CH348853A - Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bauteil, an dem er verschiebbar geführt ist - Google Patents
Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bauteil, an dem er verschiebbar geführt istInfo
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Description
Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bauteil, an dem er verschiebbar geführt ist Koordinatenbohrmaschinen werden mehr und mehr auch der Produktion zugeführt. Bei der Her stellung kleiner und mittlerer Serien von Werkstücken lohnt sich der Anbau einer nicht kostspieligen Vor richtung, die gestattet, die Einzelzeiten sehr weit gehend zu reduzieren, wobei auch der Zweck verfolgt wird, Fehler auszuschalten, die immer wieder beim Ablesen der Zeichnung und der Skalen an der Ma schine und beim Umrechnen von Massen vorkommen.
Diesem Zweck kann gedient werden durch Anbringen von einstellbaren Anschlägen am Schlitten und seiner Führung, an zwar auch bei gewissen Drehbänken und anderen Werkzeugmaschinen.
Die Erfindung betrifft demgemäss ganz allgemein eine Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bau teil, an dem er verschiebbar geführt ist, wobei an einem der Bauteile eine Messuhr angebracht ist, ge genüber deren Tastspindel wahlweise der eine oder andere von mehreren Anschlägen einsetzbar ist, die am anderen Bauteil in dessen Verschiebungsrichtung einstellbar angeordnet sind.
Innerhalb der oben erwähnten Gattung sind Ein stellvorrichtungen bekannt, bei denen mit der Spindel der am Maschinenbett angebrachten Messuhr ein Fühl- stab wirkverbunden ist, dessen freies Ende wahlweise mit der einen oder anderen von mehreren Anschlag- muttern in Berührung kommt, die je auf einer Schraubspindel einstell- und festsetzbar sind; die Schraubspindeln bilden eine Trommel, die am Schlit ten verdrehbar ist, damit die eine oder andere an den Fühlstab herangebracht werden kann.
Um nun die der Erfindung zugrunde liegende Auf gabenstellung näher zu erläutern sei zunächst fest gehalten, dass z. B. in der bekannten Einstellvorrich tung, von der gerade die Rede war, jede Anschlag- matter mit den zugehörigen, zu ihrer Blockierung die nenden Mitteln eine gewisse Baulänge hat. In einem Einstellbereich, dessen Grösse mit dieser Baulänge identisch ist, können aber mit dieser Vorrichtung nur so viele Lagen mittels der Anschlagmuttern in Zu sammenarbeit mit dem Fühlstab und der Messuhr be stimmt werden, wie in der Trommel Schraubspin deln vorhanden sind.
Nun kommt es aber besonders in der Kleinmechanik häufig vor, dass in einem be stimmten engen Bereich einer der Koordinaten sehr viele Anschläge unterzubringen sind, was bei der oben erwähnten bekannten Vorrichtung sicherlich nicht möglich ist und überhaupt ganz allgemein un möglich zu sein scheint. Trotzdem bringt aber die erfindungsgemässe Vorrichtung eine Lösung. Diese soll nun anhand eines Ausführungsbeispiels des Er findungsgegenstandes näher beschrieben werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist dieses Ausfüh rungsbeispiel gezeigt in seiner Anwendung bei der Einstellung des oberen bezüglich zum unteren von zwei übereinander gelagerten Schlitten einer Koordi natenbohrmaschine.
Fig. 1 zeigt die beiden Schlitten und die Vorrich tung als Ganzes in Draufsicht; Fig.2 ist ein teilweiser Aufriss und teilweiser Längsschnitt der Vorrichtung, und Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie III-111 von Fig. 2.
Bei dem gezeigten Beispiel handelt es sich um die Einstellung des Längsschlittens<I>L</I> in Richtung<I>X</I> samt darauf festgespanntem Werkstück W auf dem in Rich tung<I>Y</I> verschiebbaren Querschlitten<I>Q</I> im Bereich<I>B.</I>
Mit dem Schlitten Q ist mittels Schrauben 1 und Gliedern 2 eine Führungsschiene 3 starr verbunden, in der ein Stab 4 geführt ist. Dieser hat auf der Ober seite eine im Querschnitt schwalbenschwanzförmige Längsrippe 4a, auf der sich Anschlagträger 5 ver schieben und durch eine zugehörige Schraube 6 fest klemmen lassen. Im gegabelten Oberteil jedes Trä gers 5 sind auf einer Schraube 7 spielfrei zwei Schwenkarme 8 gelagert, von denen jeder in einem Gewindeloch eine Anschlagschraube 9 trägt, die sich durch eine randrierte Gegenmutter 10 blockieren lässt. 8 ist in einer zur Verschiebungsrichtung x winkelrecht stehenden Ebene verschwenkbar.
Mit dem Schlitten L ist durch ein Glied 11 eine Messuhr 12 starr verbun den, deren Tastspindel 13 in bekannter Weise mit dem jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Anschlag 9 zu sammenarbeitet.
Im engsten Sinne besteht das Problem darin, dass eine solche aus. den Teilen 5, 6, 7, 8, 10 bestehende Anschlageinheit A1, A2 oder A3 nur für die Auf findung der X-Koordinate von zwei Lochzentren ver wendet werden kann, aber einen Koordinatenbereich belegt, der zumindest so gross ist, wie ihre Baulänge a. Ohne besondere Massnahmen können in diesem Be reich nicht mehr Lochzentren aufgefunden werden, als die Einheit Anschläge aufweist, eben zwei im vor liegenden Beispiel.
