CH348137A - Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten TiefbettfelgeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tief Bettfelge Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge.
Mit dem Aufkommen von schlauchlosen Reifen für Lastautos und Personentransportfahrzeuge wer den auch bedeutend mehr ungeteilte Tiefbettfelgen ver wendet, da diese sehr leicht sind, und da sich mit ihnen verhältnismässig leicht ein luftdicht abgeschlossener Reifen bilden lässt. Bei den gegenwärtig gebräuch lichen Tiefbettfelgen handelt es sich um sehr grosse Felgen. Es ist also wichtig, dass eine Tiefbettfelge, die eine geteilte Felge ersetzen soll, sich mit ihr an einem Rad austauschen lässt, damit sie genügend Käufer fin det. Es ist nämlich nicht hinreichend wirtschaftlich, Felgen und Räder zu ersetzen, damit man zu schlauch losen Reifen übergehen kann.
Damit eine Tiefbettfelge gegen eine geteilte Felge ausgetauscht werden kann, war es bis heute üblich, an der ersteren einen speziellen Befestigungsring oder Befestigungsstücke anzubringen. Das ist erstens ein kostspieliges Unterfangen und zweitens unzweck mässig, weil die Dauerhaftigkeit solcher Befestigungs stücke viel zu gering ist, so dass sie eine stete Ursache von Beschädigungen sind. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge, die mit einem Be festigungsring versehen ist, der mit ihr aus einem Stück besteht.
Dieses Verfahren ist dadurch gekenn zeichnet, dass man zuerst einen Kranz bildet, der zwei Schultern, aussen an diese Schultern anschliessende Felgenhörner, einen zwischen den Schultern liegenden Felgenboden sowie zwischen dem Felgenboden und der einen Schulter einen zylindrischen Abschnitt auf weist, der mit dem Felgenboden durch einen sich radial nach aussen konisch erweiternden Abschnitt verbunden ist, und dass man dann durch überstülpen des zylindrischen Abschnittes über den konischen Ab schnitt den Befestigungsring bildet. Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeich nung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben.
Die beiden Figuren der Zeichnung sind axiale Schnitte durch die Pressform, und zwar zeigt die Fig. 1 den Kranz vor Beginn des Prägens und die Fig. 2 die fertig geprägte Felge.
Bei der Herstellung einer Felge nach dem vor liegenden Verfahren wird zuerst ein Kranz mittels allgemein bekannter Verfahren aus plattenförmigem Material gebildet. Das flache Blatt wird zu einem Zylindermantel mit gewünschtem Durchmesser ge bogen und zusammengeschweisst und dann wird ihm durch Walzen die in der Fig. 1 gezeichnete Form gegeben. An den Felgenboden 1 schliesst sich beid seits eine Schulter 2 resp. 3 an und an diese wiederum das Felgenhorn 4 resp. 5. Die Form und Grösse der Schultern 2 und 3 sowie der Felgenhörner 4 und 5 entspricht den in der Fahrzeugindustrie normalisier ten Abmessungen.
Zwischen der Schulter 2 und dem Felgenboden 1 befindet sich ein zylindrischer Ab schnitt 7, dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchmesser des Tiefbettes 6 und der mit diesem Tiefbett 6 durch einen sich konisch erweiternden Ab schnitt 8 verbunden ist. Der Abschnitt 7 befindet sich auf derjenigen Seite der Felge, an welcher sie später befestigt wird.
Nachdem man dem Kranz die in der Fig. 1 ge zeichnete Form gegeben hat, wird er noch genau kalibriert, wobei besondere Sorgfalt auf die genaue Dimensionierung der Schultern 2 und 3 sowie der Felgenhörner 4 und 5 verwendet wird.
Um den in der Fig. 1 dargestellten Kranz nun zu der in der Fig. 2 dargestellten Felge zu verformen, wird er auf eine Prägeform 9 aufgesteckt, auf welcher er mit Ausnahme der äussern Hälfte des Abschnittes 7 und der an ihn anschliessenden Schulter 2 und des Felgenhornes 4 satt aufsitzt. Die Prägeform 9 kann auf an sich bekannte Art und Weise an der untern Druckplatte einer Presse befestigt sein, die irgendwie so ausgebildet sein soll, dass auch der noch zu ver formende Kranz bei geöffneter Presse leicht eingesetzt werden kann.
