CH348900A - Verfahren, um einen flüchtigen Kohlenwasserstoff zu verdampfen und Verdampfer zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren, um einen flüchtigen Kohlenwasserstoff zu verdampfen und Verdampfer zur Durchführung des Verfahrens

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CH348900A
CH348900A CH348900DA CH348900A CH 348900 A CH348900 A CH 348900A CH 348900D A CH348900D A CH 348900DA CH 348900 A CH348900 A CH 348900A
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CH
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evaporator according
container
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evaporation chamber
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English (en)
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Bok Edward
Frederik Bok Hendik
Original Assignee
Metaalindustrie Post & Eger P
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B7/00Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
    • B05B7/16Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
    • B05B7/1686Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed involving vaporisation of the material to be sprayed or of an atomising-fluid-generating product
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters

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Description


  Verfahren, um einen flüchtigen     Kohlenwasserstoff    zu verdampfen  und Verdampfer zur     Durchführung    des Verfahrens    Das vorliegende Patent bezieht sich auf ein Ver  fahren, um einen flüchtigen Kohlenwasserstoff zu ver  dampfen und auf einen Verdampfer zur Durchfüh  rung des Verfahrens, mit einer     Verdampfungskammer,     in welcher ein elektrisches Heizelement angeordnet  ist, und die einen flüchtigen Kohlenwasserstoff ent  hält. Solche Verdampfer können insbesondere für       Zerstäubungsapparate,    Spritzpistolen und dergleichen  verwendet werden.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Kohlenwasserstoff mit einem  Siedeintervall von höchstens 50  C und einer mitt  leren Siedetemperatur von annähernd 50  C verwendet  wird.  



  Der Verdampfer zur Durchführung des Verfah  rens ist erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet,  dass ein     Verdampfungsraum    durch das Heizelement  und eine es umschliessende Mantelfläche     gebildet    ist,  welcher     Verdampfungsraum    einen     Flüssigkeitseinlass     und einen     Dampfauslass    aufweist, wobei der flüchtige  Kohlenwasserstoff im     Verdampfungsraum    in unmittel  barem Kontakt mit der Heizfläche des Heizelementes  steht.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des erfindungsgemässen Verdampfers  zur Durchführung des ebenfalls erfindungsgemässen  Verfahrens dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 den Verdampfer im Längsschnitt,       Fig.    2 im grösseren Massstab und im Schnitt die       Verdampfungskammer    und das Heizelement,       Fig.    3 eine Variante des Verdampfers im Schnitt  und       Fig.    4 einen Stromkreis mit druckempfindlichem  Schalter zur Regelung des Dampfdruckes.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Verdampfer besitzt eine       Verdampfungskammer    1, in welcher der Spiegel des    zu verdampfenden flüchtigen Kohlenwasserstoffes sta  bil ist, so dass     ein    Dampf konstanter Temperatur er  halten wird. In einem solchen Verdampfer wird     ein     Kohlenwasserstoff mit einem kurzen und tiefen Siede  intervall von höchstens 50  C, wie z. B.     Petroläther,     verdampft. Der erzeugte Dampf kann als Druckmittel  für Vorrichtungen zum Spritzen von Farbstoffen die  nen, insbesondere beim warmen Spritzen. Während  des Spritzens bildet der Dampf eine Schutzschicht,  dank welcher das Lösungsmittel von dem     Farbstoff     nicht abgezogen werden kann.  



  Die     Verdampfungskammer    1 ist mit einem     Flüs-          sigkeitseinlass    2 und einem     Dampfauslass    3     (Fig.    1, 2)  versehen. Die     Verdampfungskammer    1 besitzt ein Ge  häuse 4, das an seinem oberen Ende geschlossen und  an seinem unteren Ende auf einer Grundplatte 5 be  festigt- ist. Die Verbindung des Gehäuses 4 mit der  Grundplatte 5 ist dicht genug, damit keine Druckver  luste entstehen. Dies kann auf verschiedene Weise  verwirklicht werden. In den     Fig.1    und 2 sind zwei ver  schiedene Beispiele einer solchen Verbindung darge  stellt.  



