CH346991A - Bewehrte Decke für Bauten - Google Patents
Bewehrte Decke für BautenInfo
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Description
Bewehrte Decke für Bauten Die vorliegende Erfindung betrifft .eine bewehrte Decke für Bauten.
Bei Fertigdecken-Konstruktionen, welche aus Tragbalken mit dazwischenliegenden Hohlkörpern aufgebaut sind, bereitet es immer grosse Schwierig keiten, die erforderlichen elektrischen Leitungen und andere Installationsleitungen unterzubringen. In vie len Fällen werden diese Leitungen in den Überbeton (Deckbeton, Aufbeton) eingelegt, was unter anderem den Nachteil hat, dass die tragende Betonschicht durch die Rohrleitungen geschwächt wird. Werden die Leitungen an der untern Zone der Decke be festigt, so muss zur Erreichung einer ebenen Unter ansicht meist eine zusätzliche Konstruktion (z. B. aufgehängte Decke) angeordnet werden.
Das Ein spitzen oder Einfräsen von Schlitzen für solche Leitungen in die untere Zone ist nicht ratsam, da dadurch die Tragbalken verletzt werden und damit die Tragfähigkeit der Balken geschwächt wird.
Die erfindungsgemässe bewehrte Decke soll die vorerwähnten Mängel nicht aufweisen und zeichnet sich aus durch bewehrte Tragbalken, die eine nicht tragende untere Zone aufweisen, welche dazu be stimmt ist, Installationsleitungen aufzunehmen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in beiliegenden Zeichnungen dargestellten Ausfüh rungsbeispiele erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 einen Querschnitt einer ersten Ausfüh rungsform nach Linie I-I der Fig.3 durch eine bewehrte Decke, Fig. 2a einen Querschnitt durch einen Hohlkör per nach Linie II-11 der Fig. 3, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine zweite Aus führungsform einer bewehrten Decke nach Linie I-I gemäss Fig. 3, Fig. 3 ,eine Ansicht von unten einer bewehrten Decke mit eingelegter Installationsleitung,
welche Ansicht sowohl für die Ausführung gemäss Fig. 1 wie diejenige gemäss Fig.2 gilt, Fig.4 einen Querschnitt gemäss Linie IV-IV der Fig.6 einer weitem Ausführungsform einer bewehrten Decke mit eingebauter Strahlungsheizung, Fig. 5 einen Querschnitt gemäss Linie V-V der Fig. 6, Fig.6 eine Ansicht der bewehrten Decke von unten. Die in Fig. 1 dargestellte Decke weist bewehrte Tragbalken 1 mit dazwischenliegenden Hohlkörpern 2, z.
B. Hourdis, deren Querschnitt in Fig. 2a ersicht lich ist, auf. Diese können beispielsweise aus ge branntem Ton bestehen. Die Tragbalken 1 setzen sich zusammen aus einem Oberteil 3 eines Form körpers, welcher der Aufnahme von Armierungs- eisen 4, z. B. von vorgespannten Stahldrähten und Beton 5, dient, und einer mit als Isolierkammern aus gebildeten Hohlräumen 6 versehenen nichttragenden untern Zone 7 des Formkörpers, die neben der Isolation speziell der Aufnahme von Installations elementen, wie elektrischen Leitungen, Heizrohren usw., dient. Diese Zone 7 besitzt eine Dicke d.
Auch die Hohlkörper 2 haben eine isolierende untere Zone 32 mit einer Dicke<I>d</I> (siehe Fig. <I>2a).</I> Die Trennfläche des Oberteils 3 und der untern Zone 7 bezeichnet man als untere Bewehrungsfläche F des Oberteils 3. Der Überbeton ist mit 5a bezeichnet (Fig. 1). In Fig. 2 ist eine weitere Deckenkonstruktion mit armierten Tragbalken 10 dargestellt. Bei die sen Tragbalken 10 besteht der obere Teil aus armiertem Beton. Die nichttragende untere Zone ist mit 11 bezeichnet. Zwischen den Tragbalken 10 befinden sich Hohlkörper 12 mit einer mit Hohl räumen 13 versehenen untern Zone 14.
Fig. 3 stellt eine Ansicht einer Deckenkonstruk tion gemäss Fig. 1 oder 2 von unten dar, in welcher elektrische Leitungen 30 erst nach Fertigstellung der Decke angeordnet wurden. Dank der nichttra genden untern Zone könnten Kanäle 31 in belie biger Richtung, kreuz und quer in diese Zone ge schnitten werden, ohne dass die Tragkonstruktion dabei beschädigt wird. Die Hohlräume dieser Zone gewährleisten, dass beim Einfräsen oder -spitzen durch unachtsames Vorgehen der Trägerteil aus armiertem Beton nicht verletzt wird.
