CH347341A - Furnierzusammensetzmaschine, insbesondere für dünne Furniere - Google Patents

Furnierzusammensetzmaschine, insbesondere für dünne Furniere

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CH347341A
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CH
Switzerland
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conveyor belts
machine
veneer
pressure
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Inventor
Hacht Werner Von
Original Assignee
Siemens Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/10Butting blanks of veneer; Joining same along edges; Preparatory processing of edges, e.g. cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description


      Furnierzusammensetzmaschine,    insbesondere     für    dünne Furniere    Zum Herstellen von     Furnierplatten    grösserer Ab  messungen durch das     Aneinanderleimen    einzelner     Fur-          nierblätter    sind     Fugenverleimmaschinen    mit einander  gegenüberliegenden     Pressbetten    bekannt, die aus einer  Anzahl     nebeneinanderliegender    und sich abwechselnd       vorwärts    und rückwärts bewegender, federbelasteter  Reibungsschienen gebildet sind, die das zu verlei  mende Gut bei Beginn der Vorwärtsbewegung fassen  und am Ende wieder loslassen.

   Da die von den  Druckleisten auf das     Furnierband    übertragene  Pressung den     Vorschubwiderstand    bestimmt, müssen  derartige Maschinen häufig mit unerwünscht hohem       Vorschubdruck    arbeiten, der besonders bei dünnen  Furnieren unter 1,2 mm und bei stark verworfenen  Furnieren ein Überlappen der Stosskanten nach sich  ziehen und die Haltbarkeit der Leimfuge stark  beeinträchtigen kann. Ähnliche     Nachteile    treten bei  anderen bekannten Einrichtungen auf, bei denen die  oberen endlosen Bänder lose über Leitrollen laufen,  während die unteren endlosen Bänder über eine       Umlenkrolle    geführt sind und über Rutschkupplun  gen mittels einer Antriebseinrichtung in Bewegung  gesetzt werden.  



  Zur Behebung dieser     tlbelstände    hat man schon  versucht, die Furniere zwischen zwei übereinander  angeordneten, mit verschiedenen     Vorschubgeschwin-          digkeiten    umlaufenden Förderbändern zu führen und  zu pressen. Diese Einrichtung ist insofern nachteilig,  als durch die aus einheitlichen Teilen bestehenden  Stahlbänder, insbesondere bei grösseren Breiten,  stark verworfene und dünne Furniere nicht in zu  friedenstellender Weise aneinandergefügt werden kön  nen, wenn beispielsweise Leimreste oder andere be  trieblich unvermeidbare Schmutzteilchen an das För  derband gelangen, da dieses nachgiebig ist und vielfach  schon beim Auflegen eines neuen Bandes innere  Materialspannungen aufweist, die ein sattes Anliegen    verhindern.

   Bei starken Furnieren und Brettern ist  der Widerstand des Holzes gross genug, um die ver  leimte Platte so lange auf einer Seite vorzuschieben,  bis die Fuge des nachgeschobenen Stückes     in    der  ganzen Länge gegen die Fuge des letzten Stückes  der verleimten Platte liegt.

   Bei dünnen Furnieren  ist der Widerstand des     Holzes    dagegen nicht gross  genug, so dass ein zu hoher spezifischer Druck ent  steht, der das Furnier an dieser Stelle zerstört oder       übereinanderschiebt.    Diese Nachteile werden erfin  dungsgemäss dadurch beseitigt, dass sowohl im Ober  teil als auch im Unterteil der Maschine mehrere       nebeneinanderliegende,    die     Pressfläche    bildende, end  lose Förderbänder mit abwechselnd verschiedener  Umlaufgeschwindigkeit angeordnet sind, und der  durch die Förderbänder übertragene     Pressdruck    so  einstellbar ist,

   dass einerseits die Förderbänder ge  ringerer Umlaufgeschwindigkeit am Maschinenaus  lauf einen stärkeren Druck auf das Furnier ausüben  als am Maschineneinlauf und anderseits der     Press-          druck    der Förderbänder mit grösserer Umlaufge  schwindigkeit am Maschineneinlauf grösser ist als der,  der auf die Förderbänder geringerer Umlaufgeschwin  digkeit am Maschineneinlauf ausgeübt wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Maschine gemäss  der Erfindung wird nachstehend anhand der     Fig.    1  bis 3     erläutert.     



