CH346810A - Vorrichtung zum Einführen von Streichholzsplinten in ein mit Löchern versehenes, sich bewegendes Organ - Google Patents

Vorrichtung zum Einführen von Streichholzsplinten in ein mit Löchern versehenes, sich bewegendes Organ

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CH346810A
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Zilver Edwin
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Inland Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/04Filling match splints into carrier bars; Discharging matches

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Vorrichtung zum Einführen von Streichholzsplinten in ein mit Löchern versehenes,  sich bewegendes Organ    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung  zum Einführen von Streichholzsplinten in ein mit,  zweckmässig in einer grossen Anzahl, zur Aufnahme  je eines Streichholzsplintes bestimmten Löchern     ver-          sehenes    sich bewegendes Organ, z. B. ein     Transport-          oder    Zwischenorgan, und bezweckt eine Vorrichtung  dieser Art zu schaffen, mit der die in dem Organ  vorhandenen Löcher schnell und in zuverlässiger  Weise gefüllt werden können.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung kennzeichnet  sich dadurch, dass diese Vorrichtung mit einem Auf  nahmeorgan für die Streichholzsplinte versehen ist,  von dem ein den Aufnahmeraum begrenzender, ent  sprechend der Bewegung des vorerwähnten Organs  umlaufender Teil eine Anzahl in der Umlauf- und  in der Querrichtung dazu verlaufende, auf den bei  den Richtungen senkrecht stehende Wandteile auf  weist, so dass Räume gebildet werden, in denen die  Streichholzsplinte eine parallele oder nahezu parallele  Lage zur Raumlängsachse und zueinander einnehmen  und aus denen sie in die Löcher des sich bewegen  den Organs gelangen können.  



  Das Aufnahmeorgan kann in verschiedener  Weise ausgebildet sein. Es ist z. B. möglich, diesem  Organ die Form einer Trommel zu geben oder es  mittels eines aus einer Anzahl Elemente zusammen  gesetzten endlosen umlaufenden, um Leitrollen ge  führten Förderbandes zu     bilden.    Der Querschnitt der  Trommel kann rund, vieleckig, dreieckig, oval     usw.     sein.  



  Das Aufnahmeorgan kann sowohl diskontinuier  lich wie auch kontinuierlich bewegt sein. Eine vor  teilhafte beispielsweise Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Vorrichtung ist dadurch gekennzeich  net, dass an einem Teil des umlaufenden Teils des  Aufnahmeorgans entlang eine Führungsbahn für ein    zu füllendes Transport- oder Zwischenorgan ange  bracht ist, wobei dieses Transport- oder Zwischen  organ mit einem derartigen Antriebssystem versehen  ist, dass es mit gleicher Geschwindigkeit wie der um  laufende Teil des Aufnahmeorgans bewegt wird.  Die Ausbildung kann so sein, dass viel Zeit zum  Füllen der Löcher im Transport- oder Zwischenorgan  zur Verfügung steht. Vorzugsweise treibt dabei das  angetriebene Transport- oder Zwischenorgan das  Aufnahmeorgan an.  



  Falls erwünscht, kann bei     mittels    eines endlosen  Bandes gebildetem Aufnahmeorgan das Band mit Lö  chern versehen sein, die den Löchern des     Transport-          oder    Zwischenorgans bezüglich Anordnung entspre  chen, jedoch etwas grösser dimensioniert sind, so dass  auf die übrigen, in den Räumen zwischen den Wand  teilen des Aufnahmeorgans befindlichen Splinte von  einer     vorteilhaft    am Ende der Führungsbahn für das  Transport- oder Zwischenorgan angeordneten Saug  vorrichtung keine oder nahezu keine Saugkraft aus  geübt werden kann und diese bequem aus diesen  Räumen wieder in den Aufnahmeraum herausfallen  können.  



