CH348416A - Randstellereinrichtung an schreibenden Büromaschinen - Google Patents

Randstellereinrichtung an schreibenden Büromaschinen

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CH348416A
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CH
Switzerland
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edge
stop
margin
punch
writing
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Application number
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English (en)
Inventor
Neidhardt Rudolf
Original Assignee
Grundig Max
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Publication date
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Application filed by Grundig Max filed Critical Grundig Max
Publication of CH348416A publication Critical patent/CH348416A/de

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26D—CUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00—Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01—Means for holding or positioning work
    • B26D7/015—Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2220/00—Function indicators
    • B65H2220/04—Function indicators for distinguishing adjusting from controlling, i.e. manual adjustments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description


      Randstellereinrichtung    an     schreibenden        Büromaschinen       Bei Schreiblochern muss beim Einschalten des  Lochers zugleich der rechte Randsteller der Schreib  maschine auf die für den Fernschreibbetrieb erfor  derliche Zeilenlänge von normalerweise 69 bzw.     ano-          malerweise    72 Teilungen eingestellt werden. Dabei  kommt es vor, dass die Bedienungsperson der Schreib  maschine beim     übergang    von dem normalen Schreib  betrieb (Korrespondenzschreiben) auf den Schreib  locherbetrieb die Einstellung des rechten Randstellers  auf den     Locherbetrieb,    d. h. normalerweise von der  langen auf die kürzere Schreibzeile, vergisst.

   Die Folge  ist, dass der Schreiblocher das Symbol für Zeilen  umschaltung und Wagenrücklauf erst nach der 69.  Teilung, also zu spät, locht, während der durch den  Lochstreifen gesteuerte Fernschreiber auf der 69. Tei  lung stehenbleibt und dann sämtliche nachfolgenden       Fernschreibertypen    auf die gleiche Teilung so lange  schlagen, bis der Impuls für Zeilenschaltung und Wa  genrücklauf kommt.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Randsteller  einrichtung an schreibenden Büromaschinen, deren  Papierwagen eine mit Randstellern versehene Schiene  trägt. Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass  mindestens drei Randsteller vorgesehen sind, von  denen ein innerer Randsteller mit einem der äusseren  Randsteller     zwangläufig    verbunden und die Wirkung  des inneren Randstellers durch ein Bedienungsorgan       aufhebbar    ist. Diese Bauart gewährleistet in vielen  Fällen eine sichere und bequeme Einstellung der Ma  schine auf eine ganz bestimmte, gegenüber der maxi  malen Zeilenlänge verkürzte Zeilenlänge, z. B. beim  Beschriften von Schriftstücken unterschiedlicher  Breite.  



  Einzelheiten gehen aus der nachfolgenden Be  schreibung und den Zeichnungen hervor.    Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs  beispiel der Einrichtung gemäss der Erfindung. Es  zeigen:       Fig.1    eine     Randstellereinrichtungfüreinen    Schreib  locher in Seitenansicht bei ausgeschaltetem Locher,       Fig.    2 die gleiche Einrichtung, jedoch bei einge  schaltetem Locher,       Fig.    3 die     Randstellerschiene    nach     Fig.    1 mit  Randstellern in Vorderansicht sowie eine Schwenk  schiene im Schnitt und in Ausgangsstellung, und  schliesslich,       Fig.    4 die     Teile    der     Fig.    3,

   jedoch die Schwenk  schiene und ein von ihr     beeinflussbarer    Randsteller  in Arbeitsstellung.  



  Der im nicht näher dargestellten Tastenfeld an  geordnete Bedienungshebel 1     (Fig.    1) ist im wesent  lichen mit drei verschiedenen     Teilmechanismen    in  Wirkverbindung, nämlich erstens über: Schaltstange  2, zweiarmige Kupplungsstange 3, einarmige Kupp  lungsstange 4 und Kupplung 5 mit einem Locher 6;  zweitens über: Schaltstange 2, Winkelhebel 7,     Schiebe-          bzw.    Hubstange 8, Schwenkplatte 9 mit einem Rand  steller 10 einer Schreibmaschine, deren übrige we  sentliche Einzelteile anschliessend noch näher be  schrieben werden, und drittens über eine     Sperrnase    11  der Schaltstange mit einem bei 12 schwenkbar ge  lagerten     Randauslösehebel    13 der Schreibmaschine.  



