der Kontakt 36 und durch  das Relais 12 der Stromkreis geschlossen.

   Wie schon  erwähnt, erfolgt das über eine nicht gezeigte Schal  tung. Das Wassereinlaufventil 16 ist nunmehr ge  schlossen, die weitere Wasserzufuhr also unterbun  den.  



  Während des Wassereinlaufes oder vorher, ist der  Behälter 10 mit Waschmittel gefüllt worden. Vermit  telt die Programmscheibe 20 den Stromdurchgang  zum Relais 11, so wird über die Leitungen 5', 6', der  Stromkreis des Ventils 9 geschlossen, wodurch sich  letzteres öffnet. Der über den     Trichterboden    fliessende  Wasserstrahl schwemmt das Waschmittel aus dem  Behälter 10 in die Maschinentrommel. Nach kurzem  Stromdurchgang schliesst das laufende Programm im  beschriebenen, aber umgekehrten Sinne das Ventil 9  wieder.  



  Während des Wassereinlaufes oder danach schal  tet die Programmscheibe 33 über die Leitung 40 und  das Relais 8' die Heizwiderstände 7 ein, wodurch sich  das Wasser schnell erwärmt. Durch die Betätigung  des Knopfes  Feinwäsche , z. B. 26, ist die Leitung  26' stromführend, so dass der betreffende Tempera  turkontakt 31 bei Erreichen einer Temperatur von  z. B. 40 Grad in der ersten Stufe, die Leitung 32  schliesst, mithin das Relais 8 anspricht und der    Stromkreis 3, 4 unterbrochen wird, so dass die     Heiz-          widerstände    7 abgeschaltet werden. Im weiteren Lauf  des     Programmes    wird durch die Scheibe 33 die Lei  tung 40 stromlos, wodurch das     Relais    8' den Strom  kreis 3, 4 unterbricht.

   Die Programmscheibe 33 ist  so eingestellt, dass die Heizzeit mit Sicherheit aus  reicht, das Wasser oder die Lauge für die grösstmög  liche Wäschemenge auf 90 Grad     aufzuheizen.     



  An die Stelle des in     Fig.    1 wiedergegebenen Was  serstands-Stufenschalters (38, 39) kann auch der in       Fig.    2 dargestellte treten. Er besteht im wesentlichen  aus einer in einem Gehäuse 41 gespannt gehaltenen  Membran 42 (anstelle des Kolbens 38), die mit  einem Bolzen 43 verbunden ist, an dem der Hebel 44       eines    Schalters     angelenkt    ist. Der Schalter besitzt       zwei    Kontaktfinger 45 und 46 sowie vier Kontakte  47 bis 50, wobei 47 den Zuleitungskontakt und 48,  49 und 50 die Ableitungskontakte darstellen. Letztere  sind mit einem dreistufigen Schalter 51 verbunden,  dessen     einzelne    Schaltstufen die betreffenden Wäsche  mengen angeben, z. B. 3 kg, 5 kg und 7 kg.

   Durch  den steigenden Luftdruck beim Einfliessen des Was  sers und im kommunizierenden Rohr 38' wird die  Membran 42 und damit der Bolzen 43 angehoben,  wobei der Kontaktfinger 46 mit steigendem Druck  bzw. Hub jeweils einen der Kontakte 48 bis 50 mit  dem Kontakt 47 schliesst und damit über das Ventil  16 die Wasserzuleitung zur Trommel entsprechend  der Einstellung am Schalter 51 unterbricht.  



  Nach     Fig.    3 ist der Waschmittel- und/oder     Ent-          härtereinfülltrichter    52 mit Markierungslinien 53, 54  und 55 versehen. Jede Markierungslinie trägt eine  Beschriftung, z. B. 3 kg, 5 kg oder 7 kg. Der durch  die Markierungslinie umgrenzte     Trichterraum    gibt  mit grosser Annäherung das für die bestimmte  Wäschemenge notwendige Raumgewicht an Wasch  mittel, so dass ein Abwiegen oder Abschätzen der       Waschmittelmenge    nicht mehr erforderlich ist.  



  In     Fig.    4 ist mit 60 das Gehäuse bezeichnet, in  der eine Waschtrommel 61 in bekannter Art, z. B.  in einem an einer Wand 62 befestigten Lagerstern 63,  drehbar gelagert ist.  



  Von einem nicht gezeigten     Einfüllstutzen,    Über  lauf oder dergleichen wird das Gehäuse mit Wasser  gefüllt, wobei der Wasserspiegel 64 bis zur Wasch  trommel und weiter steigt. Das Aussengehäuse besitzt  eine Bohrung 65, in der ein Rohr 66 befestigt ist.  Ein     Membranschaltwerk    67, z. B. in der gemäss     Fig.    2  ausgebildeten Art, schliesst das Rohr nach oben luft  dicht ab. Sobald beim Einlaufen des Wassers der  Wasserspiegel über die Linie 68 hinaus angestiegen  ist, erhöht sich der Luftdruck in dem mit dem Ge  häuse verbundenen, kommunizierenden Rohr 66.

   Bei  Erreichen eines bestimmten, von dem Wasserstand  abhängigen Druckes werden Kontakte 48, 49, 50 be  tätigt, die in der beschriebenen Weise den weiteren       Wasserzufluss    unterbinden.  



