CH349024A - Maschine zum Stanzen oder Perforieren - Google Patents

Maschine zum Stanzen oder Perforieren

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CH349024A
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CH
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workpiece carrier
relay
punching
circuit
conductive
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Inventor
Ericson Roy Gustaf
Earl Stratton Frank
Whitney Bradley Robert
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
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    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general
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    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/16Control arrangements for fluid-driven presses
    • B30B15/18Control arrangements for fluid-driven presses controlling the reciprocating motion of the ram
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
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    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
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Description


      Maschine    zum Stanzen oder Perforieren    Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine  zum Stanzen oder Perforieren.  



  Es sind     Stanzmaschinen    bekannt, in denen ein  Werkstück     bzw.        Stanzgut    auf einen Träger oder  Tisch der Maschine gelegt und ein Werkzeug oder       Stanzeisen    dann an der jeweils gewählten     Stanz-          stelle    auf das     Stanzgut    gesetzt wird.

   Hierauf wird ein       Pressteil    oder     Stanzarm    in einer waagrechten Ebene  um einen     Trägerpfosten        verschwenkt    und über dem       Stanzeisen    eingestellt, worauf ein Getriebe einge  schaltet wird, um den Pfosten zu verschieben und  somit dem     Stanzarm    einen     Stanzhub    zu erteilen.  Nachdem der     Stanzarm    das     Stanzeisen    durch das       Stanzgut    getrieben hat, bewegt sein Getriebe den Arm  wieder in Hochlage zurück.

   Man hat schon vor  geschlagen, für das Getriebe zum Betätigen des       Stanzarmes    eine Steuerung vorzusehen, die durch das  Auftreffen des     Stanzeisens    auf dem     Stanztisch    zum  Beenden des     Stanzhubes    des Armes und zum Wieder  aufwärtsbewegen desselben geschaltet wird. Hierbei  wird der     Stanzhub    des Armes unabhängig von der       Stanzgutdicke    und der Höhenlage des     Stanzeisens     gesteuert. Dasselbe Prinzip kann auch bei Perforier  maschinen oder dergleichen angewendet werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die bekann  ten Maschinen zu     verbessern,    so dass nach dem Auf  treffen eines Teiles des     Werkzeuges    bzw.     Stanzeisens     auf einem     Werktischteil    eine Verzögerung eintritt,  welche gestattet, dass alle Teile des     Stanzeisens    das       Stanzgut    durchdringen, ehe die Bewegungsrichtung  des     Stanzarmes    umgekehrt wird.

   Die Zeitdauer zwi  schen dem ersten Auftreffen eines     Stanzeisenteiles     auf dem Tisch bzw. dem     Werkstückträger    und dem  völligen Treiben aller Teile des Eisens durch das       Stanzgut    hängt jeweils von der     Beschaffenheit    des       Stanzgutes    ab. Um dies sowie die Tätigkeit des Ge-         triebes    für den     Stanzarm    bzw.     Pressteil    in Erwägung  zu ziehen, muss die einzuführende Verzögerung zwar  veränderlich, jedoch unabhängig von solchen Um  ständen wie dem Widerstand der Leitung zwischen  den Teilen und ihren Verbindungen sein.

   Somit be  zweckt die vorliegende Erfindung eine Steuerung zu  schaffen, welche diese Bedingungen     erfüllt    und ferner  in zuverlässiger Weise arbeitet.  



  Erfindungsgemäss hat die Steuerung einen Aus  schaltrelaisstromkrei.s mit einer Gleichstromeingangs  stufe mit einer gittergesteuerten, gashaltigen Ent  ladungsröhre. Diese Röhre wird durch eine Gleich  spannungsquelle mit Serienwiderstand gewöhnlich  nichtleitend gehalten, und die Quelle ist über die  Eingangselektroden der Röhre und über die leitenden  Teile des     Werkstückträgers    und des     Pressteiles    neben  geschlossen, so dass der Widerstand zwischen dem       Werkstückträger    und dem     Pressteil    mit dem Serien  widerstand einen Spannungsteiler bildet,

   wobei die  Gleichspannung am Eingang der Röhre abhängig ist  vom Widerstand zwischen dem     Pressteil    und dem       Werkstückträger    und bei einer Verminderung dieses  Widerstandes unterhalb eines bestimmten Wertes die  Röhre leitend wird, wodurch mit     Hilfe    der Vorrich  tung zum Betätigen des     Pressteiles    dessen Bewegung  beendet wird.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand einer       Stanzmaschine    beispielsweise näher erläutert.  



