CH348070A - Erkennungsmittel zum Anbringen am Griff eines Schlüssels - Google Patents

Erkennungsmittel zum Anbringen am Griff eines Schlüssels

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CH348070A
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Scipione Manzardo Roger
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Scipione Manzardo Roger
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Description


  Erkennungsmittel zum Anbringen am     Griff'    eines Schlüssels    Die Erfindung betrifft ein Erkennungsmittel zum  Anbringen am Griff eines Schlüssels. Um mehrere  Schlüssel, die in einem Bund, in einem Etui, an  einem Schlüsselbrett oder     sonstwie    versorgt sind,  leicht voneinander unterscheiden zu können, wurden  bisher die Schlüssel oft mit Anhängeschildchen ver  sehen, die mittels eines Hakens, einer Kette oder  eines andern Zwischenstückes beweglich mit dem  Griff der Schlüssel verbunden wurden.

   Diese be  kannten Erkennungsmittel hatten den Nachteil, dass  sie oft grösser als die betreffenden Schlüssel selbst  waren, dass sie sich miteinander oder mit andern  Gegenständen verfingen und dann nicht mehr leicht  getrennt werden konnten und dass sie an Schlüssel  brettern mit mehreren Schlüsselreihen oft über die       nächsttiefer    liegende Reihe     hinabhängen    und jene  Schlüssel verdecken bzw. am Wegnehmen und Auf  hängen behindern. Für Schlüssel, die in     Taschen-          Etuis    mitgenommen werden sollen, sind die bekann  ten Anhängeschildchen ohnehin völlig ungeeignet.  



  Beim Erkennungsmittel gemäss der Erfindung  sind alle die geschilderten Nachteile behoben. Der  Erfindungsgegenstand ist gekennzeichnet durch eine  gummielastische, farbige Kappe, welche aus zwei  längs ihres Umfanges bis auf eine     Einschiebeöffnung     verbundenen Wandscheiben besteht, straff über den  Griff eines Schlüssels gespannt werden kann und  ein durchgehendes Loch aufweist, welches das Auf  hängen des Erkennungsmittels mitsamt dem in die  Kappe eingeschobenen Schlüssel ermöglicht.  



  Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungs  gegenstandes sind in der Zeichnung veranschaulicht.       Fig.    1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines  erfindungsgemässen Erkennungsmittels in Seiten  ansicht.  



       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie     II-II     in     Fig.    1.         Fig.    3 veranschaulicht, wie das Erkennungsmittel  gemäss     Fig.    1 über den Griff eines Schlüssels ge  spannt wird.  



       Fig.4    zeigt in analoger Darstellung ein zweites  Ausführungsbeispiel des Erkennungsmittels mit einem       zugehörigen    Schlüssel.  



       Fig.    5 ist die Seitenansicht eines dritten Ausfüh  rungsbeispiels des Erkennungsmittels.  



       Fig.6    zeigt einen Querschnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    5.  



       Fig.    7 stellt ein Bezeichnungsschildchen und eine  zugehörige Schutzmanschette aus durchsichtigem  Material dar.  



       Fig.    8 zeigt, wie das Bezeichnungsschildchen und  die Schutzmanschette nach     Fig.7    am Erkennungs  mittel gemäss     Fig.    5 angebracht werden und wie das  Ganze am Griff eines Schlüssels angeordnet wird.  



       Fig.    9 ist ein zu     Fig.    6 analoger Querschnitt in  grösserem Massstab und mit am Erkennungsmittel  angebrachten Bezeichnungsschildchen und Schutz  manschette.  



       Fig.    10 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel des  Erkennungsmittels in Seitenansicht dar.  



       Fig.    11 ist die Seitenansicht eines fünften Aus  führungsbeispieles des Erkennungsmittels.  



       Fig.    12 ist ein Querschnitt nach der Linie       XII-XII    in     Fig.    11, in grösserem Massstab.  



       Fig.    13 zeigt ein sechstes Ausführungsbeispiel des  Erkennungsmittels und einen zugehörigen Schlüssel  in Vorderansicht.  



       Fig.    14 ist ein Schnitt nach der Linie XIV XIV  in     Fig.    13.  



       Fig.    15 ist eine analoge Darstellung zu     Fig.    14 bei  freigelegtem Vorderteil des Schlüssels.  



