CH346791A - Verfahren zur Herstellung eines Schuhes mit einer mit Gummieinlagen versehenen Ledersohle bzw. -absatz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Schuhes mit einer mit Gummieinlagen versehenen Ledersohle bzw. -absatz

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CH346791A
CH346791A CH346791DA CH346791A CH 346791 A CH346791 A CH 346791A CH 346791D A CH346791D A CH 346791DA CH 346791 A CH346791 A CH 346791A
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CH
Switzerland
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leather
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Odermatt Alois
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Odermatt Alois
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form
    • A43B13/22Soles made slip-preventing or wear-resisting, e.g. by impregnation or spreading a wear-resisting layer
    • A43B13/24Soles made slip-preventing or wear-resisting, e.g. by impregnation or spreading a wear-resisting layer by use of insertions
    • A43B13/26Soles made slip-preventing or wear-resisting, e.g. by impregnation or spreading a wear-resisting layer by use of insertions projecting beyond the sole surface

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Schuhes mit einer mit Gummieinlagen versehenen  Ledersohle bzw.     -absatz       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein  Verfahren zur Herstellung     eines    Schuhes mit einer  mit Gummieinlagen versehenen Ledersohle bzw.       -absatz.     



  Das neue Verfahren besteht erfindungsgemäss  darin, dass ein Lederstück mit durchgehenden Löchern  versehen wird, die mit     unvulkanisierter    Gummimasse  ausgefüllt werden, welche anschliessend zwecks Er  zeugung von mit dem Leder innig verbundenen Gum  mipfropfen vulkanisiert wird.  



  Anhand der beiliegenden Zeichnung wird nach  stehend ein Ausführungsbeispiel des erfindungs  gemässen Verfahrens näher beschrieben, und zwar  zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht auf einen Teil der Lauf  fläche einer Schuhsohle,       Fig.    2 einen Schnitt I1-11 in     Fig.    1 in grösserem  Massstab und       Fig.3    eine Draufsicht auf die Rückseite der  Sohle im gleichen Massstab wie     Fig.    1.  



  Die Ledersohle 1 wird mit durchgehenden  Löchern 2 versehen, beispielsweise durch Bohren,  wobei gleichzeitig an der als Lauffläche 4 bestimmten  Seite in die Lauffläche mündende     Erweiterungen    5  vorgesehen werden. Gegen die     Lauffläche    4 wird  eine nicht dargestellte Form so angelegt, dass in  dieser Form vorhandene Vertiefungen gegenüber den       Löchern    zu liegen kommen.

   Die Löcher werden nun  von der Rückseite der Ledersohle her mit     unvulkani-          sierter    Gummimasse ausgefüllt, worauf das Ganze in  einen     Vulkanisierapparat    eingebracht und     die    Gummi  masse zur Erzeugung von mit dem Leder innig ver  bundenen Gummipfropfen 3 unter Einwirkung von  Wärme vulkanisiert wird. Zwecks     Bildung    von über  die Lauffläche 4 vorstehenden     Pfropfenteilen    weist  die Form die genannten Vertiefungen auf.

      Vorzugsweise sind diese Vertiefungen mit Rän  dern umgeben, welche in die Erweiterungen 5 ein  greifen zwecks Bildung eines Spielraumes     zwischen     dem fertig vulkanisierten Gummipfropfen und der  Wandung der Erweiterung.  



  Die Rückseite der Ledersohle 1 kann ganz oder  teilweise mit     unvulkanisierter    Gummimasse belegt  werden, wodurch dann eine Gummischicht 6 gebildet  wird, welche mit den Pfropfen aus einem Stück be  steht. Auf diese Weise können die Pfropfen ganz  nach Wunsch gruppenweise zusammengefasst werden,  wobei die Pfropfen in beliebiger Musterung und  von beliebiger     Querschnittsform    sein können. Statt  im Querschnitt kreisrunde Pfropfen, wie sie in der  Zeichnung dargestellt sind, könnten zum Beispiel  eckige oder ovale Querschnitte hergestellt werden.  Die betreffenden Löcher in der Ledersohle könnten  in diesem Falle einfach ausgestanzt werden.  



  Zur Herstellung der in     Fig.    2 dargestellten     Pfrop-          fenform    wird eine so ausgebildete Form verwendet,  dass der aus dem Leder herausragende     Pfropfenteil     gegenüber dem im Loch sitzenden     Pfropfenteil    erwei  tert ist.  



  Mit Rücksicht auf die beim Vulkanisieren auf  tretende Erwärmung wird vorzugsweise ein speziell  gegerbtes und dadurch     hitzebeständiges    Leder ver  wendet. So eignet sich zum Beispiel ein Chrom  bodenleder, ein kombiniert     vegetabil-chromgegerbtes     Bodenleder oder ein     Waschbodenleder.     



  Eine auf die beschriebene Art hergestellte Leder  sohle bzw.     -absatz    weist alle im Schweizer Patent       Nr.326513    dargelegten vorteilhaften Eigenschaften  auf, wobei zusätzlich die Arbeit des     Einbringens    von  fertig vulkanisierten Pfropfen     in,    die Löcher erspart  wird,     weil    die     Gummimasse    direkt in den Löchern  der Sohle vulkanisiert wird.      Die Schicht 6 kann auch weggelassen werden,  und die rückseitigen     Endflächen    der Pfropfen können  bündig mit der Rückseite der Sohle 1 verlaufen, so  dass auch bei ganz dünnen Sohlen von Damen  schuhen derartige Gummipfropfen vorgesehen werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines Schuhes mit einer mit Gummieinlagen versehenen Ledersohle bzw. -absatz, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lederstück mit durchgehenden Löchern versehen wird, die mit unvulkanisierter Gummimasse ausgefüllt werden, welche anschliessend zwecks Erzeugung von mit dem Leder innig verbundenen Gummipfropfen vulkanisiert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die als Lauffläche bestimmte Seite des Lederstückes so gegen eine Form gelegt wird, dass in dieser Form vorhandene Vertiefungen gegen über den Löchern zu liegen kommen, zwecks Bildung von über die Lauffläche vorstehenden Pfropfenteilen. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher an der als Lauffläche bestimmten Seite mit in die Lauffläche mündenden Erweiterungen versehen werden, in welche Teile der Form eingreifen, zwecks Bildung eines Spiel-. raumes zwischen dem fertig vulkanisierten Gummi pfropfen und der Wandung der Erweiterung. 3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite des Lederstückes wenigstens teilweise derart mit unvulkanisierter Gum mimasse belegt wird, dass dadurch eine Gummischicht gebildet wird, welche mit den Pfropfen aus einem Stück besteht. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine so ausgebildete Form ver wendet wird, dass der aus dem Leder herausragende Pfropfenteil gegenüber dem im Loch sitzenden Pfropfenteil erweitert ist. S. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Chrombodenleder verwendet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein kombiniert vegeta@bil-chrom- gegerbtes Bodenleder verwendet wird. 7. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Waschbodenleder verwendet wird.
CH346791D 1956-10-10 1956-10-10 Verfahren zur Herstellung eines Schuhes mit einer mit Gummieinlagen versehenen Ledersohle bzw. -absatz CH346791A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3824169A1 (de) * 1988-07-16 1990-01-25 Weigl Gerhard Dipl Betriebsw F Schuh mit auswechselbarer schuhsohle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3824169A1 (de) * 1988-07-16 1990-01-25 Weigl Gerhard Dipl Betriebsw F Schuh mit auswechselbarer schuhsohle

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