CH347792A - Mischbatterie - Google Patents

Mischbatterie

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Publication number
CH347792A
CH347792A CH347792DA CH347792A CH 347792 A CH347792 A CH 347792A CH 347792D A CH347792D A CH 347792DA CH 347792 A CH347792 A CH 347792A
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CH
Switzerland
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water
valve closing
movable valve
closing parts
springs
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English (en)
Inventor
Honegger Willy
Original Assignee
Honegger Willy
Lins Albert
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Publication date
Application filed by Honegger Willy, Lins Albert filed Critical Honegger Willy
Publication of CH347792A publication Critical patent/CH347792A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K11/00Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
    • F16K11/02Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
    • F16K11/04Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves
    • F16K11/048Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit comprising only lift valves with valve seats positioned between movable valve members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description


  Mischbatterie    Alle bisher bekanntgewordenen Mischbatterien  besitzen einen Heiss- und     Kaltwasserzufluss,    welche  je einzeln voneinander regelbar sind. Demgegenüber  zeichnet sich die Mischbatterie gemäss der vorliegen  den Erfindung aus durch drei axial     hintereinanderlie-          gende    Kammern, wobei die beiden äusseren Kammern  mit den Wasserzuflüssen und die mittlere Kammer  mit dem     Mischwasserabfluss        verbunden    ist, und in den  Zwischenwänden zwischen je zwei Kammern     öffnun-          gen    vorgesehen sind,     welche    durch gegenläufig arbei  tende Ventile geöffnet und geschlossen werden kön  nen,

   ferner durch Mittel zur Verstellung des relativen  Abstandes zwischen den beiden     beweglichen    Ventil  schliessteilen sowie durch Mittel zur gemeinsamen  axialen Verstellung beider beweglichen     Ventilschliess-          teile,    so dass das Mischungsverhältnis und die Menge  des ausströmenden Wassers einzeln einstellbar sind.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



  Die dargestellte Mischbatterie besteht aus einem  Gehäuse 1, welches einen     Warmwasserzufluss    2, einen       Kaltwasserzufluss    3 und einen     Mischwasserabfluss    4  aufweist. Der     Warmwasserzufluss    ist mit einer Warm  wasserkammer 5 verbunden, der     Kaltwasserzufluss    3  mit einer     Kaltwasserkammer    6 und der Mischwasser  abfluss mit der Mischkammer 7. Zwischen der Warm  wasserkammer 5 und der Mischkammer 7 befindet  sich- eine Zwischenwand 8, welche eine zentrale  Bohrung 9 aufweist, die durch einen Ventilteller 10  geschlossen werden kann.

   In ähnlicher Weise befindet  sich zwischen der Mischkammer 7 und der Kalt  wasserkammer 6 eine Zwischenwand 11 mit einer  zentralen Bohrung 12, welche durch den Ventilteller  13 geschlossen werden kann.  



  Der     Ventilteller    10 ist auf einer Schubstange 14  befestigt, während der Ventilteller 13 an einer Muffe  15 befestigt ist, welche eine zentrale Bohrung auf-    weist. Diese Bohrung ist so bemessen, dass sie die  Schubstange 14 aufnehmen kann.  



  An dem in der Darstellung oberen Ende der  Schubstange 14 befindet sich eine Abdichtungsmem  bran 16, welche mittels des Vorsprunges 17 des Ge  häuses 1 und des Schraubenringes 18 an dem Ge  häuse 1 und mittels eines Bundes 19 und einer  Schraube 20 an der Schubstange 14 selbst befestigt  ist. Die Membran 16     bildet    zwischen dem Vorsprung  17 und dem Schraubenring 18 einerseits und dem  Bund 19 und der Mutter 20 anderseits einen Ring  wulst, welcher sich an den umgebenden Wänden bei  einer Längsbewegung der Schubstange 14 abrollt. Der  Durchmesser des Ringwulstes ist dem Durchmesser des  Ventiltellers 10 gleich, so dass ein in der Kammer 5  herrschender Druck keine Längsbewegung der Schub  stange 14 bzw. des Ventiltellers 10 und des Bundes  19 bewirken kann.

   In der Zeichnung befindet sich  oberhalb der Mutter 20 eine Schraubenfeder 21, wel  che sich einerseits an der     Abschlussklappe    22 des Ge  häuses und anderseits an der Mutter 20 abstützt. Zur  Fixierung der Feder sind an beiden Teilen Vor  sprünge 23 bzw. 24 vorgesehen. Die Feder bewirkt  eine nach unten gerichtete Kraft der Schubstange 14.  