  Das Schaltgestänge besitzt ferner erstens einen  am Maschinengestell 14 der Schreibmaschine gelager  ten Schwenkbolzen 15 für den Bedienungshebel, einen       Gelenkbolzen    16 zwischen dem Bedienungshebel und  der Schaltstange, einen     Gelenkbolzen    17 zwischen  dieser und der     zweiarmigen    Kupplungsstange 3, einen  am Maschinengestell gelagerten     Schwenkbolzen    18  für die zweiarmige Kupplungsstange, einen Gelenk  bolzen 19 zwischen dieser und der einarmigen Kupp-           lungsstange    4 für die     Locherkupplung    und zweitens  einen Gelenkbolzen 20 zwischen der Schaltstange 2  und dem Winkelhebel 7,

   einen am     Maschinengestell     gelagerten     Schwenkbolzen    21 für den gleichen Hebel,  einen Gelenkbolzen 22 zwischen diesem Hebel und  der Hubstange, die ihrerseits durch Langlöcher 23  und am Maschinengestell gelagerte Bolzen 24 geführt  ist, eine die Schwenkplatte 9 tragende Achse 25, die  an den Seitenwänden des Papierwagens gelagert ist,  von dem in der     Fig.    1 u. a. die rechte Seitenwand 26,  die     Randstellerschiene    27, der Randsteller 10 und  später noch näher beschriebene     Randstellerteile    sowie  die Schreibwalze 28 zu sehen sind.

   Die Schwenkplatte  9 steht und dem Einfluss einer Zugfeder 29, die an  der Stelle 30 am Papierwagen befestigt ist und das  untere Ende der Platte auf den Kopf 31 der Hub  stange 8 drückt, und zwar unabhängig von der jewei  ligen Stellung des     Papierwagens.     



  Der Randsteller 10     (Fig.    1 bis 4) liegt zwischen  zwei weiteren     Randstellern    32 und 33, die normaler  weise bei jeder Schreibmaschine vorhanden und  ebenso wie die     Randstellerschiene    27 in der üblichen  Weise ausgebildet und auf der Schiene fixierbar sind.  



  Der mittlere Randsteller 10 besitzt u. a. einen  Schieber 34 und einen bei 35     angelenkten    Sperrhebel  36 mit einer unteren, an der     Randstellerschiene    anlie  genden Nase 37, einer oberen Nase 38, die von einer  bei 39 am Schieber befestigten Blattfeder (Druck  feder) 40     beeinflusst    wird, und eine steuerbare Nase  41, die über das Gestänge 2-5, 7-9, 15-25 mit  dem Bedienungshebel 1 in Wirkverbindung steht.  Der mittlere Randsteller ist ausserdem mit dem linken  32 über eine Stange 42 verbunden, deren eines Ende  bei 43 am linken und deren anderes Ende bei 39 am  mittleren Randsteller angeschraubt ist.

   Der Wirkungs  bereich 44 der beiden Randsteller wird bestimmt  durch eine Anschlagnase 45 am     linken    und eine wei  tere Anschlagnase 46 am mittleren Randsteller, die  mit einem ruhenden, z. B. am Maschinengestell oder  an einem in dem Gestell gelagerten Wagenunterteil  (ruhender Wagenteil) der     Schreibmaschine    vorgese  henen Gegenanschlag 47 zusammenarbeiten. Der Wir  kungsbereich entspricht sämtlichen Teilungen der  Schreibzeile einer     Fernschreibmaschine,    also norma  lerweise 69 Teilungen. Trotzdem besitzt mindestens  das eine, z. B. rechte, Ende der Stange 42 an der  Befestigungsstelle ein Langloch oder einen Schlitz 48,  um den Wirkungsbereich     ändern,    z. B. auf den ano  malen Bereich von 72 Teilungen erhöhen, zu können.  



  Die Bedienung und Arbeitsweise der gezeichneten  Einrichtung ist kurz wie folgt:  Beim Schwenken des Bedienungshebels 1 aus sei  ner Ausschaltstellung     (Fig.    1) in seine Einschaltstel  lung     (Fig.    2) werden das Gestänge 2, 7, 8 sowie die  Schwenkplatte 9 aus der in     Fig.    1 dargestellten in  die aus     Fig.    2 ersichtliche Stellung bewegt. In dieser  ist der Locher 6 eingeschaltet, der mittlere Randstel  ler 10 in seiner Wirkstellung, d. h. seine Anschlag  nase 46 stösst bei einer Wagenbewegung     in    bezug auf  die Zeichnung nach links, gegen den Gegenanschlag    47. Die     Randauslösetaste    13 ist in dieser Stellung  mittels der Nase 11 der Schaltstange 2 gesperrt, d. h.

    der Papierwagen 26, 28 kann sich nur im Bereich 44       hin    und her bewegen und dabei nur jeweils 69 Tei  lungen wandern, selbst wenn die Bedienungsperson  versuchen sollte, die     Randauslösetaste    13     zu    drücken.  



  Nach Beendigung des     Lochens    wird der Bedie  nungshebel 1 in seine Ausschaltstellung zurückge  schwenkt und somit der in     Fig.    1 dargestellte Zustand  wieder hergestellt. Dabei schaltet die Schaltstange 2  den Locher 6 ab und gibt über die Nase 11 den       Randauslösehebel    13 wieder frei. Die Hubstange 8  senkt sich während der Ausschaltbewegung, so dass  die Feder 29 die Schwenkplatte 9 in die in den     Fig.    1  und 3 dargestellte Lage     zurückschwenkt.    Dadurch  wird die Kraft der Blattfeder 40 frei und die An  schlagnase 46 hochgeschwenkt, so dass sie über dem  Gegenanschlag 47 ungehindert wandern kann.