  Auf den Zeichnungen ist:       Fig.l    eine Seitenansicht eines Teiles der Ma  schine, teilweise im Schnitt, und enthält ferner ein  elektrisches Schaltschema einer Steuerung für das  hydraulische Getriebe der Maschine und       Fig.2    ein elektrisches Schaltschema einer Steue  rung nach einer anderen Ausführungsform.

        Wie in     Fig.    1 dargestellt, hat die Maschine einen  an sich bekannten     Werkstückträger    in Form eines       Stanztisches    10 mit einer Platte 12 aus einem elek  trizitätsleitenden Gummi und einem ebenfalls be  kannten     Pressteil    oder     Stanzarm    18 mit einer Arbeits  fläche in der Form einer Metallplatte 19, die somit  auch Elektrizität leiten kann und von dem übrigen  Teil des     Stanzarmes    18 isoliert ist.

   Wie in Stanz  maschinen üblich, ist der     Stanzarm    18 auf einem  senkrechten Pfosten 20 in einer waagrechten Ebene  schwingbar gelagert, und der Pfosten 20 wird senk  recht bewegt, um dem     Stanzarm    seinen     Stanzhub    zu  erteilen. Bei seiner Abwärtsbewegung drückt der       Stanzarm    ein     Stanzeisen    16 durch das     Stanzgut    14,  das auf den     Stanztisch    10 aufgelegt ist und aus  Leder, Stoff oder     dergleichen    bestehen kann.

   Wie  üblich, kann das     Stanzeisen    16 je nach Wunsch und  Bedarf für die verschiedenen auszuführenden     Stanz-          vorgänge    auf dem     Stanzgut    verschoben werden.  



  Zum Betätigen des Pfostens 20 dient, wie be  kannt, ein hydraulisches Getriebe. Dasselbe besteht  aus einem Kolben 22, der am Unterende des Pfo  stens 20     sitzt    und sich unter der Steuerung eines Ven  tils 28 in einem Zylinder 24 bewegt. Das Ventil 28  ist in einem Gehäuse 26 verschiebbar gelagert. In  seiner dargestellten Hochlage verbindet das Ventil 28  eine untere Leitung 30 des Zylinders 24 mit einer  zur Druckquelle P und zum     Druckflüssigkeitsvorrat     führenden Leitung 32 und verbindet eine obere  Leitung 34 des Zylinders mit einer Entleerungsleitung  36. Der Kolben 22 ist dabei angehoben. In der Tief  lage des Ventils 28 ist die Leitung 30 mit der Ent  leerungsleitung 36 und die Leitung 34 mit der Lei  tung 32 verbunden, und der Kolben 22 ist dann nach  unten geschoben.

   Eine Feder 38     hält    das Ventil 28  gewöhnlich in seiner Hochlage, und ein     Solenoid    40,  dessen Anker mit dem Ventil 28 verbunden ist,  schiebt das Ventil abwärts, wenn das     Solenoid    erregt  wird.  



  Zum Erregen des     Solenoids    40 wird ein Strom  kreis geschlossen, der einen Schalter 42 und einen  Handgriff 44 enthält. Der Handgriff ist auf einem  Bolzen am Vorderende des     Stanzarmes    18 gelagert.  Bei der dargestellten Lage eines Schalters S2 genügt  eine senkrechte Abwärtsbewegung des Handgriffes  44, um die Leitung 46 von Wechselstromleitungen  46, 48 mit einer Leitung 50 zu verbinden. Wenn der  Schalter S2 seine andere Schaltlage einnimmt, muss  nicht nur der Handgriff 44 verschoben werden, son  dern es muss auch ein Knopf 51 an der Seite des       Stanzarmes    18 betätigt werden, so dass zum Ein  schalten eines Maschinenganges beide Hände des  Arbeiters     benötigt    werden.  



