CH349018A - Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe - Google Patents

Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe

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Publication number
CH349018A
CH349018A CH349018DA CH349018A CH 349018 A CH349018 A CH 349018A CH 349018D A CH349018D A CH 349018DA CH 349018 A CH349018 A CH 349018A
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CH
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burner
space
guide tube
tube
flame guide
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Inventor
Ghelfi Salvatore
Original Assignee
Seri Ag
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Publication of CH349018A publication Critical patent/CH349018A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C7/00Combustion apparatus characterised by arrangements for air supply
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D17/00Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel
    • F23D17/002Burners for combustion simultaneously or alternately of gaseous or liquid or pulverulent fuel gaseous or liquid fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles For Spraying Of Liquid Fuel (AREA)

Description


      Brennereinrichtung    für flüssige     und        gasförmige    Brennstoffe    Im Hauptpatent ist eine     Brennereinrichtung    für  Betrieb nur mit flüssigem oder nur     mit        gasförmigem     Brennstoff sowie für gemischten Betrieb beschrieben,  die mit einem     Brennergehäuse    mit einem Einsatzkör  per versehen ist, dessen vorderer     Teil    als zylindrisches,  mit dem Gehäuse einen     Ringkanal    für die     Zuführung     von Verbrennungsluft bildendes     Flammenführungs-          rohr    ausgebildet ist,

   während durch dessen hinteren  Teil ein     Zerstäuberbrenner    für flüssigen Brennstoff  in der Achse des Rohres geführt ist, welcher Brenner  in das     Flammenführungsrohr    mündet, wobei ein den  Brenner koaxial umgebendes Rohr den Raum im  genannten hinteren Teil des     Einsatzkörpers    in einen  inneren Ringraum und einen äusseren Ringraum  trennt, in welchen     Gaszufuhrleitungen    münden und  welcher durch eine perforierte Wand vom Raum im       Flammenführungsrohr    getrennt ist.  



  Eine solche Einrichtung kann - wie im Haupt  patent aufgeführt - nur mit flüssigen oder nur     mit     gasförmigen Brennstoffen, oder mit     flüssigen    und  gasförmigen Brennstoffen in beliebigem Verhältnis  gleichzeitig betrieben werden. Die Einrichtung kann  in dieser Weise für Feuerungen verwendet werden,  die speziellen Bedingungen unterworfen sind, wie  z. B. in metallurgischen Öfen, in welchen je nach Be  triebsbedingungen eine oxydierende, reduzierende  oder neutrale Flamme erforderlich sein kann.  



  Die Einrichtung wird nun gemäss der vorliegenden  Zusatzerfindung     derart    ausgebildet, dass im der perfo  rierten Wand benachbarten hinteren Bereich des       Flammenführungsrohres    mittels einer zylindrischen  Einsatzhülse ein gegen den vorderen Bereich des  Raumes in diesem Rohr offener Ringraum     gebildet     ist, welcher durch     Durchbrechungen    des     Flammen-          führungsrohres    mit dem diesen umgebenden Ring  raum kommuniziert, wobei der besagte innere Ring-         raum    bezüglich der Aussenluft     hermetisch    abschliess  bar ist.  



  Auf der Zeichnung ist     eine    Ausführungsform der  erfindungsgemässen     Brennereinrichtung    beispielsweise  im     Axialschnitt    dargestellt.  



  Die     Einrichtung        besitzt    ein zylindrisches Gehäuse  1, das sich vorne gegen das Austrittsende hin, bei 2,  leicht konisch verengt und eine     Austrittsöffnung    3  von etwas geringerem Durchmesser als der Gehäuse  innendurchmesser aufweist. Die hintere Wand 4 des  Gehäuses 1 ist mit einer zur Austrittsöffnung 3 kon  zentrischen Öffnung 5 versehen. Die     zylindrische     Wand des Gehäuses 1 besitzt einen     Einlassstutzen    6  für Verbrennungsluft, mit Befestigungsflansch 7.  



  Am Gehäuse 1 ist mittels eines Flansches 29 ein  Einsatzkörper 9 befestigt, dessen vorderer, das Ge  häuse 1 axial durchdringender Teil als     Flammen-          führungsrohr    8 ausgebildet ist. Der Einsatzkörper 9  besitzt     eine    hintere Stirnwand 10 mit zum Rohr 8  konzentrischer Öffnung 11.  



