CH347817A - Verfahren zur Herstellung von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff

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CH347817A
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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff
Das Patent betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff und eine nach diesem Verfahren hergestellte Aktenhülle.



   Bei den Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff ist es bekannt, den Bug oder die Büge der Hülle durch aufgeschweisste oder aufgeklebte Leisten oder U-förmig profilierte Schienen zu verstärken.



   Gemäss der Erfindung sind solche Hüllen einfacher, billiger und dauerhafter als bisher zu fabrizieren. Denn die zusätzlichen, mit der Hülle zu verbindenden Bug-Verstärkungen erfordern zunächst eine gesonderte Herstellung aus einem festeren Material als die Hülle, ferner mehrere Arbeitsvorgänge durch das Zurichten, Verschweissen oder Verkleben und bringen überdies die Gefahr des Lösens von der Hülle mit sich.



   Alle diese Nachteile beseitigt das neue Verfahren, welches darin besteht, dass ein   nahtloser    Schlauch mit zwei gegenüberliegenden, die Büge bildenden Wandverdickungen gespritzt wird. Auf diese Weise lässt sich die Hülle mit ihren Bügen als ein Ganzes herstellen, ungeachtet, welchen Querschnitt letztere besitzen.



   Es ist zwar bekannt, Schläuche aus Kunststoff mittels eines düsenförmigen Werkzeugs zu spritzen und durch nachfolgendes Aufblähen mit Pressgas zu Hüllen zu formen, doch besitzen diese keinen verstärkten Bug, sondern eine gleichbleibende Wandstärke.



   An Hand der Zeichnung wird das Verfahren beispielsweise erläutert:
In Fig. 1 ist eine Schlauchform 1 mit kreis- (oder ellipsen-)förmigem, der Wandstärke der Hülle angepasstem Hohlraum strichpunktiert angedeutet, welche zwei gegenüberliegende Ausbuchtungen 2 aufweist, so dass beim Spritzen des Schlauches 3 wieder an zwei gegenüberliegenden Stellen Verstärkungen 4 entstehen, welche nach dem Entfernen der Form 1 die Büge des flach gelegten Schlauches 3 bilden, dessen Durchmesser sich nach der gewünschten Breite der Hülle richtet. Fig. 2 zeigt perspektivisch ein Stück des fertig gespritzten, flach gelegten Schlauches.



   Von diesem werden Stücke abgeschnitten, welche den Längen der Hüllen entsprechen (in Fig. 2 gestrichelt angedeutet), und diese an einem Ende verschweisst oder verklebt, wodurch die Hülle auf drei Seiten geschlossen wird.



   Fig. 3 stellt eine fertige Hülle dar, wobei mit 5 die Schweiss- oder Klebenaht bezeichnet ist. Die verdickten Bügel 4 gehen vorteilhaft allmählich in die dünneren Wandstärken über, so dass ein Ausreissen der Hülle an den meistbeanspruchten, oberen, freien Ecken ausgeschlossen ist.



   Von dem fertig gespritzten Schlauch 3 können ferner einfache, das heisst auf drei Seiten offene und nur mit einem einzigen Bug versehene Hüllen, ähnlich den üblichen Aktendeckeln, erhalten werden. Zu diesem Zweck erhält der Schlauch die doppelte Breite einer einfachen Hülle und wird noch der Länge nach in der Mitte durchgeschnitten, so dass zwei gleiche Hüllen entstehen. Wenn gewünscht, können die beiden Hüllen durch Verlegen des Längsschnittes aus der Mitte ungleich breit gehalten sein.  