Wie man aus der Fig. 2 des weiteren sieht, ist an der obern Druckplatte eine weitere Prägeform 10 befestigt. Diese weist einen nach unten reichenden Teil 11 auf, der unter die Schulter 2 zu liegen kommt (Fig. 1), sowie eine Rille 12, um die Kante des Fel genhornes 4 aufzunehmen. Da der Teil 11 der Präge form 10 unter der Schulter 2 liegt, verhindert er eine Veränderung der Grösse dieser Schulter während des nachfolgenden Prägevorganges.
Die beiden dargestellten Prägeformen 9 und 10 bestehen je aus einem Stück; sie können aber ohne weiteres auch aus mehreren Teilen aufgebaut sein. Die spezielle Ausgestaltung der Prägeformen wird durch die spezifischen Formen, die die zu prägende Felge erhalten soll, bestimmt.
Wenn nun die Presse geschlossen wird, wird durch die Prägeform 10 der Abschnitt 7 des Kranzes 1 auf sich selbst zurückgefaltet und bildet einen im Quer schnitt schlaufenförmigen Ring 13 an der Felgen innenseite. Bei dieser Verformung beginnt die Biegung des Ringes 13 am axial äusseren Ende des konischen Abschnittes B. Der Ring 13 bildet die äussere Kante der Montagefläche einer üblichen mehrteiligen Felge. Es ist dabei zu bemerken, dass der zurückgefaltete Abschnitt am äussern Rand 14 des Tiefbettes 6 auf liegt und mittels des gezogenen Teils 15 einen starken Träger sowohl für den Ring 13 wie auch für die Schulter 2 bildet.
Damit die Montagefläche des Rei- fens beim Prägen die genaue Kontur erhält, weist die Prägeform 10 eine Schulter 16 auf, die bei geschlos sener Presse auf der Schulter 17 der Prägeform 9 auf steht und so eine präzise Begrenzung des Prägeweges garantiert. Nach der Prägung der Felge wird die Prägeform 10 durch Öffnen der Presse wieder nach oben gezogen, und die fertige Felge wird von der Prägeform 9 abgenommen.
Man sieht, dass das vorstehend beschriebene Ver fahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge mit einem mit ihr aus einem Stück bestehenden Be festigungsring sehr einfach und ökonomisch ist und eine hinreichende Präzision erlaubt. Die kritischen Grössen sind Durchmesser und Umriss der Schultern, der Felgenhörner und des Befestigungsringes. Der konische Abschnitt 8 und der gebogene Teil des Abschnittes 7 bilden den Befestigungsring, der dem Befestigungsring einer mehrteiligen Felge gleicht. Die beiden Prägeformen verhindern die Veränderung der kritischen Abmessungen beim Prägen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tief bettfelge mit einem am einen Felgenrand angeord neten Befestigungsring, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst einen Kranz bildet, der zwei Schultern, aussen an diese Schultern anschliessende Felgenhörner, einen zwischen den Schultern liegenden Felgenboden sowie zwischen dem Felgenboden und der einen Schulter einen zylindrischen Abschnitt aufweist, der mit dem Felgenboden durch einen sich radial nach aussen konisch erweiternden Abschnitt verbunden ist, und dass man dann durch Überstülpen des zylindri schen Abschnittes über den konischen Abschnitt den Befestigungsring bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man bereits beim Bilden des Kran zes den Schultern und den Felgenhörnern die defini tive Form und Grösse gibt und diese beim über stülpen nicht ändert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man den zylindrischen Abschnitt so weit über den konischen Abschnitt stülpt, dass er auf dem Felgenboden aufliegt. 3.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zum Überstülpen des zylindri schen Abschnittes über den konischen Abschnitt zwei axial gegeneinander verschiebbare Prägeformen ver wendet, von denen die eine radial innen am Felgen boden, an der an ihn angrenzenden Schulter, an dem an diesem angrenzenden Felgenhorn sowie an dem konischen Abschnitt satt anliegt, während die andere radial innen an der andern Schulter und an dem an dieser angrenzenden Felgenhorn anliegt und eine Aus sparung für den sich bildenden, aus der Überstülpung bestehenden Befestigungsring aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US348137XA | 1956-04-23 | 1956-04-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH348137A true CH348137A (de) | 1960-08-15 |
Family
ID=21878772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH348137D CH348137A (de) | 1956-04-23 | 1957-04-23 | Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH348137A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0309747A3 (de) * | 1987-10-02 | 1990-06-27 | Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Leichtmetall-Fahrzeugrades |
-
1957
- 1957-04-23 CH CH348137D patent/CH348137A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0309747A3 (de) * | 1987-10-02 | 1990-06-27 | Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Leichtmetall-Fahrzeugrades |
| US5065510A (en) * | 1987-10-02 | 1991-11-19 | Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft | Method for the manufacture of a light metal vehicle wheel |
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