CH348829A - Vorrichtung zum Ausrichten von Geräten, insbesondere von Graviergeräten - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von Geräten, insbesondere von Graviergeräten

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CH348829A
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Moche Edwin
Poppe Rudolf
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Dresden Feinmess
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    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/64Imaging systems using optical elements for stabilisation of the lateral and angular position of the image

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Description


  Vorrichtung zum Ausrichten von Geräten, insbesondere von Graviergeräten    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aus  richten von Geräten, insbesondere von Graviergeräten  für die Herstellung von Schichtgravuren auf Glas.  Zum Ausrichten eines derartigen Gerätes auf der  Arbeitsfläche an die vorbestimmte Stelle ist dieses  bisher mit einem beweglichen mechanischen     Richt-          zeiger    oder mit einem starr angebauten     Richt-          mikroskop    ausgestattet worden.  



  Bei dem Gerät mit mechanischem Richtzeiger mass  dieser zum Ausrichten zunächst in das Arbeitsfeld  eingebracht, dann aber wieder entfernt werden, um  die Gravur oder Markierung ausführen zu können.  Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass zum Betätigen  des Richtzeigers besondere Handgriffe erforderlich  sind und damit zusätzlicher Zeitaufwand notwendig  ist.

   Da ausserdem der     Richtzeiger    die     Arbeitsfläche     in den meisten Fällen nicht berühren darf, um sie  nicht zu beschädigen, entsteht eine     Parallaxe    zwi  schen diesem und der Markierungsfigur, die kein  fehlerfreies Ausrichten bei der nur schräg möglichen  Blickrichtung gestattet.     Ferner    ist eine bewegliche  Anordnung des Richtzeigers störanfällig und wird im  Laufe des Gebrauches ungenau.  



  Geräte mit starr angebautem Richtmikroskop  lassen sich schlecht handhaben, da im allgemeinen  nur das einfache Mikroskop benutzt wird, das ein  höhen- und seitenverkehrtes Bild ergibt, nach dem  die Ausrichtung des Gerätes schwierig ist. Ungünstig  wirkt sich auch das bei der Mikroskopbetrachtung  beschränkte Sehfeld aus. Ferner macht sich das wäh  rend der Arbeit notwendige Beobachten durch das  Okular störend bemerkbar, da der Bedienende an  dasselbe gebunden ist, obwohl er die gesamte Arbeits  fläche und das Gerät selbst mit beobachten mass.  



  Erfindungsgemäss werden diese Nachteile dadurch  beseitigt, dass optische Mittel vorgesehen sind, mit  deren Hilfe ein als Richtzeiger dienendes direkt auf    der Arbeitsfläche liegendes reelles oder virtuelles Bild  einer Richtmarke entworfen wird. Zur Erzeugung  eines reellen Bildes kann man sich einer Projektions  einrichtung bedienen. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn  mittels eines Spiegelsystems das virtuelle Bild der  Richtmarke auf der     Arbeitsfläche    erzeugt wird.  Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn dem Spiegelsystem  eine Lupe zugeordnet ist.  



  Die auf die Arbeitsfläche projizierte     Richtmarke     bzw. ihr virtuelles     Bild    gestattet nunmehr ein sehr  genaues, einfaches und störungsfreies Arbeiten ohne  Behinderung durch mechanische Richtzeiger oder  durch die Nachteile des     Richtmikroskopes,    so dass  wesentlich an Arbeitszeit eingespart wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel  der     Erfindung    dargestellt, und zwar zeigt:       Abb.    1 die Seitenansicht eines Graviergerätes mit  optischer Richtmarke nach der Schnittlinie     A-B     und       Abb.    2 die Draufsicht.  



  Das Graviergerät ist so aufgebaut, dass eine auf  dem     Schablonentisch    1 eingespannte Ziffernschablone  2 beim Abtasten mehrfach verkleinert in der Gravier  ebene 3 wiedergegeben werden. Zum Gravieren wird  es direkt auf die beschichtete Glasplatte gesetzt und  so ausgerichtet, dass die     einzugravierende    Ziffer     in     der richtigen Lage an die vorbestimmte Stelle kommt.  Die Ziffern müssen dabei in der Höhe symmetrisch  verteilt zu einem vorgezeichneten Linienzug graviert  werden. Als Richtmarke dient     eine    Linie, die die  Mitte der zu gravierenden Ziffernhöhe angibt und  nach der das Gerät ausgerichtet wird.

   Die     Richt-          marke,    die zugleich noch einen kurzen Querstrich  enthält, ist auf einer Strichplatte 4 aufgebracht. Be  trachtet man letztere mit einer Lupe 5 über die halb  durchlässig verspiegelte Trennungsfläche eines     Strah-          lenteilungswürfels    6 und über einen Oberflächen-           spiegel    7, so erscheint bei ausgerichtetem Gerät das       virtuelle    Bild der Richtmarke an der gleichen Stelle,  wo an der die auf der Schicht der Glasplatte vorge  zeichnete     Linie    liegt.

   Die Voraussetzung dafür, dass  die beiden Bilder sich decken, ist, dass die     Richt-          marke    auf der optischen Achse des Systems Bleich  weit von der Trennungsfläche des     Strahlenteilungs-          würfels    entfernt liegt wie die auf der     Schichtfläche     vorgezeichnete Linie. Ist dies der Fall, kann das  Graviergerät vollkommen     parallaxenfrei    nach der  vorgezeichneten Linie ausgerichtet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Ausrichten von Geräten, insbe sondere von Graviergeräten für die Herstellung von Schichtgravuren auf Glas, dadurch gekennzeichnet, dass optische Mittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe ein als Richtzeiger dienendes, direkt auf der Arbeits fläche liegendes reelles oder virtuelles Bild einer Richtmarke entworfen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines Spiegelsystems das virtuelle Bild der Richtmarke auf der Arbeitsfläche erzeugt wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Spiegelsystem eine Lupe zugeordnet ist.
CH348829D 1957-04-03 1957-04-03 Vorrichtung zum Ausrichten von Geräten, insbesondere von Graviergeräten CH348829A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3214760A1 (de) * 1982-04-21 1983-11-03 Held, Kurt, 7218 Trossingen Automatisch arbeitendes zeichengeraet
US5152600A (en) * 1991-08-12 1992-10-06 Boring Mildred L Pattern light

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