  Das Heizelement 6 besteht aus einem metallischen  Band 7, das in Zickzack gefaltet und     schrauben-          linienförmig    um einen Kern 8 aus Isoliermaterial an  geordnet ist. Der Kern 8 ist an der Grundplatte 5  befestigt, wobei das Band 7 beidseitig mit dem flüs  sigen und dem dampfförmigen Kohlenwasserstoff in  Kontakt steht. Vorzugsweise besteht das Band 7 aus  einem Metall mit hoher elektrischer Leitfähigkeit,  z. B. aus Chromstahl.  



  Befestigungsklemmen 9 sind oben und unten am  Kern 8 angebracht und dienen der Befestigung der  Enden des Bandes 7 sowie der Enden eines Stranges  10 aus biegsamem Isoliermaterial, z. B. Asbest, der  zwischen den Windungen des Bandes 7 angeordnet ist.      Jede der Befestigungsklemmen 9 ist mit einem  elektrischen     Stromkreis    verbunden.  



  Die Befestigungsklemmen 9 sind aneinander durch  das Widerstandsband 7 verbunden, so dass dieses  von einem elektrischen Strom durchflossen wird und  die Flüssigkeit in der     Verdampfungskammer    1 heizen  kann.  



  Ein weiteres Band 11 aus Isoliermaterial, z. B.  auch aus Asbest, ist um das Band 7 gewickelt, um  dieses zusammenzuhalten. Die Enden des Bandes 11  sind ebenfalls von den Befestigungsklemmen 9 ge  halten.  



  Der Raum 12 in der     Verdampfungskammer    1 bil  det den     Verdampfungsraum,    in welchem der     flüchtige     Kohlenwasserstoff von einem Behälter 13 über eine  Leitung 14 zugeführt wird. Die Mündung 2 der Lei  tung 14 in den     Verdampfungsraum    12 bestimmt den  praktisch konstanten Spiegel der Flüssigkeit in diesem  Raum, wie nachstehend näher erläutert wird. Dank  dem konstanten Spiegel wird ein Dampf konstanter  Temperatur erhalten, was zu     Malzwecken    sehr wichtig  ist.  



  Die Leitung 14 durchsetzt den Behälter 13 und  mündet in den Ringraum eines aus einem doppel  wandigen Rohr bestehenden     Wärmeaustauschers    15,  dessen beide Wände in Kontakt mit dem     flüssigen     Kohlenwasserstoff stehen und dessen offenes Ende  über dem Flüssigkeitsspiegel     im    Behälter 13 liegt.  



  In seinem unteren Teil weist der     Wärmeaustau-          scher    15 eine Öffnung 16 von verhältnismässig klei  nem Querschnitt auf, durch welche der flüssige Koh  lenwasserstoff vom Behälter 13 in die Leitung 14  gelangt.  



  Die Leitung 14 verbindet den     Verdampfungsraum     12 mit dem Dampfraum im Behälter 13. Der Dampf  druck im Behälter 13 ist dann annähernd gleich dem  Dampfdruck im Raume 12. Wenn also der Dampf  druck im Raum 12 steigt, das heisst, wenn weniger  Dampf verbraucht bzw. abgeführt wird, so senkt sich  der Flüssigkeitsspiegel in der Druckkammer 1. Sobald  dieser Flüssigkeitsspiegel den Einlass 2 erreicht, kann  der Dampf durch die Leitung 14 in den Behälter 13  gelangen und dort teilweise kondensieren, so dass ein  weiteres Sinken des Spiegels in der     Verdampfungs-          kammer    1     verhindert    wird.  



  Wenn umgekehrt, während der Arbeit des Druck  dampf benötigenden Verbrauchers, z. B. einer Spritz  pistole, der Druck im Raume 12 abnimmt, so gelangt  Dampf vom Behälter 13 in den Raum 12 und stellt  das Druckgleichgewicht wieder her.  



