CH348071A - Verdeckter Fensterverschluss - Google Patents

Verdeckter Fensterverschluss

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CH348071A
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Pfaeffli Walter
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Pfaeffli Walter
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verdeckter     Fensterverschluss       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen  verdeckten     Fensterverschluss    mit aufgesetztem Fang  haken, wobei die Schliessstange, die Deckleiste, das       Verschlussgehäuse,    die     Verschlussmechanik    und der  Handgriff eine Einheit bilden.  



  Bei den bisher bekannten und für Holzfenster  üblicherweise zur Verwendung kommenden Fenster  verschlüssen unterscheidet man hauptsächlich zwei  Ausführungsformen: Aufgesetzte Verschlüsse und  verdeckte Verschlüsse.  



  Die aufgesetzten Verschlüsse werden sichtbar auf  einem der senkrechten Rahmenteile des Fenster  flügels aufmontiert. Solche aufgesetzten Verschlüsse  bestehen aus einer sich auf etwa Schulterhöhe befind  lichen Schliesseinrichtung mit einem Handgriff zu des  sen Betätigung sowie aus der sich über die ganze  Länge des Fensterflügels erstreckenden sichtbaren  Schliessstange. Beim Schliessen des Fensters greifen  die am obern und untern     Schliessstangenende    vorhan  denen Greifer in sogenannte Endkloben ein, wobei  gleichzeitig ein Schliessriegel in Griffnähe in     einen     aufgesetzten Fanghaken eingreift.  



  Aufgesetzte Fensterverschlüsse werden heute aus  ästhetischen Gründen vermieden oder nur noch in  Bauten angewendet, bei welchen das formschöne Aus  sehen eine untergeordnete Bedeutung spielt. Nament  lich der Anblick des Fanghakens und des Schliess  riegels, welche Teile sich gewöhnlich etwas unterhalb  Augenhöhe befinden und deshalb kritischen Blicken  besonders ausgesetzt sind, wurde mit Recht als  störend und unschön empfunden.

   Die Versenkung  des Fanghakens und Schliessriegels in den seitlichen  Rahmenteilen bedingt jedoch umfangreiche     Ausnut-          arbeiten    und eine zudem komplizierte     Verschluss-          mechanik.    Die Forderung nach formschönen Fenster  verschlüssen hat auch schon dazu geführt, Fanghaken  und Schliessriegel überhaupt wegzulassen. Dadurch    wird aber namentlich bei hohen Fenstern kein genü  gender Abschluss erreicht und die Sicherheit gegen  gewaltsames Eindrücken wird wesentlich reduziert.  



  Neuzeitliche, verdeckte Fensterverschlüsse wer  den komplett in das Holz des Fensterflügels einge  lassen, so dass mit Ausnahme des     Handgriffes    die       Verschlussteile    verdeckt sind und unsichtbar bleiben.  



  Gegenüber den aufgesetzten Fensterverschlüssen  sind derartige verdeckte Fensterverschlüsse erheblich  teurer, da für das präzise     Ausnuten,        Ausstemmen     und Einlassen der verschiedenen     Verschlussteile    der  Schreiner eine beträchtliche Arbeitszeit aufwenden  muss. Ausserdem wird das Fensterfries durch das       Ausnuten    und Einlassen der verschiedenen     öffnun-          gen    erheblich geschwächt, was um so ungünstiger ist,  je schmäler das Fensterfries gemacht wird. Dabei  geht die Tendenz dahin, im Interesse eines möglichst  grossen Lichteinfalles die Fensterfriese so schmal als  möglich zu machen.  



  Die vom Schreiner bisher für die Befestigung  eines verdeckten Verschlusses aufzuwendende Arbeit  bestand     darin,    dass  a) im Fensterfries eine der Schliessstange entspre  chende Längsnut ausgefräst werden musste;  b) eine gegenüber der     Schliessstangennut    verbreiterte       Ausnehmung    für den     Verschlussmechanismus    her  ausgestemmt werden musste;  c) in der Deckleiste eine, meistens viereckige Durch  gangsöffnung für den Handgriff herzustellen war;  d) der zweite     Fensterflügel    mit einer meistens recht  eckigen     Ausnehmung    für die Befestigung des im  Holz versenkten Fanghakens versehen werden  musste;

         E)    am     Fensterrahmen    oben und unten meist recht  eckige Vertiefungen für die Endkloben einge  arbeitet werden mussten.      Die Erfindung bezweckt eine vereinfachte und  verbilligte Herstellung von verdeckten Fensterver  schlüssen.

