CH348177A - Schleppseilbremse für Skilift - Google Patents

Schleppseilbremse für Skilift

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CH348177A
CH348177A CH348177DA CH348177A CH 348177 A CH348177 A CH 348177A CH 348177D A CH348177D A CH 348177DA CH 348177 A CH348177 A CH 348177A
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CH
Switzerland
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rope
tow
brake
pulley
stepped
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Application number
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English (en)
Inventor
Maurer Max
Original Assignee
Bachmann & Co Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H9/00Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes
    • B61H9/02Brakes characterised by, or modified for, their application to special railway systems or purposes for aerial, e.g. rope, railways

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Schleppseilbremse für Skilift    Bei Schleppseilbremsen an Skiliften finden als  Bremsorgane bzw. Bremsbetätigungsorgane vorwie  gend Fliehgewichte Verwendung, deren Schwenkachse  an einer Stirnseite der in einem Gehäuse drehbar  gelagerten Schleppseiltrommel angeordnet sind. Die  Grösse des Fliehkraftmomentes und damit die Brems  wirkung ist dabei proportional der Drehgeschwindig  keit der Schleppseiltrommel.  



  Die hauptsächlich verwendeten zylindrischen  Schleppseiltrommeln oder -rollen, auf welchen bei  Nichtbenützung das Schleppseil aufgehaspelt ist, sind  deshalb über den ganzen Abhaspelvorgang des Seils  einer gleichmässig starken Bremswirkung ausgesetzt.  Um eine allmähliche Angleichung der Fahrgeschwin  digkeit des Fahrgastes aus dessen Stillstand an die  konstante Geschwindigkeit des Förderseiles des Ski  liftes zu erreichen, ist es erwünscht, dass die Brems  wirkung während des Abhaspelvorganges des Schlepp  seiles allmählich gesteigert wird, wobei schon vor  der vollen Abhaspelung des Seiles von der Trommel  die Mitnahme des Fahrgastes stattfinden soll. Diese  Forderung stellt sich vor allem bei Skiliften mit einer  relativ hohen Förderseilgeschwindigkeit, die einzig  einen wirtschaftlichen Einsatz der Förderanlage er  möglicht.  



  Eine bekannte Schleppseilbremse weist zu diesem  Zwecke eine Schleppseilrolle auf, auf welcher das  Schleppseil spiralförmig aufgewickelt ist, so dass beim  Abziehen des Seiles die Rolle zunehmend beschleu  nigt wird. Da naturgemäss bei dieser Ausführung das  Schleppseil Windung über Windung auf der Seil  rolle liegt und deshalb die Rille dieser Rolle eine  kleinere Breite als doppelten Seildurchmesser haben  muss, verlangt eine für das gewünschte Erfordernis  genügende Seillänge einen relativ sperrigen Rollen  durchmesser. Bei Verkürzung der Schleppseillänge  aber wird die Progression der Bremswirkung zu steil    und dadurch die allmähliche Angleichung nicht     mehr     im gewünschten Ausmass erreicht.  



  Die     vorliegende    Erfindung betrifft eine Schlepp=  Seilbremse für     Skilift,    mit durch Fliehgewicht ge  steuertem Bremsorgan, bei welcher     in    einem Gehäuse  drehbar eine unter der Wirkung einer Rückstellfeder  für das Aufwickeln des Seiles stehende Schleppseil  trommel angeordnet ist und welche den erwähnten  Nachteil nicht aufweisen kann.  



  Gemäss der Erfindung ist die Schleppseiltrommel  als Stufenscheibe ausgebildet und das Schleppseil auf  jeder Stufe mit mehr als einer Windung aufwickelbar.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der Schleppseilbremse für Skilift nach  der Erfindung dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen  Axialschnitt, Fig. 2 eine Stirnansicht der Stufenseil  scheibe ohne Fliehgewichte und Fig. 3 eine Seiten  ansicht derselben.  



  Das Gehäuse 1 der Schleppseilbremse ist über  ein Rohrzwischenstück 2 mit dem nicht gezeichneten  Förderseil des Skiliftes verbunden; es ist an der lin  ken Stirnseite in Fig. 1 durch einen Deckel 3 abge  schlossen. Auf einer im Gehäuse 1 und Deckel 3  verdrehfest angeordneten Achse 4 ist auf Kegelrollen  lagern 5 im Gehäuse frei drehbar eine Stufenscheibe  6 mit drei verschiedene Durchmesser aufweisenden  Stufen 6a, 6b und 6c als Schleppseiltrommel gelagert.

    Eine     einenends    in einem     Radialschlitz    4a der Achse  4 und     andernends    am Mantelteil der grössten Stufe  der Stufenscheibe 6 befestigte     Spiralfeder    7 dient  zur Rückverdrehung der Stufenscheibe 6 zur Ruf  windung des ausgezogenen     Schleppseiles    nach Frei  gabe des     Schleppseiles    durch den Fahrgast. In be  kannter Weise sind an der linken Stirnseite der Stu  fenscheibe 6 am Scheibenkranz um zwei Drehzapfen  8 je ein Fliehgewicht 9 schwenkbar befestigt, deren  Bremsbelag 10 in     ausgeschwenkter    Stellung dies Flieh-      gewichtes zur Abbremsung der Stufenscheibe an der  Innenwand des Deckels 3 schleift.

   Die Stufen 6a und  6b sind zur Aufnahme des Schleppseiles 11 mit glat  tem zylindrischem Mantelstück ausgebildet, während  die Stufe 6c mit dem     kleinsten    Durchmesser ein Man  telstück mit Führungsrillen für das Schleppseil 11  aufweist. Die Breite der genannten Stufen 6a, 6b und  6c ist derart bemessen, dass auf     jeder    dieser Stufen  mehrere Windungen des Schleppseiles 11 nebenein  ander Platz finden.  



