CH348958A - Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren

Info

Publication number
CH348958A
CH348958A CH348958DA CH348958A CH 348958 A CH348958 A CH 348958A CH 348958D A CH348958D A CH 348958DA CH 348958 A CH348958 A CH 348958A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
calcium
acid
salts
calcium salts
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus Dr Bauer
Christian Dr Gloxhuber
Wilfried Dr Kaufmann
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Publication of CH348958A publication Critical patent/CH348958A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07HSUGARS; DERIVATIVES THEREOF; NUCLEOSIDES; NUCLEOTIDES; NUCLEIC ACIDS
    • C07H13/00Compounds containing saccharide radicals esterified by carbonic acid or derivatives thereof, or by organic acids, e.g. phosphonic acids
    • C07H13/02Compounds containing saccharide radicals esterified by carbonic acid or derivatives thereof, or by organic acids, e.g. phosphonic acids by carboxylic acids
    • C07H13/04Compounds containing saccharide radicals esterified by carbonic acid or derivatives thereof, or by organic acids, e.g. phosphonic acids by carboxylic acids having the esterifying carboxyl radicals attached to acyclic carbon atoms
    • C07H13/06Fatty acids
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K33/00Medicinal preparations containing inorganic active ingredients
    • A61K33/06Aluminium, calcium or magnesium; Compounds thereof, e.g. clay
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/235Saturated compounds containing more than one carboxyl group
    • C07C59/305Saturated compounds containing more than one carboxyl group containing ether groups, groups, groups, or groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description


  
 



   Dr. Klaus Bauer, Dr. Christian Gloxhuber, Wuppertal-Elberfeld, und Dr. Wilfried Kaufmann, Wuppertal-Vohwinkel (Deutschland), sind als Erfinder genannt worden
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren, die für die   Calcium-Injektions-Thera-    pie Verwendung finden sollen. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass man Rohrzucker, vorteilhaft in alkalischer Lösung, mit einer a-Halogen-Fettsäure, z. B. Chloressigsäure, umsetzt und die so erhaltene Säure in das Calciumsalz überführt.



   Für die Calcium-Injektions-Therapie sind bereits eine Reihe von organischen Calciumsalzen vorgeschlagen und teilweise in die Praxis eingeführt worden. Es kommen nur solche Salze für diesen Zweck in Betracht, die das Calcium komplex gebunden tragen, da sonst bei der Injektion toxische Wirkungen auftreten. Ausserdem müssen die Calciumsalze eine so hohe Wasserlöslichkeit besitzen, dass mit einer Injektion eine genügende Calciummenge gegeben werden kann.



   Erfindungsgemäss hergestellte Calciumsalze erfüllen diese Anforderungen. Sie sind sehr gut wasserlöslich; die Lösungen werden bei der intravenösen Verabreichung gut vertragen. Das Calcium liegt in einer losen komplexen Bindung vor; nach Zugabe von Phosphorsäure oder Schwefelsäure zur wässrigen Lösung fällt es gar nicht oder erst nach Stunden aus.



   Durch Oxalationen oder Carbonationen wird es sofort aus den wässrigen Lösungen ausgefällt.



   Das Calciumsalz einer Säure aus Rohrzucker und Chloressigsäure hat einen Calciumgehalt von   11,40/0.   



  Die Analyse zeigt, dass drei von den acht vorhandenen alkoholischen Hydroxylgruppen des Rohrzuckers mit Glycolsäure veräthert wurden. Es können nach dem erfindungsgemässen Verfahren auch weitere freie Hydroxylgruppen veräthert werden, wobei als verätherndes Agens Chloressigsäure oder andere a-Halogen-fettsäuren herangezogen werden können.



   Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können organische Calciumsalze erhalten werden, welche gegenüber andern organischen Calciumsalzen, z. B. gegenüber Calciumglukonat, den Vorteil einer stark erhöhten Löslichkeit in Wasser, z. B. eine solche über   200/o,    aufweisen. Es erübrigt sich so der Zusatz von Lösungsvermittlern, wie dies z. B. bei Calciumglukonat erforderlich ist. Zudem haben nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene Produkte evtl. einen höheren Calciumgehalt als Calciumglukonat und sind leichter zugänglich als dieses.