  Auf diese Weise kann der Flüssigkeitsspiegel in  folge einer Zunahme der Zufuhr durch die Öffnung  16 nicht steigen. Ferner ist diese Öffnung 16 derart  bemessen, dass der     Flüssigkeitsfluss    zum     Verdamp-          fungsraum    12 genügend ist, um den abgezogenen  Dampf zu ersetzen, aber niemals derart, dass ein grosser  Spiegelunterschied infolge einer plötzlichen Druck  abnahme im Raume 12 verursacht wird.  



  Der     Wärmeaustauscher    15 dient der Ausnützung  der Wärme des     zurückfliessenden    flüssigen oder    dampfförmigen Kohlenwasserstoffes, um ersteren im  Behälter 13 vorzuwärmen.  



  Ein druckempfindlicher Schalter 17 ist auf dem  Behälter 13 angeordnet und durch eine Öffnung dieses  Behälters 13 dem darin herrschenden Druck aus  gesetzt. Der Schalter 17 steuert die elektrische Strom  zufuhr zum Band 7 derart, dass der Dampfdruck im  Behälter 13 auf einem vorbestimmten Wert gehalten  wird.  



  Der Schalter 17 weist eine Druckwand 18     (Fig.    4)  auf, die über einen Balg 19 mit einem Gehäuse 20  verbunden ist. Die untere Fläche der Wand 18 ist dem  Druck im Behälter 13 ausgesetzt, während auf der  anderen Fläche eine mittels eines Einstellorgans 22  einstellbare Feder 21 einwirkt. Die Wand 18 ist mit  dem     ferromagnetischen    Kontakt 23 eines elektrischen  Schaltelementes 24 verbunden. Der Kontakt 23 ist  schwenkbar bei 25 gelagert und zwischen zwei per  manenten oder permanent erregten Magneten 26, 27  angeordnet, deren einander gegenüberliegende Pole  gleiches Vorzeichen haben, so dass der Kontakt 23  von beiden Magneten 26, 27 angezogen werden kann.  



  Wenn der Dampfdruck im Behälter 13 derart  steigt, dass die Wirkung der Feder 21 und des Ma  gnetes 27 aufgehoben wird, so dass die Wand 18 sich  hebt, dann fällt der Kontakt 23 ins Feld des Ma  gnetes 26, und die elektrische Stromzufuhr zum Band  7 wird somit unterbrochen.  



  Wenn der Druck im Behälter 13 unter den vor  bestimmten Wert fällt, so kommt der Kontakt 23 wie  der mit dem Magnet 27 in Berührung, und der     elek-          trische.Strom    zum Band 7 fliesst wieder. Dank der  Verwendung der Magnete 26, 27 erhält man sehr sta  bile Schalterstellungen, so dass unstabile Zwischen  zustände oder Schwingungen keine Umschaltung ver  ursachen. Vorzugsweise wird für den Kontakt 23 ein  biegsames Schaltmesser verwendet.  



  Der Schalter 17 steuert auch ein Relais 28, das  ausserhalb der     Verdampfungskammer    1 angeordnet ist  und das selber die     Stromhauptzufuhr    steuert.  



  Sobald der Druck im Raume 12 über den ge  wünschten Spitzendruck steigt, steigt der Druck im  Behälter 13, und der Schalter 17 wird betätigt, wo  durch die elektrische Stromzufuhr zum Heizelement,  das heisst zum Band 7, unterbrochen wird und unter  brochen bleibt, solange der vorerwähnte Druck nicht  unter einen vorbestimmten Wert sinkt. Der für das  Spritzen gewünschte Druck kann wahlweise mittels  des Einstellorgans 22 eingestellt werden.  



