CH348063A - Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für Motorfahrräder - Google Patents
Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für MotorfahrräderInfo
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Description
Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für Motorfahrräder Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine An triebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb und mit stufenloser und automatischer übersetzungs- veränderung, z. B. durch Keilriemenantrieb oder der gleichen, für Motorfahrräder.
Das Ziel der Erfindung besteht darin, eine Vor richtung zu schaffen, die es ausser dem normalen Antrieb durch den Motor ermöglicht, mit Hilfe der Tretpedale wahlweise entweder bei stehendem Fahr rad den Motor anzuwerfen oder das Fahrrad durch Treten fortzubewegen, ohne den Motor mitzudrehen und ausserdem bei Motorantrieb mit den Tretpedalen mitzuhelfen. Weiters soll die Möglichkeit geschaffen werden, das Fahrrad durch die Tretpedale mit einer bei Fahrrädern üblichen Übersetzung ins Schnelle anzutreiben sowie auch beim Anwerfen des Motors über eine entsprechende Übersetzung ins Schnelle zu verfügen.
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb und mit stufen loser und automatischer Übersetzungsveränderung für Motorfahrräder, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass zwei Getriebeanordnungen vorgesehen sind, wobei die eine Getriebeanordnung aus den die stufen lose Übersetzungsveränderung herbeiführenden Bau teilen besteht, während die andere Getriebeanordnung an die erste Getriebeanordnung anschliesst und eine eingebaute Tretkurbelwelle aufweist,
welche mit der Abtriebswelle über L7bertragungsräder entweder unter setzt oder übersetzt in Verbindung gebracht werden kann und wobei zur wahlweisen Kupplung des An triebsrades der zweiten Getriebeanordnung mit seiner Welle sowie der Übertragungsräder mit der Abtriebs welle Ziehkeile oder Klauenkupplungen vorgesehen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Antriebsvorrichtung dargestellt. In der Fig. 1 ist ein Schnitt durch das Getriebe dargestellt, bei welchem als Antrieb mit stufenloser Übersetzungsveränderung ein Keilriemengetriebe mit Fliehkraftkupplung angewendet wird und die vier parallelen Achsen des besseren Verständnisses halber in derselben Ebene gezeichnet sind.
Fig. 2 zeigt im Schnitt den Freilauf auf der Motorwelle, Fig. 3 eben falls im Schnitt die Anordnung der Fliehkraftkupp- lung, Fig. 4 im Schnitt die Verkeilung durch Kugel und Ziehkeil und Fig. 5 schematisch eine Anordnung der vier Wellen mit den Keilriemen sowie Ketten antrieb vom Motor bis zum Hinterrad.
Das aus zwei Hälften bestehende Getriebegehäuse 1 und 2 dient gleichzeitig auch als Motorkurbelge- häuse, in dem die Motorwelle 13 in Kugellagern ge lagert ist. Auf der Verlängerung der Kurbelwelle ist die Nabe 3 der einen Keilriemenscheibenhälfte 4 frei vierdrehbar, jedoch axial unverschiebbar gelagert.
Die Nabe 5 der Keilriemenscheibenhälfte 6 ist auf der Nabe 3 unverdrehbar, jedoch axial verschieb bar gelagert, und zwischen den beiden Keilriemen scheibenhälften 4 und 6 liegt der Keilriemen 7.
Auf der Nabe 5 sind Fliehgewichte 8 schwenkbar gelagert, die sich mit ihren Nasen 9 auf dem axial unverschiebbaren Deckel 10 anlehnen. Wenn die Scheiben in schnelles Drehen versetzt werden, so werden die Fliehgewichte, nach aussen schwenkend, die verschiebbare Nabe 5 bzw. die Riemenscheiben hälfte 6 in der Richtung der unverschiebbaren Riemenscheibenhälfte 4 pressen und so auf den Keil riemen einen mit der Drehzahl wachsenden Flanken druck ausüben.
Die automatische Flichkraftkupplung besteht aus der Fliehbackenträgerscheibe 11, die auf der Motorwelle verkeilt ist, und aus vier Segmenten bzw. Bremsbacken 12, die mit einem Brems belag 14 beschlagen und auf der Trägerscheibe 11 durch Nasen 18 (Fig. 3) gegen Verdrehen gesichert sind und durch die beiden Schraubenfederringe 15 an die Trägerscheibe 11 gepresst werden, so dass zwischen dem Bremsbelag 14 der Bremsbacken und dem diese umhüllenden Topf 16 der Keilriemenschei- benhälfte 4 keine Berührung stattfindet.