   Der erfindungsgemässe Verschluss ist da  durch gekennzeichnet, dass bei geschlossenem Ver  schluss das     Verschlussgehäuse    sowohl den vorstehen  den Fanghaken als auch den in diesen eingreifenden  Schliessriegel überdeckt und die Schliessstange durch  Halteteile oder entsprechende Formgebung der Deck  leiste in dieser gehalten ist, wobei die eingangs  erwähnte Einheit als vorfabrizierte Einheit am Fen  sterflügel ohne     Ausnut-    und     Einlassarbeit        befestigbar     ist.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des  Verschlusses dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Gesamtansicht eines erfindungs  gemässen verdeckten Fensterverschlusses.  



       Fig.    2 zeigt eine Seitenansicht zu     Fig.    1 mit teil  weisem Schnitt.  



       Fig.    3 zeigt eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A  von     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt einen Schnitt nach der Linie B -B  in     Fig.    2.  



       Fig.    5 zeigt eine Ansicht der Deckleiste     mit     Schliessstange und     Verschlussgehäuse    von der Rück  seite.  



       Fig.    6 zeigt einen Längsschnitt durch die Deck  leiste und das     Verschlussgehäuse.     



       Fig.    7 zeigt ein Detail des     Verschlussmechanismus.          Fig.    8 zeigt eine Draufsicht zu     Fig.    7.  



       Fig.9    zeigt eine weitere Variante eines     Ver-          schlussmechanismus.     



       Fig.    10 stellt eine Ansicht des Fanghakens dar.       Fig.    11 ist eine Ansicht des Fanghakens in Rich  tung des Pfeiles C der     Fig.    10.  



       Fig.    12 zeigt eine Ansicht des Endklobens.  



       Fig.    13 zeigt einen Längsschnitt durch den     End-          kloben.     



       Fig.    14 stellt einen Querschnitt durch ein die  Deckleiste bildendes Profil dar.  



       Fig.    15 und 16 zeigen je einen Querschnitt zweier  weiterer Varianten eines die Deckleiste bildenden       Profils.     



  Nach den     Fig.    1 bis 4 ist die     Deckleiste    1   auch Schlagleiste genannt - mit dem aus Holz  bestehenden     Fensterflügelfries    2 durch Nägel 3 ver  bunden. Statt Nägel könnten natürlich auch Schrau  ben oder Leim verwendet werden. Die Deckleiste 1  ist mit einer Längsnute 6 versehen, in welche die  Schliessstange 5 eingelegt ist. Diese Schliessstange 5  wird, wie aus     Fig.    5 ersichtlich ist, durch Halteteile  <I>7a, 7b</I> in dieser Nute 6 drehbar festgehalten. Diese  können entweder rechteckig oder rund ausgebildet  sein.

   Sie weisen zudem     zweckmässigerweise    als An  schläge ausgebildete Lappen 28 auf, die an der       Fensterrahmenschmalseite        2a        (Fig.4)    anliegen und  dadurch mithelfen, bei der Montage dem Schreiner  die richtige Lage des Verschlusses bezüglich des Rah  mens zu finden. In vielen Fällen mag es zweck-    mässig sein, am Halteteil Anschläge für links- oder  rechtsseitige Befestigung vorzusehen. Die am oberen  und unteren Ende der Deckleiste angebrachten Halte  teile 29 sind abgewinkelt     (Fig.    6) und mit einer Boh  rung versehen, derart, dass die durch diese Teile hin  durchgesteckte Schliessstange darin gehalten und ge  führt ist.

   Die Deckleiste 1 ist zweiteilig ausgebildet,  wobei diese Teile stirnseitig gegen das     Verschluss-          gehäuse    8 anstossen und dort eine diesem Gehäuse  angepasste Form aufweisen. Das     Verschlussgehäuse    8  ist ein runder schalenförmiger Teil, welcher vorzugs  weise aus Blech gezogen oder aus Kunststoff her  gestellt ist. Mit diesem     Verschlussgehäuse    8 sind vier  Befestigungslappen 9 verbunden, mittels welchen  dieses     Verschlussgehäuse    durch Schrauben 10 an der  Deckleiste 1 befestigt wird.

   Die Befestigung des     Ver-          schlussgehäuses    mit den     Deckleistenteilen    könnte  jedoch auch auf andere Weise erfolgen, indem bei  spielsweise das     Verschlussgehäuse    mit einem lösbaren  Boden versehen würde, welcher seinerseits mit der  Deckleiste verbunden werden kann. Das     Verschluss-          gehäuse    8, welches ebensogut eine andere, beispiels  weise rechteckige, viereckige oder ovale Form haben  könnte, umschliesst die     Verschlussmechanik,    welche  irgendwelcher bekannter Art sein kann.