  An der jeweils der Stufe mit kleinerem Durch  messer benachbarten Stirnseite der Stufen<I>6a</I> und 6b  ist der Stufenkranz mit einer radialen Einkerbung 12  bzw. 13 versehen und besitzt je einen über die Stufe  6b bzw. 6c vorspringenden Nocken 14 bzw. 15. Das  innere Ende des Schleppseiles 11 ist in nicht gezeich  neter Weise am rechten (Fig. 1) äusseren Mantelrand  der kleinsten Stufe 6c befestigt und bei nicht aus  gezogenem Schleppseil, wie in Fig. 1 dargestellt, auf  der Stufenscheibe 6 derart aufgewickelt, dass auf  jeder Stufe mehrere Windungen nebeneinanderliegen.  Das andere, mit dem nicht gezeichneten Schlepp  bügel verbundene Ende des     Schleppseiles    11 ist durch  eine untere Gehäuseöffnung 16 nach aussen geführt.  



  Beim Ausziehen des     Schleppseiles    11 wickeln sich  zuerst die Windungen von der Stufe 6a ab, wobei  sich die Stufenscheibe 6 zufolge des grossen Durch  messers dieser Stufe relativ langsam dreht, so dass  die Fliehgewichte 9     praktisch    noch keine Bremsung  einleiten. Diese Etappe dient zum Herabziehen des  Schleppbügels von der am     Förderseil    aufgehängten  Stufenscheibe und Bremse und zum Anbügeln des  Fahrgastes. Durch das anschliessende Abwickeln des  Seiles 11 von der Stufe 6b mit kleinerem Durchmesser  wird die     Stufenscheibe    6 bereits schneller in Drehung  versetzt, so dass die Fliehgewichte 9     eine    Bremsung  einleiten, bei welcher der Fahrgast wenig mitge  nommen wird.

   Der letztere hat dabei noch gut Ge  legenheit, bis zur Beendigung dieser zweiten Phase  die richtige Fahrposition einzunehmen     bzw.    sie zu  verbessern. Beim Abwickelvorgang von der Stufe 6c  ist die Drehgeschwindigkeit der Stufenscheibe weiter  gesteigert und dadurch ist die Abbremsung der  Scheibe durch die Fliehgewichte 9 weiter verstärkt,  wodurch die Fahrt des Fahrgastes gegenüber seiner  Geschwindigkeit während des Abwickelns von der  Stufe 6b weiterhin zunimmt und er am Ende dieser  Phase die Geschwindigkeit des Förderseiles praktisch  ohne Übergang eingenommen hat.  



  Nach Freigabe des Mitnehmerbügels durch den  Fahrgast dreht nun die beim Abwickeln des Schlepp-    seilen gespannte Feder 7 die Stufenscheibe 6 in ent  gegengesetzter Richtung zur Aufwicklung des Seiles  11 auf der Scheibe. Dieses wird hierbei zuerst auf  der Stufe 6c aufgewickelt und dabei durch die Rillen  führung auf dem Stufenmantel in Fig. 1 von rechts  nach links gegen die Stirnseite der Stufe 6b geführt.  Sobald das Seil 11 in die Umlaufebene des Nockens  15 gerät, wird es von diesem ergriffen und durch die  Kerbe 13     hindurch    auf die Stufe 6b gehoben, wo es  in mehreren Windungen nebeneinander, wieder von  rechts nach links in Fig. 1, gegen die Stirnseite der  Stufe 6a hin aufgewickelt wird.

   Kommt das Seil 11  dann in die Umlaufebene des Nockens 14, wird es  auch von diesem ergriffen und durch die Kerbe 12  auf die Seilauflagefläche der Stufe 6a gehoben, wo  seine Restlänge schliesslich wieder Windung neben  Windung Platz findet. Hiermit ist die Ausgangsposi  tion wieder erreicht und das Schleppseil kann erneut  ausgezogen werden.  



  Mit der dargestellten und beschriebenen Ausfüh  rung ist eine baulich einfache und funktionssichere  Schleppseilbremse geschaffen, die die Verwendung  eines genügend langen     Schleppseiles    zulässt, wodurch  die erwünschte flache Progression in der Anbrem  sung der Schleppseilgeschwindigkeit während des Ab  wickelvorganges erreicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleppseilbremse für Skilift, mit durch Flieh gewicht gesteuertem Bremsorgan, bei welcher in einem Gehäuse drehbar eine unter der Wirkung einer Rückstellfeder für das Aufwickeln des Seiles stehende Schleppseiltrommel angeordnet ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schleppseiltrommel (6) als Stufen scheibe<I>(6a, 6b,</I> 6c) ausgebildet und das Schleppseil (11) auf jeder Stufe mit mehr als einer Windung auf wickelbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schleppseilbremse nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufenscheibe (6) zur Überleitung des Schleppseiles bei der Aufwick lung von jeder Stufe (6c bzw. 6b) mit kleinerem Durchmesser zur nächsten Stufe (6b bzw. 6a), mit grösserem Durchmesser mit an den der jeweils kleine ren Stufe zugekehrten Stufenstirnseiten angeordneten Leitorganen (15, 13 bzw. 14, 12) versehen ist. 2. Schleppseilbremse nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seilauflagefläche der Stufe (6c) mit dem kleinsten Durchmesser der Stufenscheibe Führungsrillen für das Schleppseil aufweist.
CH348177D 1960-04-14 1960-04-14 Schleppseilbremse für Skilift CH348177A (de)

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