Behälter zur Zwischenlagerung von keramischen Massen wie Ton Die Erfindung betrifft einen Behälter zur Zwi schenlagerung von keramischen Massen wie Ton. Derartige Behälter werden bisher als sogenannte Mauk- oder Sumpfhäuser ausgebildet, das heisst, ihre Grundfläche ist gross im Verhältnis zu ihrer Höhe und nur ein verhältnismässig kleiner Teil des um bauten Raumes kann mit Material angefüllt, also genützt werden. Weiterhin erfordert das Füllen und Entleeren dieser gewissermassen liegenden Behält nisse, ebenso der Materialvorschub immer einen erheblichen Aufwand an Kraft.
Dabei sind die An schaffungskosten sehr hoch, so dass nur grössere Betriebe sich Mauk- oder Sumpfhäuser dieser Art leisten können.
Die Erfindung hilft diesen Nachteilen ab; sie be steht darin, dass der Behälter als Turm ausgebildet ist, der oben mit einer Eintragöffnung und unten mit einer Austragöffnung und einer Austragvorrichtung aus einem den Füllraum des Behälters nach unten abschliessenden Drehteller und wenigstens einer mit diesem zusammenwirkenden Förderschnecke versehen ist. Der Vorteil dieser Mauktürme, die z.
B. aus einer Stahlblechkonstruktion bestehen oder anderen ge eigneten Baustoffen und Konstruktionen, die ein fachen Transport, Aufbau, ebenso auch das Ver setzen auf dem Werkgelände zulassen, ist der, dass sie eine im Vergleich zu ihrem Speichervermögen sehr kleine Bodenfläche beanspruchen und ihre Fül lung und Entleerung unter Mitwirkung der Schwer kraft bei der Bewegung des Füllgutes mit einfachen Vorrichtungen erfolgen kann. Die Anschaffungs- und Betriebskosten liegen weit unter denen eines Mauk- oder Sumpfhauses gleichen Fassungsvermögens.
Beispielsweise Ausführungsformen eines als Mauk- oder Sumpfturm ausgebildeten Behälters ge mäss der Erfindung sind auf der Zeichnung dar gestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Turm in Seitenansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt des in Fig. 1 gezeigten Turmes, Fig. 3 im Längsschnitt eine zweite Ausführungs form.
Der Mauk- oder Sumpfturm besteht im wesent lichen aus einem z. B. in Stahlblechkonstruktion her gestellten Behälter a, der sich nach unten konisch erweitert (Fig. 1 und 2). Gemäss Fig. 3 könnte der mit a' bezeichnete Behälter auch aus einzelnen teleskopartig ineinandergesteckten zylindrischen Ab schnitten aufgebaut sein. Zweckmässig gibt man dem Behälter a kreisförmigen Querschnitt, da hierbei das grösste Fassungsvermögen bei kleinstem Material aufwand und grösster Festigkeit erreicht wird.
Die Wandungen des Behälters <I>a</I> bzw.<I>a'</I> sind zwecks Wärmeisolation mit .einer Isolierschicht b versehen, um den Mauk- oder Sumpfturm sowohl in Hallen wie auch im Freien aufstellen zu können. Der Sockel des Maukturmes besteht aus einer Platte i mit drei seitlich am Behälter a angreifenden Halte klauen k.
Das Füllen des Behälters<I>a</I> bzw.<I>a'</I> mit Mate rial, z. B. Ton c, erfolgt durch ein Förderband d über eine am oberen Ende des Turmes vorgesehene überdachte Eintragöffnung. Zum Abtransportieren des im Behälter<I>a</I> bzw.<I>a'</I> gespeicherten Materials c zur Verarbeitungsstelle, z.
B. einer Strangpresse, sind am unteren Turmende ein Drehteller f und ein För derband h vorgesehen. über dem Drehteller (Fig. 2) ist eine nach der mittleren Austragöffnung g im Drehteller arbeitende Doppelschnecke e angeordnet oder (Fig.3) eine radial nach aussen durch öffnun- gen g' in der Behälterwand a' arbeitende Schnecken anordnung e', die je nachdem, ob durch eine oder durch zwei Öffnungen ausgetragen wird, doppelt oder einfach ausgebildet ist.
Der beschriebene Mauk- oder Sumpfturm kann kontinuierlich betrieben werden, so dass im Gegen satz zu der Betriebsweise bekannter Einrichtungen Wartezeiten entfallen. Die im Behälter a befindliche Materialmasse c bewegt sich dabei infolge ihres Eigen gewichtes selbständig von der Eintrag öffnung zur Austragvorrichtung, während das Material in sich selbst in Ruhe bleibt. Durch die konische Erweite rung des Behälters a nach unten wird die Wand reibung auf ein Minimum beschränkt.
Container for the interim storage of ceramic masses such as clay The invention relates to a container for interim storage of ceramic masses such as clay. Such containers have so far been designed as so-called mud houses or swamp houses, that is, their base area is large in relation to their height and only a relatively small part of the space built around can be filled with material, i.e. used. Furthermore, the filling and emptying of this to a certain extent lying container requires a considerable amount of force, as does the material feed.
The acquisition costs are very high, so that only larger companies can afford mud houses or swamp houses of this type.
The invention remedies these disadvantages; it is that the container is designed as a tower, which is provided at the top with an entry opening and below with a discharge opening and a discharge device from a turntable that closes the filling space of the container downwards and at least one screw conveyor that cooperates with this. The advantage of these wall towers, which z.
B. consist of a sheet steel structure or other ge suitable building materials and structures that allow easy transport, construction, as well as the Ver set on the factory premises, is that they take up a very small floor space in comparison to their storage capacity and their filling development and emptying can take place with the help of gravity in the movement of the contents with simple devices. The acquisition and operating costs are far below those of a Mauk or Swamp house of the same capacity.
For example, embodiments of a container designed as a mud tower or sump tower according to the invention are shown in the drawing, namely: FIG. 1 shows a perspective view of a tower in side view, FIG. 2 shows a longitudinal section of the tower shown in FIG. 1, FIG 3 a second embodiment in longitudinal section.
The Mauk or swamp tower consists essentially union of a z. B. made in sheet steel construction container a, which widens conically downwards (Fig. 1 and 2). According to FIG. 3, the container labeled a 'could also be constructed from individual telescopically nested cylindrical sections from. The container is expediently given a circular cross-section, since the largest capacity is achieved with the smallest material and the greatest strength.
The walls of the container <I> a </I> or <I> a '</I> are provided with an insulating layer b for the purpose of thermal insulation so that the mud tower or sump tower can be set up both in halls and outdoors. The base of the masonry tower consists of a plate i with three holding claws k acting on the side of the container a.
Filling the container <I> a </I> or <I> a '</I> with material, e.g. B. tone c, is carried out by a conveyor belt d via a covered entry opening provided at the upper end of the tower. To transport the material c stored in the container <I> a </I> or <I> a '</I> to the processing point, e.g.
B. an extruder, a turntable f and a conveyor belt h are provided at the lower end of the tower. Above the turntable (FIG. 2) there is a double screw e working after the central discharge opening g in the turntable or (FIG. 3) a screw arrangement e 'working radially outwards through openings g' in the container wall a ', each of which according to whether it is discharged through one or through two openings, is double or single.
The described maul or swamp tower can be operated continuously, so that in contrast to the operating mode of known devices, waiting times are eliminated. The material mass c located in the container a moves independently from the entry opening to the discharge device due to its own weight, while the material in itself remains at rest. Due to the conical expansion of the container a downwards, the wall friction is reduced to a minimum.