CH348668A - Eine Kapuze aufweisendes Kleidungsstück - Google Patents

Eine Kapuze aufweisendes Kleidungsstück

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CH348668A
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Bollag Walo
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Bollag Walo
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    • A41DOUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
    • A41D2200/00Components of garments
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Description


  Eine Kapuze aufweisendes     Kleidungsstück       Es sind bereits Mäntel, Pelerinen und dergleichen  mit abnehmbarer Kapuze bekannt. Hierbei ist die  Kapuze mittels Knöpfen oder anderen Verbindungs  mitteln unter dem Kragen am     Halsansatz    des be  treffenden     Kleidungsstückes    lösbar befestigt. Beim Tra  gen des Kleidungsstückes überlappen sich daher die  Kapuze und der Kragen gegenseitig, worunter das  Aussehen sowohl bei hinten herunterhängender als  auch bei aufgesetzter Kapuze leidet.

   Um diesen Nach  teil zu vermeiden und zugleich an Kleidungsstoff zu  sparen, ist es bereits bekannt, das Kleidungsstück  mit der Kapuze aus einem     zusammenhängenden    Stück  herzustellen, wobei die Kapuze in der     Symmetrieebene     einen vom Vorderrand ausgehenden Schlitz aufweist,  der bei     aufgesetzter    Kapuze mittels eines Reissver  schlusses geschlossen, dagegen bei hinten herunter  hängender     Kapuze    geöffnet ist.

   Bei der erstgenannten       Tragungsart    bewirkt der geschlossene Schlitz eine  nach oben     spitzdachartig    auslaufende, unschöne     Ka-          puzenform,    wogegen bei geöffnetem     Schlitz    und her  unterhängender Kapuze letztere sowohl in der Schul  ter- als auch in der     Rückenpartie    gegenüber einem  normalen     Umlegekragen    zu breit und unpropor  tioniert ist, ferner in der mittleren Rückenpartie eine  unschöne, durch den geöffneten Schlitz bedingte zwei  lappige Form hat.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein eine  Kapuze aufweisendes Kleidungsstück, zum Beispiel  Mantel, Pelerine, Jacke,     Hirtenhemd    und dergleichen,  welches die     erwähnten    Nachteile der bekannten  Kleidungsstücke der erwähnten Gattung     dadurch     vermeidet, dass die Kapuze aus einem als     hochge-.          schlagener        Umlegekragen    ausgebildeten Unterteil und  einem abnehmbar an diesem     befestigten        haubenför-          migen        Oberteil    besteht, das Ganze     derart,

      dass nach  Abnehmen des     Kapuzenoberteils    der Unterteil den       umlegbaren    Kragen des restlichen Kleidungsstück-    teils bildet. Wie sich gezeigt hat, kann die     Unterteilung     der Kapuze in den Unterteil und den Oberteil leicht  so gewählt werden, dass der     Unterteil    bei abgenomme  nem Oberteil einen formschönen, gut     proportionierten          Umlegekragen    bildet, der in jeder Beziehung in der  Form und im Aussehen für einen normalen Mantel  kragen bei einem     kapuzenlosen    Kleidungsstück der  betreffenden Gattung gehalten werden     kann.     



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes in Form eines Damenmantels.       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht bei aufgesetzter Ka  puze.  



       Fig.2    zeigt in perspektivischer Darstellung den  Zustand bei abgenommenem     Kapuzenoberteil    und  zur Bildung des     Umlegekragens        heruntergelegtem          Kapuzenunterteil.     



       Fig.3        zeigt    in perspektivischer Darstellung den  abgenommenen     Kapuzenoberteil.     



  Wie aus     Fig.1    hervorgeht, weist der nur im Ober  teil in den Umrissen angedeutete Mantel 1 eine Ka  puze 2 auf. Diese besteht aus einem Unterteil 3 und  einem     Oberteil    4. Der Unterteil 3 und der Oberteil 4       sind    durch     einen    Reissverschluss 5 lösbar miteinander  verbunden. Durch völliges     Lösen    des Reissverschlusses  lässt sich der Oberteil 4 vom     Unterteil    3 völlig ab  nehmen. Bei abgenommenem Oberteil 4 sitzt, wie aus       Fig.    3 hervorgeht, der Schieber 6 des Reissverschlusses  am Oberteil.  



  Die Unterteilung der Kapuze 2 in den Unterteil 3  und den     Oberteil    4 ist derart     gewählt,    dass der Ober  teil 4     haubenförmig    gestaltet ist und der Unterteil 3  bei abgenommenem Oberteil einen formschönen, gut  proportionierten, hochgeschlagenen     Umlegekragen     bildet, welcher sich, wie     Fig.    2     zeigt,    auch in um  geschlagenem Zustand in     keiner    Beziehung von einem  normalen     Mantelumlegekragen    zu unterscheiden  braucht.

   Dasselbe     gilt    sinngemäss für andere, eine      Kapuze aufweisende     Kleidungsstücke,    wobei sich, wie  ohne weiteres ersichtlich ist, die Gestaltung des Um  legekragens je nach den Bedürfnissen weitgehend  durch die Wahl der Unterteilung der Kapuze in den  Unter- und Oberteil den     jeweils    vorliegenden Ver  hältnissen anpassen lässt.  



  Anstelle eines Reissverschlusses können auch an  dere Verbindungsmittel, wie zum Beispiel Knöpfe,  auch in der Form von Druckknöpfen, Verwendung  finden.  



  Die den     Kapuzenoberteil    mit dem Unterteil ver  bindenden Mittel sollen jedoch zweckmässig derart be  schaffen und angeordnet     sein,        dass    bei abgenommenem       Kapuzenoberteil    am restlichen Kleidungsstück bei um  geschlagenem Kragen von aussen keine Verbindungsteile  sichtbar sind.

   Dies lässt sich bei der     Verwendung    eines  Reissverschlusses durch entsprechend verdeckte An  ordnung der Krampen am     Kapuzenunterteil    leicht  erreichen     (Fig.2),    wogegen es für den Kapuzen  oberteil     (Fig.    3) hierauf nicht ankommt da dieser in  abgenommenem Zustande am Kleidungsstück nicht  in Erscheinung tritt, sondern leicht in einer Tasche       versorgt    werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Eine Kapuze aufweisendes Kleidungsstück, da durch gekennzeichnet, dass die Kapuze (2) aus einem als hochgeschlagener Umlegekragen ausgebildeten Un- terteil (3) und einem abnehmbar an diesem befestig ten haubenförmigen Oberteil (4) besteht, das Ganze derart, dass nach Abnehmen des Kapuzenoberteils (4) der Unterteil (3) den umlegbaren Kragen des restli chen Kleidungsstückteils bildet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil (3) und der Ober teil (4) der Kapuze durch einen Reissverschluss (5) miteinander verbunden sind. 2. Kleidungsstück nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (6) des Reissver schlusses (5) bei abgenommenem Oberteil (4) an letzterem sitzt. 3. Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterteil und der Oberteil der Kapuze durch Knöpfe miteinander verbunden sind. 4.
    Kleidungsstück nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kapuzenoberteil (4) mit dem Kapuzenunterteil (3) verbindenden Mittel derart be schaffen und angeordnet sind, dass bei abgenommenem Oberteil (4) am restlichen Kleidungsstückteil min destens bei umgeschlagenem Unterteil (3) von aussen keine Verbindungsteile sichtbar sind.
CH348668D 1957-06-15 1957-06-15 Eine Kapuze aufweisendes Kleidungsstück CH348668A (de)

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