CH349286A - Fahrbare Maschine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des Bettungsschotters im Eisenbahnoberbau - Google Patents

Fahrbare Maschine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des Bettungsschotters im Eisenbahnoberbau

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CH349286A
CH349286A CH349286DA CH349286A CH 349286 A CH349286 A CH 349286A CH 349286D A CH349286D A CH 349286DA CH 349286 A CH349286 A CH 349286A
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CH
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ballast
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shield
sieve
machine
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Inventor
Plasser Franz
Theurer Josef
Original Assignee
Plasser Bahnbaumasch Franz
Theurer Josef
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B27/00Placing, renewing, working, cleaning, or taking-up the ballast, with or without concurrent work on the track; Devices therefor; Packing sleepers
    • E01B27/06Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track
    • E01B27/08Renewing or cleaning the ballast in situ, with or without concurrent work on the track the track having been taken-up

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description


  Fahrbare Maschine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des     Bettungsschotters     im Eisenbahnoberbau    Die Erfindung bezieht sich auf eine fahrbare Ma  schine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des  Bettun     gsschotters    im Eisenbahnoberbau.  



  Seit geraumer Zeit sind bereits sogenannte Pla  nierraupen (Bulldozer) bekannt, die beispielsweise  beim Bau von Strassen zum Einebnen des Erdreiches  oder der     Schotterauflagen    eingesetzt werden und aus  einem Raupenschlepper bestehen, welcher einen an  einem schwenkbaren Tragrahmen befestigten Brust  schild trägt, mit dessen Hilfe er das zu     behandelnde     Material vor sich her schiebt.

   Gleichartige     Planier-          maschinen    werden auch im Eisenbahnoberbau zum  Einebnen des     Schotterbettes    verwendet, und zwar  gleiten deren     Planierschilde    auf längs des Schotter  bettes angeordneten Lehrschienen, damit durch diese  Führung eine genau bestimmte Gleislage sowohl in  der Geraden als auch in den Kurven gewährleistet ist.  Die Schilde dieser     Planiermaschine    sind so ausge  bildet und so steil verlaufend, dass sie den aufzu  nehmenden Schotter nicht zur Seite, sondern vor sich  her nach vorn schieben, um damit der Gefahr der  Lageveränderung der Lehrschienen durch seitlichen       Schotterdruck    zu begegnen.

   Anderseits musste jedoch  der Nachteil in Kauf genommen werden, dass die vor  dem Schild zusammengeschobenen     Schotterberge    von  Zeit zu Zeit mit Hilfe zusätzlicher Arbeitskräfte be  seitigt werden mussten, um die     Planiermaschine    in  der Arbeitsrichtung fahrfähig zu erhalten.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun  eine Maschine, bei deren Gebrauch die obenerwähn  ten Nachteile vermieden werden und welche oben  drein mit grossem Vorteil bei entsprechender Aus  gestaltung auch zur Reinigung oder sonstigen Weiter  verarbeitung des abgeräumten Schotters benutzt wer  den kann.  



  Erfindungsgemäss ist die Maschine gekennzeich  net durch ein nach Art eines Raupenschleppers aus-         gebildetes    Fahrzeug mit einem an der Vorderfront  schwenkbar angeordneten, mit einer Schrägfläche aus  gestatteten Brustschild, der beidseits von stehenden  Seitenwangen begrenzt ist und dessen Schrägfläche  einen so spitzen Winkel mit dem Boden     einschliesst,     dass der beim Vorfahren der Maschine von der Vor  derkante des Schildes aufgenommene Schotter über  die Schrägfläche rückwärts gleitet, wo Mittel zur  Weiterbeförderung des Schotters angeordnet sind.  



  Im einfachsten Fall kann der über die Schräg  fläche des Brustschildes beförderte Schotter seitlich  oder     rückseitig    der Maschine abgelegt oder er kann  auf von der Maschine getrennte     Fördermittel,    z. B.  Fahrzeuge, Förderbänder usw., verladen werden; wie  schon erwähnt, lässt sich jedoch die erfindungsgemässe  Maschine auch mit grossem     Vorteil    zu einer Schotter  reinigungsmaschine ausgestalten, die sich von den       vorbekannten    Reinigungsmaschinen besonders durch  geringen Raumbedarf und einfachen, billigen Aufbau  unterscheidet.  



  Es ist zwar bereits eine     Schotterreinigungsma-          schine    für den Eisenbahnoberbau bekanntgeworden,  die aus drei     hintereinandergekuppelten    Fahrzeugen  zusammengesetzt ist, und zwar einem Raupenschlep  per, welcher ein Fahrzeug mit höhenverstellbarem,  schräg zur     Fahrbahnebene    gerichtetem Schild und  Seitenwangen hinter sich her zieht, auf welchem Schild  der Schotter     beim    Vorfahren der Maschine aufwärts  wandert und dann über dessen Oberkante einem  auf dem dritten Fahrzeug angeordneten Förderband  und     einer    Reinigungsvorrichtung zugeführt wird, wor  auf er schliesslich rückseitig dieses Fahrzeugzuges auf  dem Bahnkörper wieder abgelegt wird.