   Das     Ver-          schlussgehäuse    ist derart ausgebildet, dass der Schliess  riegel 11 sowie der Fanghaken 20, welcher auf dem  anderen     Fensterflügel    aufgesetzt ist und vorsteht,  im geschlossenen Zustand des Fensters von ihm über  deckt werden. Zu diesem Zwecke muss das     Ver-          schlussgehäuse    teilweise das gegenüberliegende Fen  sterfries überdecken. Um die Montage zu erleichtern,  weist das     Verschlussgehäuse    einen gegen die     Fenster-          flügeischmalseite    2a anliegenden Anschlag 27 auf.

    Die     Verschlussmechanik    gemäss den     Fig.    5 bis 8 ist  dazu bestimmt, neben einer Drehbewegung für die  Schliessstange auch eine     Axialbewegung    für den  Riegel 11 zu erzeugen. Diese     Verschlussmechanik    ist  derart ausgebildet, dass die mit dem Handgriff 4  mittels der Achse 12 verbundene Drehscheibe 13  durch einen exzentrisch an ihr angeordnetem Mit  nehmer 14 in den Laufschlitten 16 eingreift. In die  Schliessstange ist ein Laufbolzen 17 eingelassen, wel  cher in die kurvenförmige     Ausnehmung    15 des Lauf  schlittens 16 eingreift.

   Bei einer Verdrehung des  Handgriffes 4, etwa um eine Vierteldrehung, bewirkt  dies infolge der Drehbewegung des     Mitnehmers    14  eine     Axialverschiebung    des Laufschlittens 16 auf der  Schliessstange 5. Infolge der zur Bewegungsachse  schräg stehenden Kurvenbahn 15 wird dabei durch  den Laufbolzen 17 eine Drehbewegung auf die  Schliessstange 5 übertragen. Zufolge dieser Dreh  bewegung ändert auch der Schliesshaken 18 seine  relative Lage zum Endkloben 19, das heisst er greift  in diesen ein oder löst sich von ihm. Bei geschlos  senem Fenster greift je ein Schliesshaken 18 oben  und unten am Fensterflügel in die     Endkloben    19 ein  und hält dadurch den Fensterflügel in seiner ge  schlossenen Lage fest und ferner greift auch der  Riegel 11 in den vorstehenden Fanghaken 20 ein.

        Der Fanghaken 20 gemäss     Fig.    10 und 11 weist  an seinem in das Holz eingelassenen Bolzen 20a ein  zylindrisches Maschinengewinde auf. Ein     radiäl    ge  richteter Lappen 20b steht am Bolzen ab, welcher  mit einem Loch 20c für die drehfeste Sicherung des  Fanghakens versehen ist. Es wären jedoch auch Fang  haken denkbar, ohne Lappen 20b, die lediglich durch  ihre Reibung im Holz in ihrer Lage gesichert sind.  Zwischen dem Lappen 20b und dem     stirnseits    mit  einem Schlitz 30 versehenen Haken 20d besteht ein  Zwischenraum, welcher der Breite des Riegels 11  entspricht.

   Für die Befestigung dieses Fanghakens  braucht lediglich ein zylindrisches Loch gebohrt zu  werden, worauf der Fanghaken mit dem auf dem  Bolzen angebrachten Gewindeteil hineingeschraubt  und durch eine Sicherungsschraube in seiner richtigen  Lage festgehalten wird. Die Tiefe des Loches muss  grösser sein als der Durchmesser des Bolzens, zwecks       Ausreisssicherung.     



  Der Endkloben 19 gemäss den     Fig.    12 und 13  ist ein runder zylindrischer Körper mit einem     Maschi-          nenfeingewinde    19b, der mit einer Durchgangsöffnung  19a versehen ist, in welche jeweils der     Schliessstan-          gengreifer    eingreift. Durch die Formgebung dieses  Endklobens wird erreicht, dass der Schliessstangen  greifer im geschlossenen Zustand des Fensters, in  Richtung radial und axial zur Schliessstange gesehen,  vom Kloben überdeckt wird, was zu einem form  schönen Aussehen des ganzen Fensterverschlusses  beiträgt. Die Ausbildung des Endklobens ist derart  getroffen, dass dieser bezüglich einer Ebene, gelegt  durch die Längsachse 31, symmetrisch ist.  