       Fig.    16 stellt einen Beschriftungsstreifen und eine  zugehörige, durchsichtige Schutzhülle dar.           Fig.    17 ist ein zu     Fig.    14 analoger Schnitt, wobei  jedoch das Erkennungsmittel noch einen Beschrif  tungsstreifen gemäss     Fig.    16 enthält.  



       Fig.    18 zeigt, wie zwei Erkennungsmittel nach       Fig.    13 und 14 miteinander verbunden sein können.       Fig.    19 bis 22 veranschaulichen verschiedene  Varianten eines weiteren     Ausführungsbeispieles    des  erfindungsgemässen     Erkennungsmittels.     



       Fig.    23 zeigt ein letztes Ausführungsbeispiel des  Erkennungsmittels.  



  Das in     Fig.    1 bis 3 dargestellte Erkennungsmittel  besteht aus einer Kappe 20, die aus gummielastischem  Material, wie z. B. Natur- oder Kunstgummi oder  gummiähnlichem Kunststoff, hergestellt ist. Die  Kappe 20 besteht aus zwei flachen Wandscheiben 21,  die längs ihrem Umfang bis auf eine Einschiebe  öffnung 22 miteinander verbunden sind. Diese Wand  scheiben 21 haben den Umriss von längs einer Sehne  abgeschnittenen Kreisflächen. Jede der Wandschei  ben 21 ist mit einem durchgehenden Loch 23 ver  sehen, wobei die beiden Löcher 23 in Flucht liegen.  Die Wandscheiben 21 sind je bei den Rändern der       Einschiebeöffnung    22 durch einen längs dieser     öff-          nung    22 verlaufenden Verstärkungswulst 24 verstärkt.

    Dem Rand jedes Loches 23 entlang verläuft ebenfalls  ein Verstärkungswulst 25. Die Aussenseite der einen  Wandscheibe 21 ist mit einem Merkzeichen 26 ver  sehen, im dargestellten Beispiel einer Zahl. Dieses  Merkzeichen 26 ist erhaben, könnte jedoch auch ver  tieft oder auf die Kappe 20 aufgedruckt sein. Das  gleiche Merkzeichen 26 könnte auf der Vorderseite  und auf der Rückseite der Kappe 20 angebracht sein.  



  Das beschriebene Erkennungsmittel wird straff  über den Griff eines Schlüssels 27 gespannt, wie       Fig.    3 veranschaulicht. Zu diesem Zweck wird der  Griff des Schlüssels 27 durch die     Einschiebeöffnung     22 der Kappe 20 in diese eingeschoben. Es ist ange  nommen, dass der     Griff    des Schlüssels 27 eine Durch  brechung aufweist, die zwischen den     Löchern    23 der  Kappe 20 zu liegen kommt. Es ist daher möglich,  einen Haken oder eine Kette usw. durch die Löcher  23     hindurchzuführen    und damit das Erkennungs  mittel mitsamt dem eingeschobenen Schlüssel 27 auf  zuhängen.  



  Die an der Kappe 20 vorhandene Zahl 26 ge  stattet eine einfache Unterscheidung des Schlüssels  27 von ähnlichen, ebenfalls mit solchen Erkennungs  mitteln versehenen Schlüsseln, wobei selbstverständ  lich jedes der Erkennungsmittel eine andere Zahl  aufweist.  



       Fig.    4 veranschaulicht, dass anstelle einer Zahl 26  auch eine textliche Beschriftung 28 vorhanden sein  kann, wie es bei gebräuchlichen Anhängeschildern  ebenfalls zu finden ist.  



  Um das Unterscheiden verschiedener Schlüssel  mit ähnlichen Erkennungsmitteln noch zu erleichtern,  werden die Erkennungsmittel mit Vorteil in ver  schiedenen voneinander kontrastierenden Farben. her  gestellt, wobei der Farbstoff vorzugsweise in das  Material der Kappe 20 eingebettet wird.    Die Markierung 26 bzw. 28 kann mit einer im  Dunkeln lumineszierenden Farbe belegt sein oder nur  aus solcher Farbe bestehen, damit man auch nachts  die Schlüssel leicht voneinander unterscheiden kann.  Es ist aber auch möglich, die Markierungen 26 und  28 nicht leuchtend zu gestalten und dafür andere  Aussenflächen der Kappe 20 mit einem im Dunkeln  lumineszierenden Belag zu versehen. Schliesslich  könnte das ganze Erkennungsmittel aus nachts lumi  neszierendem Material bestehen, indem man dem  noch flüssigen Gummi lumineszierende Stoffe in fei  ner Verteilung beimischt.  



