CH349245A - Aus Deckschiene und Kunststoffhefterband bestehende Hefteinrichtung, insbesondere für Schnellhefter - Google Patents

Aus Deckschiene und Kunststoffhefterband bestehende Hefteinrichtung, insbesondere für Schnellhefter

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CH349245A
CH349245A CH349245DA CH349245A CH 349245 A CH349245 A CH 349245A CH 349245D A CH349245D A CH 349245DA CH 349245 A CH349245 A CH 349245A
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CH
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stapler
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Inventor
Alfred Zippel Georg
Original Assignee
Zippel Kg Herbert
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42F—SHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00—Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/02—Filing appliances with means for engaging perforations or slots with flexible or resilient means

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


      Aus    Deckschiene     und        Kunststoffhefterband    bestehende     Hefteinrichtung,     insbesondere     für        Schnellhefter       Die Erfindung bezieht sich auf eine aus Deck  schiene und     Kunststoffhefterband    bestehende Heftein  richtung, insbesondere für Schnellhefter, wobei die  Deckschiene mit im Lochabstand angeordneten  Durchbrüchen für den Durchtritt der     Hefterband-          zungen    und mit randoffenen Schlitzen zum Festlegen  der Enden der Zungen des     Hefterbandes    versehen ist.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden, neben den im  Lochabstand des Heftgutes angeordneten Bohrungen  oder Durchbrüchen noch randoffene Einführungs  schlitze an der Deckschiene vorzusehen, die zum Fest  legen der Zungen durch seitliches Einschieben dienen.  Derartige Schienen eignen sich insbesondere zum  Festlegen von aus Kunststoff bestehenden     Hefterbän-          dern,    die durch     zweimaliges    Abbiegen der Hefter  bandzungenenden festgehalten werden.  



  Bei bisher bekannten Einrichtungen sind die  Schienen mit im Lochabstand des Heftgutes angeord  neten Bohrungen oder Durchbrüchen versehen, auf  die die Zungen des     Hefterbandes    aufgefädelt werden  müssen, was     immerhin    einen Zeitverlust bedeutet, da  die     Kunststoffhefterbänder    nicht wie Metallbänder  oder     schraubenfederartige    Heftorgane auf der einge  stellten Lochentfernung stehen bleiben.  



  Um einen sicheren und festen Halt der Deck  schiene und damit     ein    sicheres Festlegen des Heft  gutes zu bewirken, ist es zweckmässig, auch bereits  bei den im Lochabstand angeordneten Durchbrüchen  eine entsprechende, klemmende Wirkung auf das       Hefterband    auszuüben, so dass beim Einführen der       Hefterbandenden    in die randoffenen Schlitze eine  zusätzliche     Klemmung    erfolgt.  



  Gemäss der     Erfindung    wird deshalb vorgeschla  gen, die im Lochabstand des Heftgutes angeordneten  Durchbrüche der Deckschiene ebenfalls in Form von       --andoffenen    Schlitzen auszuführen. Auf diese Weise    kann die Deckschiene auf die bandförmigen Hefter  bänder seitlich aufgeschoben werden, wodurch ein  Einfädeln der     Hefterbandzungen    wie bei     Bohrungen     entfällt. Neben diesen im Lochabstand angeordneten,  randoffenen Schlitzen sind in bekannter Weise zweck  mässig von der entgegengesetzten Längsseite der Deck  schiene her randoffene     Schlitze    zum Einführen der  Enden des     Hefterbandes    vorgesehen.

   Es ist verständ  lich, dass, wenn die im Lochabstand des     Heftbrotes     angeordneten, randoffenen Schlitze so bemessen wer  den, dass sie mit Spannung auf die     Hefterbandzungen     aufschiebbar sind, schon an und für sich ein guter  Halt gegeben ist, wobei durch das Einschieben in den  zweiten, entgegengesetzt gerichteten randoffenen  Schlitz eine wirksamere und schnellere Festlegung der  Enden der     Hefterbandzungen    besonders bei dünnem,  elastischem Kunststoff gewährleistet ist.  



  Zur Erleichterung des     Einführens    der     Hefterbän-          der    in die randoffenen Schlitze werden diese zweck  mässig nach dem offenen Rand zu durch Verbrechen  oder Abrunden der Kanten erweitert.  



  Bei einer derartigen Ausbildung der Deckschiene  ist es nun auch möglich, die Enden der     Hefterband-          zungen    mit einer Verstärkung zu versehen, die ein  Abgleiten der Deckschiene beim Hochstreifen von  den     Hefterbändern    verhindert. Auf diese Weise lässt  sich die Einrichtung so gestalten, dass beim Umlegen  und     Blättern    des Heftgutes     dieses    auf den Hefter  bandzungen gleitet, gegen die Deckschiene Anschlag  erhält und nicht abrutschen kann.  



  Verschiedene Ausführungsbeispiele der Heftein  richtung gemäss der Erfindung sind auf der Zeich  nung dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen eine aus einem einfachen  flachen Streifen hergestellte Deckschiene mit der er  findungsgemässen Anordnung der randoffenen Schlitze,      wobei     Fig.    1 eine Seitenansicht und     Fig.    2 eine Drauf  sicht veranschaulicht. Bei dieser Ausführung     sind    zur  Erleichterung der seitlichen     Einführung    der Hefter  bandzungen die Enden der Schiene von den Schlit  zen<I>b, b</I> ab leicht aus der Ebene aufgebogen.