  Der grosse Vorteil dieser Ausführungsform von  Endkloben besteht darin, dass für die Befestigung  im Fensterrahmen lediglich ein rundes Loch gebohrt  werden muss, worauf der Kloben in dieses hineinge  dreht werden kann. Die Gewindegänge des Klobens  dringen dabei in das Holz ein und schneiden sich  ihre Bahn selbst. Der zu bohrende Lochdurchmesser  wird dabei so gewählt,     .dass    der eingeschraubte     Klo-          ben    sich relativ schwer drehen lässt, so dass keine  zusätzliche Drehsicherung für den fertig einge  schraubten Kloben notwendig ist.

   Infolge des feinen  Aussengewindes lassen sich diese Kloben sehr genau  einstellen, das heisst, wenn bei geschlossenem Fenster  die Flügel zu wenig oder zu fest an den Fenster  rahmen angedrückt werden, können diese Kloben auf  eine halbe Umdrehung genau, was etwa in der Grö  ssenordnung von     ?.:@    Millimeter sein kann, in das  Rahmenholz hineingedreht werden. Der symmetrische  Aufbau des     Klobens    in bezug auf seine Achse 31  sowie das Feingewinde erlauben somit eine sehr  präzise Einstellung bei minimalem Arbeitsaufwand.  Bei den bisher bekannten Endkloben musste zur Ein  stellung der genauen Lage der Kloben jeweils abge  schraubt, die Vertiefung vergrössert oder Unterlagen  angebracht werden und der Kloben wieder aufge  schraubt werden.

   Diese Manipulationen mussten sich  so oft wiederholen, bis die genaue Lage des Endklo  bens erreicht war.    Anstelle des in den     Fig.    1 bis 8 dargestellten       Drehstangenverschlusses    könnte auch eine Mechanik  ohne Drehbewegung der Schliessstange verwendet  werden und diese lediglich axiale Bewegungen aus  führen. Eine solche     Verschlussmechanik    ist in     Fig.    9  dargestellt. Die zwei Schliessstangen 5a sind recht  eckig ausgebildet und stehen über die Zwischenstücke  21 mit dem     Verriegelungsteil    22 in Verbindung.  Dieser     Verriegelungsteil    22 weist einen Ansatz 22a  auf, welcher als Riegel in den Fanghaken 20 ein  greift.

   Das     Vierkantloch    23 ist zur Aufnahme irgend  eines Griffes, der in der Zeichnung nicht weiter dar  gestellt ist, bestimmt. Die nicht gezeichneten Enden  der Stangen 5a sind     angeschrägt    und greifen bei einer  Schliessbewegung des Handgriffes in die entsprechend  geformten Endkloben ein. Es wären selbstverständ  lich auch andere als die dargestellten     Verschluss-          mechaniken    möglich, ohne vom Erfindungsgedanken  abzuweichen.  



  Die Deckleiste 1 braucht nicht notwendigerweise  aus Holz zu bestehen. Sie könnte ebensogut ein ge  zogenes Profil aus Metall oder Kunststoff sein und  beispielsweise eine Form gemäss     Fig.    14 oder 15  haben. Beim Profil mit dem Querschnitt gemäss       Fig.    14 wird die runde Schliessstange auf etwa zwei  Drittel ihres Umfanges vom Profil umfangen, so dass  dadurch Haltebleche, welche die Schliessstange in der  Nute festhalten, überflüssig werden. Die schrägen  Schraubenlöcher 24 dienen der Befestigung dieser  Deckleiste am Fensterfries, wobei der vorstehende  Ansatz 25 als Anschlag an der     Fensterflügelschmal-          seite    bei der Montage dient.

   Eine andere Ausfüh  rungsform - gemäss     Fig.    15 - kommt vor allem  für rechteckige Schliessstangen in Frage. Auch bei die  ser Profilform sind weitere Haltemittel für die Schliess  stange nicht nötig, da diese von den die     Ausnehmung     überragenden Ansätzen 26 in ihrer Lage gehalten  wird. Es wäre auch möglich, die Deckplatte mit einer  in sich geschlossenen Öffnung für die Schliessstange  vorzusehen     (Fig.    16), so dass diese von der Deckleiste  vollständig umschlossen ist und die Haltebleche 7a,  7b, 29     (Fig.    5) überflüssig werden. Zwecks Material  ersparnis liesse sich eine solche,     zweckmässigerweise     aus Hartplastik bestehende Deckleiste mit Ausspa  rungen, z. B.

