CH348577A - Druckaustauscher - Google Patents
DruckaustauscherInfo
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Description
Druckaustauscher Der Wirkungsgrad einer einen Druckaustauscher aufweisenden Kraftanlage nimmt bei steigender obe rer Kreislauftemperatur des Arbeitsmediums zu, wes halb es wünschenswert ist, den Druckaustauscher so zu betreiben, dass das Arbeitsmedium in ihm eine höhere obere Temperatur erreicht. Es drängt sich dann die Kühlung jener Teile des Druckaustauschers auf, die mit dem auf hoher Temperatur befindlichen Arbeits medium in Berührung stehen. Bei diesen Teilen han delt es sich nebst den Leitungen für die Abführung des heissen Fluidums in erster Linie um die Zellen wände.
Gegenstand der Erfindung ist ein Druckaustau- scher, der nebst Zellen für die Verdichtung und Ex pansion von gasförmigem Arbeitsfluidum Mittel zur Zu- und Abführung des Arbeitsfluidums zu bzw. von den Zellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenwände innen mit Mitteln zu ihrer Kühlung versehen sind.
Beiliegende Zeichnung stellt einige Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist ein schematischer Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispieles.
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht einer Va riante des zugehörigen Rotors.
Fig. 3 ist eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht einer Ausführungsvariante des Zellenrotors.
Fig. 4 ist eine schematische Abwicklung eines Druckaustauschers, bei welchem als Kühlmittel Ar beitsmedium verwendet wird.
Fig.5 ist eine schematische Abwicklung eines anderen Ausführungsbeispieles, und Fig. 6 zeigt eine Einzelheit im Längsschnitt.
In Fig. 1 ist mit 1 der Druckaustauscherrotor be zeichnet, der radiale Wände 2 hat, zwischen denen sich Zellen befinden, und der auch eine Welle 3 hat, die einen zentralen Kanal 3A und einen koaxialen Ringkanal 3B besitzt, die beide am gleichen Wellen ende ausmünden. Der Rotor 1 ist in einem trommel- förmigen Gehäuse 5 angeordnet, das mit Lagern 4 für die Welle 3 ausgestattet ist.
Mit 14 und 15 sind Stirnwandteile mit Anschlüssen für den Frischluft eintritt bzw. für den Auslass in der Niederdruckspül- stufe; mit 19 und 17 sind Stirnwandteile mit Einlass- bzw. Auslassanschlüssen der Hochdruckspülstufe be zeichnet. Jede Zellwand 2 hat einen Kanal 18 für den Durchlass von Kühlmittel.
Jeder dieser Kanäle 18 steht am einen Ende mit dem Einlasskanal 3A und am anderen Ende mit dem Auslasskanal 3B in Ver bindung. Die Kanäle 18 sind somit parallel geschaltet. Auch das Gehäuse 5 hat Kanäle wie 10 für den Durchlass von Kühlmittel, mit einem Einlassanschluss 11 und einem Auslassanschluss 12.
Im Betrieb wird als Kühlmittel z. B. Wasser oder Luft in den zentralen Kanal 3A gepumpt, wobei gemäss Fig. 4 eine Dichtungsvorrichtung 20 zwischen die rotierenden und die stationären Kanäle geschaltet ist. Das Kühlmittel durchfliesst die Kanäle 18 gemäss den Pfeilen und tritt durch den Ringkanal 3B aus.
In ähnlicher Weise fliesst Kühlmittel durch die Kanäle 10, wobei die gleiche Kühlmittelquelle verwendet wer den kann und die aus 3B und 12 austretenden Kühl mittelströme durch einen nicht dargestellten Wärme- austauscher oder einen Kühler hindurchgeführt und dann wieder durch die Kanäle 10 und 18 gepumpt werden können; die austretenden Kühlmittelströme können aber anstatt dessen einfach weggeführt wer den.
In der in Fig. 2 gezeigten Variante wird ein sekundäres Kühlmittel wie Wasser oder Luft durch den zentralen Kanal 3A gepumpt, der sich vom einen Ende der Welle 3 zum anderen Ende erstreckt. Die Zellenwände haben je einen in sich geschlossenen Kühlmittelkanal 8, dessen achsnächster Abschnitt vom Kanal 3A zweckmässig nur durch Material ge trennt ist, das die Wärme gut leitet. Die Kanäle 8 sind mit einem primären Kühlmittel gefüllt, das z. B. aus Wasser oder aus im Betrieb flüssigem Metall wie Natrium bestehen kann.