   Diese     vorbe-          kannte    Maschine hatte eine sehr beträchtliche Länge  und bestand aus einer grossen Zahl von Einzelteilen,  so dass dementsprechend auch ihre Störungsanfällig  keit gross war; zur Bedienung waren verhältnismässig      viele Personen erforderlich und ihre Arbeitsweise war  reichlich unübersichtlich. Schliesslich ergaben sich  auch Schwierigkeiten bei Gleiskurven mit geringem  Radius.  



  Bei     Ausbildung    der erfindungsgemässen Maschine  als     Schötterreinigungsmaschine    können a11 die oben  erwähnten Schwierigkeiten leicht vermieden werden.  



  Nach einer bevorzugten Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist nämlich anschliessend an  die Oberkante des Brustschildes ein Sieb, vorzugs  weise ein     Vibrationssieb,    angeordnet. Auf diese Art  kann mittels Leitblechen oder dergleichen, die an  der Unterseite des Siebes anzuordnen sind, das bei  der Reinigung des Schotters ausgesiebte Material  einem quer zur Fahrtrichtung laufenden Förderband  zugeleitet werden, welches dieses Material seitlich  der Gleisstrasse abführt.

   Wenn dann das Sieb von  der Oberkante des Brustschildes ausgehend mit Ge  fälle angeordnet ist, so wandert das vom Schild auf  das Sieb geförderte Material unter Wirkung des  Eigengewichtes über die Sieboberseite abwärts und  (in der Fahrtrichtung gesehen) rückwärts.     Im    konti  nuierlichen Anschluss an die Hinterseite der Sieb  fläche können dann     schurrenartige    Leitbleche vorge  sehen sein, mittels welcher der     gereinigte    Schotter  seitwärts oder rückwärts der Maschine abgelegt wird.  



  Nach     einer    anderen, ebenfalls sehr     vorteilhaften     Ausführungsvariante kann aber auch unmittelbar hin  ter dem Sieb ein weiteres Förderband an Stelle der  Schurren vorgesehen sein, mittels welchem der bereits  gereinigte Schotter unmittelbar von der Siebfläche  aufgenommen und wahlweise     links-,    rechts- oder  rückseitig der Maschine abgelegt werden kann. Die  Förderung nach links oder rechts wird durch ein  faches Umschalten     des    Antriebsmotors, z. B. eines  Elektromotors, bewirkt. Die Förderbänder können  selbstverständlich auch schwenkbar, verstellbar oder  längenveränderlich ausgebildet sein, um sich allen       fallweise    ändernden Gegebenheiten anpassen zu kön  nen.  



  Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen er  läutert, welche verschiedene Ausführungsbeispiele des  Erfindungsgegenstandes veranschaulichen.  



  Hierbei zeigt:       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel in Drauf  sicht.  



       Fig.    2 ist ein     teilweiser    Längsschnitt durch die  Maschine nach     Fig.    1 entlang der Linie     II-11.     



       Fig.    3 ist ein     Schnitt    nach     III-III    der     Fig.    2,  der die Konstruktion des Brustschildes verdeutlicht.  Die     Fig.    4 und 5 betreffen eine Variante der dem  Brustschild zugeordneten Fortbewegungsmittel, wobei       Fig.    4 ein Schnitt nach     IV-IV    der     Fig.    5 und wobei       Fig.    5 ein Schnitt nach     V-V    der     Fig.    4 ist.  



       Fig.6    betrifft eine andere Ausführungsvariante  der Fortbewegungsmittel.  



  In     Fig.    7 schliesslich ist eine weitere Ausführungs  form der ganzen Maschine dargestellt, bei welcher  der gereinigte Schotter nach der Rückseite der Ma  schine abgeführt und dort abgelegt werden kann.    Gemäss     Fig.    1 und 2 ist das als Raupenschlepper  (Bulldozer) ausgebildete Fahrzeug mit 1 bezeichnet.  Für dieses können die allgemein bekannten, serien  mässig hergestellten Planierraupen ohne besondere  Vorkehrungen Verwendung finden und mit geringen  Kosten in     Schotterräumungs-    und     -reinigungsmaschi-          nen    umgebaut werden.  