  Wie erwähnt, befindet sich das untere Ende der  Schubstange 14 in der zentralen Bohrung der Muffe  15. Weiterhin befindet sich hierin eine Stange 37,  welche drehbar in der Muffe gelagert ist, jedoch bei  spielsweise durch einen Bund 25 gegen Längsver  schiebung gegenüber der Muffe gesichert ist. Die  Stange 37 trägt an ihrem oberen Ende     eine    Spindel  26, welche in einer Gewindebohrung am unteren  Ende der Schubstange 14 läuft. Die Stange 37 ist mit  dem Betätigungsknopf 27 direkt verbunden. Durch  eine Drehung dieses Knopfes kann somit der relative  Abstand zwischen den     Ventiltellern    10 und 13 ver  ändert werden.      Die Muffe 15 ist in     ähnlicher    Weise wie die  Stange 14 mit einer     Membranabdichtung    28 versehen.

    Diese Abdichtung ist wiederum mittels eines Vor  sprunges 29 und eines Schraubenringes 30 mit dem  Gehäuse 1 und mittels eines Bundes 31 und einer  Mutter 32 an der Muffe 15 befestigt. Die Anordnung  ist hier wieder so getroffen, dass ein Druck in der       Kaltwas:serkammer    6 keine Längsbewegung des     Syste-          mes    bewirken kann, da der Durchmesser des Ventil  tellers 13 gleich dem Durchmesser des Ringwulstes  der Membran 28 ist..

   Es sei in diesem Zusammenhang  bemerkt, dass die Membranen 16 und 28 eine Drehung  um die Längsachse der entsprechenden Bauteile 14  bzw. 15     verhindern.    Unterhalb der Membran 28 ist  auf der Muffe 15 ein Federteller 33 vorgesehen, auf  welchem eine Feder 34 ruht, deren anderes Ende sich  auf dem Einstellring 35 abstützt. Dieser Ring besitzt  ein Aussengewinde 36, welches in     einem    Innenge  winde des unteren Endes des Gehäuses 1 geführt ist.  Der Einstellring erstreckt sich ferner in     radialer     Richtung über das Gehäuse hinaus, so dass mit ihm  ohne weiteres die     Vorspannung    der Feder 34 ver  ändert werden kann.  



  Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun fol  gende: Durch eine Drehung im     Gegenuhrzeigersinn     des Knopfes 27 werden die     Ventilteller    10 und 13 von  einander entfernt, so dass durch die Bohrungen 9 bzw.  12 Wasser in die Mischkammer 7 und in den Ab  fluss 4 strömen kann. Der Knopf 27 wird dabei so  lange gedreht, bis die gewünschte Wassermenge durch  das Rohr 4 abfliesst. Nunmehr wird der Ring 35 zur  Veränderung des     Mischungsverhältnisses    betätigt.  Durch eine Drehung im Uhrzeigersinn werden die  Feder 34 und die Feder 21 komprimiert, wobei sich  beide Ventilteller unter Beibehaltung ihres relativen  Abstandes in der Darstellung nach oben bewegen.

    Hierdurch ändert sich die Gesamtwassermenge nicht,  hingegen wird das Mischungsverhältnis zu Gunsten  des warmen Wassers verschoben, da sich der Ventil  teller 10 von der Zwischenwand 8     entfernt    und sich  der Abstand zwischen dem Ventilteller und der Zwi  schenwand 11 verkleinert, d. h. es gelangt mehr  Wasser aus der Kammer 5 in die Mischkammer 7 als  aus der Kammer 6.     Wird    hingegen der Ring 35 im       Gegenuhrzeigersinn    gedreht, so verschieben sich beide  Ventilteller in der Darstellung nach unten, so dass  mehr kaltes Wasser in die     Mischkammer    7 gelangt.  Der relative Abstand zwischen den Ventiltellern bleibt  jedoch auch hierbei konstant.

   Durch eine Drehung  des     Knopfes    27 im Uhrzeigersinn können die beiden       Ventilteller    jedoch wieder     aufeinanderzubewegt    wer  den, so dass die Öffnungen 9 bzw. 12 geschlossen  werden.  



