CH347276A - Aus geschichteten Blechen aufgebauter Magnetkern - Google Patents
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Description
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Aus geschichteten Blechen aufgebauter Magnetkern Von Eisen-Silizium-Legierungen ist es bekannt, ihnen durch besondere Verformungsbehandlungen ein gerichtetes Gefüge (Kornorientierung) zu geben. Als Folge solcher Kornorientierung misst man an derartigen Legierungen in der Kornorientierungsrichtung eine nahezu rechteckförmige Hysteresisschleife. Aus solchen kornorientierten Legierungsblechen hat man dann ferner versuchsweise U-förmige Teile herausgestanzt und diese wechselseitig, das heisst um jeweils l80 , gegenüber dem vorhergehenden U-Stanzteil geschwenkt, zu rahmenförmigen Kernen übereinandergeschichtet. Dabei überlappten sich der Jochteil des einen U mit den Schenkelenden des andern U.
Die überlappungsgrenzlinien verliefen in Richtung der gestreckten Kanten der U-Schenkel. Bei derartig aus übereinandergeschichteten U-förmigen Stanzteilen aufgebauten Magnetkernen muss aber mit dem Übergang vom U-Schenkel zum U-Joch der Fluss aus der Parallelrichtung zur Kornorientierung in eine Querrichtung zur Kornorientierung überwechseln. Dementsprechend ist für die Durchflutung bzw. für den Magnetisierungsstrom ein verhältnismässig hoher Wert erforderlich.
Die Erfindung gelangt zu einer Beseitigung dieses übelstandes, indem sie hinsichtlich der aus geschichteten, aus kornorientierten Stanzteilen bestehenden Blechen aufgebauten Magnetkerne, insbesondere solcher für Magnetverstärker, vorsieht, dass die Stanzteile jedes der wechselseitig übereinandergeschichteten Einzelbleche mit derart schräg zur Blechaussenkante verlaufenden Kanten aneinanderstossen, dass der allergrösste Teil des Flusses stets in Kornorientierungs- richtung verläuft, wobei die aneinanderstossenden Stanzteile bzw.
Schenkel von Stanzteilen ihrer Haupterstreckung nach und auch ihre Komorientierungen im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen. Dadurch, dass der Fluss fast ausschliesslich stets in Kornorientierungsrichtung verläuft, ist gegenüber den obenerwähnten, versuchsweise durchgeführten Aufbaukonstruktionen geschichteter Kerne erreicht, dass bei gleicher Induktion geringere Magnetisierungs- durchflutungen und damit bei Magnetverstärkern geringere Steuerdurchflutungen erforderlich sind, das heisst, dass höhere Güteziffern erzielt werden. Gleichzeitig werden ausgeprägtere rechteckförmige Hystersis- schleifen erhalten.
In einer weiteren Ausgestaltung des geschichteten Magnetkerns nach der Erfindung sind die Einzelbleche des Kerns aus aneinanderstossenden E- und I-förmigen Stanzteilen zusammengesetzt. Dabei ist in besonders vorteilhafter Weise der Schnitt der E- und T-förmigen Stanzteile derart geführt,
dass bei ihrer Ineinanderfügung die zugespitzten Enden der E- Aussenschenkel auf den gemeinsamen links- und rechtsäusseren Begrenzungslinien der E- und I-förmi- gen Stanzteile liegen und die auf der Zentrallinie des E-Mittelschenkels gelegene Spitze in die Mitte des I-förmigen Stanzteils eindringt.
Das Joch eines-Kern- bleches ist zweckmässigerweise mehr als doppelt so breit gewählt wie die unter sich gleichbreiten E-Aussen- schenkel. Als Material dient vorzugsweise eine Sili- zium-Eisen-Legierung, die eine einzige, durch Kaltwalzung hervorgerufene Kornorientierungsrichtung besitzt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Einzelbleches des aus geschichteten Blechen aufgebauten Magnetkerns nach der Erfindung wiedergegeben. Da es sich nur um ein Ausführungsbeispiel handelt, ist die Erfindung als solche nicht auf dieses beschränkt. Das gezeigte Einzelblech besteht aus einem E-förmigen Stanzteil 1 mit zugespitzten Schenkelenden, dessen durch Kaltwalzung hervorgerufene
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Kornorientierung durch entsprechende Pfeile veranschaulicht ist.
Der als Schenkeljoch benutzte, I- förmige Stanzteil 2 ist mit den zugespitzten Schenkelenden des E-Teils angepassten Aussparungen versehen, so dass E- und I-Stanzteile formgerecht aneinanderstossen. Die ebenfalls durch Pfeile angedeutete Walz- richtung des I-Teils verläuft dabei senkrecht zur Walz- richtung des E-Teils. Hervorzuheben ist, dass die spitzen Enden der E-Aussenschenkel auf den gemeinsamen seitlichen Begrenzungslinien der E- und 1- förmigen Stanzteile gelegen sind.
