CH348137A - Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge

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CH348137A
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shoulder
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W Woodward Alva
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Goodyear Tire & Rubber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like
    • B21D53/30Making other particular articles wheels or the like wheel rims

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Tyre Moulding (AREA)

Description


      Verfahren    zur Herstellung einer ungeteilten Tief Bettfelge    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung einer ungeteilten     Tiefbettfelge.     



  Mit dem Aufkommen von schlauchlosen Reifen  für Lastautos und Personentransportfahrzeuge wer  den auch bedeutend mehr ungeteilte     Tiefbettfelgen    ver  wendet, da diese sehr leicht sind, und da sich mit ihnen  verhältnismässig leicht ein luftdicht abgeschlossener  Reifen bilden lässt. Bei den gegenwärtig gebräuch  lichen     Tiefbettfelgen    handelt es sich um sehr grosse  Felgen. Es ist also wichtig, dass eine     Tiefbettfelge,    die  eine geteilte Felge ersetzen soll, sich mit ihr an einem  Rad austauschen lässt, damit sie genügend Käufer fin  det. Es ist nämlich nicht hinreichend wirtschaftlich,  Felgen und Räder zu ersetzen, damit man zu schlauch  losen Reifen übergehen kann.  



  Damit eine     Tiefbettfelge    gegen eine geteilte Felge  ausgetauscht werden kann, war es bis heute üblich,  an der ersteren einen speziellen Befestigungsring oder  Befestigungsstücke anzubringen. Das ist erstens ein  kostspieliges Unterfangen und zweitens unzweck  mässig, weil die Dauerhaftigkeit solcher Befestigungs  stücke viel zu gering ist, so dass sie eine stete  Ursache von Beschädigungen sind. Die vorliegende  Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung  einer ungeteilten     Tiefbettfelge,    die mit einem Be  festigungsring versehen ist, der mit ihr aus einem  Stück besteht.

   Dieses Verfahren ist dadurch gekenn  zeichnet, dass man zuerst einen Kranz bildet, der zwei  Schultern, aussen an diese Schultern anschliessende  Felgenhörner, einen zwischen den Schultern liegenden  Felgenboden sowie zwischen dem Felgenboden und  der einen Schulter einen zylindrischen Abschnitt auf  weist, der mit dem Felgenboden durch einen sich  radial nach aussen konisch erweiternden Abschnitt  verbunden ist, und dass man dann durch überstülpen  des zylindrischen Abschnittes über den konischen Ab  schnitt den Befestigungsring bildet.    Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeich  nung ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen  Verfahrens beschrieben.

   Die beiden Figuren der  Zeichnung sind axiale Schnitte durch die     Pressform,     und zwar zeigt  die     Fig.    1 den Kranz vor Beginn des     Prägens    und  die     Fig.    2 die fertig geprägte Felge.  



  Bei der Herstellung einer Felge nach dem vor  liegenden Verfahren wird zuerst ein Kranz mittels  allgemein bekannter Verfahren aus plattenförmigem  Material gebildet. Das flache Blatt wird zu einem  Zylindermantel mit gewünschtem Durchmesser ge  bogen und zusammengeschweisst und dann wird ihm  durch     Walzen    die in der     Fig.    1 gezeichnete Form  gegeben. An den Felgenboden 1 schliesst sich beid  seits eine Schulter 2     resp.    3 an und an diese wiederum  das Felgenhorn 4     resp.    5. Die Form und Grösse  der Schultern 2 und 3 sowie der Felgenhörner 4 und  5 entspricht den in der Fahrzeugindustrie normalisier  ten Abmessungen.

   Zwischen der Schulter 2 und dem  Felgenboden 1 befindet sich ein zylindrischer Ab  schnitt 7, dessen Durchmesser kleiner ist als der  Durchmesser des Tiefbettes 6 und der mit diesem  Tiefbett 6 durch einen sich konisch erweiternden Ab  schnitt 8 verbunden ist. Der Abschnitt 7 befindet sich  auf derjenigen Seite der Felge, an welcher sie später  befestigt wird.  



  Nachdem man dem Kranz die in der     Fig.    1 ge  zeichnete Form gegeben hat, wird er noch genau       kalibriert,    wobei besondere Sorgfalt auf die genaue       Dimensionierung    der Schultern 2 und 3 sowie der  Felgenhörner 4 und 5 verwendet wird.  



  Um den in der     Fig.    1 dargestellten Kranz nun zu  der in der     Fig.    2 dargestellten Felge zu verformen,  wird er auf eine Prägeform 9 aufgesteckt, auf welcher  er mit Ausnahme der äussern     Hälfte    des Abschnittes 7  und der an ihn anschliessenden Schulter 2 und des      Felgenhornes 4 satt aufsitzt. Die Prägeform 9 kann  auf an sich bekannte Art und Weise an der untern  Druckplatte einer Presse befestigt sein, die irgendwie  so ausgebildet sein soll, dass auch der noch zu ver  formende Kranz bei geöffneter Presse leicht eingesetzt  werden kann.  