   PATENTANSPRUCH I
Verfahren zum Herstellen von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass ein   nahtloser    Schlauch mit zwei gegenüberliegenden, die Büge bildenden Wandverdickungen gespritzt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff Das Patent betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff und eine nach diesem Verfahren hergestellte Aktenhülle.
    Bei den Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff ist es bekannt, den Bug oder die Büge der Hülle durch aufgeschweisste oder aufgeklebte Leisten oder U-förmig profilierte Schienen zu verstärken.
    Gemäss der Erfindung sind solche Hüllen einfacher, billiger und dauerhafter als bisher zu fabrizieren. Denn die zusätzlichen, mit der Hülle zu verbindenden Bug-Verstärkungen erfordern zunächst eine gesonderte Herstellung aus einem festeren Material als die Hülle, ferner mehrere Arbeitsvorgänge durch das Zurichten, Verschweissen oder Verkleben und bringen überdies die Gefahr des Lösens von der Hülle mit sich.
    Alle diese Nachteile beseitigt das neue Verfahren, welches darin besteht, dass ein nahtloser Schlauch mit zwei gegenüberliegenden, die Büge bildenden Wandverdickungen gespritzt wird. Auf diese Weise lässt sich die Hülle mit ihren Bügen als ein Ganzes herstellen, ungeachtet, welchen Querschnitt letztere besitzen.
    Es ist zwar bekannt, Schläuche aus Kunststoff mittels eines düsenförmigen Werkzeugs zu spritzen und durch nachfolgendes Aufblähen mit Pressgas zu Hüllen zu formen, doch besitzen diese keinen verstärkten Bug, sondern eine gleichbleibende Wandstärke.
    An Hand der Zeichnung wird das Verfahren beispielsweise erläutert: In Fig. 1 ist eine Schlauchform 1 mit kreis- (oder ellipsen-)förmigem, der Wandstärke der Hülle angepasstem Hohlraum strichpunktiert angedeutet, welche zwei gegenüberliegende Ausbuchtungen 2 aufweist, so dass beim Spritzen des Schlauches 3 wieder an zwei gegenüberliegenden Stellen Verstärkungen 4 entstehen, welche nach dem Entfernen der Form 1 die Büge des flach gelegten Schlauches 3 bilden, dessen Durchmesser sich nach der gewünschten Breite der Hülle richtet. Fig. 2 zeigt perspektivisch ein Stück des fertig gespritzten, flach gelegten Schlauches.
    Von diesem werden Stücke abgeschnitten, welche den Längen der Hüllen entsprechen (in Fig. 2 gestrichelt angedeutet), und diese an einem Ende verschweisst oder verklebt, wodurch die Hülle auf drei Seiten geschlossen wird.
    Fig. 3 stellt eine fertige Hülle dar, wobei mit 5 die Schweiss- oder Klebenaht bezeichnet ist. Die verdickten Bügel 4 gehen vorteilhaft allmählich in die dünneren Wandstärken über, so dass ein Ausreissen der Hülle an den meistbeanspruchten, oberen, freien Ecken ausgeschlossen ist.
    Von dem fertig gespritzten Schlauch 3 können ferner einfache, das heisst auf drei Seiten offene und nur mit einem einzigen Bug versehene Hüllen, ähnlich den üblichen Aktendeckeln, erhalten werden. Zu diesem Zweck erhält der Schlauch die doppelte Breite einer einfachen Hülle und wird noch der Länge nach in der Mitte durchgeschnitten, so dass zwei gleiche Hüllen entstehen. Wenn gewünscht, können die beiden Hüllen durch Verlegen des Längsschnittes aus der Mitte ungleich breit gehalten sein.
    PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Herstellen von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, dass ein nahtloser Schlauch mit zwei gegenüberliegenden, die Büge bildenden Wandverdickungen gespritzt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der gespritzte Schlauch (3) in Abschnitte quer durchtrennt und diese an einem Ende zu dreiseitig geschlossenen Aktenhüllen verschweisst oder verklebt werden.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gespritzte, an beiden Enden offene Schlauchabschnitt der Länge nach durchschnitten wird, und dadurch zwei mit je einem verstärkten Bug versehene Hüllen gebildet werden.
    PATENTANSPRUCH II Aktenhülle aus thermoplastischem Kunststoff, hergestellt nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und Unteranspruch 1.
CH347817D 1957-02-16 1957-02-16 Verfahren zur Herstellung von Aktenhüllen aus thermoplastischem Kunststoff CH347817A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2788470A1 (fr) * 1999-01-19 2000-07-21 Ad Classement Sa Procede et installation de fabrication de poches ou pochettes, notamment protege-documents

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2788470A1 (fr) * 1999-01-19 2000-07-21 Ad Classement Sa Procede et installation de fabrication de poches ou pochettes, notamment protege-documents
EP1022155A1 (de) * 1999-01-19 2000-07-26 Achat et Distribution d'Articles de Classement, "A D Classement", S.A. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Taschen, insbesondere Schutzmappen

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