Die von dem gemäss den Pfeilen im Kreislauf strömenden, primären Kühl mittel aufgenommene Wärme wird an das durch den Kanal 3A strömende sekundäre Kühlmittel übertra gen, was begünstigt werden kann z. B. durch Hinein ziehen der Zellwände in den Kanal 3A oder durch Anordnung von Rippen an den Wärmeübertragungs- flächen.
In Druckaustauschern besteht meistens ein axialer Temperaturgradient längs den Zellwänden. In der Fig. 1 ist in der Nähe der Hochdruckspülstufe das linksseitige Ende des Rotors heisser als das andere, da die Wärmezuführleitung 19 (Fig. 4) auf der lin ken Seite gelegen ist. Dadurch ergibt sich der in Fig. 2 durch Pfeile angegebene Strömungssinn.
In der in Fig. 3 gezeigten Variante erstrecken sich die Strömungskanäle 9 für das Kühlmittel in den Zellwänden radial bis nahe an den zentralen Kanal 3A für das sekundäre Kühlmittel. Das in den Kanälen 9 enthaltene primäre Kühlmittel (z. B. Wasser oder Natrium) zirkuliert als Flüssigkeit oder als Dampf und überträgt Wärme von den wärmeren äusseren Enden an die abgekühlten inneren Enden, wo die Wärme an das durch den Kanal 3A strömende sekundäre Kühl mittel abgegeben wird, was wieder durch die weiter oben angedeuteten Massnahmen begünstigt werden kann.
In dem in Fig. 4 dargestellten Druckaustauscher besteht das Kühlmittel aus Arbeitsmittel, das den Zellen bei einer geeigneten Temperatur und einem geeigneten Druck entnommen wird. Im Rotor sind die Kühlmittelkanäle 3A, 3B und 18 ähnlich ange ordnet wie in Fig. 1. Eine Leitung 21A nimmt Luft (oder sonstiges Arbeitsmittel) auf, die in der Hoch druckspülstufe von der Leitung abgezweigt wird, welche Arbeitsmittel von den Zellen zum Erhitzer 13 führt, und führt sie dem Kanal 3A zu. Nach Durch strömen der Kanäle 18 als Kühlmittel gelangt diese Luft durch den Ringkanal 3B und die Leitung 22 wieder in die Zellen.
In nicht gezeigter Art und Weise könnte die Kühlluft zwischen der Hoch- und der Niederdruckspülstufe den Zellen entnommen und nach Durchströmen der Kanäle 18 in die Atmosphäre abgelassen werden.
Mit der Anordnung nach Fig. 5 kann ein zusätz licher Kühleffekt erreicht werden. In Fig. 5 sind die oben bereits beschriebenen Kühlvorrichtungen der Einfachheit halber weggelassen worden. Die Leitun gen 14, 15 der Niederdruckspülstufe und diejenigen 17, 19 der Hochdruckspülstufe sind asymmetrisch am Zellenringumfang angeordnet. Der Bogenabstand A von 14, 15 zu 19, 17 in Bewegungsrichtung der Zellen ist wesentlich grösser als jener B von 17, 19 zu 14, 15 im gleichen Sinne.
Man erreicht hierdurch, dass die mittlere Zellwandtemperatur weniger hoch ist als bei symmetrischer Anordnung (d. h. bei<I>A = B),</I> und zwar, weil die in der Niederdruckspülstufe eingelas sene kühle Frischluft länger in den Zellen belassen wird als die heissen Gase, die in der Hochdruckspül- stufe in die Zellen eingelassen werden. Es wurden keine Übertragungsleitungen gezeigt, obwohl solche vorhanden sein können zur Verbindung von Zellen auf der einen oder anderen Seite des Rotors; auch solche Übertragungsleitungen könnten asymmetrisch angeordnet sein.
Anstelle der oder zusätzlich zu den oben beschrie benen Kühlvorrichtungen kann der Zellenring an seinem Umfang mit einer Anzahl von Kühlrippen versehen sein, z. B. wie in Fig. 6 gezeigt. Diese Kühl rippen sind dort mit 7 bezeichnet. Ähnliche in Um fangsrichtung verlaufende Kühlrippen 6 sind auch an der Innen- und der Aussenoberfläche des Gehäuses 5 vorhanden, wobei diejenigen an der Innenoberfläche und die Kühlrippen 7 des Zellenringes labyrinth- artig ineinandergreifen, zwecks Gewährleistung eines guten Wärmeüberganges insbesondere durch Strah lung, aber auch durch Konvektion, wobei das zwi schen den Rippen hindurchströmende Gas als Wärme träger dient.
