CH349146A - Einrichtung zur Spannung und Befestigung von Siebgeweben auf Rahmen - Google Patents

Einrichtung zur Spannung und Befestigung von Siebgeweben auf Rahmen

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CH349146A
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CH
Switzerland
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frame
tensioning
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frames
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English (en)
Inventor
Niebuhr Hermann
Original Assignee
Miag Muehlenbau & Ind Gmbh
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07B—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00—Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46—Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/48—Stretching devices for screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  Einrichtung zur Spannung und Befestigung von Siebgeweben auf Rahmen    Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Span  nung und Befestigung von Siebgeweben auf Rahmen  und bezweckt, das Siebgewebe gleichmässig spannen,       nachspannen    und beschädigungslos auf dem Rah  men befestigen und auswechseln zu können.  



  Bisher wird das Siebgewebe auf Holzrahmen  geleimt und     aufgenagelt,    wodurch es beschädigt  wird, nicht gleichmässig zu spannen ist und nicht  nachgespannt werden kann. Um letzteres zu ermög  lichen, ist vorgeschlagen worden, das Siebgewebe plan  zwischen zwei Rahmenteile zu legen, in deren einem  eine Nut eingearbeitet ist; in diese Nut hinein wird  das Siebgewebe durch Schrauben über einen Stab  hineingedrückt. Befestigung und Spannung bestehen  hierbei unabhängig voneinander, wodurch die ge  nannten Nachteile der Befestigung beibehalten blei  ben. Ausserdem wird ein besonderes Rahmenteil,  nämlich die Deckleiste, benötigt, was nicht nur .einen  Mehraufwand darstellt, sondern auch nur die Span  nung in einer Richtung ermöglicht, da die Sieb  übergänge abfliessen müssen, Deckleisten daher rund  herum nicht angebracht werden dürfen.

    



  Gemäss der Erfindung werden die eingangs er  wähnten Bedingungen erfüllt und die genannten       Nachteile    vermieden durch eine in jeder Rahmen  leiste angeordnete, von deren Aussenfläche aus  gehende und sich zur     Siebfläche    hin erstreckende,  längs der Rahmenleiste verlaufende Winkelnut, in  deren abgewinkeltem Teil ein vom Siebgewebe um  schlungener Stab durch Spannmittel     eindrückbar    ist.  



  Die Erfindung wird im folgenden an einigen Aus  führungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung  dargestellt sind. Es zeigen:       Fig.    1 bis 3 Querschnitte durch die Rahmen  leisten aus     stranggepresstem    Werkstoff,         Fig.4    bis 6 Querschnitte durch Rahmenleisten  aus Blechprofilen und       Fig.7    einen Horizontalschnitt durch die     Eck-          verbindung    zweier Rahmenleisten.  



  Die Rahmenleiste nach     Fig.    1 hat im wesent  lichen rechteckigen Querschnitt und weist eine Win  kelnut auf, die aus einem waagrechten, von der  Aussenseite her nach innen sich erstreckenden Teil  6 sowie aus einem daran anschliessenden, nach oben  sich erstreckenden Teil 7 besteht. über den auf  diese Weise in der äusseren oberen Partie des Rah  menleisten-Querschnittes entstehenden hakenartigen  Teil wird das Siebgewebe 2 gezogen, in dessen       schlaufenartigen    Ende ein mit an den Enden sich  verjüngender Stab 3 eingeschoben ist.

   Im unteren  Teil der Rahmenleiste befinden sich mehrere Ge  windebohrungen 5, die parallel zu den     Seitenflächen     des Rahmens angeordnet sind; in diesen Bohrungen  befinden sich Schlitzschrauben 4, durch deren Dre  hung die Stäbe 3 in den sich zum Siebgewebe 2 hin  erstreckenden     Nutteil    7     hereingedrückt    werden. Das  Siebgewebe wird daher in die Nut hereingezogen und  damit gleichzeitig gespannt und befestigt.

