CH347210A - Temperaturregulierter Transportwagen - Google Patents

Temperaturregulierter Transportwagen

Info

Publication number
CH347210A
CH347210A CH347210DA CH347210A CH 347210 A CH347210 A CH 347210A CH 347210D A CH347210D A CH 347210DA CH 347210 A CH347210 A CH 347210A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
trolley according
transport trolley
heat exchanger
liquid
dependent
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Elfving Thore
Original Assignee
Martin Elfving Thore
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Martin Elfving Thore filed Critical Martin Elfving Thore
Publication of CH347210A publication Critical patent/CH347210A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D19/00Arrangement or mounting of refrigeration units with respect to devices or objects to be refrigerated, e.g. infrared detectors
    • F25D19/003Arrangement or mounting of refrigeration units with respect to devices or objects to be refrigerated, e.g. infrared detectors with respect to movable containers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Temperaturregulierter Transportwagen Die vorliegende    Erfindung   bezieht sich auf einen temperaturregulierten Transportwagen. 



  Solche Wagen sollen für den Transport von Lebensmitteln bei Temperaturen sowohl über als unter dem Gefrierpunkt verwendet werden können. Sie sollen sich also für den Transport von eingefrorenen Lebensmitteln bei niedrigen Temperaturen und für den Transport von Frischwaren und    Fleisch   bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt verwenden lassen. Die Wagen sollen daher mit automatischen    Temperaturreguliervorrichtungen   zum Aufrechterhalten von Temperaturen zwischen -25  C und +20  C versehen sein. Da sich die Temperatur der Umgebung während des Transports schnell ändern kann, müssen Vorrichtung sowohl für die Kühlung als auch für die Erwärmung des    Güterraumes   vorhanden sein.

   Wagen von diesem Typus waren    bisher   teuer in der Herstellung und wegen der komplizierten Ausrüstung und der notwendigerweise komplizierten Reguliervorrichtungen auch schwer zu bedienen. 



  Wie bekannt, ist die Kühlung von Eisenbahnwagen in hohem Grade ein    Luftkühlungsproblem.   Im allgemeinen sind grosse    Wärmeübertragungsflä-      chen   und ein grosses    Verdampfervolumen   erforderlich, damit ein wirksamer Betrieb mit minimalem Eisbelag erhalten wird. Dies stellt ein schwieriges Problem dar, insbesondere wenn die ganze Kälteanlage als austauschbare Einheit montiert ist. Solche Einheiten sind erwünscht, weil sie während des Transports ausgetauscht und später revidiert oder repariert werden können. Im allgemeinen ist die Luftkühlvorrichtung in einer solchen Einheit klein und gedrungen gebaut. Um eine genügende    Wärmeübertragungs-      fläche   bei kleinem Volumen zu erhalten, sind die Rippen dicht nebeneinander angebracht.

   Das Gebläse muss ein grosses    Luftvolumen   umwälzen können. Wenn die Rippen dicht nebeneinander angebracht sind, wird das Gebläse im    alslgemeinen   gross und sperrig. Kälteanlagen dieser Art sind gegen Eisbelag empfindlich und müssen oft enteist werden, in gewissen Fällen sogar alle 4 bis 5 Stunden. Es ist ferner kompliziert und mit hohen Konstruktionskosten verbunden, Luftkanäle und Klappen für die Luftumwälzung zwischen dem Güterraum und der Kühleinheit anzuordnen. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass ein    Wärmeaustauscher   mit umlaufender Flüssigkeit in einem an einer Begrenzungswand des Güterraumes des Wagens angrenzenden Kanal fest angebracht und durch ein Leitungssystem mit einem zweiten lösbaren    Wärmeaustauscher   verbunden ist, welch letzterer ein Teil einer austauschbaren    Kältemaschine   bildet, die ausserhalb des Güterraumes vorgesehen ist. 



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des    Erfindungsgegenstandes   dargestellt. Es zeigen:    Fig.   1 schematisch einen Vertikalschnitt durch einen    temperaturregulierten   Transportwagen,    Fig.   2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in    Fig.   1,    Fig.   3 teilweise im Schnitt einen Grundriss einer im Transportwagen nach    Fig.   1 eingebauten Kältemaschine, in welchem einzelne    Teile   schematisch dargestellt sind, und    Fig.4      eine      Seitenansicht   der Kältemaschine in    Fig.   3, teilweise im Schnitt. 



