CH346991A - Bewehrte Decke für Bauten - Google Patents

Bewehrte Decke für Bauten

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CH346991A
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reinforced
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reinforced ceiling
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Inventor
Max Dipl Ing Birkenmaier
Antonio Dipl Ing Brandestini
Robin Dipl-Ing Ros Mirko
Original Assignee
Max Dipl Ing Birkenmaier
Antonio Dipl Ing Brandestini
Ros Mirko Robin Dipl Ing
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/48Special adaptations of floors for incorporating ducts, e.g. for heating or ventilating

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  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description


      Bewehrte    Decke     für    Bauten    Die vorliegende Erfindung betrifft .eine bewehrte  Decke für Bauten.  



  Bei     Fertigdecken-Konstruktionen,    welche aus  Tragbalken mit dazwischenliegenden Hohlkörpern  aufgebaut sind, bereitet es immer grosse Schwierig  keiten, die erforderlichen elektrischen Leitungen und  andere Installationsleitungen unterzubringen. In vie  len Fällen werden diese Leitungen in den Überbeton  (Deckbeton,     Aufbeton)    eingelegt, was unter anderem  den Nachteil hat, dass die tragende Betonschicht  durch die Rohrleitungen geschwächt wird. Werden  die Leitungen an der untern Zone der Decke be  festigt, so muss zur Erreichung einer ebenen Unter  ansicht meist eine zusätzliche Konstruktion (z. B.  aufgehängte Decke) angeordnet werden.

   Das Ein  spitzen oder Einfräsen von Schlitzen für solche  Leitungen in die untere Zone ist nicht ratsam, da  dadurch die Tragbalken verletzt werden und damit  die Tragfähigkeit der Balken geschwächt wird.  



  Die     erfindungsgemässe    bewehrte Decke soll die  vorerwähnten Mängel nicht aufweisen und zeichnet  sich aus durch bewehrte Tragbalken, die eine nicht  tragende untere Zone aufweisen, welche dazu be  stimmt ist, Installationsleitungen aufzunehmen.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand der  in beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausfüh  rungsbeispiele erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Querschnitt einer ersten Ausfüh  rungsform nach Linie     I-I    der     Fig.3    durch eine  bewehrte Decke,       Fig.    2a einen Querschnitt durch einen Hohlkör  per nach Linie     II-11    der     Fig.    3,         Fig.    2 einen Querschnitt durch eine zweite Aus  führungsform einer bewehrten Decke nach Linie     I-I     gemäss     Fig.    3,       Fig.    3     ,eine    Ansicht von unten einer bewehrten  Decke mit eingelegter Installationsleitung,

   welche  Ansicht sowohl für die Ausführung gemäss     Fig.    1  wie diejenige gemäss     Fig.2    gilt,       Fig.4    einen Querschnitt gemäss Linie     IV-IV     der     Fig.6    einer weitem Ausführungsform einer  bewehrten Decke mit eingebauter Strahlungsheizung,       Fig.    5 einen Querschnitt gemäss Linie     V-V    der       Fig.    6,       Fig.6    eine Ansicht der bewehrten Decke von  unten.    Die in     Fig.    1 dargestellte Decke weist bewehrte  Tragbalken 1 mit dazwischenliegenden Hohlkörpern  2, z.

   B.     Hourdis,    deren Querschnitt in     Fig.    2a ersicht  lich ist, auf. Diese können beispielsweise aus ge  branntem Ton bestehen. Die Tragbalken 1 setzen  sich zusammen aus einem Oberteil 3 eines Form  körpers, welcher der Aufnahme von     Armierungs-          eisen    4, z. B. von vorgespannten Stahldrähten und  Beton 5, dient, und einer mit als Isolierkammern aus  gebildeten Hohlräumen 6 versehenen nichttragenden  untern Zone 7 des Formkörpers, die neben der  Isolation speziell der Aufnahme von Installations  elementen, wie elektrischen Leitungen, Heizrohren  usw., dient. Diese Zone 7 besitzt eine Dicke d.

   Auch  die Hohlkörper 2 haben eine isolierende untere Zone  32 mit einer Dicke<I>d</I> (siehe     Fig.   <I>2a).</I> Die Trennfläche  des Oberteils 3 und der untern Zone 7 bezeichnet  man als untere     Bewehrungsfläche    F des Oberteils 3.  Der Überbeton ist mit 5a bezeichnet     (Fig.    1).      In     Fig.    2 ist eine weitere Deckenkonstruktion  mit armierten Tragbalken 10 dargestellt. Bei die  sen Tragbalken 10 besteht der obere Teil aus       armiertem    Beton. Die nichttragende untere Zone ist  mit 11 bezeichnet. Zwischen den Tragbalken 10  befinden sich Hohlkörper 12 mit einer mit Hohl  räumen 13 versehenen untern Zone 14.  



       Fig.    3     stellt    eine Ansicht einer Deckenkonstruk  tion gemäss     Fig.    1 oder 2 von unten dar,     in    welcher  elektrische Leitungen 30 erst nach     Fertigstellung     der Decke angeordnet wurden. Dank der nichttra  genden untern Zone könnten Kanäle 31 in belie  biger Richtung, kreuz und quer in diese Zone ge  schnitten werden, ohne dass die     Tragkonstruktion     dabei beschädigt wird. Die Hohlräume dieser Zone  gewährleisten, dass beim     Einfräsen    oder -spitzen  durch unachtsames Vorgehen der     Trägerteil    aus  armiertem Beton nicht verletzt wird.