   Beispiel
34,2 g Rohrzucker werden in 250   cm3    400/oiger Natronlauge gelöst. Zur Lösung wird unter Kühlen auf   -10"    und unter Rühren eine konzentrierte wässrige Lösung von 95 g Chloressigsäure getropft.



  Die Lösung wird ohne weitere Kühlung 60 Stunden stehengelassen und dann mit Methanol versetzt.



  Der dabei entstehende Niederschlag wird in Wasser aufgenommen und mit Essigsäure neutralisiert, dann wird mit 10   cm3    konz. Calciumchloridlösung versetzt und mit Methanol gefällt. Das mit Methanol ausgewaschene und getrocknete Calciumsalz enthält   11, 4 /o    Calcium. Es ist leicht löslich in Wasser und wird durch Zugabe von niederen Alkoholen oder Aceton aus seinen wässrigen Lösungen gefällt.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung injizierbarer organischer Calciumsalze, dadurch gekennzeichnet, dass man Rohrzucker mit einer a-Halogen-Fettsäure reagieren lässt und die so erhaltene Säure in das Calciumsalz überführt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Dr. Klaus Bauer, Dr. Christian Gloxhuber, Wuppertal-Elberfeld, und Dr. Wilfried Kaufmann, Wuppertal-Vohwinkel (Deutschland), sind als Erfinder genannt worden Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren, die für die Calcium-Injektions-Thera- pie Verwendung finden sollen. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass man Rohrzucker, vorteilhaft in alkalischer Lösung, mit einer a-Halogen-Fettsäure, z. B. Chloressigsäure, umsetzt und die so erhaltene Säure in das Calciumsalz überführt.
    Für die Calcium-Injektions-Therapie sind bereits eine Reihe von organischen Calciumsalzen vorgeschlagen und teilweise in die Praxis eingeführt worden. Es kommen nur solche Salze für diesen Zweck in Betracht, die das Calcium komplex gebunden tragen, da sonst bei der Injektion toxische Wirkungen auftreten. Ausserdem müssen die Calciumsalze eine so hohe Wasserlöslichkeit besitzen, dass mit einer Injektion eine genügende Calciummenge gegeben werden kann.
    Erfindungsgemäss hergestellte Calciumsalze erfüllen diese Anforderungen. Sie sind sehr gut wasserlöslich; die Lösungen werden bei der intravenösen Verabreichung gut vertragen. Das Calcium liegt in einer losen komplexen Bindung vor; nach Zugabe von Phosphorsäure oder Schwefelsäure zur wässrigen Lösung fällt es gar nicht oder erst nach Stunden aus.
    Durch Oxalationen oder Carbonationen wird es sofort aus den wässrigen Lösungen ausgefällt.
    Das Calciumsalz einer Säure aus Rohrzucker und Chloressigsäure hat einen Calciumgehalt von 11,40/0.
    Die Analyse zeigt, dass drei von den acht vorhandenen alkoholischen Hydroxylgruppen des Rohrzuckers mit Glycolsäure veräthert wurden. Es können nach dem erfindungsgemässen Verfahren auch weitere freie Hydroxylgruppen veräthert werden, wobei als verätherndes Agens Chloressigsäure oder andere a-Halogen-fettsäuren herangezogen werden können.
    Nach dem erfindungsgemässen Verfahren können organische Calciumsalze erhalten werden, welche gegenüber andern organischen Calciumsalzen, z. B. gegenüber Calciumglukonat, den Vorteil einer stark erhöhten Löslichkeit in Wasser, z. B. eine solche über 200/o, aufweisen. Es erübrigt sich so der Zusatz von Lösungsvermittlern, wie dies z. B. bei Calciumglukonat erforderlich ist. Zudem haben nach dem erfindungsgemässen Verfahren erhaltene Produkte evtl. einen höheren Calciumgehalt als Calciumglukonat und sind leichter zugänglich als dieses.
    Beispiel 34,2 g Rohrzucker werden in 250 cm3 400/oiger Natronlauge gelöst. Zur Lösung wird unter Kühlen auf -10" und unter Rühren eine konzentrierte wässrige Lösung von 95 g Chloressigsäure getropft.
    Die Lösung wird ohne weitere Kühlung 60 Stunden stehengelassen und dann mit Methanol versetzt.
    Der dabei entstehende Niederschlag wird in Wasser aufgenommen und mit Essigsäure neutralisiert, dann wird mit 10 cm3 konz. Calciumchloridlösung versetzt und mit Methanol gefällt. Das mit Methanol ausgewaschene und getrocknete Calciumsalz enthält 11, 4 /o Calcium. Es ist leicht löslich in Wasser und wird durch Zugabe von niederen Alkoholen oder Aceton aus seinen wässrigen Lösungen gefällt.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung injizierbarer organischer Calciumsalze, dadurch gekennzeichnet, dass man Rohrzucker mit einer a-Halogen-Fettsäure reagieren lässt und die so erhaltene Säure in das Calciumsalz überführt.
CH348958D 1955-08-30 1956-08-06 Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren CH348958A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE348958X 1955-08-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH348958A true CH348958A (de) 1960-09-30