  Der Transportwagen weist einen Körper mit einem    Mittelträger   5, Seitenträgern 6, einem Boden 7 und einer Decke 8 auf. Eine isolierte Zwischenwand 9 .erstreckt sich quer durch den Wagen und ist an dem Boden 7 und an der Decke 8    befestigt.   In dieser Weise werden ein Güterraum 10 und ein Maschinenabteil 11    gebildet,   welches zwischen der Wand 9 und der Stirnwand 12 des Wagens liegt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Die Zwischenwand 9 ist in    gleicher   Weise wie versteifte    Stirnwände   in Stahlwagen konstruiert und befestigt. Sie ist daher genügend stark, um Beanspruchungen der transportierten Güter ohne Stütze von der    Stimwand   12 aufzunehmen.

   Diese wird zweckmässig in derselben    Presse   wie die Zwischenwand 9 aber aus dünnerem Blech hergestellt. Direkt an der Güterseite der Zwischenwand 9 ist eine Isolierung 13 zwischen senkrechten Ständern (nicht gezeigt) und waagrechten Trägern 14 angebracht. Die Isolierung 13 ist mit einer Verschalung 15 zugedeckt. 



  Der Güterraum 10 ist auf    übliche      Weise   thermisch isoliert. Er hat eine Decke 16, einen Boden 17 und Seiten- bzw. Stirnwände 18, die in einiger Entfernung von der Isolierung 13 gelegen sind, so dass Luft rings um den Güterraum 10 umgewälzt werden kann. Der Raum 21, der über der Decke 16 vorhanden ist, ist grösser als der Raum zwischen den Stirn bzw. Seitenwänden 18 und der    Isolierung   13. 



  In dem zwischen der Verschalung 15 und der einen    Stirnwand   18 gebildeten und somit an der letztgenannten Begrenzungswand    angrenzenden   Kanal 19 ist eine    Luftkühleinheit   in der Form eines    Bündels   20 von Rohrschlangen fest    angeordnet.   Ein motorangetriebenes    -Gebläse   22 ist oberhalb des    Rohrschlan-      genbündels   20 zwecks Umwälzung der Luft durch dieses angebracht. Die Luft kann    aufwärts   durch das    Rohrschlangenbündel   20 zum Zwischenraum oberhalb der Decke 16 zirkulieren. Die Luft passiert dann durch den Zwischenraum    ausserhalb   der Wände 18 und kehrt nach dem Raum 19 durch die Bodenkanäle 23' zurück.

   Die Luft kann auch, wie von andern Konstruktionen her bekannt ist, direkt auf das Ladegut gerichtet und nach dem Raum 19 durch einen Bodenrost    zurückgebracht   werden. 



  Die Rohrschlangen des Bündels 20 werden zweckmässig aus galvanisierten Stahlrohren mit Rippen aus Eisen hergestellt, wodurch die Wand 18 direkt am Bündel 20 angebracht werden kann, das direkt von der Zwischenwand 9 durch die Isolierung 13 abgestützt wird. Diese Konstruktion    ist   ebenso stark wie die    Stirnwände   des Wagens und kann die Güterverschiebungen    aushalten,   die    während   des    Transports   entstehen können. 



  Eine Flüssigkeit wird dem    Rohrschlangenbündel   20 im Gegenstrom zur Luft geführt. Die Flüssigkeit wird mittels einer Pumpe 23    umgewälzt,   die im    Maschinenabteil   11 untergebracht ist. Die Flüssigkeit wird durch ein Rohr 24 zu einer    Verteilungsleitung   25 am oberen Teil des    Rohrschlangenbündels   20 geleitet. Die Pumpe 23 ist    zweckmässig   selbstsaugend. Die    Verteilungsleitung   25 ist an die Rohrenden des das    Rohrschlangenbündel   20 bildenden Rippenflanschrohrsystems angeschlossen. Vom unteren Teil des    Rohrschlangenbündels   20 wird Flüssigkeit durch eine Leitung 26 abgezogen, die durch die Zwischenwand 9 hindurchgeht.

   Die Pumpe 23 ist in einem isolierten Kasten 27 untergebracht.    Ein   Expansionsgefäss 28 ist am höchsten Punkte des Kreislaufsystems der Flüssigkeit angeordnet. Ein Entlüftungsrohr 29 ist durch die Zwischenwand 9 nach dem Maschinenabteil 11 gezogen, wo das Flüssigkeitssystem nachgefüllt werden    kann.   