   Sobald man mit  dem Werkzeug nach Durchstossen dieser Zone durch  die Hohlräume  durchfällt , ist die zulässige Tiefe  erreicht. Dabei ist .es zweckmässig, die Hohlräume  dieser Zonen der Tragteile und der Hohlkörper       gleichartig    auszubilden und anzuordnen,     derart,    dass  diese Zonen praktisch überall dieselbe Dicke d auf  weisen und damit die obere Begrenzung aller Hohl  räume     annähernd    in der gleichen Ebene liegen.  



  Nach dem Einlegen der Rohre können diese ver  gossen und anschliessend die Decke wieder verputzt  werden, so dass vom tiefgreifenden Eingriff keine  äusserlich sichtbaren Veränderungen der Decke er  kennbar sind und daraus keine Verminderung der  Raumhöhe oder Ersetzen     ganzer        Deckenteile    resul  tiert. Es ist natürlich     möglich,    die Tragbalken 10  direkt, d. h. ohne Hohlkörper 12, zwischen zwei     sich     folgenden Tragbalken 10     aneinanderzureihen.    Auch  eine solche     Konstruktion    weist die vorerwähnten Vor  teile auf.  



  Bei den Ausführungen gemäss den     Fig.    1 bis 3  erstrecken sich die genannten Zonen über die ganze  Deckenfläche, im Gegensatz zu den     Fig.    4 bis 6, wo  nur die Tragbalken eine solche Zone aufweisen, wie  nachstehend beschrieben wird.  



       Fig.    4 zeigt     einen    Längsschnitt und     Fig.    5 einen       Querschnitt    durch die Deckenkonstruktion gemäss       Fig.6.    Diese Deckenkonstruktion weist bewehrte  Tragbalken 20     mit        .einer    nichttragenden untern  Zone 24 auf, zwischen denen Hohlkörper 21 ange  ordnet sind. Zwischen diesen Hohlkörpern 21 sind  Elemente 22 aus nagelbarem Material, z. B.     Holz,     vorgesehen.  



  In dieser Decke befindet sich eine     Deckenstrah-          lungsheizung    in Form von Rohrschlaufen 23. Diese  Rohrschlaufen 23 sind in der nichttragenden Zone  24 der Tragbalken 20 eingelegt und     mittels    nicht  dargestellten Schellen an den Elementen 22 angena  gelt. Die Öffnungsschlitze 25 zum Einlegen der  Rohre sind auf einfachste Art durch Ausfräsen oder  -spitzen zu erzielen.  



  Nachdem die     Deckenstrahlungsheizung    in dieser  Weise     .eingelegt,    eventuell vergossen und vernagelt    ist, werden um die Rohre, wie in     Fig.    4 ersichtlich,  Strahlungslamellen 26, z. B. aus Aluminium, ange  ordnet und anschliessend die ganze Decke mit einem  Deckenputz 27 versehen. Die Rohrschlaufen 23 der       Deckenstrahlungsheizung    sind in der Decke einge  lagert, ohne dass sie sichtbar sind und ohne die  Festigkeit der Decke zu beeinflussen. Dank dieser  Bauart können     mit    geringen Kosten an Maurerarbei  ten nachträglich Deckenheizungen und Leitungen al  ler Art in schon bestehende, solche Tragbalken auf  weisende Decken montiert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bewehrte Decke, gekennzeichnet durch bewehrte Tragbalken (1, 10, 20), die eine nichttragende untere Zone (7, 11, 24) aufweisen, welche dazu bestimmt ist, Installationsleitungen (23, 30) aufzunehmen. UNTERANSPRÜCHE 1. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nichttragende Zone (24) die gleiche Länge und Breite wie der übrige Teil des Tragbalkens (20) aufweist (Fig. 4 bis 6). z. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Tragbalken (1, 10) Hohlkörper (2, 12) angeordnet sind, die eine untere Zone (14, 32) aufweisen, welche an ihrer Unterseite mit der nichttragenden Zone (7, 11) der Tragbalken (1, 10) bündig ist (Fig. 1 bis 3). 3.
    Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Hohlkörper (21), zwischen denen Elemente (22) aus nagelbarem Material angeordnet sind, an welchen Installations leitungen (23) befestigt werden können (Fig. 4 bis 6). 4. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zone (7, 11) der Tragbalken (l, 10) und die untere Zone (14, 32) der Hohlkörper (2, 12) aus dem gleichen Material bestehen. 5. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zonen (7, 14) Hohlräume (6, 13) aufweisen. 6.
    Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die obern Begrenzungen aller Hohlräume (6, 13) der genannten Zonen (7, 14) annähernd in einer Ebene (F) liegen (Fig. 1 bis 3). 7. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Zone aus einem isolierenden und schneidbaren Material be steht. B. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Zone aus gebranntem Ton besteht.
CH346991D 1956-04-13 1956-04-13 Bewehrte Decke für Bauten CH346991A (de)

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