  Der Dampf wird vom     Verdampfungsraum    12 über  den biegsamen Schlauch 29 abgeführt, der zweck  mässigerweise mit nicht dargestellten elektrischen  Heizmitteln versehen ist und zur ebenfalls nicht dar  gestellten Spritzpistole führt. Um eine Kondensation  im Schlauch 29 zu vermeiden, muss die Dampfab  nahme während des     Anlaufens    des Verdampfers un  terbrochen werden. Während diesem Anlaufen wird  zuerst Dampf gebildet und überhitzt, bevor das Sprit  zen anfängt. Dies gilt ebenfalls, wenn der Verdampfer  nicht verwendet wird und wenn die elektrische Strom-      zufuhr unterbrochen ist, und zwar unabhängig vom  herrschenden Druck. Denn anderseits würde der  Dampf wegen der raschen Abkühlung des Schlauches  29 in demselben kondensieren.

   Aus diesem Grunde ist  zwischen dem Schlauch 29 und dem     Dampfauslass    3  ein nicht dargestelltes Absperrventil vorgesehen, das  von Hand oder selbsttätig durch den Schalter 17 be  tätigt wird.  



  Der dargestellte Verdampfer funktioniert wie folgt:  Wenn der Verdampfer nicht in Funktion ist, und  wenn die elektrische Stromzufuhr unabhängig vom  Druck im Behälter 13 und im Raume 12 unterbrochen  ist, so herrscht im letzteren Raumtemperatur, so dass  praktisch kein Dampf vorhanden ist. Der Spiegel in  der     Verdampfungskammer    1 liegt demnach ziemlich  über dem Spiegel, der sich während des Betriebes des  Verdampfers einstellt. Beim Anlassen des Verdamp  fers wird das Einstellorgan 22 derart betätigt, dass die  elektrische Stromzufuhr nicht vor dem Erreichen des  maximalen Arbeitsdruckes unterbrochen wird.  



  Während dieser Periode wird das vorgenannte Ab  sperrventil geschlossen, und der erzeugte Dampf ver  ursacht eine rasche Druckzunahme im Raume 12.  



  Nach Bildung von unter Druck stehendem Dampf  sinkt der Flüssigkeitsspiegel in der     Verdampfungs-          kammer    1, bis zur Mündung der Leitung 14 in den  Behälter 13, worauf der Dampf in den Behälter 13  gelangt und dort teilweise kondensiert.  



  Der Flüssigkeitsspiegel im Raume 12 wird leicht  um eine Mittellage pendeln, da der Dampf in den Be  hälter 13 gelangen kann, wenn dieser Flüssigkeits  spiegel unter der genannten Mündung sinkt, wobei  aber dadurch die Temperatur des flüssigen Kohlen  wasserstoffes im Behälter 13 dank dem     Wärmeaus-          tauscher    15 steigt, so dass der Dampfdruck im Be  hälter 13 auch steigt.  



  Wenn der maximale Arbeitsdruck erreicht worden  ist, wird die elektrische Stromzufuhr vom Schalter  17 unterbrochen, wie     vorbeschrieben    wurde.  



  Die Spritzpistole wird angeschlossen, und der  wirkliche Arbeitsdruck mittels des Einstellorgans 22  eingestellt. Anschliessend wird auch das Absperrventil  geöffnet, so dass Dampf in den Schlauch 29 gelangt.  Wenn die Spritzpistole betätigt wird, so wird der  Dampf durch deren Düse freigelassen. Der Druck im  Raume 12 sinkt, und der Dampf vom Behälter 13  fliesst zurück in diesen Raum 12. Wenn der Druck im  Behälter 13 unter einen bestimmten Wert sinkt, wird  der Schalter 17 betätigt, worauf die elektrische Strom  zufuhr zum Band 7 wieder eingestellt wird.  



  Der Verdampfer arbeitet jetzt sehr stabil, und der  Flüssigkeitsspiegel schwankt nun beidseitig der Mün  dung der Leitung 14. Der Dampf bleibt somit prak  tisch unter konstantem Druck und hat somit praktisch  eine konstante Temperatur.  