  Im hinteren Teil des Einsatzkörpers 9 sind zwei  diametral gegenüberliegende Öffnungen 13 vorge  sehen, in welchen     Gaseinlassstutzen    14 festgeschraubt  sind, die     in    eine ringförmige Kammer 15 münden.  Diese Kammer 15 ist durch eine Wand 17 mit Per  forationen 18 vom Raum 12 im     Flammenführungs-          rohr    8     getrennt.    Zwischen Rückwand 10 und perfo  rierter Trennwand 17 erstreckt sich ein Rohr 16,  welches nach rückwärts durch eine Scheibe 19 abge  schlossen ist, die eine zentrale Öffnung 20 von     kleine-          rem    Durchmesser als der innere Durchmesser des  Rohres 16 aufweist.

   Ein in der Achse des Rohres 8  angeordneter Brenner 21 für flüssigen Brennstoff ist  durch diese Öffnung 20 und das zum Brenner 21  koaxiale Rohr 16     geführt,    wobei ein Flansch 21' des  Brenners 21 an der Scheibe 19 dichtend aufliegt und      die Düse des Brenners in den hintern Teil des vom       Flammenrohr    8 umschlossenen Raumes 12 mündet.  Zwischen Brenner 21 und Rohr 16 entsteht in dieser  Weise ein Ringraum 22. Die beiden, im hinteren Teil  des Einsatzkörpers 9 befindlichen Ringräume 12 und  22 werden durch das Rohr 16 voneinander getrennt.  



  In den     Gaseinlassstutzen    14 befinden sich Regu  lierklappen 25.  



  In den hinteren Teil des     Flammenleitrohres    8 ist  eine abgesetzte zylindrische Hülse 30 eingesetzt, wel  che mit ihrer Schulter 30' an der perforierten Wand  17 und an der Wandung des Rohres 8 dichtend       anliegt.    Die Hülse 30 bildet mit der Wandung des  Rohres 8 einen nach     vorne    gegen den vorderen Teil  des Raumes 12 hin     offenen    Ringraum 32, welcher  über     Durchbrechungen    33 des Rohres 8 mit dem  zwischen diesem und dem Gehäuse 1 gebildeten  Ringraum 24 kommuniziert.

   Während des Betriebes  der Einrichtung mit Gas wird Verbrennungsluft durch  die Leitung 6 in die Ringkammer 24 zugeführt und  fliesst zum Teil längs der konischen Wand 2 gegen  die Austrittsöffnung 3 des Gehäuses 1, wo sie mit  grosser Geschwindigkeit am äusseren Rand 26 des       Flammenrohres    8     vorbeistreicht.     



  Diese Zufuhr von Luft, parallel zur Wandung  des Rohres 8,     verursacht    im Innenraum 12 dieses  Rohres einen starken Unterdruck, welcher durch die  Perforationen 18 der Wand im Raum 15 wirksam  wird. Gasförmiger     Brennstoff    wird daher automatisch  durch die Stutzen 14 angesaugt.  



  Gleichzeitig gelangt durch die     Durchbrechungen     33 und den Ringraum 32 ein Teil der Verbrennungs  luft in den von der Hülse 30 umschlossenen Raum,  wo ein erstes     Vermischen    mit dem Brenngas erfolgt.  Dieses Gemisch wird mit der aus dem Raum 32  direkt nach vorne strömenden Luft     angereichert,    und  schliesslich erfolgt das Vermischen     mit    dem aus dem  Ringraum 24 an der Mündung des     Flammenleitrohres          vorbeiströmenden    Teil der Verbrennungsluft.  



  Durch die am Brenner 21 angeschlossene Leitung  27 wird beim gemischten Betrieb oder während des  Betriebes mit öl als     Brennstoff    ebenfalls Druckluft  oder aber Dampf in den Raum 12 des     Flammenrohres     8 eingeblasen. Durch dieses mit grosser Geschwindig  keit aus dem Düsenkopf ausströmende Fluidum wird  ein starker     Unterdruck    im Raum innerhalb der Hülse  30 und auch in der Kammer 22 erzeugt. Dadurch  wird durch die     Durchbrechungen    33 und die Kam  mer 32 Luft eingesogen.

   Wenn dem Austritt 3 des  Gehäuses 1 eine Zündflamme genähert wird, so ent  zündet sich das austretende     Luft-Brennstoff-Gemisch     und die Flamme breitet sich im ganzen Raum 12 des       Flammrohres    8 bis zur perforierten Trennwand 17  aus.

   Zufolge des Unterdruckes im Innern der Kammer  22 wird sich die Flamme auch im     Innern    der Kam  mer 22 ausbreiten, welche ständig von der Flamme  ausgefüllt bleibt, so dass der Düsenkopf, durch wel  chen das durch die Leitung 28 zufliessende öl zer  stäubt wird, ständig mit der heissen Flamme     in    Be  rührung steht, wodurch ein Lösen der     Flamme    vom    Düsenkopf und die Gefahr des     Auslöschens    derselben  bei geringer     Brennerleistung    vermieden wird.