   Die Span  nung des Siebgewebes kann sowohl in der     Quer-          als    auch in der Längsrichtung des Siebrahmens vor  genommen werden, so     dass    jede gewünschte Sieb  spannung vollkommen gleichmässig über die ganze       Siebfläche    verteilt erzielt werden kann. Lässt die  Spannung nach, so kann mühelos und in kürzester  Zeit eine Nachspannung auf den gewünschten Zu  stand vorgenommen werden. Die Siebrahmen besitzen  eine völlig ebene Oberfläche, die auf dem ganzen  Bereich mit dem Siebgewebe abschliesst; hierdurch  ist die Eignung der Einrichtung, insbesondere für       Griss-    und     Dunstputzmaschinen,    gegeben.

   Das Sieb  gewebe selbst bleibt völlig unbeschädigt und zieht      keine Falten, wie es bei der     Nagelung    meist der Fall  ist. Darüber     hinaus    ermöglicht die beschriebene Aus  bildung die Verwendung beliebiger und bestgeeigneter  Werkstoffe für die Rahmenleisten, die nicht mehr  aus Holz zu sein brauchen. Insbesondere kann     strang-          gepresstes    Leichtmetall     verwendet    werden, aber auch  andere Metalle und     Kunststoffe.     



  Die Ausführung nach     Fig.2    entspricht im we  sentlichen der der     Fig.l;    die Spannschraube 4  ist hier nur geneigt angeordnet, so dass der Um  schlingungsweg für das Siebgewebe grösser wird.  Der liegende Teil 6 und der aufrechte Teil 7 der  Winkelnut sind bei dieser Ausführung notwendiger  weise geneigt.  



  Sollte es sich     als    nachteilig erweisen, dass die  Schraube 4     in    der Ausführung nach     Fig.    2 nur vom  Innenraum des Rahmens her erreichbar ist, so kann  man eine Ausführung nach     Fig.    3 wählen, bei der der       Siebgewebestab    3 von Spannstiften 8     beaufschlagt     wird, die in den auf den oberen     Nutteil    zu gerich  teten glatten Bohrungen 5 sitzen, während die Spann  schrauben 4 in winklig dazu stehenden Gewinde  bohrungen 15 untergebracht und damit von der  Aussenseite des Rahmens 1 her zugänglich sind.  



  Die beschriebene Einrichtung ermöglicht aber  nicht nur die Verwendung     stranggepresster    Rahmen  leisten, sondern auch die Verwendung von Rah  menleisten aus Blechprofilen, die durch     Schweissung     miteinander verbunden sind. Ein Ausführungsbeispiel  zeigt die     Fig.    4, gemäss der der Rahmen 1 aus drei  fach abgewinkelten     Blechstreifen    mit umgebördelten  Enden besteht. Die Schrauben 4     sitzen    hier in     Vier-          kantmuttern    10 und sind durch Bohrungen 5 im un  teren Flansch des Siebrahmens erreichbar.

   An Stelle  der     Vierkantmuttern    10 können auch durchgehende  Leisten verwendet werden mit dem Vorteil der Er  reichung eines grösseren Widerstandsmomentes für  den Rahmen. Falls erforderlich, können zwischen  Spannschrauben 4 und     Siebgewebestäben    3 Kappen 9  angeordnet werden, um das Siebgewebe zu schonen.  



  Die Ausführung nach     Fig.    5 setzt ebenfalls Blech  profil-Rahmenleisten voraus und zeigt eine Umkeh  rung von Spannschrauben 4 und Mutterteilen 11.  Die Schrauben 4 besitzen am unteren Ende einen  gewindelosen Stift, der sich in die Bohrung 5 des  Rahmens hinein erstreckt; die Abstützung der Ge  windeschrauben erfolgt durch einen Kragen, der  am unteren     Flanschteil    des Rahmens 1 aufliegt und  als Sechskant, wie dargestellt, ausgebildet sein kann.  Die     Schraube    ist auf diese Weise bequem von der  Seite her oder aber auch von unten zugänglich.

