CH347790A - Vorrichtung zum Beimischen der Lösung eines Behandlungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessendem Wasser - Google Patents
Vorrichtung zum Beimischen der Lösung eines Behandlungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessendem WasserInfo
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Description
Vorrichtung zum Beimischen der Lösung eines Behandlungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessendem Wasser Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vor richtung zum Beimischen der Lösung eines Behand lungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessendem Was ser, mit einem zur Aufnahme des dem durchströmen den Wasser gelöst beizumischenden Behandlungsmit tels dienenden Gefäss, das abnehmbar an einem vom Hauptstrom des Wassers durchflossenen, in eine Was serleitung einbaubaren Kopfstück gehalten ist.
Bei der Vorrichtung gemäss der Erfindung sind im Kopfstück vorgesehene, innerhalb desselben im Querschnitt abnehmende Anschlussbehrungen für die Wasserleitung durch eine Durchgangsbohrung mitein ander verbunden, und es ist im Gefäss ein von dessen Boden bis an das Kopfstück reichendes, erstes Rohe angebracht, das in seinem oberen Drittel eine Stau scheibe enthält, oberhalb derselben und am unteren Ende in mehreren, horizontalen Ebenen radiale öff- nungen besitzt, und von der einen Anschlussbohrung auf der einen Seite der Durchgangsbohrung eine Boh rung oben in das erste Rohr ausmündet,
während von der Nähe des Bodens des Gefässes ein zweites Rohr die Stauscheibe durchsetzend auf der anderen Seite der Durchgangsbohrung in die andere Anschlussboh- rung im Kopfstück ausmündet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen senkrechten Schnitt durch dieselbe und Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. <B>1.</B>
Nach der Zeichnung ist ein vornehmlich aus durchsichtigem Material, zum Beispiel einem durch sichtigen Kunststoff bestehendes Gefäss<B>1</B> von zylindrischem Querschnitt oben unter Zwischenlage einer Dichtung 2 an ein Kopfstück<B>3,</B> z. B. aus Kunst- stoff, lösbar angeschraubt. Dieses Kopfstück weist zwei Anschlussbohrungen 4 und<B>5</B> auf, deren Quer schnitt innerhalb desselben abnimmt und die durch eine enge Durchgangsbohrung<B>6</B> miteinander verbun den sind.
Im Gefäss<B>1</B> ist ein erstes Rohr<B>7</B> untergebracht, das auf dem Boden des Gefässes<B>1</B> aufsteht, vorteil haft mit diesem verbunden ist und oben an der Dich tung 2 im Kopfstück<B>3</B> anliegt. Dieses Rohr<B>7</B> ent hält in einer Entfernung von etwa 1/4 bis<B>1/5</B> seiner Länge von der Dichtung 2 entfernt eine Stauscheibe <B>8.</B> Ein zweites Rohr<B>9,</B> das unten über dem Boden des Gefässes<B>1</B> endet, ragt, die Stauscheibe<B>8</B> durch brechend, mit seinem anderen Ende,
zwischen der Durchgangsbohrung<B>6</B> und der Bohrung<B>5</B> in das Kopfstück hinein und steht dort in Verbindun <B>'g</B> mit der Anschlussbohrung <B>5.</B> Das Rohr<B>7</B> enthält ferner hin über der Stauscheibe<B>8</B> und am unteren Ende bzw. in dessen Nähe in horizontalen Ebenen eine An zahl radialer öffnungen <B>10,</B> beispielsweise sechs bis zehn in einer Ebene. Für eine Beschleunigung des Flüssigkeitsaustausches zwischen der Umgebung des Rohres<B>7</B> und seinem Inneren können aber auch un mittelbar unter der Stauscheibe<B>8,</B> in einer oder meh reren Ebenen Öffnungen<B>10</B> in der Wandung des Rohres<B>7</B> vorgesehen sein.
Die Dichtung 2 kann auch weggelassen werden. Der Querschnitt des Gefässes kann auch oval, quadra tisch oder rechteckig sein.
Tritt nun, bei mittels der Anschlussbohrungen 4 und<B>5</B> in eine Wasserleitung eingeschalteter Vorrich tung Wasser durch die Bohrung 4 und eine, zwischen dieser und der engen Durchgangsbohrung<B>6</B> abzwei gende Bohrung<B>11</B> im Kopfstück in das Rohr<B>7</B> ein, so dringt es durch die Öffnungen<B>10</B> über der Stau scheibe<B>8</B> in den das Rohr<B>7</B> umgebenden Teil des Gefässes<B>1,</B> in dem sich das dem Wasser beizumi schende Behandlungsmittel befindet.
Dieses feste oder gegebenenfalls Cr auch flüssige Mittel wird vom durch- strömenden Wasser gelöst aufgenommen, um durch die Öffnungen<B>10</B> unterhalb der Stauscheibe<B>8</B> wieder in das Innere des Rohres<B>7</B> überzutreten und durch das Rohr<B>9</B> und die Anschlussbohrung <B>5</B> die Vorrich tung zu verlassen.
Gewünschtenfalls kann der Flüssigkeitslauf auch in umgekehrter Richtung zu der in Fig. <B>1</B> mit Pfeilen angedeuteten stattfinden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Vorrichtung zum Beimischen der Lösung eines Behandlungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessen dem Wasser, mit einem zur Aufnahme des dem durch strömenden Wasser gelöst beizumischenden Behand lungsmittels dienenden Gefäss, das abnehmbar an einem vom Hauptstrom des Wassers durchflossenen, in eine Wasserleitung einbaubaren Kopfstück gehal ten ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Kopfstück<B>(3)</B> vorgesehene, innerhalb desselben im Querschnitt ab nehmende Anschlussbohrungen (4,<B>5)</B> für die Wasser leitung durch eine Durchgangsbohrung<B>(6)</B> miteinan der verbunden sind, dass im Gefäss<B>(1)</B> ein von dessen Boden bis an das Kopfstück<B>(3)</B> reichendes, erstes Rohr<B>(7)</B> angebracht ist,das in seinem oberen Drittel eine Stauscheibe<B>(8)</B> enthält, oberhalb derselben und am unteren Ende in mehreren, horizontalen Ebenen radiale Öffnungen<B>(10)</B> besitzt, und von der einen Anschlussbohrung auf der einen Seite der Durchgangs bohrung<B>(6)</B> eine Bohrung<B>(11)</B> oben in das erste Rohr <B>(7)</B> ausmündet, während von der Nähe des Bodens des Gefässes<B>(1)</B> ein zweites Rohr<B>(9)</B> die Stauscheibe durchsetzend, auf der anderen Seite der Durchgangs bohrung<B>(6)</B> in die andere Anschlussbohrung im Kopf stück<B>(3)</B> ausmündet.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar unterhalb der Stau scheibe<B>(8),</B> in wenigstens einer Ebene liegend, radiale Öffnungen im ersten Rohr<B>(7)</B> angebracht sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Gefäss aus durchsichtigem Ma terial besteht. <B>3.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen dem Gefäss<B>(1)</B> und dem Kopfstück<B>(3)</B> eine Dichtung (2) angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE347790X | 1957-06-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH347790A true CH347790A (de) | 1960-07-15 |
Family
ID=6256610
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH347790D CH347790A (de) | 1957-06-08 | 1958-05-14 | Vorrichtung zum Beimischen der Lösung eines Behandlungsmittels zu in einer Rohrleitung fliessendem Wasser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH347790A (de) |
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1958
- 1958-05-14 CH CH347790D patent/CH347790A/de unknown
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