Bei Erhöhung der Motordrehzahl überwindet die auf die Bremsbacken wirkende Zentrifugalkraft die Kraft der Federringe, wodurch die radial nach aussen getriebenen Bremsbacken an den Innenmantel des Topfes 16 gedrückt werden und so die Keilriemen scheibenhälfte 4 mit Hilfe der entstandenen Reibung mitnehmen. Bei Abdrosselung des Motors löst sich diese Reibungskupplung wieder automatisch. Um den Motor über die Keilriemenscheibe und mit Hilfe des Keilriemens anwerfen zu können, ist zwischen der Motorwelle 13 und der Nabe 3 eine überholkupplung mit Hilfe von Freilaufrollen 17 (Fig. 2) vorgesehen, durch welche die Motorwelle in der Anwerfrichtung mitgenommen wird.
Auf der durch den Keilriemen angetriebenen Welle (Sekundärwelle) 19 ist die eine Keilriemen- scheibenhälfte 20 unverdrehbar und axial unver- schiebbar befestigt. Die Nabe 21 der andern Schei benhälfte 22 ist auf der Welle 19 unverdrehbar, jedoch axial verschiebbar angeordnet und mit der Feder 23 im Sinne der Annäherung der beide Scheibenhälften belastet.
Die beiden Keilriemenscheiben - die antreibende und angetriebene - stellen ein für sich bekanntes automatisch wirkendes Getriebe mit stufenloser über setzungsveränderung mit Hilfe des Zusammenwirkens zwischen dem drehzahlabhängigen Fliehgewichts effekt und dem belastungsabhängigen Riemenzug dar.
Auf der Welle 19 ist frei verdrehbar ein Ketten zahnrad 24 mit kleiner Zähnezahl gelagert, dessen Nabe 25 (Fig. 4) innen zwei gegenüberliegende kreis runde Ausfräsungen 26 besitzt, in welche die beiden in der Querbohrung der Welle liegenden Kugeln 27 mit Hilfe des Ziehkeils 28 gedrückt gehalten werden, wodurch die Kettenzahnradnabe 25 auf der Welle 19 verkeilt ist. Der Ziehkeil 28, der sich bei 29 verjüngt, und mit seiner Verlängerung 31 aus der Welle 19 herausragt, wird durch die Feder 30 in der Spreiz- stellung der Kugeln 27 gehalten.
Wenn der Ziehkeil 28 gegen die Kraft der Feder 30 axial verschoben wird, wird die Spreizung der Kugeln 27 und damit die Verkeilung der Kettenzahn radnabe 25 aufgehoben und das Kettenzahnrad 24 kann sich auf der Welle 19 frei drehen.
Auf der ebenfalls im Getriebegehäuse gelagerten Tretkurbelwelle 32 sind die beiden Kettenzahnräder 33 und 34 auf einem Nadellager 35 frei verdrehbar gelagert, wobei das eine Kettenzahnrad 33 dem klei nen, auf der Sekundärwelle 19 gelagerten Kettenzahn rad 24 gegenüber liegt und eine hohe Zähnezahl auf weist, während das andere Kettenzahnrad 34 eine kleine Zähnezahl hat.
Auf der Tretkurbelwelle 32 ist ein Steilgewinde 36 mit einer durch eine Feder 38 gebremsten Mutter 37 in bekannter Weise vorgesehen, welche Mutter auf ihren beiden Flanken mit einer Stirnverzahnung 39 versehen ist.