  Durch die beschriebene Anordnung wird die  Einstellung     einer    bestimmten Wassertemperatur, bei  spielsweise an Duschen oder Badewannen, wesentlich       erleichtert,    da die Wassermenge und die Wassertem  peratur weitgehend unabhängig voneinander regel  bar sind.    Die beschriebene Einrichtung enthält die beiden  gegeneinander arbeitenden Federn 21 und 34, welche  insbesondere bezüglich ihres Kraftverhältnisses einen  gewissen Einfluss auf die Mischwassertemperatur aus  üben.

   Ist beispielsweise die Feder 34 stärker als die  Feder 21, so verschiebt sich die längsbewegliche  Schubstange 37 und die Muffe 15 mit dem Ventil  teller 13 bei Drehung des Knopfes 27 im Gegenuhr  zeigersinn weniger nach unten als die Schubstange 14  mit dem Ventilteller 10 nach oben, so dass sich hier  durch die Temperatur des abfliessenden Wassers etwas       ändern    kann. Um dies zu     verhindern,    werden die  Federn im Hinblick auf die gegebenen Temperaturen  so bemessen, dass sich bei der     meistgebrauchten        End-          temperatur    des Wassers diese bei     Verstellung    des  Knopfes 27 zur Vermehrung oder Verringerung der  ausströmenden Wassermenge nur unwesentlich ändert.

    Die Federn können praktisch gleich stark sein, wenn  als     meistvorkommende    Ausgangstemperatur 40  C an  genommen wird, und das Kaltwasser im Durchschnitt  eine Temperatur von 10  C und das Warmwasser  eine Temperatur von 70  C besitzt. Gegebenenfalls  können durch die Bemessung der     Federn    auch even  tuell vorhandene Druckunterschiede     zwischen    der  Kaltwasser- und der     Warmwasserzufuhr    ausgeglichen  werden, da bei einer gegebenen     Durchflussöffnung    die  durchtretende Wassermenge von dem Druck, unter  welchem das Wasser steht, abhängig ist.  



  Von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel sind       selbverständlich    viele Abweichungen     möglich.    Falls  beispielsweise die Federn so stark sind, dass eine  Längsverschiebung der beweglichen Teile infolge der  Wasserdrücke nicht zu befürchten ist, kann auf die  Abdichtung 16 völlig verzichtet werden, während die       Abdichtung    28 als O-Ring ausgebildet sein kann.  Ebensogut können auch zwei     O-Ringe    anstelle der  Membranen     verwendet    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mischbatterie mit einem Heisswasser- und einem Kaltwasserzufluss und einem Mischwasserabfluss, ge kennzeichnet durch drei axial hintereinanderliegende Kammern, wobei die beiden äusseren Kammern mit den Wasserzuflüssen und die mittlere Kammer mit dem Mischwasserabfluss verbunden ist, und in den Zwi schenwänden zwischen je zwei Kammern Öffnungen vorgesehen sind, welche durch gegenläufig arbeitende Ventile geöffnet und geschlossen werden können,
    fer ner gekennzeichnet durch Mittel zur Verstellung des relativen Abstandes zwischen den beiden beweglichen Ventilschliessteilen sowie durch Mittel zur gemein samen axialen Verstellung beider beweglichen Ventil schliessteile, so dass das Mischungsverhältnis und die Menge des ausströmenden Wassers einzeln einstellbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der relative Abstand zwischen den beiden beweglichen Ventiischliessteilen durch eine mit einem Knopf verbundene Drehspindel einstellbar ist. ?.
    Mischbatterie nach Patentanspruch, dadurch<B>ge-</B> kennzeichnet, dass die beiden beweglichen Ventil schliessteile enthaltende Baueinheit durch zwei Federn gehalten wird, wobei zur Änderung der relativen Lage dieser Baueinheit die Vorspannung einer dieser Fe dern geändert werden kann.
CH347792D 1957-02-18 1957-02-18 Mischbatterie CH347792A (de)

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CH347792T 1957-02-18

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CH347792A true CH347792A (de) 1960-07-15

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ID=4508133

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CH347792D CH347792A (de) 1957-02-18 1957-02-18 Mischbatterie

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CH (1) CH347792A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2395541A1 (fr) * 1977-06-22 1979-01-19 Grohe Armaturen Friedrich Dispositif regulateur de pression pour deux ecoulements de fluide

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2395541A1 (fr) * 1977-06-22 1979-01-19 Grohe Armaturen Friedrich Dispositif regulateur de pression pour deux ecoulements de fluide

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