  Die Flüssigkeit dient    als   sekundäres    Wärmeüber-      tragungsmittel   zur Kühlung oder Erwärmung des    Rohrschlangenbündels   20. Bei der Kühlung wird Wärme der umlaufenden Luft entnommen und bei der Erwärmung wird Wärme an die umlaufende Luft abgegeben. Die Flüssigkeit steht in einem weiter hinten näher beschriebenen Verdampfer einer im Maschinenabteil 11    ausserhalb   des Güterraumes 10 angeordneten Kältemaschine 30 in Wärmeaustausch mit einem in dieser letzteren strömenden Kälteträger. 



  Die Kältemaschine 30, die in    Fig.   3 und 4 dargestellt ist, ist als    Kompressionskältemaschine   ausgebildet und mit einem Verdampfer 39 versehen, in welchem Wärme der Flüssigkeit entnommen wird. Die Kältemaschine 30 besteht aus einem motorangetriebenen Kompressor 31 mit vorzugsweise vier bis sechs Zylindern zur    Erleichterung   des    Anlaufens   während Belastung, einem luftgekühlten Kondensator 32 mit einem    Kondensatorgebläse   32a, einem Motor 33, einem    Kühhnittelbehälter   34, einem Filter 35, einem Schauglas 36, einem    Wärmeaustauscher   37, einem    thermostatischen   Expansionsventil 38 und einem als    Doppelrohrkühler   ausgebildeten Verdampfer 39,

   wobei das innere Rohr 40 als Verdampferschlange für das in der    Kältemaschine   zirkulierende Kältemittel dient. Da diese Kältemaschine 30 an sich bekannt ist, werden ihre Einzelheiten nicht näher beschrieben. 



  Die üblichen Reguliervorrichtungen, die elektrischen Sicherheitsvorrichtungen, Hoch- und Niederdrucksicherungen usw. sind auf einem Instrumentenbrett 41    montiert.   



  Wie vorstehend angegeben,    steht   die Flüssigkeit im Verdampfer 39 im Wärmeaustausch mit dem in der    Kältemaschine   30 zirkulierenden Kälteträger. Das äussere Rohr 42 des    Kühlers   39 bildet einen Teil des    Flüssigkeitssystems;   Leitungen 43 und 44 sind an die oberen bzw. unteren Enden des Rohres 42 angeschlossen. Lösbare, biegsame Schläuche 45 und 46 verbinden diese Leitungen 43, 44 mit dem Flüssigkeitssystem an der Zwischenwand 9. Handbediente Ventile 47 und 48 sind in den Leitungen 43 und 44 montiert. Die Schläuche 45 und 46 sind an die Kältemaschine 30 mittels Kupplungen 49 und 50 angeschlossen. Der am unteren Teil des Kühlers 39 anschliessende Schlauch 46 ist über ein handbedientes Ventil 51 und eine Leitung 52 an der Umlaufpumpe 23 für die Flüssigkeit angeschlossen.

   Von der Umlaufpumpe 23 wird die Flüssigkeit durch eine Leitung 53 zu    einer   Heizschlange 54 geleitet, in welcher sie, falls erforderlich, mit einem elektrischen Heizelement 55 erwärmt werden kann. Die aus den    Teilen   54 und 55 bestehende Heizvorrichtung befindet sich in demselben    isolierten   Kasten 27 wie die Pumpe 23 und beide können durch einen Deckel 56 überwacht werden. Von der Heizschlange 54 wird die    Flüssig      keit   durch das Rohr 24 zu dem    Rohrschlangenbündel   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 20 auf vorher angegebene Weise geleitet und durch die Leitung 26 zum Kasten 27 zurückgeführt; die Leitung 26 ist mit dem biegsamen Schlauch 45 verbunden, der seinerseits nach dem obern    Teil   des Kühlers 39 führt.

   Ein handbedientes Ventil 57 ist im oberen Teil des biegsamen Schlauches 45 angebracht. Die Flüssigkeit zirkuliert somit entweder durch den Kühler 39, wo es gekühlt wird, wenn der Thermostat Kühlung der Flüssigkeit fordert, oder durch die Heizschlange 54, wo es erwärmt wird, wenn der Thermostat    Erwärmung   der    Flüssigkeit   fordert, und schliesslich durch das    Rohrschlangenbündel   20, das die ihn umströmende Luft erwärmt oder    abkühlt.   



