CH348093A - Einrichtung zum Schneiden von Zigarrendeck- oder Zigarrenumblättern - Google Patents

Einrichtung zum Schneiden von Zigarrendeck- oder Zigarrenumblättern

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CH348093A
CH348093A CH348093DA CH348093A CH 348093 A CH348093 A CH 348093A CH 348093D A CH348093D A CH 348093DA CH 348093 A CH348093 A CH 348093A
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Ver Tabaksindustrieen Mignot
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers

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  • Knives (AREA)

Description


  Einrichtung zum Schneiden von Zigarrendeck- oder     Zigarrenumblättern       Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung  zum Schneiden von Zigarrendeck- oder Zigarren  umblättern gleichbleibender Form aus Tabakblättern  oder Teilen derselben, welche Einrichtung mit einem       Schneidrahmen    mit einem Messer, dessen Schneide  einen Raum in der Form des zu schneidenden Blattes  umschliesst, einem auf dem     Schneidrahmen    hin und  her beweglichen Träger mit auf der Messerschneide  rollbaren Rollen, und einem Antriebsmechanismus  zum Antrieb der Rollen, bevor sie auf die Messer  schneide gelangen, versehen ist.  



  Eine     Schileideinrichtung    dieser Art ist bereits  bekannt, wobei die     Schneidrollen    unmittelbar mit  auf einer festen     Reibungsführungsbahn    rollbaren  Rollen gekuppelt sind und für den Antrieb der       Schneidrollen    nur die Reibung zwischen dieser Füh  rungsbahn und den Antriebsrollen benutzt wird. Es  ist dabei schwer, die     Reibungsführungsbahn    derart zu  schützen, dass sich darauf keine Tabak-,     Feuchtig-          keits-    und Staubteilchen absetzen können. Weiter  müssen die Antriebsrollen von der Führungsbahn ab  gehoben werden, wenn die     Schneidrollen    auf das  Messer laufen.

   Dies hat zur Folge, dass die Antriebs  rollen jedesmal beim Verlassen des     Schneidrahmens     mit einem Schlag auf einen wirksamen Teil der       Reibungsführungsbahn    gelangen und nach kurzer  Zeit darin einen Einstoss schlagen.  



  Die Erfindung hat den Zweck, eine verbesserte  Einrichtung zu schaffen, wobei die obenerwähnten  Nachteile vermieden sind. Sie besteht darin, dass bei  einer Einrichtung von der eingangs erwähnten Art  jede Rolle über eine     Schlüpfkupplung    mit einem  Ketten- oder Seilrad gekuppelt ist, das mit einer  längs der Bahn des Trägers gespannten Kette oder  einem längs dieser Bahn gespannten Seil zusammen  arbeitet und dadurch angetrieben wird. Bei einem    Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht die       Schlüpfkupplung    aus zwei durch Federkraft gegen  einander gedrückten Scheiben. Dabei sind die Rei  bungsflächen völlig verdeckt, so dass sie nicht durch  Staub und Feuchtigkeit beeinträchtigt werden kön  nen.

   Die Kette oder das Seil kann sich dabei leicht  in einer Richtung senkrecht zur Bewegung des Trä  gers mit den     Schneidrollen    mitbewegen, wenn diese  Rollen gegen den     Schneidrahmen    auf- und davon  ablaufen.  



  Werden zum Antrieb der     Schneidrollen    ein Seil  und Seilrollen verwendet, so empfiehlt es sich, das  Seil um einen Winkel von nahezu 180  oder mehr  um jede der genannten Seilrollen zu führen. Das  Risiko einer     Schlüpfung    der Seilrollen und des Seiles  ist dadurch praktisch auf Null herabgesetzt.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden hier  nach an Hand der Zeichnung näher erläutert. Darin  zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten Durchschnitt eines Teiles  einer     Schneideinrichtung    mit Kettenantrieb,       Fig.    2     eine    Draufsicht einer solchen     Stanzeinrich-          tung    mit Seilantrieb und       Fig.    3 einen Durchschnitt nach der Linie     111-III     in     Fig.    2.  



