CH347626A - Personen- oder Lastenaufzug - Google Patents

Personen- oder Lastenaufzug

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Publication number
CH347626A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shaft
car
cabin
air
channel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reichel Eugen
Kristek Emanuel
Original Assignee
Gottwaldov Z Pres Stroj Np
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gottwaldov Z Pres Stroj Np filed Critical Gottwaldov Z Pres Stroj Np
Publication of CH347626A publication Critical patent/CH347626A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B9/00Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures
    • B66B9/04Kinds or types of lifts in, or associated with, buildings or other structures actuated pneumatically or hydraulically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description


  Personen- oder Lastenaufzug    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Personen-          oder    Lastenaufzug mit einer Kabine, die in einem  lotrechten oder zur Lotrechten geneigten, luftdicht  ausgebildeten Aufzugschacht     beweglich    ist, wobei  die Kabine die jeweiligen Schachträume unter und  über ihr gegeneinander abdichtet und durch Druck  unterschiede der Luft in den Schachträumen unter  und über der Kabine gehoben oder in Schwebe ge  halten werden kann.  



  Die Erfindung bezweckt einen besonders ein  fachen Aufbau einer solchen Anlage, und zwar ins  besondere was die luftführenden Teile derselben be  trifft, zu erzielen. Der erfindungsgemässe     Personen-          oder        Lastenaufzug    ist dadurch gekennzeichnet, dass  für die Verbindung der Schachträume unter und über  der Kabine zwei mindestens zum Teil voneinander  getrennte Kanäle vorgesehen sind, wobei der eine,  ausserhalb des Schachtes geführte Kanal mit einem  Luftverdichter und einer     Rückschlagkappe    und der  zweite Kanal mit einer verstellbaren Klappe versehen  ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen schematischen Vertikalschnitt durch  einen Personen- oder Lastenaufzug mit einer Kabine,       Fig.    2 und 3 in je einem Querschnitt durch den  Aufzugschacht die beiden Endstellungen der zur Ver  riegelung der Kabine in den einzelnen Stockwerken  dienenden, an der Kabine und im Schacht angeordne  ten Einrichtungen.  



  Im lotrechten oder zur Lotrechten geneigten, luft  dicht ausgebildeten Schacht 1 bewegt sich die Kabine  2, deren Boden 3 und Decke 4 mit Dichtungen 5 und  6 versehen sind, die die jeweiligen Schachträume  unter und über der Kabine gegeneinander luftdicht    abschliessen. In der Nähe des Schachtes ist in einer       Kammer    7 ein vom Motor 10 angetriebener Ventila  tor 8 angebracht, der Luft durch den     Rohrleitungs-          zweig    11 in den Schachtraum unter der Kabine beför  dern kann. Der     Rohrleitungszweig    11 mündet in einer  Höhe a über dem Schachtboden in den Schacht. Vom  Leitungszweig 11 zweigt eine Leitung 12 ab, die  unter den Schachtboden führt und durch den Boden  in den Schacht 1 mündet.

   Sie ist mit Hilfe eines Schie  bers 14 verschliessbar. Ferner zweigt vom Leitungs  zweig 11 eine     Leitung    15 ab, die in einen     Reserve-          Druckluftbehälter    16 führt. Im Leitungszweig 11 ist  eine     Rückschlagklappe    17 und eine Regulierklappe 18  angeordnet. Bei Druck vom Ventilator 8 her öffnet  sich die Klappe 17 selbständig, wobei der Öffnungs  druck mittels eines Gegengewichtes eingestellt wer  den kann. Dabei strömt die Luft durch den Leitungs  zweig 11 in den Schacht 1. Die     Durchflussmenge    wird  mittels der Regulierklappe 18 eingestellt.