  Durch Verwendung einer wärmeübertragenden Flüssigkeit zwischen der Kältemaschine    im   Maschinenabteil 11 und dem    Rohrschlangenbündel   20 im Güterraum 10 an der    Zwischwand   9 ist es möglich, eine kleine Kältemaschine 30 mit niedrigem Gewicht zu bauen und zugleich einen Luftkühler zu verwenden, der eine genügend grosse Fläche und ein genügend grosses Volumen hat, damit eine Enteisung des    Rohrschlangenbündels   20 während des Transports nicht erforderlich ist. Indem man es vermeidet,    Teile,   die Kühlmittel unter Druck enthalten, auf der Güterseite der Zwischenwand 9 zu montieren, ist es ausserdem möglich, das Rohrschlangenbündel 20 als einen starken, integrierenden Teil dieser sehr einfachen und immer geschlossenen Wand 9 zu bauen. 



  Es sind Vorrichtungen zur Zuleitung elektrischer Energie an die Motoren, Heizvorrichtung und Regulierorgane vorgesehen. Nach    Fig.   2 ist eine Dieselgeneratoreinheit 58 im Maschinenabteil 11 angebracht. Diese Einheit 58 ist auf Rahmen    montiert,   die mit Rädern versehen sind, die auf Gleisen im Wagenboden laufen, so dass die Einheit mühelos ausgewechselt, werden kann. Der Dieselmotor ist mit einem Kühler 59 versehen, der einem Gitter 60 auf der Seite des Wagens zugekehrt ist in gleicher Weise wie der Kondensator 32 der Kältemaschine 30 einem Gitter 61 auf der anderen Seite des Wagens zugekehrt ist. Brennstoff wird dem Dieselmotor von einem oder mehreren Behältern 62 zugeführt, die unter dem Boden des Wagens angebracht sind.

   Die    Kälte-      maschine   30 ist auch auf Rahmen montiert, die mit Rädern versehen sind, die auf Gleisen im Boden laufen, so dass auch sie leicht    ausgewechselt   werden kann. 



  Der elektrische Generator 63 der Dieselgeneratoreinheit 58 erzeugt Strom    geeigneter   Spannung; durch ein Leiterkabel 64 mit einem Stecker 65    ist   der Generator 63 mit einem    Anschlusskasten   66 verbunden, der an der Zwischenwand 9 angebracht ist. Ein Leiterkabel 67 ist an die    Anschlusskontakte   des Instrumentenbettes 41 der Kältemaschine 30 angeschlossen. Dieses Kabel 67    leitet   den Strom zu den Antriebsmotoren und elektrischen Regulierungsorganen. Vom    Anschlusskasten   66 wird Strom auch zur Pumpe 23, der    Heizvorrichtung   54, 55, dem Motor des Gebläses 22 und einem Instrumentenbrett 68 übertragen.

   Dieses trägt die    erforderlichen      Regulier-      organe   zum Anlassen und Regulieren der Kühl- und    Heizsysteme.   



  Die Brennstoffleitungen können vom Dieselmotor leicht gelöst werden. Die    Dieselgeneratoreinheit   58 kann somit aus dem    Maschinenabteil   11 leicht entfernt werden. Die    Kältemaschine   30 kann auch leicht daraus entfernt werden. 



  Die Kältemaschine 30 wird von dem Flüssigkeitssystem durch Schliessen der    Ventils   47, 48, 51 und 57,    Lösen   der Kupplung 49 und 50 und Herausziehen des Steckers des Kabels 67 aus dem    Anschluss-      kasten   66 getrennt. Weder irgendein Teil der Zwischenwand 9 noch des    Luftumlaufsystems   bildet einen Teil der Kältemaschine 30.    Ein   Auswechseln der Kältemaschine beansprucht daher nur einige wenige Minuten. Da die Zwischenwand 9 kein Teil der Kältemaschine 30 ist, entstehen beim Ab- bzw.    Wiedermontieren   der Einheit 30 keine Dichtungsprobleme. 