Die Spitze des mittleren E-Schenkels greift in einen ihr entsprechenden V-förmigen Ausschnitt des I-förmigen Stanzteils ein.
Wie die Zeichnung unmittelbar erkennen lässt, ist die Jochbreite eines Kernbleches mehr als doppelt so breit gewählt wie die gleichbreiten beiden E-Aussen- schenkel. Das über das dargestellte Blech zu schichtende, weitere Blech ist von genau gleicher Formgebung und Zusammensetzung, jedoch gegenüber dem ersteren um 180 verdreht.
Der Magnetfluss verläuft im linken E-Schenkel beispielsweise von unten nach oben und geht dann hinter der Trennfuge des dar-überliegenden Bleches in dessen 1-Teil über, um hier der Kornorientierungsrichtung zu folgen. Dieser Übergang wird vollzogen, weil hier nur die dünne Isolierschicht der übereinandergeschich- teten Bleche vorliegt. Kurz vor der Stossfuge des mittleren E-Schenkels geht der Fluss zu dem mittleren E- Schenkel des ursprünglichen Kernbleches zurück, um dessen Walzrichtung nach unten zu folgen.
Direkt an der Spitze des mittleren E-Schenkels des unten liegenden Bleches angelangt, kann der Fluss, die Isolierschicht der übereinanderliegenden Bleche wieder überspringend, in den darüberliegenden waagrechten Teil des E-förmigen Stanzteils eintreten, hier noch etwas der Kornorientierungsrichtung folgen und dann wieder in den 1-Teil des unten liegenden Bleches übergehen.
Hier verläuft er in Walzrichtung von rechts nach links, geht kurz vor Erreichen der linksäussern Stossfuge in den linken E-Schenkel des darüberliegen- den Bleches über, läuft in diesem Blech von unten nach oben in Walzrichtung an der Stossfuge vorbei und geht darauffolgend wieder in den linksäussern Schenkel des unten liegenden Bleches zurück.
Damit ist der magnetische Kreis geschlossen, und zwar, das ist hier wichtig zu betonen, nach einem durchgehenden Flussverlauf in Kornorientierungsrichtung. Der Erfolg besteht in dem Gewinn einer hochgradig recht- eckförmig verlaufenden Hysteresisschleife und einer besonders kleinen Magnetisierungsdurchflutung. Letzteres bedeutet eine geringe Steuerdurchflutung und damit eine hohe Güteziffer bei Verwendung des Kernes in einem Magnetverstärker. Es sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass der E-I-Schnitt bei gegebenen Fensterabmessungen die geringstmögliche Eisenweglänge ergibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus geschichteten, aus kornorientierten Stanzteilen bestehenden Blechen aufgebauter Magnetkern, insbesondere für Magnetverstärker, dadurch gekennzeichnet, dass die Stanzteile jedes der wechselseitig übereinandergeschichteten Einzelbleche mit derart schräg zur Blechaussenkante verlaufenden Kanten. aneinanderstossen, dass der Fluss innerhalb der einzelnen Stanzteile fast ausschliesslich in Kornorien- tierungsrichtung verläuft; und dadurch, dass die ananeinanderstossenden Stanzteile bzw. Schenkel ihrer Haupterstreckung nach und auch ihre Kornorientie- rungen im wesentlichen senkrecht zueinander verlaufen. UNTERANSPRÜCHE 1.Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einzelblech aus aneinanderstossenden, E- und I-förmigen Stanzteilen besteht. 2. Magnetkern nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen Schnitt der E- und I-förmigen Stanzteile, derart, dass bei ihrer Ineinanderfügung die zugespitzten Enden der E-Aussenschenkel auf den gemeinsamen seitlichen Begrenzungslinien der E- und I-förmigen Stanzteile liegen und die auf der Zentrallinie des E-Mittelschenkels gelegene Spitze des letzteren in einen ihr entsprechenden V-förmigen Ausschnitt des I-förmigen Stanzteils eingreift. 3.Magnetkern nach Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Joch eines Kernbleches mehr als doppelt so breit wie die unter sich gleichbreiten E-Aussenschenkel ist. 4. Magnetkern nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Blechmaterial eine Silizium- Eisen-Legierung gewählt ist, die eine durch Kaltwalzung hervorgerufene Kornorientierungsrichtung besitzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347276X | 1956-01-31 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH347276A true CH347276A (de) | 1960-06-30 |
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ID=6256050
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH347276D CH347276A (de) | 1956-01-31 | 1956-12-27 | Aus geschichteten Blechen aufgebauter Magnetkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH347276A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223473B (de) * | 1960-11-30 | 1966-08-25 | Bernhard Philberth | Mantelkernblechschnitt |
-
1956
- 1956-12-27 CH CH347276D patent/CH347276A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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