CH347737A - Tarnungsnetz - Google Patents

Tarnungsnetz

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CH347737A
CH347737A CH347737DA CH347737A CH 347737 A CH347737 A CH 347737A CH 347737D A CH347737D A CH 347737DA CH 347737 A CH347737 A CH 347737A
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CH
Switzerland
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camouflage net
fibers
camouflage
net
threads
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Application number
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English (en)
Inventor
Schlegel Kurt
Original Assignee
Oberndorfer Gardinen Und Spitz
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H3/00Camouflage, i.e. means or methods for concealment or disguise
    • F41H3/02Flexible, e.g. fabric covers, e.g. screens, nets characterised by their material or structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Tarnungsnetz Um Geweben für Tarnungszwecke die zur besseren Anpassung an die natürlichen Unregelmässigkeiten des Geländes erforderliche gewellte und faltige Form zu geben, ist vorgeschlagen worden, den Geweben dehnbare Einlagen, z. B. in Form von Gummifäden oder    Spiralfedern,   in verschiedener Anzahl und Richtung ein- oder aufzuarbeiten, die den Stoff zu faltigen Formen zusammenziehen sollen. Für die Praxis ist    dieser   Vorschlag ungeeignet. Einlagen aus Gummi altern unter Witterungseinflüssen, insbesondere bei der unvermeidlichen Sonneneinstrahlung, und Spiralfedern sind nicht korrosionsbeständig, ganz abgesehen davon, dass sie eine erhebliche Gewichtsvermehrung bedeuten und das Tarnnetz so versteifen, dass die Handhabung und insbesondere das Zusammenlegen z. B. zum Transport wesentlich erschwert ist. 



  Es ist weiter bekannt,    Tarnungsmatten   aus Kunststoffasern und Drähten zu weben, die anschliessend durch Wärmebehandlung gewellt bzw. gekräuselt werden sollen. Auch dieser Vorschlag ist praktisch nicht brauchbar. Auch hier erhöhen die Drähte das Gewicht und unterliegen den zerstörenden Korrosionseinflüssen. Dazu kommt aber, dass die Drähte wegen des formschlüssigen Verbandes mit den Kunststoffen deren Verkürzung durch Schrumpfung bei Wärmeeinwirkung entscheidend behindern, so dass - wenn überhaupt - dann nur sehr unvollkommen eine unregelmässige Fläche entsteht.

   Auch sind reine Kunststoffgebilde als Tarnnetze aus technologischen Gründen schlecht geeignet, weil die Kunststoffe bei Hitzeeinwirkung aller Art zerfliessen, die Unterlage mehr oder weniger stark    verkleben   und nur schwer und umständlich entfernt werden können, meist erst mit Hilfe    chemischer   Lösungsmittel. Die Erfindung vermeidet diese Mängel. 



  Erfindungsgemäss besteht das Tarnungsnetz aus natürlichen, z. B.    pflanzlichen      oder/und   tierischen Fasern (z. B. Baumwolle oder Wolle), und aus Fäden oder Fasern aus einem thermoplastischen    Kunststoff,   die z. B. für sich eingewebt sind, deren Verteilung und Anordnung über der Netzfläche so gewählt ist, dass sie, nachdem sie nach dem Weben des Netzes durch eine    Wärmeeinwirkung   in an sich bekannter Weise eine Schrumpfung erfahren haben, dem fertigen Netz eine unregelmässige, faltige, wellige Form verleihen.

   Ein solches Tarnnetz hat gegenüber einem üblichen engmaschigen    textilen   Tarnnetz mit glatter Fläche keine Gewichtsvermehrung oder Versteifung durch die zum Erzielen der welligen Fläche vorgesehenen Mittel erfahren und lässt sich im Gebrauch ausserordentlich gut gewellten Formen anpassen bzw. anschmiegen und zu    staub-      förmiger   Asche verbrennen, die leicht entfernt werden kann, ohne auf der Unterlage nachteilige Spuren zu hinterlassen. 



  Das erfindungsgemässe Tarnungsnetz kann in der Natur angepassten Farben gefärbt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Tarnungsnetz, dadurch gekennzeichnet, dass es aus natürlichen Fasern und aus Fasern oder Fäden aus einem thermoplastischen Kunststoff besteht, welch letztere nach dem Weben des Netzes durch Wärmeeinwirkung eine Schrumpfung erfahren haben und dadurch dem fertigen Netz eine unregelmässige, faltige, wellige Form verleihen. <Desc/Clms Page number 2> UNTERANSPRÜCHE 1. Tarnungsnetz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermoplastischen Fasern oder Fäden den natürlichen Fasern eingearbeitet sind. 2. Tarnungsnetz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die thermoplastischen Fasern oder Fäden getrennt von den natürlichen Fasern eingewebt sind.
CH347737D 1956-04-24 1956-04-24 Tarnungsnetz CH347737A (de)

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CH347737D CH347737A (de) 1956-04-24 1956-04-24 Tarnungsnetz

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