  In     Fig.    3 ist eine Variante des Verdampfers dar  gestellt, bei welcher ein Teil der     Verdampfungskam-          mer    30 innerhalb des Behälters 31 für flüssigen Koh  lenwasserstoff (entsprechend dem Behälter 13 der       Fig.    1, 2) angeordnet ist. Die Dimensionen des Ver-         dampfers    lassen sich somit weitgehend reduzieren,  wobei ein besonders günstiger Wärmeaustausch zwi  schen dem flüssigen und dem     dampfförmigen    Teil des  Kohlenwasserstoffes erzielt wird.  



  Der Behälter 31 bildet mit dem unteren Teil der  Wand der     Verdampfungskammer    30 einen Druck  kessel, der aus einem oberen zylindrischen Teil 31,  einem mittleren, ebenfalls     zylindrischen    Teil 32, des  sen Durchmesser kleiner als derjenige des Teils 31 ist,  und einem     Bodenteil    33, der am Teil 32 druckfest  abnehmbar befestigt ist, besteht. Eine     zylindrische     Trennungswand 34 ist im Teil 31 angeordnet und  bildet mit den Teilen 32 und 33 die Wand der     Ver-          dampfungskammer    30.

   Die Wand 34 weist eine kleine  Öffnung 35 auf, durch welche ihr Inneres mit einem  Ringraum für flüssigen     Kohlenwasserstoff    kommuni  ziert, welcher Ringraum von der Wand 34 und dem  Teil 31 gebildet ist. Ein Heizelement 39, wie     in    bezug  auf     Fig.    1, 2 beschrieben, ist am Bodenteil 33 be  festigt.  



  Der Schalter 17 ist auf der oberen Seite des Be  hälters 31 angeordnet. Der Schlauch 29 ist mit einem  nicht dargestellten Absperrventil versehen und mit  einer Haube 36 verbunden, die den Dampfraum bil  det, in welchem der Dampf überhitzt wird.  



  Da die Kammer 30 und der Behälter 31 nur durch  die dünne Wand 34 getrennt sind, findet ein Wärme  austausch zwischen diesen Räumen längs dieser gan  zen Wand 34 statt. Der flüssige Kohlenwasserstoff  im Behälter 31 wird praktisch auf die gleiche Tem  peratur wie der flüssige Kohlenwasserstoff in der Kam  mer 30 geheizt.  



  Die     Anlasszeit    ist bei dieser Ausführungsform  etwas länger, dafür ist die Verdampfung während der  Arbeit weitgehend beschleunigt, und zwar wegen  der hohen Temperatur im Behälter 31. Ferner ist der  Dampfdruck im Behälter 31 wesentlich stabiler, da  weniger Kondensation erfolgt.  



  Wenn der Verdampfer angelassen worden ist,  sinkt der Flüssigkeitsspiegel in der Haube 36, bis die  Kante 37 erreicht worden ist, dann kann der Dampf  über den ringförmigen Kanal 38 in den Behälter 31  gelangen und dort teilweise kondensieren, so dass ein  weiterer Wärmeaustausch erfolgt.  



  Der Flüssigkeitsspiegel in der Haube 36 steigt  dann in bezug auf die Kante 37 wieder, so dass der  Dampf nicht herausströmen kann. Dann steigt der  Druck wieder, und der Prozess wiederholt sich.  



  Wenn der Dampfdruck im Behälter 31 den maxi  malen Wert erreicht hat, schaltet der Schalter 17 um,  und die elektrische Stromzufuhr zum Heizelement  ist unterbrochen. Die Spritzpistole kann jetzt be  tätigt werden, und der Flüssigkeitsspiegel bleibt prak  tisch auf der Höhe der Kante 37. Der Dampf hat so  mit praktisch eine konstante Temperatur.  



  Die     Verwendung    von Chromstahl für das Band 7  erlaubt nicht nur eine Kostensenkung, sondern noch  die Entwicklung einer Leistung von 3000 Watt, die  notwendig ist, um eine genügende Verdampfung bei  einer Spannung von 220 V zu erreichen, wobei das      Band 7 doch unter einer     verhältnismässig    tiefen Tem  peratur bleibt.  