  In allen Figuren der Zeichnung ist 1 ein Schneid  rahmen mit einem Messer 2, dessen Schneide einen  Raum 3 in der Form des     zu    schneidenden Deck- oder  Umblattes umgibt. Die Schneide 2 ist mit einer Auf  laufkante 4 versehen. Mit 5 ist ein Träger bezeich  net, der mit     Hilfe    einer     Treibstange    6 auf dem       Schneidrahmen    hin und her bewegt werden kann.  Dieser Träger trägt zwei feste Achsen 7, 8, an denen  Arme 9, 10 bzw. 11, 12 schwingbar angeordnet sind.  In den     freien        Endteilen    dieser Arme sind Wellen 13,  14 drehbar gelagert.

   Frei drehbar um diese Wellen      sind kegelförmige     Schneidrollen    15, 16 angeordnet,  die je durch eine um die Welle 13 bzw. 14 angeord  nete Feder 17 bzw. 18 mit der wie eine Reibungs  fläche ausgeführten Stirnfläche 19, 20 gegen eine  fest auf der Welle 13 bzw. 14 sitzende Reibungs  scheibe 21, 22 gedrückt werden.  



  In     Fig.    1 sind die Wellen 13, 14 mit Ketten  rädern (nicht sichtbar) versehen, die in einer längs  der Bahn des Trägers 5 gespannten Kette 23 ein  greifen. Die Zusammenarbeit der Kette 23 und der  Kettenräder wird durch Führungsstifte 24, 25 ge  währleistet, die unter der Kette vorstehen.  



  Wird der Träger 5 in waagrechter Richtung be  wegt, so werden die     Schneidrollen    15, 16 durch die  stillstehende Kette 23 angetrieben. Laufen die       Schneidrollen    auf die Messerschneide 2 auf und  bewegen sie sich darauf auf dem Messer, so können  sie, infolge der Verwendung der     Schlüpfkupplungen     19, 21 und 20, 22 ihre Drehzahl derart anpassen,  dass sie richtig auf dem Messer rollen.  



  In     Fig.    2 und 3 sind die Wellen 13, 14 mit Seil  rollen 26, 27 versehen. Diese Rollen arbeiten mit  einem Seil 28 zusammen, das durch eine. Feder 29  gespannt gehalten wird. Das Seil ist ausserdem um  am Träger 5 angeordnete Seilrollen 30, 31 geführt,  und zwar derart, dass es um einen Winkel von etwa  180  an den Seilrollen 26, 27 anliegt. Dies macht  es möglich, dass sich die Arme 10 und 12 in senk  rechter Richtung ein wenig     verschwenken    können,  so dass die     Schneidrollen    15, 16 gegen das Messer  2 des     Schneidrahmens    1 auflaufen können.  



  Durch Federn 32, 33 werden die     Schneidrollen     nach unten gedrückt, so dass sie mit einem bestimm  ten Druck auf das Messer zu ruhen kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Schneiden von Zigarrendeck- oder Zigarrenumblättern gleichbleibender Form aus Tabakblättern oder Teilen derselben, welche Ein richtung mit einem Schneidrahmen mit .einem Mes ser, dessen Schneide einen Raum in der Form des zu schneidenden Blattes umschliesst, einem auf dem Schneidrahmen hin und her beweglichen Träger mit auf der Messerschneide rollbaren Rollen, und einem Antriebsmechanismus zum Antrieb der Rollen, bevor sie auf die Messerschneide gelangen, versehen ist, da durch gekennzeichnet, dass jede Rolle über eine Schlüpfkupplung mit einem Ketten- oder Seilrad ge kuppelt ist,
    das mit einer längs der Bahn des Trägers gespannten Kette oder einem längs der Bahn ge spannten Seil zusammenarbeitet und dadurch ange trieben wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jede Rolle um die Welle einer Ketten- oder Seilrolle frei drehbar ist und durch eine Schlüpfkupplung mit dieser Rolle gekuppelt ist, wel che Welle drehbar an den freien Enden von zur Trägerbahn parallelen oder annähernd parallelen Ar men gelagert ist, die schwenkbar um eine am Träger befestigte, zur Welle parallele Achse angeordnet sind. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil um einen Winkel von nahezu 180 um jede der Seilrollen geführt ist.
CH348093D 1956-04-03 1957-03-19 Einrichtung zum Schneiden von Zigarrendeck- oder Zigarrenumblättern CH348093A (de)

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NL348093X 1956-04-03

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