  Anstatt aus Zahlen und Buchstaben können die  Markierungen der Kappe 20 auch aus figürlichen  Zeichen, wie z. B. Dreiecke, Sterne usw. gebildet  werden.  



  Das in     Fig.    5 bis 9 dargestellte Ausführungsbei  spiel unterscheidet sich von den bisher beschriebenen  Beispielen einmal dadurch, dass die Kappe 20 an  ihrem der     Einschiebeöffnung    22 gegenüberliegenden  Umfangsrand eine nach aussen abstehende Zunge 30  aufweist, die aus dem gleichen Materialstück wie die  Kappe 20 besteht und mit einem durchgehenden  Loch 31 versehen ist, welches das Aufhängen des  Erkennungsmittels und des darin eingeschobenen  Schlüssels gestattet. Längs des Randes des Loches  31 verläuft ein Verstärkungswulst 32. Im Gegensatz  zu den vorhergehenden Beispielen weisen die beiden  flachen Wandscheiben 21 hier keine Löcher 23 auf.  



  Die eine Wandscheibe 21 ist zum Anbringen  eines auswechselbaren Bezeichnungsschildes 33       (Fig.    7) eingerichtet und weist zu diesem Zweck an  ihrer Aussenseite einen durch erhabene Rippen ge  bildeten Rahmen 35 und innerhalb desselben eine       Ausnehmung    zum Einsetzen des Bezeichnungsschildes  33 auf. Ferner besitzt die betreffende Wandscheibe 21  zwei an die genannte     Ausnehmung    seitlich anschlie  ssende Taschen 34, in welche die Enden des     streifen-          förmigen    Bezeichnungsschildes 33 eingeschoben wer  den können.  



  Gemäss     Fig.    7 ist noch eine aus durchsichtigem  Material bestehende Schutzmanschette 36 vorhanden,  in welche der Bezeichnungsstreifen 33 eingeschoben  werden kann. Ist der Streifen 33 mit der Manschette  36 an der Kappe 20 angebracht, so liegt die Man  schette 36 innerhalb des Rahmens 35, so dass der  Streifen 33 und die Manschette 36 gegen versehent  liches Abstreifen geschützt sind.     Fig.8    zeigt eine  Vorderansicht der mit dem Bezeichnungsstreifen 33  und der Schutzmanschette 36 versehenen Kappe 20,  die auf den Griff eines Schlüssels 37 aufgesetzt ist.  Es ist klar, dass der Bezeichnungsstreifen 33 nach  Bedarf ausgewechselt und vom Benützer des Erken  nungsmittels selbst beschriftet werden kann.  



  In     Fig.    10 ist ein ähnliches     Ausführungsbeispiel     des Erkennungsmittels in Vorderansicht gezeigt. Im  Gegensatz zum soeben beschriebenen Beispiel ist hier  das für Bezeichnungen benutzbare Feld grösser. Der  Rahmen 35 weist eine grössere Länge auf als beim  vorhergehenden Beispiel. Die Kappe 20 ist mit zwei      seitlichen Erweiterungen 38 versehen, welche die  Taschen 34 enthalten, die zur Aufnahme der Enden  eines in     Fig.    10 nicht dargestellten Bezeichnungsstrei  fens dienen. Die Kappe 20 gemäss     Fig.    10 weist an  ihren beiden flachen Wandscheiben 21 je ein Loch  23 auf, das einen durch einen Wulst 25 verstärkten  Rand besitzt.  



  Beim Erkennungszeichen gemäss     Fig.    11 und 12  ist ein das Aufhängen ermöglichendes Loch 31 wie  der an einer nach aussen abstehenden Zunge 30 vor  handen. Die eine Wandscheibe 21 der Kappe 20  weist einen etwa halbkreisförmigen Ausschnitt 40  auf, hinter welchem ein kreisförmiges Bezeichnungs  plättchen 41 auswechselbar angeordnet ist. Unmittel  bar vor dem Plättchen 41 liegt ein diesem gleiches  Plättchen 42 aus durchsichtigem Material. Die bei  den Plättchen 41 und 42 befinden sich zwischen dem  nicht dargestellten, in die Kappe 20 eingescho  benen Griff eines Schlüssels und den Rändern des  Ausschnittes 40. Das Bezeichnungsplättchen 41, wie  auch der Bezeichnungsstreifen 33 gemäss     Fig.    7, be  steht beispielsweise aus starkem Papier, das von Hand  beschriftet werden kann.  