  Ein     Anlassrelais    52 hat drei Kontaktsätze, nämlich  <I>52a, 52b,</I> 52c. Der Kontaktsatz 52a ist in einem  Haltestromkreis des Relais, der     Kontaktsatz    52b in  dem Stromkreis zum Erregen des     Solenoids    40 und  der Kontaktsatz 52c in dem Anodenspannung lie  fernden Stromkreis einer elektronischen Steuerung  zum Beenden des     Stanzarmhubes    eingeschaltet. Diese    Steuerung     enthält    ein Relais 54 mit zwei gewöhnlich  geschlossenen Kontaktsätzen     54a    und 54b, die je in  Reihen mit den Kontaktsätzen 52a und 52b ge  schaltet sind.

   Ein Hilfsrelais 56 hat drei Kontakt  sätze, nämlich einen gewöhnlich offenen Kontaktsatz  56a zwischen der Relaisspule und der Leitung 50,  einen gewöhnlich geschlossenen Kontaktsatz 56b, der  in Reihe mit dem Stromkreis zum Erregen des Sole  noids 40 geschaltet ist, und einen gewöhnlich ge  schlossenen Kontaktsatz 56c, der in Reihe mit dem  Stromkreis zum Erregen der Spule des Relais 52 ge  schaltet ist. Die Spule des Relais 56 wird bei der  Betätigung eines unter der Steuerung des hydrau  lischen Getriebes stehenden Schalters 57 erregt oder,  falls ein Schalter S1 geschlossen ist, auch bei der Be  tätigung eines Schalters 58.  



  Das Anschliessen der Leitung 50 erregt das Re  lais 52 über den Kontaktsatz 56c; der Kontaktsatz  52a wird somit geschlossen, und ein den Kontakt  satz 56c nicht mehr enthaltender Haltestromkreis  wird hergestellt, der Kontaktsatz 52b wird ge  schlossen, um das     Solenoid    40 zum Einleiten des       Stanzarmhubes    zu erregen, und der Kontaktsatz 52c  wird geschlossen, um Anodenspannung an die Steue  rung zum Beenden des     Stanzarmhubes    zu liefern.  



  Die Steuerung zum Beenden des     Stanzarmhubes     enthält zwei     Thyratrone    60, 62, die in einen zwei  stufigen Relaisstromkreis eingeschaltet sind. Ein  gangselektroden des     Thyratrons    60 bestehen aus  einem Steuergitter 64 und einer Kathode 66. Über  die Eingangselektroden ist ein Eingangsstromkreis  geschaltet, der aus einer Batterie 68 in Reihenschal  tung mit einem Widerstand 70 und aus einem den  Gitterstrom begrenzenden Widerstand 72 besteht. Die  Batterie 68 bildet mit dem Widerstand 70 zusammen  eine     Gleichspannungsquelle    mit Serienwiderstand,  obwohl eine Quelle mit gleichem innerem Widerstand,  ohne Hinzuziehung eines getrennten Widerstandes  verwendet werden kann.

   Ein     Abflachungskonden-          sator    74 ist über die Eingangselektroden geschaltet.  Die     Gleichspannungsquelle    ist je durch Leitungen 73  und 75 über die Leitplatten 19 und 12 des     Stanz-          armes    und des     Stanztisches    geschaltet.  



  Der über die     Gleichspannungsquelle    schaltbare       Nebenschluss    73, 75 bildet mit dem Widerstand 70  einen Spannungsteiler und vermindert die Gleich  spannung an dem Steuergitter 64, und die Parameter  der Spannungsquelle können verändert werden, so  dass das     Thyratron    60 bei irgendeinem gegebenen  Wert der     Nebenschlussleitung    (ungefähr 500 000 Ohm)  leitend wird.  



  Wenn das     Thyratron    60 leitend wird, wird über  einen Kathodenwiderstand 76 eine Spannung erzeugt,  die über den Widerstand 78 eines     Zeitkonstanten-          Stromkreises    einen Kondensator aus einer Reihe 80  lädt. Wie dargestellt, ist zu der Reihe von Konden  satoren ein Wählerschalter vorgesehen. Am Ende  einer Verzögerungsperiode, deren Länge durch die  gewählte Kapazität bestimmt wird, steigt die Span  nung einer Steuerelektrode 82 des     Thyratrons    62      genügend, um den durch einen Widerstand 84 in dem  Eingangskreis erzeugten Negativstrom zu überwin  den. Hierdurch wird das     Thyratron    62 leitend. Der  Widerstand 84 ist in Reihe mit einem Widerstand 86  geschaltet.  