Family

ID=6257930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH348958D CH348958A (de) 1955-08-30 1956-08-06 Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH348958A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1132540B (de) Verfahren zur Herstellung von Loesungen von Kupplungskomponenten der Eisfarbenreihe
CH348958A (de) Verfahren zur Herstellung von Calciumsalzen organischer Säuren
DE1003706B (de) Verfahren zur Herstellung von Derivaten des Rohrzuckers
DE332203C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseverbindungen
AT135053B (de) Verfahren zum Haltbarmachen von Diazolösungen.
DE633786C (de) Verfahren zur Herstellung von Komplexverbindungen des 1, 3-Dimethylxanthins
DE560037C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern
DE648485C (de) Verfahren zur Herstellung einer haltbaren, sauer reagierenden Loesung von freien Huminsaeuren, insbesondere fuer Bade- und medizinische Zwecke
DE456858C (de) Verfahren zur Darstellung wasserloeslicher, komplexer organischer Antimonverbindungen
DE528149C (de) Verfahren zur Herstellung von Celluloseestern und ihren Umwandlungsprodukten
AT133143B (de) Verfahren zur Darstellung leichtlöslicher Natriumsalze von 4-Oxy-3-acylaminobenzolarsinsäuren-(1) oder deren Substitutionsprodukten.
DE512160C (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden oder Filmen aus Loesungen von AEthern und Estern der Cellulose
AT158419B (de) Verfahren zur Herstellung von Acetylcellulose mit niedrigem Essigsäuregehalt.
AT131100B (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstfäden.
AT135691B (de) Verfahren zur Darstellung von 1-Oxy-2-methoxy-6-aminobenzolarsinsäuren und deren Reduktions-produkten.
AT157697B (de) Verfahren zur Veresterung von Cellulose.
DE550912C (de) Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Schwefelsaeureestern
DE573034C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher Praeparate aus Diphenolisatin und dessen Substitutionsprodukten
DE816696C (de) Verfahren zur Herstellung des zweibasischen Calciumsalzes der Acetylglutaminsaeure
DE944189C (de) Verfahren zur Herstellung von blutgerinnunghemmenden Stoffen
AT33452B (de) Verfahren zur Herstellung von Säurederivaten der Zellulose.
DE444064C (de) Verfahren zur Darstellung von wasserloeslichen Doppelverbindungen der Digitoglykotannoide, der Gesamtheit der Digitalisglykoside in ihrer natuerlichen Form
DE605074C (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Sulfhydrylkeratinsaeure und aehnlicher reduzierter Abbauprodukte des Keratins mit organischen, Arsen enthaltenden Verbindungen
AT124745B (de) Verfahren zur Darstellung des Mono- oder Di[β-oxyäthylamin]-Salzes der 3-Acetylamino-4-oxybenzolarsinsäure-(1).
DE396298C (de) Verfahren zur Darstellung von kolloidalloeslichen Schwermetallsalzen