  Eine weitere vorteilhafte beispielsweise Ausfüh  rungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung ist  dadurch gekennzeichnet, dass für eine rotierende Auf  nahmetrommel eine Schwingungsvorrichtung vorge  sehen ist, die diese Trommel in axialer Richtung in  Schwingung versetzt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei bei  spielsweise Ausführungsformen, der erfindungsge  mässen Vorrichtung schematisch dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Draufsicht einer Vorrichtung  mit einer Aufnahmetrommel, von der die Streich  holzsplinte unmittelbar in Transportelemente einge  bracht werden.           Fig.    2 zeigt eine Seitenansicht dieser Vorrichtung.       Fig.    3 zeigt die Trommel teilweise in Seitenansicht  und teilweise im     Axialschnitt.     



       Fig.    4 ist eine Endansicht dieser Trommel.       Fig.5    zeigt einen Teil des Trommelmantels in  grösserem Massstab.  



       Fig.    6 zeigt einen solchen Trommelteil mit  darunter befindlichen Transportelementen.  



       Fig.    7 ist ein Schnitt eines solchen Trommelteils  mit einem darunter befindlichen Teil des Transport  organs.  



       Fig.    8 zeigt eine andere Vorrichtung, bei der ein  Zwischenorgan durch eine Trommel gefüllt wird.       Fig.    9 zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Vor  richtung, die ein Aufnahmeorgan für die Streichholz  splinte aufweist, das mittels eines endlosen Bandes  gebildet ist.  



  Die in den     Fig.    1-7 dargestellte Vorrichtung  zum direkten Einführen von Streichholzsplinten in  Transportorgane hat ein Gestell 1, in dem ein als  Trommel ausgebildetes Aufnahmeorgan 2 für die       Streichholzsplinte    auf einer Achse 3 drehbar ange  bracht ist. Im Gestell 1 ist eine Führungsbahn 4, 5  für das Transportorgan 6, das z. B. aus mit zur Auf  nahme je eines Splintes     bestimmten        Löchern        ver-          sehenen,    endlos miteinander verbundenen Elementen  besteht, angeordnet.

   Wie aus     Fig.2    ersichtlich ist,  sind die beiden seitlichen, diese Führungsbahn bil  denden Schienen 4, 5 derart angeordnet, dass sie sich  an einem beträchtlichen Teil der Peripherie der  Trommel 2 entlang erstrecken. Die in einer nicht  dargestellten Weise angetriebenen Transportelemente  6 treiben bei ihrer Umlenkung um den Trommelteil  die Trommel 2 an. Zu diesem Zweck ist der Trom  melmantel an den Stirnenden mit in Aussparungen  der Transportelemente greifenden, gezahnten Schei  ben 7 versehen.  



  Auf der in elastischen Lagern 8, 9 gelagerten  Achse 3 der Trommel 2 befindet sich ein von einem  Motor 11 angetriebener Exzenter 10. Hierdurch wird  die Trommel in axialer Richtung in Schwingung ver  setzt. Die Amplitude dieser Schwingungen ist nur  gering und kann von einer Grössenordnung von 1 mm  sein.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist noch eine von einer An  triebswelle 13 bediente     Einstossvorrichtung    12 für  die von der Trommel in die Transportelemente ein  geführten     Zündholzsplinte    angegeben.  



  Der Mantel der Trommel 2 wird von einer An  zahl radial gestellten, in Umfangs- und in Achsrich  tung der Trommel verlaufenden Wandteilen oder  Scheidewänden 14     bzw.    15 gebildet, die abwechselnd  von verschiedener radialer Höhe sind. Diese Wand  teile sind in an sich bei Fülltrichtern bekannter Weise  derart ausgebildet, dass durch eine Füllvorrichtung  16 axial in die Trommel 2 eingebrachte Streichholz  splinte 17 nur in annähernd radialer Ausrichtung in  die von diesen     Wandteilen    gebildeten Räume geraten  können,. wie dies     Fig.    7 in grösserem Massstab zeigt.