  Wenn überhitzter oder trockener Kohlenwasser  stoffdampf als     Zerstäubungsmittel    verwendet wird,  so mischt sich dieser Dampf nicht mit der Farbe, so  dass empfindliche Lacke, die eine Mischung mit ge  wissen     Kohlenwasserstoffprodukten    nicht ertragen  (z. B. können     Nitrozelluloselacke    nicht mit     Petrol     gemischt werden), mit dem gleichen Dampf zerstäubt  werden wie weniger empfindliche Lacke.  



  Aus     wirtschaftlichen    Gründen ist die Verwen  dung von billigen Kohlenwasserstoffprodukten, z. B.  von     Petrol,    wünschenswert. Wenn aber handels  übliches     Petrol    verwendet wird, muss der Widerstand  des elektrischen Heizelementes stets neu eingestellt  werden,     ansonst    der gewünschte Druck nicht erhalten  bleibt. Ferner bildet sich ein     Kohlenstoffniederschlag     auf dem Heizkörper.  



  Diese Nachteile werden dadurch beseitigt, dass  Kohlenwasserstoffprodukte verwendet werden, deren       Verdampfungsintervall    sich über höchstens 50  C er  strecken und die eine mittlere Siedetemperatur von  50  C haben. Beispielsweise kann     Petroläther    mit  einem Siedeintervall von 40 bis 60  C oder Benzin mit  einem Siedeintervall von 30 bis<B>800C</B> als     Zerstäu-          bungsmittel    gebraucht werden.  



  Wenn ein billiges Kohlenwasserstoffprodukt ver  wendet wird, muss nicht mehr eine kontinuierlich zu  nehmende Temperatur vorhanden sein, weil der not  wendige Dampfdruck somit erhalten bleibt, da alle  Komponenten bei relativ tiefen Temperaturen ver-    dampfen. Ein Dampfdruck von etwa 6 Atü, der zur       Zerstäubung    genügend ist, kann bei einer Temperatur  von 130  C erreicht werden. Somit genügt die relativ  tiefe Temperatur des Heizkörpers zur Erzeugung jedes  gewünschten Druckes.  



  In Anbetracht dessen, dass viele Länder hohe Zoll  ansätze auf Motorbrennstoff besitzen, ist es zweck  mässig, die verwendeten     Kohlenwasserstoffe    derart zu  entwerten, dass sie als Motorbrennstoff nicht mehr       verwendbar    sind. Ein     Vergällungsmittel,    dessen Siede  intervall innerhalb desjenigen des Kohlenwasserstoffes  liegt, wird diesem beigemischt. Dieses Mittel muss in  bezug auf den Stoff, mit welchem es bei Siedetem  peratur in Berührung kommt,     inert    sein, muss aber  gleichzeitig mit dem Kohlenwasserstoff verdampfen,       ansonst    sich im Druckkessel eine Kondensation eines  solchen Mittels bilden würde.  



  Als besonders geeignetes     Vergällungsmittel    kann       Dichlormethan    verwendet werden, das zwischen 38  und     41     C siedet. Die     Endsiedetemperatur    ist so tief,  dass es bei einem Prozentsatz von 1 bis 5 % ganz mit  dem Kohlenwasserstoff verdampft. Es ist stabil genug,  um bei keiner der Arbeitstemperaturen unstabil zu  werden. Eine Dekomposition würde Salzsäure bilden,  die schwere Beschädigungen an den metallischen Tei  len des Apparates herbeiführen würde.  