  Ausser der Gleichstromquelle enthält der Lei  tungsstromkreis des     Thyratrons    62 die Spule des Re  lais 54. Bei seiner Erregung schaltet dasselbe durch  seine oberen Kontakte 54a den vorerwähnten Halte  stromkreis nach der Leitung 50 und durch seinen  unteren Kontakt 54b den Stromkreis nach dem Sole  noid 40 aus. Das     Solenoid    40 wird dann     aberregt,     unabhängig davon, ob der Schalter 42 offen oder  geschlossen ist, und das Ventil 28 wird somit in  seine Hochlage bewegt. Hierdurch wird der     Stanz-          hub    des Armes 18 beendet und derselbe wieder in  seine Hochlage bewegt.

   Das Relais 54 empfängt un  gefähr die volle Anodenspannung, wenn das     Thyra-          tron    62 leitend wird. Diese Spannung ist vorzugsweise  mehr als hoch genug, um den Relaisanker einzu  ziehen.  



  Nachstehend ist ein Arbeitszyklus der Maschine  beschrieben.  



  Der Bedienende legt ein Werkstück 14 auf den  elektrizitätsleitenden     Werkstückträger    12, ein     Stanz-          messer    16 auf das Werkstück 14 und drückt den  Handgriff 44 nach unten, wodurch der Leiter 46 mit  dem Leiter 50 verbunden wird und über .die Kon  takte<B>56e,</B> die Wicklung des Relais 52. Die sich  ergebende Speisung des Relais 52 bewirkt die  Schliessung der Kontakte 52a, um einen Selbsthalte  stromkreis von der Leitung 48 über die Kontakte  <I>_54a,</I> 52a, Leitung 50 und den Kontakt 56c zu bilden,  und schliesst die Kontakte 52b, um das Relais 40  über die Leitung 46 durch die Kontakte 54b, 52b  und 56b zu erregen und die     Abwärtsbewegung    des  Stammessers einzuleiten.  



  Bei der Abwärtsbewegung des     Stanzarmes    18  trifft die Platte 19 auf das     Stanzeisen    16 und treibt  dasselbe durch das Werkstück. Wenn die Schneid  kante des     Stanzeisens    dann mit der Platte 12 in Ein  griff tritt, wird der Widerstand des Leitungsweges  von der Leitung 73 durch die Platte 19, das     Stanz-          eisen    16 und die Platte 12 nach der Leitung 75  rapide vermindert, und das     Thyratron    60 wird lei  tend, wenn dieser Widerstand unter den Wert     fällt,     der nötig ist, um eine nicht Leitung bewirkende  Spannung an dem     Thyratron    aufrechtzuerhalten.

   Fast  die gesamte     B-Spannung    erscheint dann sofort an der  Kathode dieses     Thyratrons,    und der Kondensator der  Reihe 80 beginnt sich über den Widerstand 78 zu  laden. Wenn die Spannung an dem Element 80  einen Wert erreicht, der die durch den Kathoden  widerstand erzeugte Spannung in dem Eingangsstrom  kreis des     Thyratrons    62 übertrifft, wird das     Thyra          tron    62 leitend und erregt das Relais 54. Hierdurch  werden die Kontakte 54a geöffnet. Der Haltestrom  kreis nach der Leitung 50 wird infolgedessen aus  geschaltet, und die Kontakte 54b werden     geöffnet,    so  dass das     Solenoid    40     aberregt    wird.

   Wenn anderseits    der Bedienende den Handgriff 44     loslässt,    kann sich  der Schalter 42 öffnen, das Relais 52 wird stromlos  zufolge der Unterbrechung des Haltestromkreises  beim Öffnen der Kontakte 54a zum     öffnen    der Kon  takte 52c, um so die Ausgangslage der Maschine  nach     Fig.    1 wieder herzustellen.  