   Es ist  nur erforderlich, dass der Brenner 21 solcher     Art     ist, bei welchem der Brennstoff pneumatisch zer  stäubt wird, dass     Zerstäubungsluft    oder Gas mit dem  Öl     gemischt    und mit grosser Geschwindigkeit aus  strömt, um in der Kammer 22 einen Unterdruck zu  erzeugen. Der nach vorne reichende Rand 34 der  Hülse 30 dient zur Führung der Luft nach dem     vor-          dern    Teil des Raumes 12 und verhindert, dass sie  quer gegen die Düsenspitze zu fliesst.  



  Wenn die Einrichtung mit Öl betrieben wird, ist  es möglich, jederzeit zusätzlich gasförmigen Brenn  stoff zuzuführen; es genügt, die Klappen 25 zu  öffnen, worauf Gas durch die Kammer 15 und die  Perforationen 18 angesogen wird und sich mit dem       öl-Luft-Gemisch    im Raum 12 vermischt. Durch die  Zugabe von Gas kann die Form, die Temperatur  oder die chemische Wirkung der sich im     Feuerungs-          raum    entwickelnden Flamme beeinflusst werden.  



  Die Einrichtung erweist sich überall dort vorteil  haft, wo der Feuerraum des Ofens unter     Druck    steht,  wo also bisher der Nachteil des Rückschlagens der  Flamme nicht zu vermeiden war. Desgleichen bleibt  die Gemischbildung auch dann einwandfrei, wenn die  Einrichtung nur mit Gas betrieben wird, wenn also  der     Injektor    das Entstehen eines Unterdruckes im  hintersten Bereich des     Flammenleitrohres-nicht    för  dert, wenn also das Ansaugen der Luft zur Bildung  eines primären Gemisches erschwert ist.  



  Wenn es erwünscht ist, eine gewisse Menge Pri  märluft von aussen in den Raum 22 einzuführen, so  kann der Brenner 21 mit dem Flansch 21' etwas nach  aussen in eine Stellung verschoben werden, um die  erforderliche Luftmenge durch den Spalt zwischen  Brenner und Scheibe 19 einströmen zu lassen.  



  Um die Möglichkeit der Regulierung der in den  Raum 12 einströmenden Luftmenge zu     schaffen,    kann  die Hülse 30 mit der zylindrischen Schulter 30' längs  des     Flammenführungsrohres    8 verschiebbar sein, z. B.  mit Hilfe einer von aussen     betätigbaren    Regulierstange  31, um die     Durchbrechungen    33 mehr oder weniger  zu     öffnen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Brennereinrichtung für Betrieb nur mit flüssigem oder nur mit gasförmigem Brennstoff sowie für ge mischten Betrieb, mit einem Brennergehäuse mit einem Einsatzkörper, dessen vorderer Teil als zylin drisches, mit dem Gehäuse einen Ringkanal für die Zuführung von Verbrennungsluft bildendes Flammen- führungsrohr ausgebildet ist, während durch dessen hinteren Teil ein Zerstäuberbrenner für flüssigen Brennstoff in der Achse des Rohres geführt ist, wel cher Brenner in das Flammenführungsrohr mündet,
    wobei ein den Brenner koaxial umgebendes Rohr den Raum im genannten hinteren Teil des Einsatz körpers in einen inneren Ringraum und einen äusseren Ringraum trennt, in welchen Gaszufuhrleitungen münden und welcher durch eine perforierte Wand vom Raum im Flammenführungsrohr getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im hinteren, der perfo rierten Wand benachbarten Bereich des Flammen führungsrohres mittels einer zylindrischen Einsatz hülse ein gegen den vorderen Bereich des Raumes in diesem Rohr offener Ringraum gebildet ist, welcher durch Durchbrechungen des Flammenführungsrohres mit dem diesen umgebenden Ringraum kommuniziert,
    wobei der genannte innere Ringraum bezüglich der Aussenluft hermetisch abschliessbar ist. UNTERANSPRUCH Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Einsatzhülse eine Schulter auf weist, welche hinter den Durchbrechungen des Flam- menleitrohres an dessen Wandung dichtend anliegt.
CH349018D 1959-07-01 1959-07-01 Brennereinrichtung für flüssige und gasförmige Brennstoffe CH349018A (de)

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CH345407T 1959-07-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0518072A1 (de) * 1991-06-14 1992-12-16 Asea Brown Boveri Ag Brenner zum Betrieb einer Brennkraftmaschine, einer Brennkammer einer Gasturbogruppe oder einer Feuerungsanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0518072A1 (de) * 1991-06-14 1992-12-16 Asea Brown Boveri Ag Brenner zum Betrieb einer Brennkraftmaschine, einer Brennkammer einer Gasturbogruppe oder einer Feuerungsanlage

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