  Die Maschine besteht im wesentlichen aus einem  Unterteil 1 und einem Oberteil 2. Das Unterteil ist  beispielsweise mit zwei     Förderbändern    3 und zwei  weiteren Förderbändern 4 und das Oberteil mit  zwei Förderbändern 5 und zwei weiteren Förder  bändern 6 versehen, von denen jeweils die Förder  bänder 3 und 5 mit höherer Geschwindigkeit um  laufen als die Förderbänder 4 und 6.

   Diese Reihen  folge braucht nicht     unbedingt    eingehalten zu werden;  wesentlich ist nur, dass die jeweils übereinanderliegen-      den, vorzugsweise aus Stahl oder     Kunststoffen    be  stehenden Förderbänder die gleiche oder nahezu die  gleiche     Umlaufgeschwindigkeit    und die     seitlich    neben  einanderliegenden Förderbänder jeweils verschiedene  Umlaufgeschwindigkeiten aufweisen.

   Jedes     Förder-          bandpaar    3 und 5 bzw. 4 und 6 ist mit je einem       Pressbett,    bestehend aus einer ortsfesten Druckleiste 7  und einer verstellbaren Druckleiste 8, versehen, das  zur Verminderung der Reibung     zwischen    um  laufendem Förderband und Druckleiste mit reibungs  vermindernden     Mitteln,    zum Beispiel Rollen- oder  Kugellagern und dergleichen, versehen sein kann.

   Auf  diese Weise wird erreicht, dass das Zusammenführen  der     Furnierteile    9, 10 und 11 in einem praktisch in  der Höhe gleichbleibenden, lückenlosen, von den  Druckleisten 7 und 8 mit den jeweilig aufliegenden       Förderbandteilen    begrenzten Spalt erfolgt, so dass  ein Ausbrechen oder Überlappen der     Furnierteile          vermieden    wird. Die     einzelnen        Furnierteile    9, 10  und 11 können bedenkenlos mit Abstand in die  Maschine gebracht werden.

   Das selbsttätige Zu  sammenführen erfolgt in der Weise, dass die langsam  laufenden Förderbänder 4 und 6 am Maschinen  auslauf A auf das Furnier einen grösseren     Pressdruck     ausüben als am     Maschineneinlauf    E. Die     schnell-          laufenden    Förderbänder 3 und 5 hingegen werden am  Maschineneinlauf E einem grösseren     Pressdruck    aus  gesetzt als die langsam laufenden Förderbänder an  dieser Stelle.

       In    jedem Falle muss der     Pressdruck     der schnellaufenden Förderbänder mit Rücksicht auf  ein einwandfreies Arbeiten der Maschine an jeder  Stelle der Förderbänder     kleiner    gewählt werden als  der     Pressdruck    der langsam laufenden Förderbänder  am Maschinenauslauf A. Die für den     Verleimungs-          vorgang        erforderliche    Wärme kann beliebig erzeugt  werden.

   Mit besonderem Vorteil hat sich jedoch das       Hochfrequenzerwärmungsverfahren    erwiesen, insbe  sondere deswegen, weil die Förderbänder, wenn sie aus  elektrisch leitendem Material bestehen, in an sich  bekannter Weise unmittelbar als Elektroden ver  wendet werden können. Aber selbst wenn dies     infolge     anderer Werkstoffwahl für das Förderband nicht       möglich    ist, bereitet die     Anbringung    der     Hochfre-          quenzelektroden    keine Schwierigkeiten.  