   Die Steue  rung der Regulierklappe 18 erfolgt automatisch, bei  spielsweise über eine an sich bekannte, elektrohydrau  lische Steuereinrichtung 20, wobei die Steuerstrom  impulse von einem der mit der Kabine 2 in Verbin  dung stehenden, elektromagnetischen Schalter 37 aus  gehen, die durch Druckknöpfe in der Kabine beein  flusst werden.  



  Der Boden des Schachtes 1 ist mit einem     Puffer     21, der das Aufsetzen der Kabine auf den Schacht  boden verhindert, versehen. Aus dem oberen Schacht  ende, und     zwar    um das     Mass    b unter dem höchsten  Punkt des Schachtes, führt der     ebenfalls    ausserhalb  des Schachtes verlaufende Leitungszweig 22 in die  Kammer 7, wo er an den Saugstutzen des Ventilators  8 angeschlossen ist.

   Dieser Leitungszweig ist mit einer       Rückschlagklappe    23 sowie mit einem Anschlussstut-           zen    25 mit seiner     Rückschlagklappe    24 versehen,  wobei die     Rückschlagklappe    24 den Zutritt von  Aussenluft durch den Stutzen 25 öffnet, falls im Lei  tungszweig 22 Unterdruck entsteht. Die Klappen 17  und 23 sind so angeordnet, dass sie einen Durchgang  der Luft durch den Schacht 1 nur von unten nach  oben erlauben.  



  Die Kabine 2, die im Schacht 1 durch Druck  unterschiede der Luft in den Schachträumen unter  und über der Kabine gehoben oder in der Schwebe  gehalten wird, ist gemäss     Fig.    2 im Schacht durch Rol  len 30 geführt und, wie     Fig.    1 zeigt, mit einem durch  gehenden Kanal 31 versehen. Dieser Kanal 31 stellt  eine zweite Verbindungsleitung der Schachträume un  ter und über der Kabine 2 dar und kann mittels einer       Regulierklappe    32 abgeschlossen werden. Die Regu  lierklappe 32 ist analog der Klappe 18 ausgebildet.  Sie wird auch beispielsweise mittels einer elektro  hydraulischen Steuereinrichtung 33 von einem der  Schalter 37 und den     Druckknöpfen    in der Kabine  betätigt.  



  Die Steuereinrichtungen 20 und 33 bestehen  hauptsächlich aus einem Elektromotor, einem Druck  zylinder und einer     Druckpumpe.    Der Kolben im  Druckzylinder ist dabei mit der Regulierklappe 18  bzw. 32 in Verbindung. Die Druckpumpe fördert eine  Druckflüssigkeit, beispielsweise Öl, in den Zylinder,  wobei der     Druckkolben    bewegt wird und zugleich  auch die Regulierklappe.  



  In der Wand des Schachtes sind Metallschienen 34  isoliert befestigt, die von Bürsten 35 an der Kabine 2  berührt werden und die die an der Kabine angeord  neten     Teile    der elektrischen Steuereinrichtung der  ganzen Anlage mit den ortsfesten Einrichtungsteilen  verbinden. Zum genauen Einstellen der Kabine in den       einzelnen    Etagen ist der Schacht 1 mit Elektromagne  ten 36 versehen.  



  Die     Elektromagnete    36 sind in die Wand des  Schachtes 1 eingelassen, so dass sie nicht vorstehen,  um die freie Bewegung der Kabine 2 nicht zu behin  dern. An der diesen Magneten zugekehrten Seiten  wand der Kabine sind elektromagnetische Schalter 37  angebracht, die mit den Elektromagneten 36 zusam  menarbeiten. Der Zweck dieser Anordnung ist das  Verlangsamen der Auf- oder Abwärtsbewegung der  Kabine 2, bevor diese in der gewählten Etage zum  Stillstand kommt. Wenn die Kabine in die Nähe der  gewählten Etage kommt, so kommt der Schalter 37  in die Nähe des magnetischen Feldes des Elektro  magnetes 36, wobei er anspricht.