Sobald man mit dem Werkzeug nach Durchstossen dieser Zone durch die Hohlräume durchfällt , ist die zulässige Tiefe erreicht. Dabei ist .es zweckmässig, die Hohlräume dieser Zonen der Tragteile und der Hohlkörper gleichartig auszubilden und anzuordnen, derart, dass diese Zonen praktisch überall dieselbe Dicke d auf weisen und damit die obere Begrenzung aller Hohl räume annähernd in der gleichen Ebene liegen.
Nach dem Einlegen der Rohre können diese ver gossen und anschliessend die Decke wieder verputzt werden, so dass vom tiefgreifenden Eingriff keine äusserlich sichtbaren Veränderungen der Decke er kennbar sind und daraus keine Verminderung der Raumhöhe oder Ersetzen ganzer Deckenteile resul tiert. Es ist natürlich möglich, die Tragbalken 10 direkt, d. h. ohne Hohlkörper 12, zwischen zwei sich folgenden Tragbalken 10 aneinanderzureihen. Auch eine solche Konstruktion weist die vorerwähnten Vor teile auf.
Bei den Ausführungen gemäss den Fig. 1 bis 3 erstrecken sich die genannten Zonen über die ganze Deckenfläche, im Gegensatz zu den Fig. 4 bis 6, wo nur die Tragbalken eine solche Zone aufweisen, wie nachstehend beschrieben wird.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt und Fig. 5 einen Querschnitt durch die Deckenkonstruktion gemäss Fig.6. Diese Deckenkonstruktion weist bewehrte Tragbalken 20 mit .einer nichttragenden untern Zone 24 auf, zwischen denen Hohlkörper 21 ange ordnet sind. Zwischen diesen Hohlkörpern 21 sind Elemente 22 aus nagelbarem Material, z. B. Holz, vorgesehen.
In dieser Decke befindet sich eine Deckenstrah- lungsheizung in Form von Rohrschlaufen 23. Diese Rohrschlaufen 23 sind in der nichttragenden Zone 24 der Tragbalken 20 eingelegt und mittels nicht dargestellten Schellen an den Elementen 22 angena gelt. Die Öffnungsschlitze 25 zum Einlegen der Rohre sind auf einfachste Art durch Ausfräsen oder -spitzen zu erzielen.
Nachdem die Deckenstrahlungsheizung in dieser Weise .eingelegt, eventuell vergossen und vernagelt ist, werden um die Rohre, wie in Fig. 4 ersichtlich, Strahlungslamellen 26, z. B. aus Aluminium, ange ordnet und anschliessend die ganze Decke mit einem Deckenputz 27 versehen. Die Rohrschlaufen 23 der Deckenstrahlungsheizung sind in der Decke einge lagert, ohne dass sie sichtbar sind und ohne die Festigkeit der Decke zu beeinflussen. Dank dieser Bauart können mit geringen Kosten an Maurerarbei ten nachträglich Deckenheizungen und Leitungen al ler Art in schon bestehende, solche Tragbalken auf weisende Decken montiert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bewehrte Decke, gekennzeichnet durch bewehrte Tragbalken (1, 10, 20), die eine nichttragende untere Zone (7, 11, 24) aufweisen, welche dazu bestimmt ist, Installationsleitungen (23, 30) aufzunehmen. UNTERANSPRÜCHE 1. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die nichttragende Zone (24) die gleiche Länge und Breite wie der übrige Teil des Tragbalkens (20) aufweist (Fig. 4 bis 6). z. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Tragbalken (1, 10) Hohlkörper (2, 12) angeordnet sind, die eine untere Zone (14, 32) aufweisen, welche an ihrer Unterseite mit der nichttragenden Zone (7, 11) der Tragbalken (1, 10) bündig ist (Fig. 1 bis 3). 3.Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Hohlkörper (21), zwischen denen Elemente (22) aus nagelbarem Material angeordnet sind, an welchen Installations leitungen (23) befestigt werden können (Fig. 4 bis 6). 4. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zone (7, 11) der Tragbalken (l, 10) und die untere Zone (14, 32) der Hohlkörper (2, 12) aus dem gleichen Material bestehen. 5. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Zonen (7, 14) Hohlräume (6, 13) aufweisen. 6.Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 5, dadurch gekennzeich net, dass die obern Begrenzungen aller Hohlräume (6, 13) der genannten Zonen (7, 14) annähernd in einer Ebene (F) liegen (Fig. 1 bis 3). 7. Bewehrte Decke nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannte Zone aus einem isolierenden und schneidbaren Material be steht. B. Bewehrte Decke nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Zone aus gebranntem Ton besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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