  Nach dem in     Fig.    2 dargestellten     Schaltschema    ist  die Eingangsstufe eines     zweistufigen    Relaisstrom  kreises der in     Fig.    1 dargestellten Eingangsstufe  ähnlich und besteht aus einem     Thyratron    100 mit  einem Steuergitter 102, das mit einer Spannungs  quelle 104 in der Form eines     Widerstandes    106 ver  bunden ist. Die Quelle 104 ist wie bei dem in     Fig.    1  dargestellten Schaltschema über die Platten 19' und  12' verbunden.

   Die Leitungsstufe der Steuerung be  steht aus zwei     Thyratronen    110, 112 in einem Strom  kreis, in dem der Strom gewöhnlich von den Enden  des Sekundärkernes 114 eines Transformators 116  abwechselnd durch die     Thyratrone    110 und 112  nach deren miteinander verbundenen Kathoden und  dann durch die Spule eines Relais 118 nach einem  mittleren Anschluss des Kernes 114 fliesst. Die     Thyra-          trone    110, 112 sind gewöhnlich leitend, da ihre  Steuergitter 120, 122 mit den Kathoden durch den  Gitterstrom begrenzende Widerstände 124, 126 und  einen Widerstand 128 zwischen den Kathoden und  dem Verbindungspunkt der Widerstände 124, 126  verbunden sind.  



  Der Leitungsstromkreis des     Thyratrons    100 ver  läuft von einer     Anodenspannungsquelle    in der Form  eines Gleichrichters 130, der mit einer der Leitungen  46' durch Kontakte 132a eines Relais 132 verbun  den ist, durch das     Thyratron    zu dessen Kathode und  durch einen Widerstand 134 nach einer Leitung 136  und dann nach der Leitung 48 zurück.

   Der Wider  stand 134 ist mit einem     Zeitkonstanten-Stromkreis,     der aus einem Widerstand 138 und einem va  riablen Kondensator 140 besteht, so verbunden, dass  der Spannungsabfall über den Widerstand 134 den  Kondensator 140 über den Widerstand 138 lädt,  wenn das     Thyratron    100 leitend ist, so dass die obere,  mit den Gittern der     Thyratrone    110 112 verbundene  Elektrode des Kondensators bezüglich der unteren,  mit den Kathoden der     Thyratrone    verbundenen Elek  trode negativ geladen wird.

   Wenn somit das     Thyra-          tron    100 leitend wird, werden nach einer von der  Einstellung des Kondensators 140 bedingten Zeit  spanne die     Thyratrone    110, 112 abgeschaltet.  



  Beim Arbeiten der Maschine mit der Ausfüh  rungsform der Steuerung nach der Schaltung gemäss       Fig.    2 leitet der Bedienende, nach dem Anbringen des  Werkstückes, den     Stanzvorgang    durch das Schliessen  des     Schalters    42 ein, wobei die Wicklung des Relais  132 über die Leitungen 46' und 48' Strom     erhält.     Das Relais 132 wird infolgedessen erregt, und die  Kontakte 132a und 132b werden     geschlossen,    so dass  dem     Thyratron    100 Anodenspannung zugeführt wird  und die Kathoden der     Thyratrone    110, 112 mit dem  Relais 118 verbunden werden.

   Arbeiten die     Thyra-          trone    110, 112 richtig, so wird das Relais 118 nun-      mehr erregt, um das     Solenoid    40' über die Leitungen  46' 48' zu erregen und einen Haltestromkreis     für     das Relais 132 über den     Schalter    42' herzustellen.  Die     letzteren    Stromkreise können durch Erregen  eines Hilfsrelais 54'     ausgeschaltet    werden, welches  durch Schliessen eines Schalters 5<B>7</B>     erregt    wird, und       zwar    wenn der Druck in dem hydraulischen Getriebe  übermässig steigt.  



  Wenn nun der Widerstand zwischen dem     Stanz-          arm    und dem     Stanztisch    auf den Wert     herabgesetzt     ist, bei dem das     Thyratron    100 leitend wird, beginnt  der Kondensator 140 zu laden, bis die Gitter 120,  122     bezüglich    der Kathoden negativ genug sind, um       zu    verhindern, dass eines der     Thyratrone    110, 112  Strom weiterleitet. Die Spule des Relais 118 leitet  zu dieser Zeit durch das andere     Thyratron    weiter  Strom (durch dasjenige, das     zuletzt    leitend war).