  Wie man aus der     Fig.    2 des weiteren sieht, ist an  der     obern    Druckplatte eine weitere Prägeform 10  befestigt. Diese weist einen nach unten reichenden  Teil 11 auf, der unter die Schulter 2 zu liegen kommt       (Fig.    1), sowie eine Rille 12, um die Kante des Fel  genhornes 4 aufzunehmen. Da der Teil 11 der Präge  form 10 unter der Schulter 2     liegt,    verhindert er eine  Veränderung der Grösse dieser Schulter während des  nachfolgenden Prägevorganges.  



  Die beiden dargestellten Prägeformen 9 und 10  bestehen je aus einem Stück; sie können aber ohne  weiteres auch aus mehreren Teilen aufgebaut sein. Die  spezielle Ausgestaltung der Prägeformen wird durch  die spezifischen Formen, die die zu prägende Felge  erhalten soll, bestimmt.  



  Wenn nun die Presse geschlossen wird, wird durch  die Prägeform 10 der Abschnitt 7 des Kranzes 1 auf  sich selbst zurückgefaltet und bildet einen im Quer  schnitt     schlaufenförmigen    Ring 13 an der Felgen  innenseite. Bei dieser Verformung beginnt die Biegung  des     Ringes    13 am axial äusseren Ende des konischen  Abschnittes B. Der Ring 13 bildet die äussere Kante  der Montagefläche einer üblichen mehrteiligen Felge.  Es ist dabei zu bemerken, dass der zurückgefaltete  Abschnitt am äussern Rand 14 des Tiefbettes 6 auf  liegt und mittels des gezogenen Teils 15 einen starken  Träger sowohl für den Ring 13 wie auch für die  Schulter 2 bildet.

   Damit die Montagefläche des     Rei-          fens    beim Prägen die genaue Kontur erhält, weist die  Prägeform 10 eine Schulter 16 auf, die bei geschlos  sener Presse auf der Schulter 17 der Prägeform 9 auf  steht und so eine präzise Begrenzung des Prägeweges       garantiert.    Nach der Prägung der Felge wird die  Prägeform 10 durch Öffnen der Presse wieder nach  oben gezogen, und die fertige Felge wird von der  Prägeform 9 abgenommen.  



  Man sieht, dass das vorstehend beschriebene Ver  fahren zur Herstellung einer ungeteilten     Tiefbettfelge     mit einem mit ihr aus einem Stück bestehenden Be  festigungsring sehr einfach und ökonomisch ist und    eine hinreichende Präzision erlaubt. Die kritischen  Grössen sind Durchmesser und Umriss der Schultern,  der Felgenhörner und des Befestigungsringes. Der  konische Abschnitt 8 und der gebogene Teil des  Abschnittes 7 bilden den Befestigungsring, der dem  Befestigungsring einer mehrteiligen Felge gleicht. Die  beiden Prägeformen verhindern die Veränderung der  kritischen Abmessungen beim Prägen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tief bettfelge mit einem am einen Felgenrand angeord neten Befestigungsring, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst einen Kranz bildet, der zwei Schultern, aussen an diese Schultern anschliessende Felgenhörner, einen zwischen den Schultern liegenden Felgenboden sowie zwischen dem Felgenboden und der einen Schulter einen zylindrischen Abschnitt aufweist, der mit dem Felgenboden durch einen sich radial nach aussen konisch erweiternden Abschnitt verbunden ist, und dass man dann durch Überstülpen des zylindri schen Abschnittes über den konischen Abschnitt den Befestigungsring bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man bereits beim Bilden des Kran zes den Schultern und den Felgenhörnern die defini tive Form und Grösse gibt und diese beim über stülpen nicht ändert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man den zylindrischen Abschnitt so weit über den konischen Abschnitt stülpt, dass er auf dem Felgenboden aufliegt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man zum Überstülpen des zylindri schen Abschnittes über den konischen Abschnitt zwei axial gegeneinander verschiebbare Prägeformen ver wendet, von denen die eine radial innen am Felgen boden, an der an ihn angrenzenden Schulter, an dem an diesem angrenzenden Felgenhorn sowie an dem konischen Abschnitt satt anliegt, während die andere radial innen an der andern Schulter und an dem an dieser angrenzenden Felgenhorn anliegt und eine Aus sparung für den sich bildenden, aus der Überstülpung bestehenden Befestigungsring aufweist.
CH348137D 1956-04-23 1957-04-23 Verfahren zur Herstellung einer ungeteilten Tiefbettfelge CH348137A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0309747A3 (de) * 1987-10-02 1990-06-27 Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Leichtmetall-Fahrzeugrades

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0309747A3 (de) * 1987-10-02 1990-06-27 Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Leichtmetall-Fahrzeugrades
US5065510A (en) * 1987-10-02 1991-11-19 Vereinigte Aluminium-Werke Aktiengesellschaft Method for the manufacture of a light metal vehicle wheel

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