  Die Temperatur im Wagen wird durch einen Thermostaten mit einem    Fühlkörper   69 reguliert, der im Rückluftstrom unterhalb .des    Rohrschlangenbün-      dels   20 angebracht ist. Der    Temperaturregelbereich   liegt zweckmässig zwischen -25  C und    +20    C.    Thermostatgesteuerte   Kühl- und    Heizrelais   sind an    Schaltern   und Sicherheitsvorrichtungen für den Kompressor 31 und die elektrische    Heizvorrichtung   54, 55 angeschlossen.

   Der Steuerkreis ist derart ausgebildet, dass der Kompressor 31 im Betrieb gehalten wird, wenn der Thermostat angibt, dass eine Senkung der Temperatur erfolgen    soll,   und dass die    Heiz-      vorrichtung   54, 55 eingeschaltet ist, wenn der Thermostat angibt, dass geheizt werden soll. Das Gebläse 22, die    Flüssigkeitsumlaufpumpe   23 und das    Kon-      densatorgebläse   32a können kontinuierlich laufen. Die automatische Temperaturregelung kann auch auf    andere   Weise    zustandegebracht   werden, z. B. durch    Stillsetzei   und Anlassen der Umlaufpumpe 23, wodurch die Erwärmung oder Kühlung durch die Flüssigkeit unterbrochen    resp.   wieder in Gang gesetzt werden kann. 



  Das elektrische System wirkt in der folgenden Weise: Wenn der Dieselmotor angelassen    wird,   wird dem    Anschlusskasten   66 elektrische Energie zugeführt. Hierdurch werden der    Kondensatorgebläse-      motor   33 und der Motor des Gebläses 22 angelassen. Nach    einer   im voraus bestimmten Zeit wird das übrige elektrische System    eingeschaltet.   Die Pumpe 23 beginnt dabei zu laufen.    Wenn   der Thermostat angibt,    d'ass   eine Senkung der Temperatur erfolgen soll,    wird   das Kühlrelais geschlossen und der Kompressor 31 angelassen und    im   Betrieb gehalten, bis die    Umlaufluft   eine vorausbestimmte Temperatur annimmt.

   Wenn der Thermostat angibt, dass geheizt werden    soll,   wird    das      Heizrelais   anstatt das    Kühlrelais   geschlossen, so    dass   der Luft Wärme zugeführt wird, bis diese eine    vorausbestimmte   Temperatur erhält. Das    Wärmeübertragungssystem   für den Wagen    wirkt   in der folgenden Weise: Es sei zuerst angenommen, 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 dass der Thermostat angibt, dass    gekühlt   werden soll, und dass der Kompressor 31 und die Umlaufpumpe 23 im Betrieb sind.

   Die Flüssigkeit, die aus    Trichlor-      äthylen      oder   einer    ähnlichen   nicht korrodierenden Flüssigkeit mit niedrigem Gefrierpunkt und verhältnismässig hohem Siedepunkt bestehen kann, und die durch das äussere Rohr 42 der    Verdampferschlange   im    Kühler   39 fliesst, gibt dem Kälteträger im inneren Rohr 40 Wärme ab, wodurch die Temperatur der Flüssigkeit gesenkt wird. Die gekühlte Flüssigkeit strömt durch die Pumpe 23 und    die      ausgeschaltete   Heizvorrichtung 54, 55 und gelangt dann in das    Rohrschlangenbündel   20 am oberen Ende desselben und von dort abwärts durch das    Rohrschlangenbündel   20.

   Gleichzeitig    wird   Luft durch das Gebläse 22    aufwärts   durch das    Rohrschlangenbündel   20 im Gegenstrom zu der Flüssigkeit    gebläsen.   Der Wärmeaustausch zwischen der Luft und der    Flüssigkeit   erfolgt bei diesem Typus von Luftkühler mit einem ungefähr    gleichmässigen   Temperaturunterschied zwischen Luft und Flüssigkeit dem ganzen    Rohrschlan-      genbündel   20 entlang.