    Während der zweiten     Hälfte    des Arbeitszyklus steht  die Spannung der einen     Hälfte    der     Sekundärwicklung     114 der laufenden Entladung dieses     Thyratrons    ent  gegen, so dass die Spannung an der Wicklung des Re  lais 118 zur Aufrechterhaltung dieser Entladung       steigt,    und     zwar    über die normale Arbeitsspannung.  Um das     Solenoid    40' schnell zu entladen,     sind    Ent  ladungsröhren 142, 144 über das     Solenoid    des Re  lais 118 verbunden.

   Diese Röhren sind so     gewählt,     dass ihre Anfangsspannung etwas höher als die Nor  malspannung des Relais ist. Wenn nun, wie beschrie  ben, der Leitungsstromkreis unterbrochen wird, leiten  diese Entladungsröhren, um zum Öffnen des Relais  118 die     Spulenenergie    rasch     aufzuheben,    so dass das       Solenoid    40' und das Relais 132 zum Beenden des       Stanzhubes    des     Stanzarmes        aberregt    wird. Es sind  also Mittel vorgesehen, um eine fühlbare Reduktion  der     Abfallzeit    zu erreichen.

   Man erreicht beim Arbei  ten des     Solenoids    40', dass das Element 28 des Ven  tils 26 in eine Lage     bewegt    wird, in welcher der Arm  in seine obere Stellung zurückkehrt.  



  Der Handgriff 44 ist, wie in     Fig.    1 dargestellt,  durch seine Lagerung auf dem     Stanzarm    mit dem  Maschinengestell und durch die Leitung 75 mit der       Platte    12 verbunden. Die Leitung 75 ist nicht not  wendig, da die Verbindung auch durch das Maschi  nengestell hergestellt wird. Sollte nun die Platte 19  auf die eine Hand des Arbeiters oder auf einen Finger  dieser Hand auftreffen, während der     Stanzarm    seinen       Stanzhub    ausführt und der Arbeiter mit der anderen  Hand den     Handgriff    44 erfasst hat, so wird die Kör  perleitung des Arbeiters über die Eingangsklemmen  des     Thyratronrelais    verbunden.

   Wenn der Wider  stand 70 dann einen genügenden Anteil des Ge  samtwiderstandes des aus dem Widerstand 70  und dem     Körperwiderstand    des Arbeiters bestehen  den     Spannungsteilernetzes    bildet, so     fällt    die  Gitterspannung auf die -leitende Spannung herab.  Der     Wert    des     verwendeten    Widerstandes 70 muss  niedrig genug sein, um unter     normalen    Arbeits  bedingungen ein Beenden des     Stanzhubes    vor dem  völligen Durchschneiden des Werkstückes zu ver  hüten.

   Der kritische Eingangswiderstand kann zu    einem genügend hohen Wert festgelegt werden, so  dass der Widerstand     zwischen    dem     Handgriff    44 und  der Platte 19 (und infolgedessen der Widerstand zwi  schen dem     Stanzarm    und dem     Stanztisch)    unter den  kritischen Wert herabgesetzt wird, wenn der Arbeiter,  selbst unter ungünstigen     Verhältnissen,    mit einer  Hand den Handgriff erfasst     hält    und die andere Hand  des Arbeiters dann von der Platte 19 berührt wird.  Nur in Ausnahmefällen, in denen Werkstücke von  niedrigem Widerstand     durchstanzt    werden, würde dies  nicht zutreffen.

   Ein zufriedenstellender Wert für den  kritischen Eingangswiderstand beim     Durchstanzen     von Oberleder beträgt ungefähr 680000 Ohm.  