  Die gesamte Steuerung kann anstatt mit einer  Niederspannung auch mit Kraftstrom betrieben wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen, mit durch einen Programmregler ge steuerter Kaltwasserzufuhr und Heizeinrichtung zur Zubereitung des Warmwassers sowie einem die Was serzufuhr begrenzenden Wasserstandsschalter und einem die Heizeinrichtung abschaltenden Tempera turschalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasser standsschalter (38, 39;
    42 bis 50) und der Tempera turschalter (30, 31) als Mehrfachstufenschalter aus gebildet sind, deren einzelne Schaltstufen dazu be stimmt sind, bei Erreichen der zu einer bestimmten Wäschemenge bzw. -art gehörigen Waschflüssigkeits- menge bzw. -temperatur anzusprechen, und dass in Abhängigkeit von der in den Automaten jeweils ein zubringenden Wäschemenge bzw. -art zu betätigende, entsprechend bezeichnete Schalter (23 bis 28 bzw. 51) wahlweise an den Programmregler anschliessbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserstands-Mehrstufen- schalter als Membranschalter ausgebildet ist, dessen Membran in Abhängigkeit vom jeweiligen Wasser stand unmittelbar oder mittelbar über ein entspre chend komprimiertes Luftpolster mehr oder weniger stark beaufschlagt wird und dabei entsprechend seiner Voreinstellung ein das Kaltwasserzulaufventil steuerndes Schaltorgan betätigt. 2.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Membranschalter einen den Wasserzulauf steuernden Ruhekontakt (36) besitzt und seine Membran unter einer einstellbaren, den Ruhekontakt offen zu halten suchenden Vorlast steht. 3. Waschmaschine nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Vorlast durch eine elektromagnetische Einrichtung (39), deren Spulen in Stufen durch die zugehörigen Schalter (23 bis 25) einschaltbar sind, gebildet ist. 4.
    Waschmaschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Membran (42) des Membranschalters entsprechend ihrer jeweiligen Be- aufschlagung einen Schalthebel (44, 45, 46) verstellt, der dabei jeweils eine von mehreren, durch einen ent sprechenden Schalter (51) zu schliessende Stromzu leitungen an die zum Kaltwasserzulaufventil (16) bzw. zu dessen Relais (12) führende Stromleitung an schliesst. 5.
    Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperatur-Mehrstufen- schalter aus einem Wärmefühler (30) besteht, dessen Schaltkontakte (31) in jeweils getrennt zum Heizungs relais (8) führenden und durch die entsprechenden Schalter (26 bis 28) wahlweise zu schliessenden Stromzuleitungen (26', 27', 28') liegen. 6. Waschmaschine nach Patentanspruch, mit einem der Waschmittelzufuhr dienenden Aufgabe trichter, dadurch gekennzeichnet, dass im Aufgabe trichter (52) eine in Wäschemengeneinheiten unter teilte Ableseskala (53 bis 55) für die entsprechend zu bemessende Waschmittelmenge vorgesehen ist.
CH346520D 1956-02-29 1956-08-25 Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen CH346520A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE346520X 1956-02-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH346520A true CH346520A (de) 1960-05-31

Family

ID=6255284

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH346520D CH346520A (de) 1956-02-29 1956-08-25 Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH346520A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2451339A1 (de) Kombination eines waschvollautomaten mit einem kondensationstrockner
DE1544074A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Reinigung von Gas,vorzugsweise zur Gastrocknung
CH346520A (de) Automatische Waschmaschine, insbesondere für Haushaltungen
DE102012023084A1 (de) Verfahren zum Waschen von Wäschestücken in einem programmgesteuerten Hausgerät, sowie solches Hausgerät
AT211257B (de) Wasserstands-Schaltvorrichtung für Waschmaschinen
DE622873C (de) Zeitdauerregler zur Steuerung der Ventile und sonstigen Arbeitsmittel von Waschmaschinen
DE1231661B (de) Einrichtung zum Steuern des Wasserstandes in Waschmaschinen
AT219543B (de)
DE2360572A1 (de) Vorrichtung zum automatischen einleiten von reinigungs- und/oder zusatzmitteln in waschmaschinen
DE1460955A1 (de) Automatisch gesteuerte Waschmaschine mit einem oder mehreren Waschmittelbehaeltern und Wasserabsperrorganen
DE813841C (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung fuer Waschmaschinen
DE1957369A1 (de) Mit einem Wasserenthaerter,ausgeruestete automatische Waschmaschine
AT209295B (de) Waschverfahren
AT204989B (de) Vorrichtung zum sebsttätigen Zuführen von Waschmitteln bei automatischen Waschmaschinen
DE526481C (de) Alkalicellulosepresse
AT240002B (de) Geschirrspülautomat mit zwei oder mehreren Spülräumen
AT90535B (de) Selbstschlußhahn.
DE646853C (de) Mechanische Schaltung von Wassergasgeneratoren
AT215618B (de) Kaffeemaschine
DE893366C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Programmregelung
AT213819B (de)
DE1785353A1 (de) Von einer Steuereinrichtung automatische schaltbare Waschmaschine
DE612164C (de) Elektrische Druckregeleinrichtung fuer Gegendruckmaschinen
DE735108C (de) Schaltanordnung zum Punktschweissen
CH252985A (de) Maschine zum Waschen und Trocknen von Geschirr.