  Der Tragrahmen 2, welcher in     bekannter    Weise  mit dem Fahrzeugkörper 1 der Höhe nach schwenk  bar gelenkig verbunden ist, trägt den an der Vorder  front des Fahrzeuges angeordneten Brustschild 3,  dessen Schrägfläche mit einem spitzen, etwas kleine  ren Winkel a zum Boden verläuft als sonst bei Pla  nierraupen üblich ist, damit dem von der Unterkante  3' des Schildes 3 aufgenommenen Schotter 18 unter  dem Einfluss des vom Fahrzeug 1 ausgeübten Vor  schubes ein     Hinaufwandern    über die     Schrägfläche     des Schildes 3 möglich ist.  



  Beidseits der Schrägfläche des Brustschildes 3  sind stehende Wangen 4     als    Seitenschilde vorgesehen,  die ein seitliches Abrutschen des aufgenommenen  Schotters verhindern. Der solcherart über das Brust  schild 3 geförderte Schotter gelangt demnach vollstän  dig über die Oberkante der Schrägfläche auf die  Fläche des     Vibrationssiebes    5, rutscht anschliessend  über diese rückwärts abfallende Siebfläche langsam  nach hinten, wird von den keilförmig angeordneten       Leitblechen    der beiden Schurren 6 in zwei Teilströme  geteilt     (Fig.    1) und solcherart von den Schurren 6  seitlich des Bahnkörpers abgelegt.

   Selbstverständlich  kann wahlweise auch eine der beiden Schurren 6  vorübergehend gesperrt werden, wobei dann das       Schottermaterial    nur einseitig abgelegt wird.  



  Der Brustschild 3 ist, wie     Fig.    3 noch deutlich  zeigt, seitlich mit Walzen 7 versehen, die in seitlich  auskragenden Konsolen 8 drehbar gelagert sind und  auf den     Lehrschienen    9 abrollen, die beidseits des zu  räumenden     Schotterbettes    18 auf Langschwellen 17  verlegt sind. Diese Lehrschienen 9 dienen der Füh  rung des Schildes 3. Im übrigen erfolgt die Höhen  einstellung des Brustschildes 3 ohnehin vermittels des  schwenkbaren Tragarmes 2, so dass fallweise auch  auf die zusätzliche Führung durch die     Lehrschienen     9 verzichtet werden kann.

   Werden aber solche     Lehr-          schienen    vorgesehen, dann kann eine Feineinstellung  der Räumkante 3' auch durch eine höhenverstellbare  Ausbildung der Konsolen 8 erzielt werden.  



  Nach     Fig.    3 ist die Unterkante (Vorderkante) 3'  des Brustschildes 3     vorteilhafterweise    in der Mitte       höhergelegen    als in den beiden Seitenbereichen, so  dass der nach Räumung der oberen     Schotterschicht     verbleibende Unterbau des     Schotterbettes    18 ein ge  wissermassen     bombiertes    Profil erhält. Dieses einem  Strassenprofil ähnliche Profil des     Schotterunterbaues     18 hat zur Folge, dass der Abfluss von Regen- und  Schneewasser über die beidseitigen Schrägflächen  seitwärts sehr     erleichtert    ist.

   Der als  Unterbau  be  zeichnete Teil des     Schotterbettes    braucht nicht ge  reinigt zu werden; er ist demnach - weil ver-      schmutzt - weniger wasserdurchlässig und dichter  als der obere, gereinigte Bereich der     Bettung    und  bildet als eigene Schicht eine Basis für die obere,  lockere     Bettungsschicht.        Hiedurch    ergibt sich also  auch eine Ersparnis in der Gesamtmenge des zu  reinigenden Schotters.  



  Hinter dem Brustschild 3 ist ein quer zur Fahrt  richtung laufendes Förderband 10 angeordnet, das  vom Motor 14     (Fig.    1) angetrieben wird. Dieses För  derband 10 erstreckt sich einerseits über die Breite  des Brustschildes 3 wesentlich hinaus, um das zu  fördernde Material mehr oder weniger weit ausser  halb des Fahrbahnbereiches ablegen zu können.  



  Oberhalb dieses Förderbandes 10 ist das schon  erwähnte     Vibrationssieb    5 angeordnet, von welchem  das ausgesiebte Material, also der Schmutz, mittels  der Leitbleche 15 dem Förderband 10 zugeführt wird.  Der Antrieb für die     Exzenterwelle    11 des     Vibrations-          siebes    5 besteht aus einem Elektromotor 13, der über  einen Riementrieb 12 mit der     Exzenterwelle    11 in  Verbindung gebracht ist. Mit 16 sind die Federn be  zeichnet, auf denen der Rahmen des     Vibrationssiebes     5 ruht bzw. schwingt.  