  Ein     Stanzhub    der Maschine wird in einer kurzen  Zeitspanne ausgeführt, d. h. innerhalb einer Sekunde,  so dass der Arbeiter während der Abwärtsbewegung  des     Stanzarmes    kaum seine Hand von dem Handgriff  44 gelöst haben wird. Sollte nun während des     Stanz-          hubes    der Platte 19 die Platte mit der freien Hand  des Arbeiters oder mit einem Finger dieser Hand in  Eingriff treten, so wird das     Thyratron    62 leitend, um  den     Stanzhub    innerhalb eines Bruchteiles einer Se  kunde zu beenden, und zwar je nach der Einstellung  des     Wählerschalters    für das Element 80.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Stanzen oder Perforieren mit einem elektrizitätsleitenden Werkstückträger (10), einem Pressteil (18), der bezüglich des Werkstück trägers senkrecht bewegbar ist, um ein Werkzeug (16) durch ein auf den Werkstückträger aufgesetztes Werk stück (14) zu drücken, und eine Vorrichtung (22,24) zum Betätigen des Pressteiles, wobei dieser Vorrich tung eine Steuerung zugeordnet ist, welche bewirkt, dass die Bewegung des Pressteiles nach dem Werk stückträger beendet und der Pressteil wieder angeho ben wird, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Steuerung einen Ausschaltrelaisstromkreis mit einer Gleich stromeingangsstufe mit einer gittergesteuerten, gas- haltigen Entladungsröhre (60, 100) hat, dass diese Röhre durch eine Gleichspannung squelle mit Serien widerstand (70, 106) gewöhnlich nicht leitend ge halten wird und dass diese Quelle über die Eingangs elektroden der Röhre und über die leitenden Teile des Werkstückträgers und des Pressteiles nebenge schlossen werden kann,
    so dass der Widerstand zwi schen dem Werkstückträger und dem Pressteil mit dem Serienwiderstand einen Spannungsteiler bildet, wobei die Gleichspannung am Eingang der Röhre abhängig ist vom Widerstand zwischen dem Press- teil und dem Werkstückträger und bei einer Vermin derung dieses Widerstandes unterhalb eines bestimm ten Wertes die Röhre leitend wird, wodurch mit Hilfe der Vorrichtung zum Betätigen des P'ressteiles dessen Bewegung beendet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch ekennzeichnet, dass ein verstellbarer Zeitkonstanten- 1 Stromkreis (80) in dem Leitungsstrom der gashaltigen Entladungsröhre (60) eingeschaltet ist. 2. Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere gashaltige Röhren (100, 110, 112) in einem zweistufigen Steuerstrom kreis eingeschaltet sind und dass dieser Stromkreis einen verstellbaren Zeitkonstantenstromkreis hat, der zwischen den beiden Stufen eingeschaltet ist.
    3. :Maschine nach dem Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine zweistufige Ausschaltsteuerung (100, 110, 112) mit einer gewöhnlich leitenden, durch Wechselstrom erregten Leitungsstufe (110, 112), die beim Einsetzen einer Entladung durch eine Ein gangsröhre, (100) abgeschaltet wird, und zwar nach einer einstellbaren, diesem Einsetzen folgenden Zeit spanne, wobei die zweite Stufe eine Relaisbetätigung herbeiführt. 4.
    Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass Entladungsröhren (142, 144) über die Spule in dem Relais (118) der Leitungsstufe (110, 122) verbunden sind und beim Abschalten der Leitungsstufe leiten, um das Abfallen des Relais zu beschleunigen. 5.
    Maschine nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein leitender Handgriff (44) vor gesehen ist, der von der einen Hand eines Arbeiters betätigt werden kann, um die Vorrichtung (22, 24) zum Betätigen des Pressteiles einzuschalten, und dass der Handgriff (44) elektrisch (75) mit dem Werk stückträger (12) und somit mit dem Steuerstromkreis verbunden ist, so dass bei einem Auftreffen des Press- teiles auf irgendeinen Teil der anderen Hand des Arbeiters ein Stromkreis zwischen dem Werkstück träger und dem Pressteil hergestellt wird,
    um die Ab wärtsbewegung des Pressteiles zu beenden.
CH349024D 1954-10-08 1955-12-27 Maschine zum Stanzen oder Perforieren CH349024A (de)

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US349024XA 1955-01-13 1955-01-13
US110255XA 1955-02-11 1955-02-11
US10355XA 1955-03-01 1955-03-01

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