Die an der Aussenoberfläche des Ge häuses vorhandenen Rippen geben Wärme insbeson dere durch Abstrahlung an die Umluft ab. Um Ven tilationsverluste zwischen den ineinander-reifenden Kühlrippen zu vermindern, kann der in Frage kom mende Raum unter Unterdruck gesetzt werden, was den Wärmeübergang durch Strahlung nicht vermin dert.
In einer weiteren, nicht gezeigten Variante kön nen die Zellenwände aus porösem Material bestehen, um so eine Verdünstungskühlung durch in sie einge führtes Kühlmittel zu ermöglichen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Druckaustauscher, der nebst Zellen für die Ver dichtung und Expansion von gasförmigem Arbeits fluidum Mittel zur Zu- und Abführung des Arbeits fluidums zu bzw. von den Zellen aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zellenwände innen mit Mit teln zu ihrer Kühlung versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Druckaustauscher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Zellenwänden Ka näle vorhanden sind, in denen sich ein Kühlmedium befindet.2. Druckaustauscher nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Zellenwänden vor handene Kanäle an eine Kühlmediumquelle ange schlossen sind, damit sie im Betrieb kontinuierlich vom Kühlmedium durchflossen werden. 3. Druckaustauscher nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle mit Arbeits fluidum gespiesen werden, das an einer Stelle dem Druckaustauscher entnommen wird.4. Druckaustauscher nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Entnahmestelle zwi- sehen einer Niederdruck- und einer Hochdruckspül- stufe gelegen ist. 5. Druckaustauscher nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium nach dem Durchfliessen der Kanäle der Zellenwände in die Atmosphäre abgelassen wird. 6. Druckaustauscher nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium nach dem Durchströmen der Kanäle der Zellenwände wie der mit dem Arbeitsfluidum vereinigt wird.7. Druckaustauscher nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Kühlmedium strom aufwärts eines Erhitzers einer Leitung der Hoch druckspülstufe oder der jeweils in unmittelbarer Nähe dieser Leitung gelegenen Zelle entnommen und nach Durchströmen der Kanäle der Zellenwände wieder in Zellen eingeführt wird, die eben die Hochdruck spülstufe verlassen haben. B. Druckaustauscher nach Patentanspruch, mit einem Ring von Zellen, dadurch gekennzeichnet, dass Zu- und Abführkanäle für das Kühlmedium zu Ka nälen der Zellenwände sich parallel zu der Achse des Zellenringes erstrecken.9. Druckaustauscher nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Kanäle der Zellen wände in sich geschlossen sind und ein primäres Kühlmedium enthalten, das Wärme an ein sekundäres Kühlmedium abgibt. 10. Druckaustauscher nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das sekundäre Kühl medium durch einen Kanal fliesst, der sich an den Kanälen der Zellenwände vorbei erstreckt. 11. Druckaustauscher nach den Unteransprüchen 9 und 10, mit einem Ring von Zellen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle der Zellenwände sich in radialer Richtung erstrecken.12. Druckaustauscher nach den Unteransprüchen 9 und 10, mit einem Ring von Zellen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kanäle der Zellenwände sich je teils in Axialrichtung, teils in Radialrichtung um eine Kernpartie herum erstrecken. 13. Druckaustauscher nach den Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger vom sekundären Kühlmedium durchflossener, sich längs der Achse des Zellenringes erstreckender Kanal vorhanden ist.14. Druckaustauscher nach Patentanspruch, mit einem sich drehenden Zellenring, dadurch gekenn zeichnet, dass Niederdruckspülleitungen asymmetrisch zu Hochdruckspülleitungen angeordnet sind, derart, dass im Drehsinn des Zellenringes der am Umfang gemessene Abstand von den Niederdruck- zu den Hochdruckspülleitungen grösser ist als der im glei chen Sinne gemessene Abstand von den Hochdruck- zu den Niederdruckspülleitungen. 15.Druckaustauscher nach Patentanspruch, mit einem Ring von Zellen und einem denselben um gebenden Gehäuseteil, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Zellenringes vorhandene Kühlrippen zwischen solche hineinragen, die an der Innenober fläche des besagten Gehäuseteiles vorhanden sind. 1.6. Druckaustauscher nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass auch an der Aussen oberfläche des besagten Gehäuseteiles Kühlrippen vorhanden sind.
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| EP0474893A1 (de) * | 1990-09-10 | 1992-03-18 | Asea Brown Boveri Ag | Gasturbinenanordnung |
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| EP0474893A1 (de) * | 1990-09-10 | 1992-03-18 | Asea Brown Boveri Ag | Gasturbinenanordnung |
| US5284013A (en) * | 1990-09-10 | 1994-02-08 | Asea Brown Boveri Ltd. | Gas turbine arrangement |
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