CH347791A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Grundwasserfassungen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Grundwasserfassungen

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CH347791A
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CH
Switzerland
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shaft
pulling element
pulling
earth
wire
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Inventor
Wienands Hermann
Original Assignee
Mannesmann Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B3/00Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water
    • E03B3/06Methods or installations for obtaining or collecting drinking water or tap water from underground
    • E03B3/08Obtaining and confining water by means of wells
    • E03B3/10Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells
    • E03B3/11Obtaining and confining water by means of wells by means of pit wells in combination with tubes, e.g. perforated, extending horizontally, or upwardly inclined, exterior to the pits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von     Grundwasserfassungen       Das Einpressen oder Hineinbohren von     stabför-          migen    Körpern, z. B. von Rohren, von einem Schacht  aus oder von einem tiefer als die Erdoberfläche ge  legenen Punkt aus, ist bekannt. Ebenfalls ist nach  einem schon angemeldeten und in der Praxis erprob  ten Verfahren des Erfinders das Einbringen     stabför-          miger    Körper von einem vertikalen Schacht aus schräg  nach oben und von oben schräg nach unten bekannt  und schon     durchgeführt    worden.  



  Vornehmlich handelt es sich bei dem Vorher  gesagten um die Herstellung von horizontalen oder  schräg von unten nach oben führenden langen Rohr  strecken.  



  Zu den bekannten Verfahren gehören stets Stan  gen, Rohre oder Rohrteile, welche in ihrer Länge  begrenzt sind und Stück für Stück nacheinander ver  bunden werden müssen und von unten bzw. von oben  in das Erdreich hineingezogen werden.  



  Die vorliegende Erfindung behandelt ein Verfah  ren zur Herstellung von     Grundwasserfassungen,    wobei  von der Sohle eines Schachtes aus mindestens eine  für die Aufnahme von Filterrohren dienende, schräg  ansteigend bis zur Erdoberfläche sich erstreckende  Bohrung in das Erdreich eingearbeitet wird.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass zwischen den Mündungsstellen der  herzustellenden Bohrung auf der Erdoberfläche und  im Schacht ein flexibles Zugorgan auf der Erdober  fläche und längs der     äusseren    Schachtwand verlegt  und durch Bewegung nach Art des Seilsägens bis zur  Strecklage in das Erdreich eingesägt wird, welches  Zugorgan hernach als Mittel zum Einziehen von  Hohlkörpern verwendet wird.  



  Draht oder Seil werden also beispielsweise nach  und nach an der äusseren Wand des Schachtes mit  nach unten bzw. zur Erdoberfläche hochgeführt, um  eine Verbindung im um den Schacht befindlichen    Erdreich von der unteren Schachtöffnung bis zur       Erdoberfläche    herzustellen.  



  An diesem Draht oder Seil wird nun beispiels  weise eine entsprechend vorbereitete armierte längere  Drahtstrecke oder eine Gliederkette oder ein glieder  artiges Rohr, durch welches eine Kette hindurchge  führt ist, als sägendes Werkzeug angeschlossen.  



  Nun kann durch eine motorangetriebene Winde  und z. B. mittels eines Gegengewichtes eine hin und  her gehende oder mittels einer endlosen Kette oder  eines endlosen Seiles in Verbindung mit einer     Zug-          und    Spannvorrichtung eine gleichgerichtete Bewegung  in sägender Form, also zur Erzielung eines Einschnit  tes, ermöglicht werden. Das sägende Werkzeug hier  bei ist also z. B. ein mit besonderen     Schneidzähnen     versehener langer Draht oder ein mit Hartmetall oder  Kunstdiamanten besetztes langes Seil oder eine Flach  gliederkette, deren Einzelglieder Sägen mit Hart  metallspitzen darstellen.  



  Dieses Einsägen kann mit     Hilfe    von Druckwasser,  beispielsweise bei dem gliederartigen perforierten  Rohr, welches im Inneren mit einer Kette versehen  ist, wesentlich erleichtert werden.  



  Auf diese Art entsteht z. B. zwischen der im un  teren Schacht befindlichen verschliessbaren Öffnung  und einem beliebigen Punkt an der Erdoberfläche eine  vorher genau bestimmte Gerade, in welche von unten  nach oben ein     stabförmiger    Körper hineingezogen  werden kann.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft ebenfalls eine  Vorrichtung zur Ausführung des obenerwähnten Ver  fahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Zug  organ mit siebartig gelochten Rohrstücken ummantelt  ist.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt eine beispiels  weise Ausführungsform einer zur Durchführung des  erfindungsgemässen Verfahrens geeigneten Vorrich-      tun- dar, an Hand welcher im folgenden auch das  erfindungsgemässe Verfahren beispielsweise erläutert  wird.  



       Fig.    1 bis 3 zeigen im Schnitt diese Ausführungs  form der Vorrichtung mit zwei Varianten.  



