CH349251A - Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes

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CH349251A
CH349251A CH349251DA CH349251A CH 349251 A CH349251 A CH 349251A CH 349251D A CH349251D A CH 349251DA CH 349251 A CH349251 A CH 349251A
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CH
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tolylsulfonyl
mixture
urea
butylamine
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Inventor
Stempel Arthur
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/54Y being a hetero atom either X or Y, but not both, being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylurea

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren harnstoff der allgemeinen Formel zur Herstellung von l-(n-Butyl)-3-(p-tolylsulfonyl)
EMI1.1     
 welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man p-Tolylsulfonylisocyanat mit n-Butylamin, vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie z. B. aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe, umsetzt. Das erhaltene Reaktionsprodukt kann zum Beispiel durch Filtration aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt werden.



   Das Verfahrensprodukt soll als Arzneimittel, insbesondere als hypoglykämisches Mittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels, Verwendung finden.



   In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen (unkorrigiert) in Celsiusgraden angegeben.



   Beispiel 1
1   cm3    p-Tolylsulfonylisocyanat wird in 25 cm3 n-Hexan gelöst. Man gibt zu dieser Lösung 1 cm3 n-Butylamin und schüttelt die Mischung, wobei sich ein öliger Niederschlag bildet. Das Reaktionsgemisch wird während einer halben Stunde auf   25"    erwärmt.



  Man setzt anschliessend 50   cm3    2-n Natronlauge hinzu, schüttelt und trennt die wässerige Schicht ab.



  Man neutralisiert die wässerige Schicht mittels Eisessig und trennt die sich abscheidenden Kristalle durch Filtration ab. Der feste Niederschlag wird in Essigester gelöst und die Lösung mit n-Hexan bis zur beginnenden Trübung versetzt. Die Mischung wird gekühlt und der ausgeschiedene 1-(n-Butyl)-3-(ptolyl-sulfonyl)-harnstoff abfiltriert; Schmelzpunkt 124 bis   126".   



   Beispiel 2
5   cm3    n-Butylamin werden zu einer Lösung von 5 cm3 p-Tolylsulfonylisocyanat in 300   cm3    Benzol gegeben. Die Mischung erwärmt sich, und die Kristallisation erfolgt innerhalb von 5 Minuten. Das Reaktionsgemisch wird dann 3 Stunden bei 250 aufbewahrt, der Niederschlag wird abfiltriert und aus Essigester umkristallisiert. Der so gewonnene l-(n Butyl)-3-(p-tolylsulfonyl)-harnstoff schmilzt bei 124 bis   126".     



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Tolylsulfonylisocyanat mit n-Butylamin umsetzt.



   UNTERANSPRUCH
Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff durchgeführt wird. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren harnstoff der allgemeinen Formel zur Herstellung von l-(n-Butyl)-3-(p-tolylsulfonyl) EMI1.1 welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man p-Tolylsulfonylisocyanat mit n-Butylamin, vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, wie z. B. aliphatische oder aromatische Kohlenwasserstoffe, umsetzt. Das erhaltene Reaktionsprodukt kann zum Beispiel durch Filtration aus dem Reaktionsgemisch abgetrennt werden.
    Das Verfahrensprodukt soll als Arzneimittel, insbesondere als hypoglykämisches Mittel zur Senkung des Blutzuckerspiegels, Verwendung finden.
    In den nachfolgenden Beispielen sind die Temperaturen (unkorrigiert) in Celsiusgraden angegeben.
    Beispiel 1 1 cm3 p-Tolylsulfonylisocyanat wird in 25 cm3 n-Hexan gelöst. Man gibt zu dieser Lösung 1 cm3 n-Butylamin und schüttelt die Mischung, wobei sich ein öliger Niederschlag bildet. Das Reaktionsgemisch wird während einer halben Stunde auf 25" erwärmt.
    Man setzt anschliessend 50 cm3 2-n Natronlauge hinzu, schüttelt und trennt die wässerige Schicht ab.
    Man neutralisiert die wässerige Schicht mittels Eisessig und trennt die sich abscheidenden Kristalle durch Filtration ab. Der feste Niederschlag wird in Essigester gelöst und die Lösung mit n-Hexan bis zur beginnenden Trübung versetzt. Die Mischung wird gekühlt und der ausgeschiedene 1-(n-Butyl)-3-(ptolyl-sulfonyl)-harnstoff abfiltriert; Schmelzpunkt 124 bis 126".
    Beispiel 2 5 cm3 n-Butylamin werden zu einer Lösung von 5 cm3 p-Tolylsulfonylisocyanat in 300 cm3 Benzol gegeben. Die Mischung erwärmt sich, und die Kristallisation erfolgt innerhalb von 5 Minuten. Das Reaktionsgemisch wird dann 3 Stunden bei 250 aufbewahrt, der Niederschlag wird abfiltriert und aus Essigester umkristallisiert. Der so gewonnene l-(n Butyl)-3-(p-tolylsulfonyl)-harnstoff schmilzt bei 124 bis 126".
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Tolylsulfonylisocyanat mit n-Butylamin umsetzt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem aliphatischen oder aromatischen Kohlenwasserstoff durchgeführt wird.
CH349251D 1956-03-05 1957-03-01 Verfahren zur Herstellung eines substituierten Harnstoffes CH349251A (de)

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