       Fig.    13 bis 15 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei  welchem die über den Griff eines Schlüssels 50 zu  spannende Kappe 20 durch einen Steg 51 mit einer  zweiten,     beutelförmigen    Kappe 52 verbunden ist, die  zur Aufnahme und Verwahrung des vom Griff abge  kehrten Endteils des Schlüssels 50 bestimmt ist.  Sowohl der Steg 51 als auch die zweite Kappe 52  bestehen aus dem gleichen Materialstück wie die  erste Kappe 20. Der Steg 51 ist gummielastisch,  damit die zweite, untere Kappe 52 vom betreffenden  Schlüsselende abgezogen und durch entsprechende  Biegung des Steges 51 zur Seite gedrückt werden  kann, wie in     Fig.    15 mit ausgezogenen und mit  strichpunktierten Linien dargestellt ist. Die Ein  schiebeöffnung der Kappe 20 ist wieder mit einem  Verstärkungswulst 24 umgeben.

   In analoger Weise  ist der Rand der     Einschiebeöffnung    53 der zweiten,  untern Kappe 52 durch einen Wulst 55 verstärkt.  Auch die beiden Längsränder des Steges 51 weisen  Verstärkungswulste 56 auf. Ein zum Aufhängen des  Erkennungsmittels dienendes Loch 31 ist an einer  von der Kappe 20 abstehenden Zunge 30 vorhanden.  



  Die Kappe 20 kann in einer der vorher beschrie  benen Weise mit einer Markierung versehen sein, was  jedoch nicht in allen Fällen nötig ist. Schon die  Farbe des Erkennungsmittels kann allein zur Unter  scheidung des eingeschobenen Schlüssels 50 von  andern Schlüsseln dienen, die ebenfalls mit derglei  chen aber andersfarbigen Erkennungsmitteln ver  sehen sind.  



  Gemäss     Fig.    17 kann man aber auch die beiden  Endteile eines Bezeichnungsstreifens 57 in die bei  den Kappen 20 und 52 einsetzen, so dass der Streifen  57 entlang des Steges 51 verläuft und sich zwischen  diesem und dem Schlüssel 50 befindet. Der Bezeich  nungsstreifen 57 kann in eine Schutzmanschette 58  aus durchsichtigem Material eingeschoben werden,    worauf man die beiden Elemente 57 und 58 zusam  men in die Kappen 20 und 52 einsetzt. Der Be  zeichnungsstreifen 57 und die Manschette 58 sind  biegsam, um das Auswärtsbiegen des Steges 51 beim  Gebrauch des Schlüssels 50 zu erlauben. Der Be  zeichnungsstreifen 57 und die Manschette 58 sind  länger als der Schlüssel 50, damit beim Abziehen der  untern Kappe 52 vom betreffenden Schlüsselende der  Bezeichnungsstreifen 57 und die Manschette 58 nicht  auch aus dieser Kappe 52 austreten.

    



  Das beschriebene Erkennungsmittel gemäss den       Fig.    13 bis 17 dient auch zum Schutz des Schlüssels  bei Nichtgebrauch bzw. zum Schutz der Tasche oder  des Etuis, in welcher bzw. welchem der Schlüssel  aufbewahrt werden soll. Namentlich für     Zündungs-          und    Türschlüssel von Automobilen und andern Kraft  fahrzeugen ist das zuletzt beschriebene Erkennungs  mittel von Vorteil.  



       Fig.    18 zeigt, wie zwei der nach den     Fig.    13 bis  17 beschriebenen Erkennungsmittel mit ihren Rück  seiten gegeneinander gekehrt zu einer Einheit mit  einander verbunden werden können. Die Zungen 30  sind durch einen Hohlniet 60 miteinander verbunden,  der durch die Löcher 31 dieser Zungen 30 hindurch  geht, und eine den Rand dieser Löcher 31 verstär  kende Öse bildet. Die beiden zusammengebundenen  Erkennungsmittel bestehen vorzugsweise aus ver  schiedenfarbigem Material, damit die beiden zuge  hörigen Schlüssel, z. B. der Zündungsschlüssel und  der davon verschiedene Türschlüssel     eines    Automo  biles leicht voneinander zu unterscheiden sind.  



