CH346980A - Selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlgefässen, insbesondere Flaschen - Google Patents

Selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlgefässen, insbesondere Flaschen

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CH346980A
CH346980A CH346980DA CH346980A CH 346980 A CH346980 A CH 346980A CH 346980D A CH346980D A CH 346980DA CH 346980 A CH346980 A CH 346980A
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CH
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preform
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Inventor
Poeting Walter
Original Assignee
Ingbuero Walter Poeting Kg
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/13Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines
    • C03B9/14Blowing glass; Production of hollow glass articles in gob feeder machines in "blow" machines or in "blow-and-blow" machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description


  Selbsttätig arbeitende Vorrichtung     zur    Herstellung von     Glashohlgefässen,     insbesondere Flaschen    Bei den bekannten Vorrichtungen zur selbsttäti  gen Herstellung von     Glashohlgefässen,    so Flaschen,  gleichgültig, ob sie mit einem die Formen tragenden  Drehtisch oder mit ortsgebundenen Formen und sich  bewegender Beschickungsvorrichtung ausgerüstet sind,  ist für die Fertigstellung einer Flasche jeweils eine       Vorform    und eine Fertigform vorgesehen.  



  Von der für die Fertigstellung eines Gefässes er  forderlichen Zeit entfällt etwa ein Drittel auf die  Verarbeitung des Glases in der     Vorform    und etwa  zwei Drittel auf die Verarbeitung des Glases in der  Fertigform einschliesslich der     Herausnahme    der  Flasche aus der Fertigform. Die     Vorform    wird also  um mehr als die Hälfte der Zeit weniger belastet als  die     Fertigform.     



  Wenn schwerere Glasartikel hergestellt werden,  treten insbesondere bei der Fertigform dadurch  Schwierigkeiten auf, dass die bis zur erneuten über  gabe einer Flasche von einer     Vorform    an eine Fertig  form zur Verfügung stehende Zeit nicht ausreichend  ist, um die Flasche ohne Gefahr einer unerwünschten  Verformung aus der Fertigform herauszubekommen.  Dies hat dazu geführt, dass ausserhalb der Fertigform  weitere Vorkehrungen getroffen wurden, um dem  Glas im notwendigen Ausmass die Wärme zu ent  ziehen, damit eine unerwünschte Verformung nicht  eintreten kann. Zum Wärmeentzug wurden Tassen,  Hülsen oder Kühlteller vorgesehen, auf denen die aus  der Fertigform herausgenommenen Flaschen von  Kühlwind umspült werden.  



  Zur Verhinderung unerwünschter Verformungen  wurde auch die Glaszusammensetzung geändert, um  einen     Erstarrungspunkt    des Glases bei einer höheren  Temperatur zu erreichen. Die Änderung der Glas  zusammensetzung hat jedoch zur Folge, dass die  Schmelzleistung des Glasofens nachlässt und häufig    bei vollbelastetem Schmelzofen zu Schmelzschwierig  keiten führt.  



  Die einzige wirksame Massnahme zur Behebung  der bekannten Schwierigkeiten war bisher die Ver  minderung der Zahl der Arbeitstakte in der Zeitein  heit, um das Glas länger in der Fertigform zu be  lassen.  



  Die Erfindung geht einen neuen Weg, um die  genannten Schwierigkeiten bei gleichzeitiger Erhö  hung der Herstellungsleistung in der Zeiteinheit zu  vermeiden.  



  Nach der Erfindung gehören zu einer Gruppe  von Vorformen jeweils zwei Gruppen von Fertig  formen und sind die Vorformen und die Fertigformen  gegeneinander verschiebbar auf parallelen Bahnen  angeordnet, so dass sich der Wechsel in der Stellung  der Vorformen zu den Fertigformen jeweils von einer       Fertigformgruppe    auf die andere     Fertigformgruppe          übespringend    abspielt. Hierdurch wird theoretisch  die doppelte Arbeitsleistung der Vorrichtung erreicht  und ist ausserdem die erforderliche Verlangsamung  der Arbeitstakte, um dem Glas in der Fertigform die  notwendige     Erstarrungszeit    zu lassen, nur halb so  gross wie bei dem Arbeiten mit einer Fertigform.

    Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass jede     Vorform-          und        Fertigformgruppe    für sich unabhängig von der  andern eine andere Glastype herstellen kann. Auch  kann die Zeit, welche das Glas in der     Vorform    ver  bleibt, unabhängig von der     Fertigformzeit    eingestellt  werden.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein  Ausführungsbeispiel der Erfindung.  



       Fig.    1 zeigt die Stellung der Vorformen und der  Fertigformen bei einem angenommenen Beginn der  Arbeit.           Fig.    2 lässt den zweiten Arbeitsschritt erkennen.       Fig.    3 verdeutlicht den dritten Arbeitsschritt.  



       Fig.    4 gibt den Arbeitsschritt wieder, welcher dem  Arbeitsschritt nach     Fig.    1 vorangeht.  



  Bei dem gezeigten     Ausführungsbeispiel    ist eine  Gruppe von Vorformen vorgesehen, welche aus den  beiden Vorformen 1 und 2 besteht. Ausserdem sind  zwei Gruppen von Fertigformen vorgesehen, von  denen die eine durch die Fertigformen 3, 4 und die  andere durch die Fertigformen 5, 6 gebildet ist. Die  Vorformen 1, 2 sind auf einer Bahn angeordnet, die  der Bahn parallel ist, auf welcher sich die Fertig  formen 3, 4, 5 und 6 befinden. Beide Bahnen sind       parallel    gegeneinander verschiebbar.  



  In     Fig.    1 gibt die     Vorform    1 das Gut an die  Fertigform 4 ab, während die     Vorform    2 mit flüssi  gem Glas gefüllt wird. Hiernach werden die Vorfor  men 1 und 2 nach rechts verschoben, wobei die Vor  form 2 über die Fertigform 6 und die     Vorform    1,  die vorangehend das Glas an die     Fertigform    4 ab  gegeben hat, unter die Füllstelle gelangt, um erneut  mit flüssigem Glas gefüllt zu werden. In der Fertig  form 4 kann das Glas erstarren, bis es ohne Gefahr  einer Verformung aus der Form 4 herausgenommen  werden kann.

   Nachdem die     Vorform    1 erneut gefüllt  ist und die     Vorform    2 das Glas an die Fertigform 6  abgegeben hat, werden die Vorformen erneut nach  links verschoben und gleichzeitig die Fertigformen  nach rechts verschoben, so dass die gefüllte     Vorform     1 über die     Fertigform    3 gelangt und das Glas aus    ihr an die Fertigform 3 übergeben werden kann. Die       Vorform    2 befindet sich wieder unter der Füllstelle.  



  Beim nächsten Arbeitsschritt werden die Vorfor  men wieder nach     rechts    verschoben. Die     Vorform    2  gelangt hierbei über die Fertigform 5, so dass ihr  Inhalt an diese Fertigform übergeben werden kann,  während die     Vorform    1 sich     unter    der Füllstelle be  findet.  



  Zwischenzeitlich ist das Glas in der Fertigform 4  so weit erstarrt, dass es ohne Gefahr einer uner  wünschten Verformung aus der Fertigform 4 heraus  genommen werden kann.  



  Bei dem nächsten Arbeitsschritt befinden sich die  Vorformen und die Fertigformen wieder in der aus       Fig.    1 ersichtlichen Stellung.  



  In den Figuren ist die Übergabe des Glases von  einer     Vorform    an eine Fertigform jeweils durch einen  Pfeil 7 kenntlich gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlgefässen,insbesondere Flaschen, dadurch gekennzeichnet, dass zu einer Gruppe von Vorformen jeweils zwei Gruppen von Fertigformen gehören und dass die Vorformen und die Fertigformen jeweils gegeneinander verschiebbar auf parallelen Bahnen angeordnet sind, so dass sich der Wechsel in der Stel lung der Vorformen zu den Fertigformen jeweils von einer Fertigformgruppe auf die andere Fertigform gruppe überspringend abspielt.
CH346980D 1956-07-09 1956-07-09 Selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlgefässen, insbesondere Flaschen CH346980A (de)

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CH346980A true CH346980A (de) 1960-06-15

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ID=4507820

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CH346980D CH346980A (de) 1956-07-09 1956-07-09 Selbsttätig arbeitende Vorrichtung zur Herstellung von Glashohlgefässen, insbesondere Flaschen

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