   Die  Schreibmaschine kann nun zum Schreiben normaler  Korrespondenz verwendet werden und ihr Papier  wagen in üblicher Weise im Bereich 49 der durch  die beiden äusseren Randsteller 32 und 33 begrenz  ten Zeilenlänge hin und her wandern.  



  Im Zusammenhang mit der beschriebenen Ein  richtung ist folgendes hervorzuheben:  Der linke bzw. Anfangsrandsteller ist mittels  Stange und Schrauben mit einem weiteren, beim       Locherbetrieb    als     Schlussrandsteller    dienenden Rand  steller in einstellbarem Abstand verbunden, und  ausserdem ist für den weiteren, von der Tastatur aus  zu betätigenden Randsteller ein Hebeltrieb vorgese  hen, der mit einer Schaltstange für das Ein- und Aus  schalten des Lochers gekuppelt ist. Diese Vorrich  tung sperrt in von Randstellern her bekannter Weise  nach dem 69. Zeichen weitere Anschläge und damit  auch weitere Lochungen auf dem Lochstreifen so  lange, bis der Wagenrücklauf und die Zeilenschaltung  erfolgen.

   Ausserdem wird beim Verstellen des An  fangsrandstellers der mit diesem gekuppelte Randstel  ler selbsttätig     mitverstellt,    wodurch gewährleistet ist,  dass die Zeilenlänge von 69 Zeichen immer konstant  bleibt.  



  Bei ausgeschaltetem Locher kann auf der Schreib  maschine auch normale Korrespondenz geschrieben  werden. Zu diesem Zweck kann der mit dem An  fangsrandsteller gekuppelte Randsteller mittels des  Schalthebels für das Ein- und Ausschalten des Lo  chers in oder ausser Wirklage gebracht werden. Es  kann somit nicht vergessen werden, jeweils den       Schlussrandsteller    für den     Locherbetrieb        in    seine Ar  beitslage zu bringen.  



  Für das Schreiben ohne eingeschaltetem Locher  kann ein weiterer Randsteller als     Schlussrandsteller,     wie er bei normalen Schreibmaschinen verwendet  wird, vorgesehen sein. Sein Einstellspielraum ist aber  begrenzt durch die Stellung des mit dem Anfangs  randsteller gekuppelten Randstellers und das Wagen  ende.  



  Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die Ver  wendung bei Schreiblochern, sondern kann vielmehr      u. a. auch bei Schreibmaschinen ohne Locher sinn  gemäss verwendet werden, wobei naturgemäss die  Teile 3-6 und 17-19 des gezeichneten Ausfüh  rungsbeispiels fortfallen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Randstellereinrichtung an schreibenden Büro maschinen, deren Papierwagen eine mit Randstellern versehene Schiene trägt, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens drei Randsteller (32, 10, 33) vorgesehen sind, von denen ein innerer Randsteller (10) mit einem der äusseren Randsteller (32 und 33). zwang läufig verbunden und die Wirkung des inneren Rand stellers (10) durch ein Bedienungsorgan (1) aufheb- bar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Abstand (44) zwischen dem inneren Randsteller (10) und dem mit diesem ver bundenen Anfangsrandsteller (32) änderbar ist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der innere Randsteller (10) einen federbeeinflussten Sperrhebel (36) besitzt, der mit einem Gegenanschlag (47) zusammenarbeitet und über ein Schaltgestänge (2, 7-9, 15, 16, 20-25) mit dem Bedienungsorgan (1) in Wirkverbindung steht. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das zwischen dem inneren Rand steller (10) und seinem Bedienungsorgan (1) vorge sehene Schaltgestänge (2, 7, 11, 15, 16, 20-25) eine schwenkbare Schiene (9) aufweist, deren Schwenk achse (25) parallel zur Randstellerschiene (27) ver läuft. 4.
    Einrichtung an Schreiblochern nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zwischen dem inneren Randsteller (10) und seinem Bedie nungsorgan (1) vorgesehene Schaltgestänge (2, 7, 8, 9, 15, 16, 20-25) beim Einschalten des Lochers (6) den Zeilenbereich der Schreibmaschine für die festgelegte Zeilenlänge einer Fernschreibmaschine automatisch einstellt. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, d'ass für den Locher (6) und den inneren Randsteller (10) ein gemeinsames Bedie nungsorgan (1) innerhalb des Tastenfeldes der Schreib maschine vorgesehen ist. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei eingeschaltetem Locher (6) die Randauslösevorrichtung (12, 13) der Schreibma schine gesperrt ist.
CH348416D 1955-12-31 1956-11-21 Randstellereinrichtung an schreibenden Büromaschinen CH348416A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET11717A DE1096928B (de) 1955-12-31 1955-12-31 Randstellereinrichtung fuer elektrische Schreibmaschinen mit Locher
DE1162097X 1955-12-31
DE348416X 1955-12-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH348416A true CH348416A (de) 1960-08-31

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ID=27625050

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CH348416D CH348416A (de) 1955-12-31 1956-11-21 Randstellereinrichtung an schreibenden Büromaschinen

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