  Mit Hilfe einer metallischen Öse könnten auch  die Löcher 23 bzw. 31 in den vorher beschriebenen  Ausführungsbeispielen des Erkennungsmittels ver  stärkt werden.  



       Fig.    19 veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel  des erfindungsgemässen Erkennungsmittels, bei wel  chem die Kappe 20 am Umfang ihrer Wandscheiben  21 mit drei vorstehenden Nocken 81 versehen ist,  die aus dem gleichen Material bestehen wie die  Kappe 20. Die Nocken 81 dienen als Tasten, welche  durch Befühlen mit einem Finger ermöglichen, die       Einstecklage    des Schlüssels 27 leichter festzustellen.

    Nach freier Wahl kann man eine oder zwei der  Nocken 81 wegschneiden, um dadurch ein Erken  nungsmittel gemäss     Fig.    20; 21 oder 22 zu     erhalten.     Auf diese Weise stehen mindestens vier verschiedene       abfühlbare    Symbole zur Verfügung, die ein leichtes  Unterscheiden ähnlicher Schlüssel auch im Dunkeln  ermöglichen. Für die Fabrikation ist es von erheb  lichem Vorteil, dass nur eine Art dieser Symbole,  nämlich drei Nocken 81 nach     Fig:    19 erzeugt zu  werden braucht.  



  Die Kappe 20 ist zudem     zweckmässigerweise    mit  einem Rahmen 35 zum Anbringen eines Bezeich  nungsschildes versehen wie mit Bezug auf     Fig.    5 bis  10 beschrieben worden ist. Das Bezeichnungsschild  kann     gewünschtenfalls    aus Metall oder Zelluloid usw.  bestehen und eine eingeprägte oder eingravierte Be  zeichnung aufweisen.      Das in     Fig.23    dargestellte Ausführungsbeispiel  des Erkennungsmittels unterscheidet sich von dem  jenigen gemäss     Fig.    5 bis 9 dadurch, dass am Auf  hängelappen 30 ein vorstehender Nocken 85 vor  handen ist, der wieder durch Befühlen die richtige       Einstecklage    des Schlüssels 27 auch im Dunkeln  leichter erkennen lässt.  



  Bei allen gezeichneten Ausführungsformen des  Erkennungsmittels kann wenigstens ein Teil der  Aussenfläche der Kappe 20     gerauht    sein, so dass  man mit Tinte oder Tusche usw. darauf schreiben  kann, um den betreffenden Schlüssel zu bezeichnen.  



  Zum Bezeichnen des Schlüssels kann auch ein  wenigstens einmal gefaltetes Bezeichnungsschild aus  dünnem, steifem Material, z. B. Stahlblech, ver  wendet werden, wobei der eine Schenkel dieses       Schildchens    zwischen die Kappe und den Schlüssel  griff eingeschoben wird, so dass der andere, mit einer       Nummer    oder irgendeiner andern Bezeichnung ver  sehene     Schenkel    des Schildchens     flach    an der Aussen  seite der Kappe anliegt und somit sichtbar ist. Die  betreffende Wandscheibe der Kappe kann dabei mit  Vorteil einen rahmenartig verlaufenden Rand auf  weisen, der den zur Bezeichnung dienenden Schenkel  des     Schildchens    umgibt, um ein unbeabsichtigtes Ab  streifen des letzteren zu verhüten.  



  Das Erkennungsmittel kann aber auch aus durch  sichtigem Material bestehen, so dass ein zwischen die  Kappe 20 und den Schlüsselgriff eingeschobenes  Papierschild von aussen sichtbar ist und von Hand  mit     Beschriftungen,    Zahlen oder Figuren versehen  werden kann.  



  In an sich bekannter Weise kann das Erkennungs  mittel einteilig hergestellt oder auch aus zwei oder  mehr Teilen zusammengesetzt werden. Als Material  benutzt man vorzugsweise solches, das eine Ausdeh  nung der Kappe 20 auf etwa doppelte Grösse ge  stattet, damit ein Erkennungsmittel bestimmter  Grösse wahlweise auf verschieden grosse Schlüssel  griffe aufgeschoben werden kann.  