       Fig.    4 bis 9 zeigen     Einzelheiten    der Vorrichtung.  Die in     Fig.    1 dargestellte     Ausführungsform    wirkt  durch hin und her gehendes Sägen.  



  Ein beim Absenken eines Schachtes 1 in eine     öff-          nung    2 des Schachtes 1 eingeführter Draht 3 wird  entsprechend der abzusenkenden Schachttiefe vorher  bezüglich seiner Länge bemessen und nach und nach  mit abgesenkt.  



  Nach dem Einbringen einer Schachtsohle 4 in den  Schacht 1 und dem Abpumpen desselben wird an dem  unteren Ende des Drahtes 3 im Inneren des     Schachtes     ein     armierter    Draht oder ein mit besonderen Hart  metall- oder Diamantenspitzen besetztes Seil 5 be  festigt und durch die Schachtöffnung mittels des Drah  tes 3 ausserhalb des Schachtes an die Erdoberfläche  gezogen.  



  Nun wird     dieses    zum Reissen und Schneiden vor  bereitete biegsame Sägeelement 5 im Inneren des  Schachtes über     Leitrollen    6 und 7 geführt und     mit     einem Gegengewicht 8 verbunden, während es     an-          dernends    an der     Erdoberfläche    mit     einem    auf einer  Motorwinde 9     befindlichen    Drahtseil verbunden wird.  



  Durch Motorwinde und Gegengewicht wird nun  das sägende Werkzeug 5 nach und nach ins Erdreich  hineingesägt, bis die Gerade 10 erreicht ist.  



  Daraufhin lässt sich mit einem nachher eingezoge  nen Drahtseil jeder starkwandige,     stabförmige    Kör  per (massiv oder hohl) vom     Inneren    des Schachtes  aus stückweise mit derselben Winde nach und nach  einziehen, wodurch die gerade Strecke 10 mit diesem       stabförmigen    Körper ausgefüllt wird.  



  Die in     Fig.    2     dargestellte    Variante wirkt durch ein  umlaufendes, d. h. in einer Richtung in das Erdreich  sich einschneidendes Element 5 und besitzt auf der       Erdoberfläche    eine in radialer Richtung von der  Schachtmitte nach aussen wirkende Spannvorrich  tung 11.  



  Die in     Fig.    3 gezeigte Variante ist eine doppel  seitig wirkende Vorrichtung, welche mit nach aussen  gerichteten     Spannvorrichtungen    11 versehen ist.  



  Das Sägeelement 5 kann, wie in     Fig.    4 (a, b) ge  zeigt, aus einem mit Diamanten oder     Hartmetall    be  setzten Sägeband bestehen. In     Fig.    5<I>(a, b,</I> c) und       Fig.    6<I>(a, b, c)</I> sind Sägeketten dargestellt.  



  In     Fig.    7 (b, c) ist ein mit     Hartmetallscheiben    und       Distanzhalbkugeln        armiertes    Seil für feinere Sande  und Kiese gezeigt.    Die     Fig.    8<I>(a, b)</I> zeigt ein mit Hartmetall oder  Diamanten und Distanzröhrchen armiertes Sägeseil.  



  Als Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen  Vorrichtung ist eine mit perforierten Rohrstücken  und Distanzringen besetzte Gliederkette, die im Inne  ren mit     Druckwasser    bespült werden kann, in     Fig.    9  <I>(a, b)</I> dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Grundwasser fassungen, wobei von der Sohle eines Schachtes aus mindestens eine für die Aufnahme von Filterrohren dienende, schräg ansteigend bis zur Erdoberfläche sich erstreckende Bohrung in das Erdreich eingear beitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Mündungsstellen der herzustellenden Bohrung auf der Erdoberfläche und im Schacht ein flexibles Zug organ auf der Erdoberfläche und längs der äusseren Schachtwand verlegt und durch Bewegung nach Art des Seilsägens bis zur Strecklage in das Erdreich ein gesägt wird, welches Zugorgan hernach als Mittel zum Einziehen von Hohlkörpern verwendet wird.
    II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan mit siebartig gelochten Rohrstücken ummantelt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Absenken des Schachtes zwischen den Schachtringen und dem Erdreich ein Draht niedergebracht wird und mittels dieses Drahtes das Zugorgan durch eine Wanddurchführung eines Schachtringes bis zur Erdoberfläche hochgezogen wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als flexibles Zugorgan eine Kette verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als flexibles Zugorgan ein Seil ver wendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das flexible Zugorgan als Mittel zum Einziehen eines hohlen Bohrgestänges verwendet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das flexible Zugorgan als Mittel zum Einziehen von Filterrohren verwendet wird. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung des Zugorgans an eine Spülwasserzuführung angeschlossen ist.
CH347791D 1955-05-31 1956-05-30 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Grundwasserfassungen CH347791A (de)

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