  Nachstehend werden Charakteristiken von     Petrol-          äther   <I>(A),</I> Benzin<I>(B),</I>     Dichlormethan    (C) und han  delsüblichem     Dichlormethan    (D) angegeben, die mit  dem beschriebenen Apparat verwendet .werden kön  nen:

    
EMI0004.0029     
  
    <I>A <SEP> B <SEP> C <SEP> D</I>
<tb>  Spezifische <SEP> Dichte <SEP> bei <SEP> 15  <SEP> C <SEP> 0,650 <SEP> 0,640 <SEP> - <SEP>   Spezifische <SEP> Dichte <SEP> bei <SEP> 20  <SEP> C <SEP> - <SEP> - <SEP> 1,324 <SEP>   bis
<tb>  1,326
<tb>  Siedeintervall <SEP> in <SEP>   <SEP> C <SEP> 40-60 <SEP> 30-80 <SEP> 38-41 <SEP> 40-62
<tb>  Gehalt <SEP> an <SEP> aromatischen <SEP> Substanzen <SEP> nach
<tb>  dem <SEP> 112S04 <SEP> Gewinnungsverfahren <SEP> 3 <SEP> % <SEP> 3 <SEP> % <SEP> - <SEP>   Verdampfungszeit <SEP> (Äther <SEP> = <SEP> 1) <SEP> - <SEP> - <SEP> 1,8 <SEP> 2
<tb>  Gehalt <SEP> an <SEP> CH2C12 <SEP> - <SEP> - <SEP> 98% <SEP> 65-70%
<tb>  Rest
<tb>  Chloroform