   Löcher 31, Nuten usw., versehen.  



  Bei den erläuterten verdeckten Fensterverschlüs  sen ist vorgesehen, die Deckleiste     mit    der Schliess  stange und dem     Verschlussgehäuse    samt Handgriff  und     Verschlussmechanik    fabrikmässig zu einer vor  fabrizierten Einheit zusammenzufügen. Diese Einheit  wird sodann als Ganzes dem Schreiner oder Fenster  fabrikanten geliefert, welcher an den Fensterflügeln  keinerlei     Ausnut-    und     Einlassarbeit    mehr vornehmen  muss. Er braucht die fertig angelieferte Einheit nur  noch auf den Fensterflügel zu legen und die Deck  leiste anzunageln oder anzuschrauben, wobei die rich  tige Lage durch die vorhandenen Anschläge mit  Leichtigkeit eingehalten werden kann.

   Diese Arbeit  kann nötigenfalls sogar direkt auf der Baustelle ge  schehen, da keine stationären maschinellen Einrich-           tungen    notwendig sind oder umständliche und zeit  raubende Handarbeit aufgewendet werden muss. Für  die Befestigung der Endkloben und des Fanghakens  sind lediglich Löcher zu bohren.

   Vergleicht man  nun diese hierzu vom Schreiner auszuführenden  Arbeiten mit denjenigen bei der Herstellung und Mon  tage     eines    bisher gebräuchlichen verdeckten Fenster  verschlusses, welche eingangs unter a bis e aufge  zählt wurden, dann ist der erzielte Fortschritt, die  Einsparung an Arbeitszeit und die     einfachere    und  kostengünstigere Herstellung und Montage augen  fällig, wobei der fertige     Fensterverschluss    erst noch  ein formschönes, das ästhetische Empfinden befrie  digendes Aussehen aufweist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verdeckter Fensterverschluss mit aufgesetztem Fanghaken, wobei die Schliessstange, die Deckleiste, das Verschlussgehäuse, die Verschlussmechanik und der Handgriff eine Einheit bilden, dadurch gekenn zeichnet, dass bei geschlossenem Verschluss das Ver- schlussgehäuse (8) sowohl den vorstehenden Fang haken als auch den in diesen eingreifenden Schliess riegel (11 bzw.
    22a) überdeckt und die Schliessstange durch Halteteile oder entsprechende Formgebung der Deckleiste in dieser gehalten ist, wobei die erwähnte Einheit als vorfabrizierte Einheit am Fensterflügel (2) ohne Ausnut- und Einlassarbeit befestigbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- schlussgehäuse (8) schalenförmig und die Deckleiste (1) zweiteilig ausgebildet ist. 2.
    Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die zwei Teile der Deckleiste (1) stirn- seitig am Verschlussgehäuse (8) anliegen, das mit Befestigungslappen (9) versehen ist, mittels welcher das Verschlussgehäuse (8) mit den Deckleistenteilen verbunden ist. 3. Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Verschlussgehäuse (8) einen gegen die Fensterflügel-Schmalseite (2a) anliegenden An schlag (27) aufweist. 4.
    Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen und unteren Deck leistenende abgewinkelte und mit einer Bohrung ver sehene Halteteile (29) vorhanden sind, durch welche die durch sie hindurchgesteckte Schliessstange (5) an der Deckleiste (1) festgehalten ist. 5.
    Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für die Be festigung von Fanghaken (20) und Endkloben (19) zylindrische Bohrungen, deren Tiefe grösser ist als deren Durchmesser, im Fensterrahmen angebracht sind, und dass der in den Fensterrahmen einge- sc@hraubte Teil des Fanghakens (20) und des End- klobens (19) mit einem zylindrischen Maschinen gewinde (20a bzw. 19b) versehen ist. 6.
    Verdeckter Fensterverschluss nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Deck leiste (1) als Ziehprofil ausgebildet ist, wobei die Ausnehmung für die Schliessstange (5) derart ausge bildet ist, dass die letztere auf mehr als ihrem halben Umfange umschlossen ist.
CH348071D 1956-11-20 1956-11-20 Verdeckter Fensterverschluss CH348071A (de)

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CH348071D CH348071A (de) 1956-11-20 1956-11-20 Verdeckter Fensterverschluss

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2016071203A1 (de) * 2014-11-04 2016-05-12 Roto Frank Ag Verriegelungsanordnung

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WO2016071203A1 (de) * 2014-11-04 2016-05-12 Roto Frank Ag Verriegelungsanordnung

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