   Die Luft wird infolgedessen wirksam    gekühlt   und der Eisbelag ist auf dem Rohrschlangenbündel 20 gleichmässig    verteilt.   Die Menge und die schädlichen Wirkungen des    Eisbelages   werden durch die grosse Fläche und das grosse Volumen des    Rohrschlangenbündels   20    vermindert.   Bei einer    Wärmeübertragungsfläche   von 74 bis 93 m2, die sich auf Rohre und Rippen    verteilt,   und mit    einem   Rippenabstand von etwa 20 mm, kann    ein   Absetzen von Eis während zwei bis drei Wochen unter    allen      Trans-      portverhältnissen   erfolgen,

   ohne dass eine    bedeutende   Reduktion des Wärmeaustausches zwischen der Luft und der Flüssigkeit eintritt. Eine    Enteisung   während des Transports ist    also   nicht notwendig. Nach jedem Transport unter    Kühlung   wird der Wagen im allgemeinen stehengelassen, wobei er sich erwärmt und eine    Enteisung   von selbst erfolgt. Es kann indessen mitunter    erwünscht   sein, eine Enteisung unmittelbar nach einem Transport oder nach einer vorangehenden Kühlperiode vorzunehmen, und zu diesem Zwecke ist ein handbedienter Stromschalter zur    Einschaltung   von Wärme zwecks Enteisung des    Rohrschlangenbün-      dels   20 durch Umlauf von heisser Flüssigkeit vorgesehen. 



  Es sei angenommen, dass der Thermostat angibt, dass das    Wageninnere      .erwärmt   werden soll, so dass der Kompressor 31 abgestellt und die    Heizvorrich-      tung   54, 55 im Betrieb ist. Die umlaufende    Flüssig-      keit   wird in das    Rohrschlangenbündel   20 mit höherer Temperatur als die Luft eingeführt. Die Luft wird auf ihrem Wege durch das    Rohrschlangenbündel   20 erwärmt, wodurch die Wagentemperatur aufrechterhalten bzw. erhöht wird.

   Die    Strömungsrichtung   im    Flüssigkeitsumlaufsystem   soll derart sein, dass der als Flüssigkeitskühler dienende Verdampfer 39 der Kältemaschine 30 vor der Heizvorrichtung 54, 55    gelegen   ist, wodurch eine    übertrieben   hohe Temperatur im Verdampfer 39 vermieden wird. 



  Obwohl der Wärmeaustausch zwischen der Flüs-    sigkeit   und dem    Kälteträger   im Verdampfer 39 der Kältemaschine 30 bei der beschriebenen Ausführungsform in einem    Doppelrohrkühler   erfolgt, kann ,er natürlich auch    incinem   anderen bekannten Typus von geschlossenem Flüssigkeitskühler erfolgen. Der    Kühler   39 wird zweckmässig gut isoliert gehalten, wie es in der    Fig.   4 dargestellt ist.

   Dies    gilt   auch für alle Teile des    Flüssigkeitsumlaufsystems;   die    nicht   dargestellten biegsamen Schläuche, die den Kühler 39 mit dem    Rohrschlangenbündel   20    verbinden,   sollen zweckmässig aus nichtleitendem Material bestehen und vorzugsweise isoliert sein. 