         Fig.    5 zeigt in grösserem Massstab eine Ansicht eines    Teils des Trommelmantels, während     Fig.    6 eine An  sicht eines solchen     Trommelmantelteils    mit einem  darunter befindlichen, mit Löchern 18 zum Ein  führen je eines Splintes aus den Räumen in der  Trommel versehenen Transportelement 6 zeigt.  



  Die oben beschriebene Vorrichtung arbeitet fol  gendermassen:  Die durch die Füllvorrichtung 16 in die Trommel  2 eingebrachten Streichholzsplinte 17 fallen bei ent  sprechender Ausrichtung in die von den Wänden  14, 15 gebildeten Räume und kommen in die Löcher  18 der um den erwähnten     Trommelmantelteil    herum  geführten Transportelemente 6. Das Schwingen der  Trommel fördert diesen Vorgang. Da die Transport  elemente 6 und die Trommel 2 mit gleicher Ge  schwindigkeit angetrieben und die Transportelemente  einem erheblichen Teil der Trommelperipherie ent  lang geführt werden, steht viel Zeit zur Verfügung,  so dass sämtliche Löcher 18 der Transportelemente  6 auf zuverlässige Weise gefüllt werden können.

    Wenn die Trommel 2 weiter umläuft, werden die sich  in den Räumen zwischen den Wänden 14 und 15 be  findenden Streichholzsplinte, die nicht in den Lö  chern 18 zum Festsitzen gekommen sind, nach unten  fallen und wieder in andere von den Wänden 14 und  15 gebildete Räume geraten. Die in den Löchern 18  der Transportelemente befindlichen Streichholzsplinte  werden darin steckenbleiben. Um dies mit grösserer  Sicherheit zu erzielen, kann am Ende der Führungs  bahn des     Transportorgans    um die Trommel eine  Saugvorrichtung 19 angebracht werden, von der auf  die in den Löchern 18 steckenden Streichhölzer 17  eine Saugkraft ausgeübt wird.  



  Die Füllvorrichtung 16 kann man selbstverständ  lich fortlassen. In diesem Fall muss regelmässig von  Hand eine neue Menge Streichholzsplinte in die  Trommel eingebracht werden.  



       Fig.    8 stellt eine Vorrichtung dar, bei der die  Trommel 2 die in sie eingefüllten Streichholzsplinte  in ein ebenfalls endlos umlaufendes, von mit entspre  chenden Löchern versehenen Elementen gebildetes  Zwischenorgan 20 bringt. Dieses Zwischenorgan wird  mit     Hilfe    einer Führung und bzw. oder Walzen, von  denen nur die Walzen 21 und 22 gezeichnet sind, auf  einem beträchtlichen Teil der Trommelperipherie  unten um die     Trommel    herum geführt, wobei sich  die Trommel und das Zwischenorgan mit gleicher  Geschwindigkeit bewegen. Ein Ausstossorgan 23 stösst  die in die Elemente des Zwischenorgans 20 einge  führten Streichholzsplinte aus diesen Elementen in  ein entsprechend ausgebildetes Transportorgan 24.  



       Fig.    9 zeigt eine Ausführungsform, bei der die  Trommel 2 durch ein als endloses, um obere und  untere Scheiben umlaufendes Band ausgebildetes Auf  nahmeorgan 25 ersetzt ist. Der vom Band und den  Scheiben begrenzte Raum des Aufnahmeorgans 25  wird durch eine Öffnung in seiner     Vorder-    oder  Rückwand mit     Streichholzsplinten    beschickt. Das  endlose Band ist aus gelenkig miteinander verbunde  nen Elementen zusammengesetzt, welche mit den von      in der Umlauf- und in der Querrichtung dazu verlau  fenden Zwischenwänden gebildeten Räumen versehen  sind, wie die     Fig.    5-7 zeigen.

