CH348344A - Vlieswickler mit Schwenkarmen - Google Patents

Vlieswickler mit Schwenkarmen

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Publication number
CH348344A
CH348344A CH348344DA CH348344A CH 348344 A CH348344 A CH 348344A CH 348344D A CH348344D A CH 348344DA CH 348344 A CH348344 A CH 348344A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
winding
motor
swivel arms
arms
fleece winder
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Simon Lothar
Unger Konrad
Ulbricht Werner
Original Assignee
Spinnerei Karl Marx Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Spinnerei Karl Marx Veb filed Critical Spinnerei Karl Marx Veb
Publication of CH348344A publication Critical patent/CH348344A/de

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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G27/00—Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes
    • D01G27/04—Lap- or sliver-winding devices, e.g. for products of cotton scutchers, jute cards, or worsted gill boxes with automatic discharge of lap-roll or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description


      Vlieswickler    mit     Schwenkarmen       Es sind     Viieswickler    mit Schwenkarmen bekannt,  bei denen die Schwenkarme den Wickel an der     Wik-          kelwalze    halten und sich entsprechend dem Wickel  aufbau von der Wickelwalze abschwenken. Diese  Schwenkarme werden während des Wickelaufbaues  abgebremst und anschliessend mittels eines gesonder  ten Antriebes in die Anfangsstellung zurückge  schwenkt. Das Abbremsen der Schwenkarme ge  schieht dabei durch eine geläufige, mechanische  Bremse, beispielsweise eine Bandbremse.

   Der geson  derte Antrieb für die     Zurückverschwenkung    der  Schwenkarme in die Anfangsstellung ist ebenfalls me  chanisch, wobei dieser Antrieb und die Bremse einer  gemeinsamen Steuerung unterliegen. Dies ist     erforder-          lch,    weil der Antrieb während des Wickelaufbaues  ausser Betrieb zu setzen und umgekehrt beim     Zu-          rückverschwenken    der Schwenkarme in die Anfangs  stellung die Bremse zu lösen ist. Für die Betätigung  der Schwenkarme ergeben sich mithin nicht nur eine  sehr grosse Zahl von     Arbeits-,    sondern auch von  Steuergliedern, wodurch die gesamte Einrichtung  ziemlich verwickelt und störanfällig wird.

   Aus diesen  Gründen verwendet man auch als gesonderten An  trieb einen Hilfsmotor für die     Zurückverschwenkung     der Schwenkarme in die Anfangsstellung. Für den  Wickelaufbau ist aber dann immer noch die mechani  sche Bremse notwendig, genau so wie es der ver  wickelten Steuerglieder bedarf, die die Einsatzzeiten  von Hilfsmotor und Bremse aufeinander abstimmen.

    Erschwerend kommt noch hinzu, dass bei dem ge  schilderten     Vlieswickler    die Schwenkarme nach dem  Wickelaufbau, bevor sie in die Anfangsstellung     zu-          rückverschwenkt    werden, erst noch in     eine    Wickel  abgabestellung zu bringen     sind.    Der Weg hierzu ist  eine Verlängerung der     Abschwenkbewegung    der  Schwenkarme von der Wickelwalze. Er vollzieht sich  somit in umgekehrter Richtung zur Zurückverschwen-         kung    der Schwenkarme in die Anfangsstellung. Prak  tisch würde sich hierzu der Einsatz eines zweiten  Hilfsmotors     erforderlich    machen.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein     Vlies-          wickler    mit Schwenkarmen, die dazu bestimmt     sind,     den Wickel an der Wickelwalze zu halten und dabei  entsprechend dem Wickelaufbau von der Wickelwalze  abzuschwenken, wobei die Schwenkarme während des  Wickelaufbaues in ihrer     Verschwenkbewegung    ge  bremst und nach Beendigung des Wickelaufbaues  mittels eines Motors in die Anfangsstellung     zurück-          verschwenkt    werden.  



  Den     geschilderten    Nachteilen zu begegnen, ist der  Zweck der Erfindung, die gekennzeichnet ist durch  einen     Wechselstrommotor    als Antriebsmittel für die       Zurückverschwenkung    der Schwenkarme, dem wäh  rend des Wickelaufbaues Gleichstrom     zugeführt    wird.  



  Auf diese Weise kann die mechanische Bremse  entfallen, wirkt doch bekanntlich ein mit Gleichstrom  beschickter     Wechselstrommotor    als Bremse.  



       Hierdurch    kann auch bei einem derartigen     Vlies-          wickler    die Betätigung der Schwenkarme zu allen  Zeiten mittels eines einzigen     Wechselstrommotors    ge  schehen.  