   Dadurch setzt sich  die Einrichtung für die Geschwindigkeitsherabsetzung  der Kabine in Tätigkeit, d. h. je nach Fahrrichtung  der Kabine beginnen die Steuereinrichtung 20 oder 33  die Klappen 18     resp.    32 zu schliessen. Ist die Kabine 2  auf gleicher Höhe wie der     Etageboden,    so sind beide  Klappen 18, 32 geschlossen, und die Kabine schwebt  im Schacht. Durch den Schalter 37 wird nun eine  Betätigungseinrichtung an der Kabine in Bewegung  gesetzt, die mindestens     zwei    Schieber 38 mit Hilfe  eines     Hebelmechanismus    40 in Öffnungen 39 des    Schachtes 1 einschiebt. Sobald die Schieber 38 in den  Öffnungen eingeschoben sind, kann die luftdicht ab  schliessende Schachttüre 41 geöffnet werden.

   Der  Sperrmechanismus der Türe wird ebenfalls durch den  Schalter 37 gesteuert. Für erneutes Aufwärtsfahren  der Kabine wird die Klappe 18 wieder über die  Steuereinrichtung 20 geöffnet und die Schieber 38  aus den Öffnungen 39     herausgeschoben.    Dabei kann  mit Vorteil der Aufzug mit einer Einrichtung versehen  werden, die ein     Herausschieben    der Schieber 38 erst  dann erlaubt, wenn der auf den Boden der Kabine 2  wirkende     Druck    diese etwas anhebt, so dass sie wieder  zum Schweben kommt und die Schieber daher nicht  mehr belastet sind.

   Es kann dies elektrisch, zum Bei  spiel mit Hilfe eines Relais, erfolgen oder mechanisch  durch einen zahnartigen Absatz an mindestens einem  der Schieber, der mit einem korrespondierenden Ab  satz in den diesem Schieber entsprechenden     öffnun-          gen    38 zusammen arbeitet und ein     Herausschieben     des Schiebers nicht erlaubt, solange dieser auf dem  Boden einer dieser Öffnungen 38 aufliegt.  



       Liefert    der Ventilator 8     Druckluft    in den Rohr  leitungszweig 11 und ist die Klappe 18 mehr oder  weniger geöffnet, so wirkt bei geschlossener Klappe  32 der Luftdruck auf den Boden der Kabine 2, und  diese steigt. Dabei hebt die Luft, die sich im Schacht  raum über der Kabine 2 befand, die Klappe 23 und  fliesst durch den Leitungszweig 22 in die Kammer 7  und in den Ventilator B. Durch diesen Umlauf wird  die kinetische Energie der Luft ausgenützt und der  Verbrauch frisch zugeführter, meistens durch Staub       verunreinigter    Aussenluft vermindert.  



  Bei einer Bewegung der Kabine nach unten ist die  Klappe 18 mittels der Steuereinrichtung 20 geschlos  sen. Damit die Kabine im Schacht 1 sinken kann,  muss die unter der Kabine 2 befindliche     Druckluft    in  den Raum über der Kabine gefördert werden. Durch  Öffnen der Klappe 32 kann die Luft in den oberen  Schachtraum gelangen. Das Öffnen erfolgt automa  tisch über die Steuereinrichtung 33. Während des  Schliessens der Klappe 32 wird die Kabine 2 abge  bremst. Somit kann mittels dieser Klappe die     Sink-          geschwindigkeit    reguliert werden.  



  Die     Teile   <I>a</I> und<I>b</I> des Schachtes 1 bilden unter  und über der Kabine, in deren tiefsten bzw. höchsten  Lage Luftpolster     zum    Auffangen eines eventuellen  Stosses der Kabine bei der Fahrt hinauf oder bei einem  Fall hinunter, im Falle dass irgendein Teil der An  lage versagen sollte. Die     Rückschlagklappen    17 und  23 verhindern ein Durchfallen der Kabine 2 im Falle  eines     Stehenbleibens    des Ventilators oder einer plötz  lichen     Undichtheit    des Schachtes, entstanden z. B.  durch einen     Bruch    einer Türe 41 des unter der Ka  bine 2 befindlichen Schachtraumes.