   Die  Muttern 11 liegen nunmehr unmittelbar am Gewebe  stab 3 an und sind     schonsam    für das Gewebe, da sie  sich bei der Nachspannung nicht     mitdrehen.    Zwar  könnte hier an Stelle der Muttern 11 auch eine durch  gehende Leiste mit entsprechenden Gewindebohrun  gen vorgesehen werden, was sich jedoch aus Ge  wichtsgründen und deshalb nicht empfiehlt, da eine  solche Leiste zur Widerstandserhöhung des Rah-         mens    nicht beitragen würde. Eine solche wird viel  mehr durch die Ausbildung des unteren Flansches  mit doppelter Wandstärke erzielt.  



  An Stelle von Schrauben 4 können auch andere  Spannelemente, z. B. Federn 14, verwendet werden,  wie es in     Fig.    6 dargestellt ist. Der Rahmen 1 besteht  aus     3-förmigen        Blechprofilleisten,    die der vierfach  vorgesehenen Horizontalteile wegen     ein    grosses  Widerstandsmoment um die Hochachse aufweisen.  Nach     Einlegung    des Gewebestabes 3 werden die  Federn 14 durch die Bohrungen 5 von unten her  eingesetzt und der mit einem Innenbord versehene  Blechstreifen 12 untergeschoben. Die gewünschte  Spannung der Siebfläche hält sich auf diese Weise  selbsttätig aufrecht.

   Federn als Spannmittel können  selbstverständlich auch in Rahmenleisten aus     stranb          gepressten    Profilen verwendet werden. Es können  ganz allgemein alle gezeigten und ähnliche Arten der  Spannmittel mit allen gezeigten und ähnlichen Arten  von     Rahmen    nach entsprechender Formangleichung  kombiniert werden.  



       Fig.7    zeigt die einfache Art der Verbindung  zweier Rahmenleisten durch     Schweissung.    Verbin  dungen durch Laschen oder ähnliche Mittel sind  natürlich auch möglich.  



  Man wird aus Gründen einer bequemen Montage  die Schlaufen an den Kanten der Siebgewebe nähen;  aus funktionellen Gründen nötig ist dieses jedoch  nicht, da sich das Siebgewebe aus der     Pressverbin-          dung    zwischen Spannmittel und Stab 3 nicht heraus  ziehen kann.  



  Wie man aus den Ausführungsbeispielen erkennt,  gestattet die beschriebene     Siebgewebebefestigung    eine  stets gut ausreichende Biegefestigkeit der Rahmen  leisten.  



  Durch die Verwendung von Rahmen aus     stran-          gepressten    Leisten oder von Rahmenleisten aus pro  filiertem Blech, vornehmlich aus Leichtmetall ergibt  sich eine billige Herstellung, die Möglichkeit best  geeigneter Formgebung und ein geringes Gewicht,  welch letzteres bei Siebmaschinen mit oszillierenden  Bewegungen von besonderer Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Spannung und Befestigung von Siebgeweben auf einem Rahmen, gekennzeichnet durch eine in jeder Rahmenleiste (1) angeordnete, von deren Aussenfläche ausgehende und sich zur Siebfläche (2) hin erstreckende, längs der Rahmen leiste verlaufende Winkelnut (6, 7), in deren abge winkeltem Teil (7) ein vom Siebgewebe umschlun gener Stab (3) durch Spannmittel (4, 14, 8, 9, 11) eindrückbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch in Richtung des abgewinkelten Nutteils (7) in den Rahmenleisten (1) befindliche Bohrungen (5) für die Spannmittel (4, 14, 8, 9, 11). 2. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine geneigte Lage der Spannmittel (4, 14, 8, 9, 11). 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Rahmen aus stranggepressten Leisten, die durch Schweissung miteinander verbunden sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch Rahmen aus Blechprofilleisten, die durch Schweissung miteinander verbunden sind.
CH349146D 1956-08-24 1957-07-08 Einrichtung zur Spannung und Befestigung von Siebgeweben auf Rahmen CH349146A (de)

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