  Die Anwendung des Erfindungsgedankens ist  nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel be  schränkt, sondern kann in mannigfacher Weise ab  gewandelt werden. So ist es zum Beispiel     möglich,    die  Anzahl der     Förderbandpaare    den Betriebserforder  nissen entsprechend zu erhöhen oder zu verkleinern.       Ferner    kann man je nach den     Verleimungsfällen    die  schnell- und langsam laufenden Förderbänder be  liebig     vertauschen    oder sie mit völlig unterschiedli-         cher    Umlaufgeschwindigkeit oder teilweise mit zum  Beispiel     zeitweilig    entgegengesetzter     Umlaufrichtung     betreiben.

   Das Wesentliche ist nur, dass zwischen be  stimmten Förderbändern eine Relativgeschwindig  keit erreicht wird. Die Maschine nach der Erfindung  ist auch von der Dicke, Grösse und Art der Furnier  blätter unabhängig. Bestehen die     Furnierblätter    aus  thermoplastischem Kunststoff, indem sie beispiels  weise nach Art bekannter Spanplatten aus Holz  spänen oder Holzmehl mit einem     thermoplastischen     Bindemittel bestehen, so können sie statt durch Ver  leimen auch durch Verschweissen miteinander ver  bunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Furnierzusammensetzmaschine zum Aneinander- leimen von Furnieren beliebiger Stärke zwischen im Abstand voneinander einstellbaren, endlosen Förder bändern mit verschiedenen Umlaufgeschwindigkeiten und einer Einrichtung zum Einstellen- des Press- druckes, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl im Oberteil als auch im Unterteil der Maschine mehrere nebeneinanderliegende, die Pressfläche bildende, end lose Förderbänder mit abwechselnd verschiedener Umlaufgeschwindigkeit angeordnet sind,
    und der durch die Förderbänder übertragene Pressdruck so einstellbar ist, dass einerseits die Förderbänder ge ringerer Umlaufgeschwindigkeit am Maschinenaus lauf einen stärkeren Drück auf das Furnier ausüben als am Maschineneinlauf und anderseits der Press- druck der Förderbänder mit grösserer Umlaufge- schwindigkeit am Maschineneinlauf grösser ist als der, der auf die Förderbänder geringerer Umlaufgeschwin digkeit am Maschineneinlauf ausgeübt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Furnierzusammensetzmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Förder- derband des Oberteiles und das ihm gegenüber liegende Förderband des Unterteiles mit gleicher Ge schwindigkeit umlaufen. 2. Furnierzusammensetzmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass je ein För derband des Oberteiles und das ihm gegenüberlie gende Förderband des Unterteiles mit unterschied licher Geschwindigkeit umlaufen.
    3. Furnierzusammensetzmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Förderbänder grösserer Umlaufgeschwindigkeit aus geübte Pressdruck an jeder Stelle der Förderbänder kleiner ist als der Pressdruck, der auf die Förder bänder mit geringerer Umlaufgeschwindigkeit am Maschinenauslauf ausgeübt wird.
CH347341D 1955-12-30 1956-12-29 Furnierzusammensetzmaschine, insbesondere für dünne Furniere CH347341A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES46914A DE1012452B (de) 1955-12-30 1955-12-30 Furnierzusammensetzmaschine zum Aneinanderleimen von insbesondere duennen Furnieren
DE347341X 1955-12-30

Publications (1)

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CH347341A true CH347341A (de) 1960-06-30

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CH347341D CH347341A (de) 1955-12-30 1956-12-29 Furnierzusammensetzmaschine, insbesondere für dünne Furniere

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3378430A (en) 1964-12-11 1968-04-16 Aizawa Tadashi Laterally connecting apparatus for veneer
US20040045419A1 (en) 2002-09-10 2004-03-11 Bryan William J. Multi-diamond cutting tool assembly for creating microreplication tools

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DE1012452B (de) 1957-07-18

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