  Das beschriebene Erkennungsmittel     ist    nicht nur  für Schlüssel zum privaten Gebrauch und im kleinen  Haushalt geeignet, sondern     ebensosehr    für die zahl  reichen Schlüssel von grösseren und grössten kauf  männischen und industriellen Betrieben, Verwaltun  gen, Hotels, Anstalten usw. Die verschiedenen Farben  des Erkennungsmittels eignen sich z. B. zur Kenn  zeichnung von     Schlüsseln    zu verschiedenen Betriebs  abteilungen, Stockwerken; oder die Schlüssel mit  Erkennungsmitteln bestimmter Farbe dürfen nur an  gewisse Personen gegen Quittung ausgehändigt wer  den usw.  



  Die unterschiedlichen Farben, die Bezeichnungs  ziffern, die     Beschriftungen    und die symbolischen  Figuren am Erkennungsmittel gestatten jede belie-         bige,    dem vorgesehenen Zweck angepasste Organisa  tion, wie es an sich auf andern Gebieten bekannt ist.  



  Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt  darin, dass das Erkennungsmittel mit dem zugeord  neten Schlüssel gut verbunden ist, wenig aufträgt  und beim Aufhängen nicht neben dem Schlüssel nach  unten baumelt. Der mit dem beschriebenen Erken  nungsmittel versehene Schlüssel ist handlicher als  ein Schlüssel mit mehrteiligem Schildchen und     Eti-          kettenhalter    bisheriger Ausführung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Erkennungsmittel zum Anbringen am Griff eines Schlüssels, gekennzeichnet durch eine gummi elastische, farbige Kappe (20), welche aus zwei längs ihres Umfanges bis auf eine Einschiebeöffnung (22) miteinander verbundenen Wandscheiben (21) besteht, straff über den Griff eines Schlüssels ge spannt werden kann und ein durchgehendes Loch (23 bzw. 31) aufweist, welches das Aufhängen des Erkennungsmittels mitsamt dem in die Kappe (20) eingeschobenen Schlüssel ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE 1. Erkennungsmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe (20) den Rändern der Einschiebeöffnung (22) und dem Rand des Aufhängeloches (23 bzw. 31) entlang je einen Verstärkungswulst (24 und 25 bzw. 32) aufweist. 2.
    Erkennungsmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des selben aus einem solchen Material besteht, dass es im Dunkeln lumineszierende Eigenschaften aufweist. 3. Erkennungsmittel nach Patentanspruch, dass mindestens die eine Wandscheibe (21) der Kappe (20) mit wenigstens einem erhabenen Merkzeichen (26 bzw. 28) versehen ist. 4. Erkennungsmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens die eine Wand scheibe (21) der Kappe (20) zum Anbringen einer Beschriftung eingerichtet ist. 5.
    Erkennungsmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe (20) durch einen gummielastischen Steg (51) mit einer zweiten Kappe (52) verbunden ist, welche zur Aufnahme des vom Griff abgekehrten Endteils des Schlüssels bestimmt ist. 6. Erkennungsmittel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kappe (20) an ihrem Umfang eine Anzahl vorstehender Nocken (81) auf weist, die als Tasten zum Erkennen der richtigen Einstecklage eines in die Kappe eingeschobenen Schlüssels und zum Unterscheiden ähnlicher Schlüssel im Dunkeln dienen.
CH348070D 1956-05-10 1956-05-10 Erkennungsmittel zum Anbringen am Griff eines Schlüssels CH348070A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE1018295A3 (nl) * 2008-09-30 2010-08-03 Meolda Group Ltd Sleutelhuls.
FR3146703A1 (fr) * 2023-03-17 2024-09-20 Dorothée Jennifer AILLERIE Dispositif destiné à être fixé sur une clef pour aider à la reconnaissance et au positionnement d'une clef dans sa serrure en utilisant des indices sensoriels, tactiles et visuels.

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BE1018295A3 (nl) * 2008-09-30 2010-08-03 Meolda Group Ltd Sleutelhuls.
FR3146703A1 (fr) * 2023-03-17 2024-09-20 Dorothée Jennifer AILLERIE Dispositif destiné à être fixé sur une clef pour aider à la reconnaissance et au positionnement d'une clef dans sa serrure en utilisant des indices sensoriels, tactiles et visuels.

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