   Die Elemente werden  von den obern und untern Scheiben angetrieben und  treiben selbst mittels Vorsprüngen ein über Rollen  umlaufendes, endloses, um den untern Teil des Or  gans 25     herumgeführten,    mit Löchern für je ein       Streichholzsplint    versehenes Zwischenorgan an, so  dass sich das endlose Band des Organs 25 und das  Zwischenorgan mit gleicher Geschwindigkeit bewe  gen. Die Streichholzsplinte geraten aus dem Auf  nahmeorgan in die Löcher des Zwischenorgans und  werden von diesem durch ein Ausstossorgan in die  Löcher eines entsprechend ausgebildeten Transport  organs eingestossen.  



  Anstatt eine Saugvorrichtung zum Festhalten der       Streichholzsplinte    in den Löchern der Elemente des       Transport-    oder Zwischenorgans bei der Wegführung  des Organs von der Trommel zu verwenden, können,  auch Transportelemente oder     Zwischenorganelemente     verwendet werden, die in bezug aufeinander beweg  bare Teile, zwischen denen die in die Elemente ein  geführten Streichholzsplinte festgeklemmt werden,  aufweisen. Dieses Festklemmen kann selbstverständ  lich auch auf andere Weise stattfinden, und die  Streichholzsplinte können auch. in anderer Weise,  z. B. mit Hilfe eines Klebemittels, in den Elementen  festgehalten werden.  



  Die rotierende Aufnahmetrommel bzw. das um  laufende Aufnahmeband kann ebenfalls in senkrech  ter Richtung in Schwingung versetzbar sein, während  es auch möglich ist, die Führungsbahn für das zu  füllende Transport- oder Zwischenorgan in Schwin  gung zu versetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Einführen von Streichholzsplin ten in ein mit zur Aufnahme je eines Streichholz splintes bestimmten Löchern versehenes, sich bewe gendes Organ, dadurch gekennzeichnet, dass diese Vorrichtung mit einem Aufnahmeorgan für die Streichholzsplinte versehen ist, von dem ein den Auf nahmeraum begrenzender, entsprechend der Bewe- gung des vorerwähnten Organs umlaufender Teil eine Anzahl in der Umlauf- und in der Querrichtung dazu verlaufende, auf den beiden Richtungen senkrecht stehende Wandteile aufweist, so dass Räume gebildet werden, in denen die Streichholzsplinte eine parallele oder nahezu parallele Lage zur Raumlängsachse und zueinander einnehmen und aus denen sie in die Löcher des sich bewegenden Organs gelangen kön nen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeorgan aus einer um ihre Achse rotierenden Trommel besteht. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeorgan von einem endlosen, umlaufenden, um Leitrollen geführ ten Band gebildet ist. 3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an einem Teil des um laufenden Teils des Aufnahmeorgans entlang eine Führungsbahn für ein zu füllendes Transport- oder Zwischenorgan angebracht ist, wobei dieses Trans port- oder Zwischenorgan mit einem derartigen An triebssystem versehen ist, dass es mit gleicher Ge schwindigkeit wie der umlaufende Teil des Auf nahmeorgans bewegt wird.
    4. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Ende der Bahn, in welcher das Transport- oder Zwischenorgan am um laufenden Teil des Aufnahmeorgans entlang geführt wird, eine Saugvorrichtung angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Aufnahmetrommel an ihrem Mantel mit Löchern versehen ist, die be züglich Anordnung den Löchern des sich bewegen den Transport- oder Zwischenorgans entsprechen, jedoch etwas grösser dimensioniert sind. 6. Vorrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Schwingungserzeuger vorgesehen ist, der die rotierende Aufnahmetrommel oder die Führungsbahn für das Transport- oder Zwischenorgan in Schwingung versetzt.
CH346810D 1955-06-29 1956-06-14 Vorrichtung zum Einführen von Streichholzsplinten in ein mit Löchern versehenes, sich bewegendes Organ CH346810A (de)

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