   Die im  Lochabstand angeordneten, randoffenen Einführungs  schlitze sind mit<I>a, a</I> bezeichnet und ragen von der  entgegengesetzten Längsseite in den Schienenkörper  ein als die randoffenen     Festlegeschlitze   <I>b, b.</I> In       Fig.    3 in Seitenansicht und in       Fig.4    in Draufsicht ist die gleiche Ausführung  dargestellt wie     in        Fig.    1 und 2, nur dass hier zur Sta  bilisierung etwa schwachen Werkstoffs entsprechende  Verstärkungsrippen c angeordnet sind.

   In       Fig.    5 in Seitenansicht und in       Fig.    6 in Draufsicht ist eine weitere Ausführungs  möglichkeit der Deckschiene angedeutet, bei der der  Mittelteil der Schiene durch offene     Einschlitzungen     in der Längsrichtung von den Schlitzen<I>a, a</I> her und  durch zwei parallele     Mittelschlitze    mit einfachen Mit  teln in zwei in sich bewegliche     Teile    zerlegt wird,  wobei der mittlere Teil feine     bogenförmige    Durch  biegung erhält.

   Hierdurch besteht die Möglichkeit,  durch Niederdrücken des bogenförmigen Mittelteils  um die stehengebliebenen Stege h eine Bewegung aus  zuführen, durch die sich während des     Einführens    des       Hefterbandes    in die Schlitze<I>a, a</I> die Zungen g, g  hochstellen und somit den Schlitz     erweitern.    Nach  Loslassen des aufgebogenen Teiles     f    bewegen sich     die     Zungen g, g nach unten und verengen den Schlitz,  wodurch das     Hefterband    an dieser Stelle klemmend  festgehalten     wird.    In       Fig.    7 in Draufsicht ist ein     Hefterband    angedeu  tet,

   bei dem die Enden der     Hefterzungen    e mit Ver  stärkungen e' versehen sind. Eine Draufsicht auf diese       Ausführung    zeigt       Fig.    9,     während    in       Fig.    8 das Ende einer Heftzunge angedeutet ist,  bei der die Verstärkung e' dadurch gebildet wird,  dass das Ende mit zwei winkelförmigen     Einschnitten     versehen wird, um deren Mitte das Ende e' gemäss       Fig.    10 umgelegt und dort verschweisst wird.  Durch diese Ausbildung des     Hefterbandes    ist es mög  lich, eine an und für sich bekannte Einrichtung zu  schaffen, die das Umlegen des Heftgutes gestattet,  ohne dass dieses von den Heftzungen abrutscht.

   Dies  geschieht in der Weise, dass die Deckschiene auf den       Hefterbändern    e bis zu den verstärkten Spitzen e'  zurückgestreift wird. Um das Zurückstreifen der  Deckschiene bis zu den verstärkten Enden des     Hef-          terbandes    zu erleichtern, ohne dass die Schiene hier  bei seitlich abrutscht, ist es zweckmässig,     die    im  Lochabstand des Heftgutes angeordneten Schlitze von  der randoffenen Seite her mit zum Beispiel durch  Nasen gebildeten, klemmenden Verengungen zu ver-    sehen, während hieran anschliessend die Schlitze so  bemessen sind, dass das     Hefterband    darin gleiten  kann.

   In       Fig.    11 ist eine schaubildliche Darstellung ange  deutet, bei der die Deckschiene auf den     Hefterbän-          dern    e so weit zurückgezogen ist, dass die verstärkten  Enden e' Anschlag erhalten. In       Fig.    12 ist in Draufsicht die Hefteinrichtung im  geschlossenen Zustand gezeigt.  



  Bei allen Ausführungen ist Bedingung, dass die  Schlitze so eng wie möglich gehalten werden, damit  das     Hefterband    in ihnen klemmend festgehalten wird.  Dies kann zum Beispiel dadurch erreicht werden, dass  die Schlitzstellen lediglich als Trennstellen ausgeführt  werden. Die Deckschienen selbst lassen sich sowohl  aus Metall als auch aus Kunststoff herstellen. Die  Abwandlung in der äusseren Form ist gleichgültig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus Deckschiene und Kunststoffhefterband be stehende Hefteinrichtung, insbesondere für Schnell hefter, bei welcher die Deckschiene mit im Loch abstand des Heftgutes angeordneten Durchbrüchen für den Durchtritt der Hefterbandzungen und rand offenen Einführungsschlitzen für das Festlegen der Zungenenden versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass auch die im Lochabstand des Heftgutes ange ordneten Durchbrüche der Deckschiene als rand offene Schlitze ausgebildet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Hefteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Lochabstand des Heft gutes angeordneten, randoffenen Schlitze der Deck schiene von der einen Längsseite und die zum Fest legen der Hefterbandzungenenden dienenden, rand offenen Schlitze von der anderen Längsseite in die Schiene einragen. 2. Hefteinrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die En den der Hefterbandzungen mit Verstärkungen ver sehen sind, die ein Abgleiten der Deckschiene beim Hochstreifen von den Hefterbändern verhindern, so dass die Deckschiene in dieser Stellung dem umgeleg ten Heftgut als Anschlag dient. 3.
    Hefteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die im Lochabstand des Heft gutes angeordneten Schlitze von der randoffenen Seite her mit zum Beispiel durch Nasen gebildeten, klem menden Verengungen versehen sind, während hieran anschliessend die Schlitze so bemessen sind, dass das Hefterband darin gleiten kann.
CH349245D 1957-04-15 1957-04-15 Aus Deckschiene und Kunststoffhefterband bestehende Hefteinrichtung, insbesondere für Schnellhefter CH349245A (de)

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