Um diese Beschränkung zu überwinden, hat die Führungsschiene 3 mehrere Bohrlöcher OI, OII, OIII ... , deren Abstand wenig grösser ist als die Baulänge a der Anschlageinheiten, und der Stab 4 hat eine Bohrung, die sich mittels eines Stöpsels 14 suk zessive mit dem ersten Bohrloch OI in Überdeckung halten lässt für die Verwendung der Anschlageinheit Al, dann mit dem Bohrloch OII für die Verwendung der Anschlageinheit A2 usw. So kann eine Anschlag einheit jeweils durch eine andere ersetzt werden, die dann im gleichen Bereich B arbeitet. Da die An schlageinheiten aber auf dem Stab 4 befestigt bleiben, bleibt die einmal z.
B. durch Verwendung von End- massen vorgenommene Eichung bestehen, sogar wenn der Stab 4 vorübergehend von der Bohrmaschine weg genommen wird. Festzuhalten ist, dass die Abstände der Bohrlöcher 0I, OOI, OIII für die Genauigkeit un massgeblich sind, und dass es genügt, die Träger 5 bei der Eichung nur ungefähr in die richtige Lage zu bringen, denn die genaue Eichung erfolgt durch Ver stellung der Anschlagschrauben 9.
Nach erfolgter Eichung (mittels Endmassen) entspricht der Koor dinate des Zentrums jedes zu bohrenden Loches eines der Löcher 0I, 01I, OIII . . ., die entsprechende An schlageinheit und auf dieser einer der Anschläge, der durch Aufstellen des zugehörigen Armes 8 in Wirk lage zu bringen ist. Der Arbeiter hat nur noch den Schlitten L zu verstellen, bis der Zeiger der Messuhr 12 auf Null zeigt.
Hinter einer ersten Gruppe von Anschlageinheiten kann eine zweite, dritte<B>...</B> Gruppe gleicher nicht dar gestellter Anschlageinheiten, die mit Bi, B2, B3 <I>. . .,</I> C1, C2, C3 bezeichnet werden könnten, vorgesehen sein, wobei Bi, C1 <B>...</B> wie A1 zusammen mit Loch 0I, B2, C2 .,. .
zusammen mit Loch OII usw. ver wendet werden.
Ist eine Fertigungsserie beendigt, so kann das Lineal samt aufgespannten Anschlageinheiten irgend wo versorgt und zu einem beliebigen Zeitpunkt, wenn neuerdings eine Serie gleicher Werkstücke zu bearbei ten ist, wieder verwendet werden, ohne dass vorerst eine Eichung notwendig ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bau teil, an dem er verschiebbar geführt ist, wobei an einem der Bauteile eine Messuhr angebracht ist, gegen über deren Tastspindel wahlweise der eine oder andere von mehreren Anschlägen einsetzbar ist, die am an deren Bauteil in dessen Verschiebungsrichtung ein stellbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge in zur Verschiebungsrichtung winkel recht stehenden Ebenen beweglich an Anschlagträgern angebracht sind, mit denen zusammen sie Anschlag einheiten bilden, dass diese letzteren in der besagten Verschiebungsrichtung verstellbar an einem Stab be festigt sind, der seinerseits in seiner Längsrichtung in einer Führungsbahn an demjenigen Bauteil verschieb bar ist,der in bezug auf den die Messuhr tragenden Bauteil beweglich ist, und gekennzeichnet durch Mit tel zur vorübergehenden Festsetzung des Stabes samt den Anschlageinheiten an der Führungsbahn wahlweise in der einen oder anderen von mehreren Bezugslagen, deren Abstand voneinander ungefähr gleich gross ist wie die Baulänge der Anschlageinheiten. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf jedem Anschlagträger minde stens zwei Anschläge angebracht sind. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Anschlag aus einem am Anschlagträger schwenkbar gelagerten Arm, einer im Arm verstellbaren Anschlagschraube und einer von dieser getragenen und zu ihrer Blockierung dienenden Gegenmutter besteht. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel zur vorübergehenden Festsetzung des Stabes wahlweise in der einen oder anderen von mehreren Bezugslagen aus einer Quer bohrung dieses Stabes, aus mehreren den besagten Bezugslagen zugeordneten Querbohrungen des die Führungsbahn aufweisenden Vorrichtungsteils und einem Stöpsel bestehen. 4. Vorrichtung nach den Unteransprüchen 2 und 3.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH348853T | 1957-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH348853A true CH348853A (de) | 1960-09-15 |
Family
ID=4508522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH348853D CH348853A (de) | 1957-01-29 | 1957-01-29 | Vorrichtung zur Einstellung eines Bauteils einer Werkzeugmaschine in bezug auf einen anderen Bauteil, an dem er verschiebbar geführt ist |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH348853A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3492895A (en) * | 1968-01-04 | 1970-02-03 | Western Electric Co | Apparatus for positioning a device |
-
1957
- 1957-01-29 CH CH348853D patent/CH348853A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3492895A (en) * | 1968-01-04 | 1970-02-03 | Western Electric Co | Apparatus for positioning a device |
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