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren, um einen flüchtigen Kohlenwasser stoff zu verdampfen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kohlenwasserstoff mit einem Siedeintervall von höchstens 50 C und einer mittleren Siedetemperatur von annähernd 50 C verwendet wird.
    II. Verdampfer zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, mit einer Verdampfungskam- mer, in welcher ein elektrisches Heizelement angeord net ist, und die einen flüchtigen Kohlenwasserstoff ent hält, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verdampfungs- raum durch das Heizelement und eine es umschlie ssende Mantelfläche gebildet ist, welcher Verdamp- fungsraum einen Flüssigkeitseinlass aufweist, sowie einen Dampfauslass,
    wobei der flüchtige Kohlenwas serstoff im Verdampfungsraum in unmittelbarem Kon takt mit der Heizfläche des Heizelementes steht. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass Petroläther mit einem Siedeinter vall von 40-60 C verwendet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Vergällungsmittel, dessen Siede intervall innerhalb des Siedeintervalles des Kohlen wasserstoffes enthalten ist, demselben beigemischt wird. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass als Vergällungsmittel Dichlor- methan im Verhältnis von 1-5 % verwendet wird. 4. Verdampfer nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement aus einem in Zickzack gefalteten, metallischen Band (7) besteht, das beidseitig mit dem flüssigen Kohlenwasserstoff in Kontakt steht. 5. Verdampfer nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (7) aus Chromstahl be steht. 6.
    Verdampfer nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass das Band (7) schraubenlinienförmig um einen aus Isoliermaterial bestehenden Kern (8) an geordnet ist, welches Band (7) derart in Zickzack ge faltet ist, dass die Achse des Kernes (8) annähernd par allel zu den Ebenen der gefalteten Teile des Bandes (7) ist, wobei zwischen den Windungen des Bandes (7) ein Isoliermittel (10) vorgesehen ist. 7. Verdampfer nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfungskammer Mittel zur Regulierung des Flüssigkeitsspiegels aufweist. B.
    Verdampfer nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche, die das Heiz- element (8) umschliesst, von der Wand (4) der Ver- dampfungskammer (1) gebildet ist, so dass der Dampf raum (12) von dieser Wand (4) und von dem Heiz- element (7) begrenzt ist, welcher Dampfraum (12) durch eine druckausgleichende Leitung (14) mit einem Behälter (13) für flüssigen Kohlenwasserstoff derart verbunden ist, dass die Mündung (2) dieser Leitung (14) in den Dampfraum (12)
    die Stabilisationsebene des Flüssigkeitsspiegels bestimmt, wobei das andere Ende der Leitung (14) in einen Ringraum eines Wärmeaustauschers (15) mündet, welcher im Be hälter (13) angeordnet ist und mit seinem oberen Ende über den Flüssigkeitsspiegel im Behälter herausragt. 9. Verdampfer nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Begrenzungswand des Ring raumes des Wärmeaustauschers (15) eine Öffnung (16) aufweist, durch welche flüssiger, im Behälter (13) befindlicher Kohlenwasserstoff in den genannten Ring raum gelangen kann. 10.
    Verdampfer nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmeaustauscher (15) aus einem doppelwandigen Rohr besteht, dessen äussere und dessen innere Wand mit dem flüssigen Kohlen wasserstoff in Kontakt stehen. 11. Verdampfer nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Heizelement (39) und die Verdampfungskammer (30) innerhalb eines Behäl ters (31) für flüssigen Kohlenwasserstoff angeordnet sind, wobei der Dampfraum unmittelbar mit dem Be hälter (31) über einen Flüssigkeitseinlass (35) und einen über dem Flüssigkeitsspiegel im Behälter (31) liegenden Durchlass verbunden ist (Fig. 3). 12.
    Verdampfer nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Haube (36) zum Dampf überheizen in der Verdampfungskammer angeordnet ist, die unten offen ist, so dass ein ringförmiger Aus gleichskanal (38) zwischen der Wand der Verdamp- fungskammer und der Haube und einer überhitz kammer zwischen der Haube und dem Heizelement gebildet ist. 13.
    Verdampfer nach Unteranspruch 12; dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (31) mit dem un teren Teil der Wand der Verdampfungskammer einen Druckkessel bildet, der aus einem zylindrischen oberen Teil (31), einem engeren zylindrischen mittleren Teil (32) und einem Bodenteil (33) besteht, wobei der Bo denteil (33) am mittleren Teil (32) abnehmbar be festigt ist. 14.
    Verdampfer nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand der Verdampfungs- kammer, welche Wand das Heizelement (39) um schliesst, aus einem zylindrischen Blech (34), dem mittleren daran anliegenden Teil (32) des Druck kessels und dem Bodenteil (33) besteht, wobei letz terer das Heizelement trägt. 15. Verdampfer nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (31) zusammen mit dem zylindrischen Blech (34) einen Ringraum für den flüssigen Kohlenwasserstoff bildet, wobei das Blech (34) als Wärmeaustauschfläche dient. 16.
    Verdampfer nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfauslass (3) im Ver- dampfungsraum über ein Absperrventil mit einem Schlauch (29) verbunden ist. 17. Verdampfer nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampfdruck mittels eines druckempfindlichen Schalters (17) geregelt wird, der die elektrische Stromzufuhr zum Heizelement steuert. 18. Verdampfer nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (17) eine druck empfindliche, die elektrische Stromzufuhr regelnde Steuerwand (18) besitzt, die einerseits dem Dampf druck und anderseits dem Druck einer einstellbaren Feder (21) ausgesetzt ist. 19.
    Verdampfer nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Wand (18) mittels eines Balges (19) mit dem Gehäuse (20) des Schalters (17) verbunden ist. 20. Verdampfer nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter (17) im Dampfraum des Behälters angeordnet ist. 21. Verdampfer nach Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (18) einen elektrischen Schalter steuert, der ein ferromagnetisches elastisches Schaltmesser (23) und einen permanenten oder per manent erregten Magnet (27) aufweist, derart, dass das Schaltmesser (23) durch den Dampfdruck mittels der Wand (18) vom Magnet (27) getrennt wird und in das Feld eines gleichen gegenüber diesem Magnet (27) angeordneten Magneten (26) gelangt, wobei einander gegenüberliegende Pole gleiche Polarität besitzen. 22.
    Verdampfer nach Unteranspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der durch den Schalter (17) flie ssende elektrische Strom ein ausserhalb der Verdamp- fungskammer angeordnetes Relais (28) steuert, das die elektrische Stromzufuhr zum Heizelement ein- und ausschaltet.
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