  Auf der Zeichnung ist die Erfindung in beispiels  weiser Ausführung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 die Schwenkarme des     Vliesswicklers    in der  Anfangsstellung,       Fig.2    die Stellung der Schwenkarme nach Be  endigung des Wickelaufbaues und       Fig.    3 die     Wickelabgabestellung    der     Schwenkarme.     Der Kern 1 wird mittels der Schwenkarme 2 an  der     Wickelwalze    3 gehalten. Die Schwenkarme 2 sind  hierzu bei 4     gestellfest    gelagert.

   Auf der dem Kern  1 abgekehrten Seite weisen die     Schwenkarme    2 ein  Zahnsegment 5 auf; dieses steht mit einem Zahn-           rad    6 auf     einer        Vorgelegewelle    7 in Eingriff. Auf der  letzteren befindet sich ein weiteres Zahnrad 8, wel  ches mit dem Zahnrad 9 eines     Wechselstrom-Ge-          triebemotors    10 kämmt. Dieser wird wechselweise mit  Dreh- und Gleichstrom beschickt. Gleichstrom     erhält     der Motor 10, wenn sich die Schwenkarme 2 gemäss       Fig.    1 in der Anfangsstellung befinden. Einer der  Schwenkarme 2 löst dann hierzu einen Endschalter 11  aus.

   Der Motor 10 wirkt jetzt als Bremse, bis der  Wickel 12 fertiggestellt ist. Die     Schwenkarme    2 neh  men bei Beendigung des     Wickelaufbaues    die in     Fig.    2  gezeigte Stellung ein. Diese Stellung wird mit     Hilfe     eines gebräuchlichen     Zählwerkes    festgelegt. Nun sind  die Schwenkarme 2 in die     Wickelabgabestellung    ge  mäss der     Fig.    3     zu    bringen. Das Zählwerk schaltet       dazu    den Motor von Gleich- auf Drehstrom um.

   Die  Drehrichtung des Motors 10 ist dabei so zu wählen,  dass die Bewegung der Schwenkarme 2 aus der Stellung  nach der     Fig.    2 in die Stellung nach der     Fig.    3 die  Verlängerung des Schwenkweges beim     Aufbau    des  Wickels 12 darstellt. Befinden sich die Schwenkarme  2 in der     Wickelabgabestellung,    so löst einer der Arme  den Endschalter 13 aus. Hierdurch wird der Motor  10 umgepolt und     damit    seine Drehrichtung verändert.  Die Schwenkarme 2 werden dadurch wieder in die  Anfangsstellung gemäss     Fig.    1 gebracht, in der mit  tels des Endschalters 11 der Motor 10 schliesslich  wieder auf Gleichstrom umgestellt wird.

   Die Dichte  des     Aufbaues    des Wickels 12 ist abhängig von der       Abbremsung    der Schwenkarme 2. Zur diesbezüglichen  Einstellung geht es     an,    in den Gleichstromweg einen  geläufigen Regler zu schalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vlieswickler mit Schwenkarmen, die dazu be stimmt sind, den Wickel an der Wickelwalze zu halten und dabei entsprechend dem Wickelaufbau von der Wickelwalze abzuschwenken, wobei die Schwenkarme während des Wickelaufbaues in ihrer Verschwenk- bewegung gebremst und nach Beendigung des Wik- kelaufbaues mittels eines Motors in die Änfangsstel- lung zurückverschwenkt werden, gekennzeichnet durch einen Wechselstrommotor (10)
    als Antriebs mittel für die Zurückverschwenkung der Schwenk arme (2), dem während des Wickelaufbaues Gleich strom zugeführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vlieswickler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der während des Wickelauf baues mit Gleichstrom beschickte Motor (10) nach dem Wickelaufbau mittels Drehstrom in der einen Drehrichtung und nach dem Abgeben des Wickels (12) durch Umpolen in der entgegengesetzten Dreh richtung läuft.
    2. Vlieswickler nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Um- polung und die Umschaltung des Motors von Dreh auf Gleichstrom durch Endschalter (11, 13) geschieht, die von einem der Schwenkarme (2) betätigt werden. 3. Vlieswickler nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach Beendigung des Wickelaufbaues der Motor (10) mittels eines Zählwerkes von Gleich- auf Drehstrom umgeschaltet wird.
CH348344D 1956-10-23 1956-10-23 Vlieswickler mit Schwenkarmen CH348344A (de)

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CH348344A true CH348344A (de) 1960-08-15

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ID=4508336

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CH348344D CH348344A (de) 1956-10-23 1956-10-23 Vlieswickler mit Schwenkarmen

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CH (1) CH348344A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3241778A (en) * 1962-11-28 1966-03-22 Bourgeas Pierre Tube holding device for reeling in textile machines

Cited By (1)

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US3241778A (en) * 1962-11-28 1966-03-22 Bourgeas Pierre Tube holding device for reeling in textile machines

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