Dieser Stirnverzahnung 39 entsprechend ist auch die Flanke 40 der Nabe des Kettenzahnrades 34 und die auf der Tretkurbelwelle frei verdrehbare Rück trittbremsrohrwelle 41 mit einer Stirnverzahnung versehen. Die Rücktrittbremsrohrwelle wirkt bei Ver drehung in bekannter Weise über einen auf dieser verkeilten, aber auf der Zeichnung nicht sichtbaren Hebelarm und ein Gestänge auf die Hinterradbremse. Da die Mutter in ihrer Verdrehung durch die Feder bremse 38 gehemmt ist, wird sie - wenn die Tret kurbelwelle verdreht wird- entsprechend deren Dreh richtung axial nach rechts oder nach links verscho ben, wodurch die Tretkurbelwelle mit Hilfe der Stirn verzahnungen, wenn sie in dem der Fahrtrichtung entsprechenden Sinn gedreht wird,
mit den Ketten zahnrädern 33 und 34 verbunden wird, so dass das Fahrrad mit den Pedalen angetrieben oder bei ent gegengesetzter Verdrehung über die Rücktrittrohr- welle gebremst werden kann.
Auf der im Gehäuse mittels zweier Kugellager gelagerten Abtriebswelle 42 ist das das Fahrrad hinterrad antreibende Kettenzahnrad 43 fest verkeilt. Das grosse Kettenzahnrad 44 und das kleine Ketten zahnrad 45 @ sind auf der Welle 42 mit Hilfe von Nadellagern 46 frei verdrehbar gelagert.
Die Naben 47 und 48 der beiden Kettenräder sind - wie schon bei dem Kettenzahnrad 24 be schrieben - ebenfalls mit Einfräsungen versehen, wobei in radialen Bohrungen der Welle 42 ebenfalls Kugeln 49 und 50 vorgesehen sind, welche mit Hilfe des gemeinsamen Ziehkeils 51 in die Einfräsungen gedrückt werden können. Der Ziehkeil 51 wird durch die Feder 52 in der einen Endstellung gehalten, in welcher nur die beiden Kugeln 49 gespreizt werden, nicht aber die Kugeln 50, so dass in dieser Ruhelage des Ziehkeils das Kettenzahnrad 45 durch die Kugel 50 entkeilt und frei verdrehbar ist.
Wenn der Ziehkeil in der Pfeilrichtung in seine Mittellage geschoben wird, so sind beide Kettenzahn räder 44 und 45 entkeilt und frei verdrehbar. Wird der Ziehkeil in seine innere Endlage in die Welle hin eingedrückt, so wird das Kettenzahnrad 44 entkeilt, das heisst frei verdrehbar und das Kettenzahnrad 45 mit der Abtriebswelle fest verkeilt. Das Getriebe gehäuse ist bei 53 als Lagerzapfen für die gelenkige Lagerung der beiden das Hinterrad tragenden Schwingarme 54 ausgebildet.
Wie aus der Fig. 5 ersichtlich ist, treibt die antrei bende, auf der Motorwelle 13 gelagerte Keilriemen scheibe 4 mit Hilfe des Keilriemens 7 die angetrie bene Keilriemenscheibe 20, wobei durch das Wan dern des Riemens von kleinerem auf grösseren Lauf radius von einer Untersetzung ins Langsame bis zu einer Übersetzung ins Schnelle alle Zwischenstufen erzielt werden können.
Das kleine Kettenzahnrad 24 auf der Sekundär welle 19, das grosse Zahnrad 33 auf der Tretkurbel- welle 32 und das kleine Kettenzahnrad 45 auf der Abtriebswelle 42 sind mit einer gemeinsamen Kette 55 verbunden. Das kleine Zahnrad 34 auf der Tret kurbelwelle und das grosse Zahnrad 44 auf der Ab triebswelle sind mit der Kette 56 verbunden.
Das Fahrrad-Hinterrad 57 wird durch die Kette 58 angetrieben.
Die beschriebene Anordnung erfüllt sämtliche Aufgaben. Zum Anwerfen des Motors bei stillstehen dem Fahrrad wird der Ziehkeil 51 in seine Mittel lage geschoben, wodurch die Abtriebswelle völlig ent- keilt ist. Beim Drehen der Tretkurbelwelle 32 im Sinne der Vorwärtsfahrt wird sie über die verschieb bare Muffe 37 mit den Kettenzahnrädern 33 und 34 gekuppelt, wodurch über die Kettenräder 33 und 24 die Sekundärwelle 19 und über die Keilriemenschei ben 20 und 22 mit Hilfe des Keilriemens 7 die Keil riemenscheiben 4 und 6 an der Motorwelle 13 ange trieben werden.