  In gewissen Fällen kann es zweckmässig sein, dass der Wagen das Maschinenabteil 11 nicht auf gleicher Höhe mit den    Gütern   hat. Die    Kältemaschine   kann dann unter dem Wagen angebracht und mit dem    Rohrschlangenbündel   auf geeignete Weise verbunden    sein.   Ein Luftkühler kann am einen oder an beiden Enden des Güterraumes des Wagens angeordnet sein. Die dieselelektrische Einheit kann auch unter dem Wagen montiert werden sowie auch die Umlaufpumpe und die Heizvorrichtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Temperaturregulierter Transportwagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wärmeaustauscher mit umlaufender Flüssigkeit in einem an einer Begrenzungswand des Güterraumes des Wagens angrenzenden Kanal fest angebracht und durch ein Leitungssystem mit einem zweiten lösbaren Wärmeaustauscher verbunden ist, welch letzterer ein Teil einer austauschbaren Kältemaschine bildet, die ausserhalb des Güterraumes vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Güterraum eine Vorrichtung zum Zirkulieren von Luft durch den dort befindlichen Wärmeaustauscher vorhanden ist. 2.
    Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wagen durch eine Zwischenwand in einen Güterraum und ein Maschinenabteil aufgeteilt ist, in welch letzterem die Kältemaschine untergebracht ist. 3. Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kältemaschine eine Kompres- sionskältemaschine ist, deren Verdampfer zur Kühlung der Flüssigkeit dient. 4. Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung vom Verdampfer der Kältemaschine zu dem fest angebrachten Wärmeaustauscher eine Heizvorrichtung eingeschaltet ist. 5.
    Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der fest angebrachte Wärmeauslauscher im Güterraum an der Zwischenwand vertikal angebracht ist. 6. Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der fest angebrachte Wärmeaus- tauscher aus einem Bündel von mit Rippen ver- sehenen Rohrschlangen besteht. <Desc/Clms Page number 5> 7. Transportwagen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem fest angebrachten Wärmeaustauscher und der Zwischenwand eine Isolationsschicht angebracht ist. B.
    Transportwagen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompressor der Kältemaschine mit mehreren Zylindern versehen ist. 9. Transportwagen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausserhalb des fest angebrachten Wärmeaustauschers eine zweite Zwischenwand angebracht ist. 10. Transportwagen nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der fest angebrachte Wärmeaustauscher selbst die Zwischenwand bildet. 11.
    Transportwagen nach Unteransprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Güterraum mit doppelten Wänden, doppelter Decke und doppeltem Boden versehen ist, so dass Zwischenräume vorhan- den sind, die zur Ermöglichung der Luftzirkulation miteinander verbunden sind. 12. Transportwagen nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Zwischenraumes in der Decke grösser ist als die Höhe der übrigen Zwischenräume. 13. Transportwagen nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfer der Kältemaschine aus doppelten Rohren besteht, von welchen beim Betrieb der Kältemaschine die inneren vom Kälteträger und die äusseren von der Flüssigkeit durchströmt werden. 14.
    Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Flüssigkeitssystem zwischen dem Verdampfer der Kältemaschine und dem fest angeordneten Wärmeaustauscher eine Umwälz- vorrichtung für die Flüssigkeit vorhanden ist.
CH347210D 1955-11-25 1956-11-21 Temperaturregulierter Transportwagen CH347210A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US347210XA 1955-11-25 1955-11-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH347210A true CH347210A (de) 1960-06-30

Family

ID=21878178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH347210D CH347210A (de) 1955-11-25 1956-11-21 Temperaturregulierter Transportwagen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH347210A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987000808A1 (en) * 1985-08-09 1987-02-12 Kaj Plagborg A method for freezing goods brought to a regional cold store and a system for use with the method

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987000808A1 (en) * 1985-08-09 1987-02-12 Kaj Plagborg A method for freezing goods brought to a regional cold store and a system for use with the method

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3209492A1 (de) Plattenluftkuehler fuer eine tragbare speichereinheit
DE2807352C2 (de) Kühlgerät
DE1536368A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Klimatisieren der Luft in Frachttransportbehaeltern
CH402906A (de) Kühltruhe
EP0274643B1 (de) Klimaprüfkammer
DE2829456A1 (de) Waermetauscher
DE202013011952U1 (de) Tankcontainer
DE29517253U1 (de) Fluidlebensmittel-Kühl-Erhitzungsvorrichtung
DE2149906C3 (de) Kühlvorrichtung für einen Antriebsmotor eines Panzerfahrzeuges
CH347210A (de) Temperaturregulierter Transportwagen
DE102008029853A1 (de) Kühlsystem für einen Transporter mit mehreren Kühlkammern
DE1057161B (de) Klimaanlage fuer Eisenbahnwagen
DE102014011684A1 (de) Fahrzeug mit einer Einrichtung zum Kühlen und Heizen eines Fahrgastraums
DE202012005624U1 (de) Tankcontainer
DE3805005C2 (de)
DE3518494C1 (de) Waermetauscher zur Klimatisierung des Innenraumes eines Kraftfahrzeuges
DE202014007787U1 (de) Tankcontainer
DE1133747B (de) Mechanische Kaelteanlage fuer Kuehlwagen, insbesondere Eisenbahnwagen
DE3221848A1 (de) Einrichtung zur nutzbarmachung der verlustwaerme von transformaten
DE4343537C2 (de) Kühltruhe
DE2729668A1 (de) Wassererhitzungsanlage
DE2540037A1 (de) Kuehleinrichtung
EP3743319A1 (de) Galley-klimaanlage
DE1813528C3 (de) Kühl- und Heizvorrichtung mit Wärmespeicherung
DE671471C (de) Einrichtung zur Kuehlung und Temperaturregelung fuer elektrische Entladungsgefaesse,insbesondere fuer Quecksilberdampfgleichrichter mit Metallgefaess