   Der Puffer 21  fängt den Stoss der Kabine auf, im Fall dass dieser  bei einer Beschädigung der Dichtungen 5, 6 bis     zum     Schachtboden absinken sollte, und     verhindert    das  Aufsetzen der Kabine auf den Boden des Schachtes 1.  Wenn die Kabine aus irgendeinem Grunde in den Teil  a des Schachtes gekommen ist, wird sie durch Druck-      Luft, die unter die Kabine zugeführt wird, gehoben.  Diese     Druckluftzuführung    erfolgt durch die Leitung  12. Durch Schliessen der Klappe 18 und durch     (Off-          nen    des Schiebers 14 strömt die vom Ventilator 8  kommende Luft durch die Leitung 12 und drückt  dadurch die Kabine 2 wieder nach oben.

   Der Schie  ber 14 ist dabei vorzugsweise von Hand     betätigbar.     Wenn sich der Aufzug in Betrieb befindet, muss je  doch der Schieber 14 geschlossen sein, um nicht die  Wirkung des Teiles a des Schachtes als Luftpolster  zu beeinträchtigen. Der Behälter 16 liefert Druckluft  im Falle, dass der Verbrauch grösser ist, als der Ven  tilator 8 Druckluft zu liefern vermag.  



  Es könnte z. B. anstatt Zuführen von Luft in den  Raum unter der Kabine die Luft auch aus dem Raum  über der Kabine abgezogen werden, wobei dies durch  einen Ventilator, eine Luftpumpe oder eine Vakuum  pumpe geschehen kann.  



  Der Kanal 31, der für eine Abwärtsfahrt der Ka  bine durch entsprechende Verstellung der Klappe 32  geöffnet wird, hat den Zweck, den Raum des Schach  tes unter der Kabine mit dem Raum über der Kabine  zu verbinden. Es könnte sich unter gewissen Umstän  den als vorteilhafter erweisen, diese Verbindung durch  eine zweite, ausserhalb des Schachtes führende Rohr  leitung oder durch einen mit einer verstellbaren  Klappe versehenen Überbrückungskanal für den Luft  verdichter (Ventilator), der den Druckzweig mit dem  Saugzweig des über den Luftverdichter geführten Ka  nals verbindet, zustande zu bringen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Personen- oder Lastenaufzug mit einer Kabine, die in einem lotrechten oder zur Lotrechten geneigten, luftdicht ausgebildeten Aufzugschacht beweglich ist, wobei die Kabine die jeweiligen Schachträume unter und über ihr gegeneinander abdichtet und durch Druckunterschied der Luft in den Schachträumen unter und über der Kabine gehoben oder in Schwebe gehalten werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verbindung der Schachträume unter und über der Kabine (2) zwei mindestens zum Teil voneinander getrennte Kanäle (11, 22 und 31) vorgesehen sind, wobei der eine, ausserhalb des Schachtes (1) geführte Kanal (11, 22) mit einem Luftverdichter (8) und einer Rückschlagklappe (17), und der zweite Kanal (31) mit einer verstellbaren Klappe (32)
    versehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Personen- oder Lastenaufzug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanal ausserhalb des Schachtes 1 geführt ist und die beiden Zweige (11, 22) des ersten Kanals miteinander verbindet. 2. Personen- oder Lastenaufzug nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Kanal (31) durch die Kabine (2) geführt ist.
CH347626D 1954-12-15 1955-12-09 Personen- oder Lastenaufzug CH347626A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CS347626X 1954-12-15

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CH347626A true CH347626A (de) 1960-07-15

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ID=5452354

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CH347626D CH347626A (de) 1954-12-15 1955-12-09 Personen- oder Lastenaufzug

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