In dieser Drehrichtung wird aber mit Hilfe der Freilaufrollen 17 die Motorwelle 13 mitgenommen, so dass der Motor angeworfen wird, wobei die Fliehkraftkupplung entsprechend der niedrigen Drehzahl gelöst bleibt.
Zum Abfahren wird der Ziehkeil 51 losgelassen, wodurch dieser die Feder 52 in seine linke Endlage drückt und damit das Kettenzahnrad 44 mit der Abtriebswelle 42 verkeilt.
Wenn jetzt durch den Gashebel der Motor auf Touren gebracht wird, wird sich die Fliehbacken kupplung schliessen, wodurch das Hinterrad durch den Motor angetrieben wird. Hierbei kann mit der Tretkurbelwelle im Bedarfsfalle der Antrieb unter stützt werden.
Wenn bei einem Motorschaden oder Brennstoff mangel das Fahrzeug nur mit Hilfe der Tretkurbeln fortbewegt werden soll, so wird der Ziehkeil 51 bis zu seiner Endlage in die Abtriebswelle 42 und gleich zeitig auch der Ziehkeil 31 in die Sekundärwelle 19 eingedrückt, wodurch das Kettenzahnrad 24 auf der Sekundärwelle und das Kettenzahnrad 44 auf der Abtriebswelle entkeilt, das Zahnrad 45 hingegen verkeilt wird.
Auf diese Weise wird über die Kette 55 durch die Tretkurbelwelle, die in diesem Falle im Sinne der Vorwärtsfahrt gedreht wird, über das grosse Kettenzahnrad 33 und über das kleine Zahnrad 45 die Abtriebswelle 42 und damit das Hinterrad 57 mit der normalen Fahrradübersetzung angetrieben, ohne dass Motor und die Keilriemenscheiben mitge- dreht werden müssen.
Durch Rücktritt auf die Tretkurbel, das heisst bei Rückwärtsverdrehen der Tretkurbelwelle, wird mit Hilfe der verschiebbaren Muffe und der Stirnver zahnungen über die Hohlwelle 41 die Hinterrad bremse betätigt.
Die Übertragungselemente können selbstverständ lich auch beliebig anders gestaltet werden, wie z. B. in Form einer Reibradübertragung oder dergleichen statt des Keilriemenantriebes oder unter Verwendung von Zahnrädern oder dergleichen statt der Ketten übertragung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbel antrieb und mit stufenloser und automatischer über setzungsveränderung für Motorfahrräder, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Getriebeanordnungen vor gesehen sind, wobei die eine Getriebeanordnung (4, 6, 7, 20, 22) aus den die stufenlose übersetzungsver- änderung herbeiführenden Bauteilen besteht, während die andere Getriebeanordnung (24, 33, 34, 44, 45) an die erste Getriebeanordnung anschliesst und eine eingebaute Tretkurbelwelle (32) aufweist, welche mit der Abtriebswelle (42) über Übertragungsräder (44, 45) entweder untersetzt oder übersetzt in Verbindung gebracht werden kann und wobei zur wahlweisen Kupplung des Antriebsrades (24) der zweiten Ge triebeanordnung mit seiner Welle (19)sowie der Übertragungsräder (44, 45) mit der Abtriebswelle (42) Ziehkeile (28, 51) oder Klauenkupplungen vor gesehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Tretkurbelwelle (32) auch als Lagerung von zwei Getrieberädern (33, 34) dient. 2. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur automatischen stufen losen Übersetzungsveränderung ein Keilriemenge- triebe (4, 6, 7, 20, 22) vorgesehen ist, das eine Antriebs- und eine Abtriebsscheibe aufweist, welche aus je einer fixen und einer durch Fliehgewichte (8) bzw.Federn (23) im Sinne der Annäherung belaste ten, axial verschiebbaren Scheibenhälfte (6, 22) be stehen. 3. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen Motor und stufenlosem Getriebe eine auto matische Fliehkraftkupplung (11, 12, 14, 16) ange ordnet ist, bei welcher die durch die Fliehkraft zu betätigenden Teile (12, 14) auf der Motorwelle (13) angeordnet sind. 4. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anwerfen des Motors zwischen dem Primär organ des stufenlosen Getriebes, z.B. der antreiben den Keilriemenscheibe (4) und der Motorwelle (13), eine zur Überbrückung der automatischen Kupplung dienende, im Drehsinn des Motors wirksame über- holkupplung vorgesehen ist. 5. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abtriebswelle (19) des stufenlosen Ge triebes ein auf dieser frei verdrehbares und mit Hilfe eines Ziehkeils (28) und Kugeln (27) verkeilbares Antriebsrad-(24), z.B. ein Zahnrad oder ein Ketten rad, gelagert ist, wobei zur ständigen Sicherung der Verkeilung eine auf den Ziehkeil (28) wirkende Feder (30) vorgesehen ist. 6. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Tretkurbelwelle (32) ausser den genann ten Getrieberädern (33, 34) auch eine Hohlwelle (41) für die Rücktrittbremse gelagert ist und dass ein auf der Tretkurbelwelle (32) angeordnetes Steilgewinde (36) und eine mit Innengewinde versehene, mit dem Steilgewinde (36) in Eingriff stehende, stirnverzahnte und gebremste Schaltmuffe (37) vorgesehen ist, die bei Verdrehung der Tretkurbelwelle (32) im Sinne der Fahrtrichtung mit den Getrieberädern (33, 34)und bei umgekehrter Verdrehung mit der Hohlwelle (41) der Rücktrittbremse kuppelbar ist. 7. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Übertragungsräder (44, 45) auf der Abtriebswelle (42) auf dieser frei verdrehbar gelagert sind, wobei zur wahlweisen Verbindung eines oder des andern Übertragungsrades mit der Abtriebswelle in Ausnehmungen eingreifende Kugeln (49, 50) und ein mit den Kugeln zusammenwirkender Ziehkeil (51) vorgesehen ist, der so ausgebildet ist, dass er über die Kugeln in seiner einen axialen Endlage das kleinere Übertragungsrad (45) entkeilend,das grössere Über tragungsrad (44) verkeilt, in seiner mittleren Lage beide Übertragungsräder entkeilt und in seiner ande- ren Endlage das grössere Übertragungsrad (44) ent- keilend, das kleinere Übertragungsrad (45) verkeilt. B. Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Ziehkeil (51) in der Abtriebswelle (42) durch eine Feder (52) in der Endlage gehalten wird, in wel cher das grössere Übertragungsrad (44) verkeilt und das kleinere (45) entkeilt ist. 9.Antriebsvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Übertragungsräder (44, 45) auf der Abtriebswelle auf dieser frei verdrehbar gelagert sind, wobei zur wahlweisen Verbindung eines oder des anderen Übertragungsrades mit der Abtriebswelle eine Klauenkupplung vorgesehen ist, welche so aus gebildet ist, dass in ihrer einen axialen Endlage das kleine Übertragungsrad mit der Abtriebswelle gekup pelt, das grosse Übertragungsrad entkuppelt,in ihrer mittleren Stellung beide Übertragungsräder von der Abtriebswelle entkuppelt und in ihrer anderen axialen Endlage das grosse Übertragungsrad mit der Abtriebs welle gekuppelt, das kleine Übertragungsrad entkup- pelt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT348063X | 1955-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH348063A true CH348063A (de) | 1960-07-31 |
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| CH348063D CH348063A (de) | 1955-11-29 | 1956-11-05 | Antriebsvorrichtung mit eingebautem Tretkurbelantrieb für Motorfahrräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH348063A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0898096A1 (de) * | 1997-08-20 | 1999-02-24 | TRANSFLUID S.r.l. | Automatisches stufenloses Getriebe mit einer fliehkraftbetätigten Reibungskupplung |
| WO2007010566A1 (en) * | 2005-07-19 | 2007-01-25 | Dayco Europe S.R.L. Con Unico Socio | Pulley assembly for a continuously variable transmission |
-
1956
- 1956-11-05 CH CH348063D patent/CH348063A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0898096A1 (de) * | 1997-08-20 | 1999-02-24 | TRANSFLUID S.r.l. | Automatisches stufenloses Getriebe mit einer fliehkraftbetätigten Reibungskupplung |
| WO2007010566A1 (en) * | 2005-07-19 | 2007-01-25 | Dayco Europe S.R.L. Con Unico Socio | Pulley assembly for a continuously variable transmission |
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