  Die Wirkungsweise der Maschine ist kurz be  schrieben wie folgt: Der von der Vorderkante 3' des  Brustschildes 3 aufgenommene Schotter 18, welcher  der Reinigung zugeführt werden soll, wandert unter  dem vom Fahrzeug 1 nach vorwärts ausgeübten  Druck auf der Schrägfläche des Schildes 3 aufwärts  und gelangt über deren Oberkante auf die Schräg  fläche des Siebes 5. Auf dem     Vibrationssieb    5 trennt  sich der Schmutz vom Schotter und ersterer gelangt  über die Leitflächen 15 auf das Förderband 10, wel  ches ihn seitwärts des Bahnkörpers ablegt. Die ge  reinigten Steine des     Bettungsschotters    wandern infolge  der Schwerkraft auf dem schrägverlaufenden Sieb 5  zu den Schurren 6 und werden von diesen ausserhalb  der Schienen 9 abgelegt.

   Von dort können sie dann  als     neuzufertigenden        Bettungskörper    verlegt werden.  



  Die     Fig.    4 und 5 veranschaulichen eine Variante  der dem Schild 3 zugeordneten, die Fortbewegung  desselben erleichternden Organe. An Stelle der seit  wärts auskragenden, in Konsolen gelagerten     Walzen     7 nach     Fig.    1 und 2 sind hier Walzen 7' (oder auch  nur eine einzige solche Walze) vorgesehen, die inner  halb des Schildes selbst angeordnet und gelagert sind.  Die Lagerung erfolgt am Tragrahmen 8' des Schildes  3.

   Diese Walzen 7' rollen auf dem bereits geräumten       Schotterbett    18, dessen richtige     Höhenlage    aus  schliesslich durch     Verschwenken    der Tragarme 2 für  den Brustschild 3 bestimmt wird, so dass die zeit  raubende Anordnung besonderer Führungsschienen  vermieden werden kann.  



  Ähnlich wirkt die in     Fig.    6 gezeigte Variante, bei  welcher der Brustschild 3 an seiner     Unterseite    mit  einer Gleitwanne 7" versehen ist, die auf dem bereits  in der richtigen Höhenlage geräumten     Schotterbett    18  gleitet und die Tragarme 2 entlasten hilft.  



  Bei dem in     Fig.    7 dargestellten Ausführungsbei  spiel der Maschine ist ein nach     Fig.    6 ausgebildeter    Brustschild 3 mit Vorderkante 3',     Seitenschildern    4  und einer Gleitwanne 7" an der Unterseite vorge  sehen. Die     Ausbildung    des     Vibrationssiebes    5 und  des Förderbandes 10 sowie aller zugehörigen Teile  ist völlig gleichartig wie bei der in     Fig.    1 und 2 dar  gestellten Ausführungsform. Der auf dem Sieb 5  gereinigte Schotter gelangt jedoch über kurze Schur  ren 6' auf Förderbänder 19, die beidseits der Ma  schine 1 auf Stützen 20 gelagert sind, und wird von  diesen Förderbändern 19 rückwärts befördert.

   Um  den Schotter an der Rückseite gleichmässig verteilen  zu können, sind an den rückseitigen Enden der För  derbänder 19     verschwenkbare    Schurren 22 vorge  sehen, die sich um einen Gelenkzapfen 21 drehen  können. Im übrigen ist diese Wirkungsweise der Ma  schine gleich derjenigen des erstbeschriebenen Bei  spieles.  



  Selbstverständlich sind im Rahmen der Erfindung  zahlreiche Ausgestaltungen der Maschine möglich,  die im vorigen nicht besonders     erwähnt    wurden. Ins  besondere ergeben sich zahlreiche Möglichkeiten der  Weiterbehandlung, Weiterbeförderung und Verarbei  tung des vom     Brustschild    aufgenommenen     Bettungs-          schotters.    Die Maschine eignet sich in diesem Sinne  zu jedweder Behandlung des     Bettungsschotters,    wie  z.

   B. in Kombination mit zusätzlichen     Einrichtungen     zur Mischung mit neuem Schotter, zur Herstellung  eines neuen     Schotterbettes    aus altem Schotter, zur  Sortierung, zum Zerkleinern des     Bettungsmateriales     usw.  



  Der Antrieb für die mechanisch bewegten Teile  der Maschine, insbesondere für das     Vibrationssieb     beziehungsweise dessen     Exzenterwelle    sowie für die  Förderbänder besteht zweckmässig aus     einzelnen     Elektromotoren, die von einem auf dem Raupen  schlepper ruhenden Aggregat, zum Beispiel einem  Dieselgenerator, gespeist werden, welch letzteres über  ein Getriebe auch die Fortbewegung des Schleppers  selbst bewirken kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fahrbare Maschine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des Bettungsschotters im Eisenbahn oberbau, gekennzeichnet durch ein nach Art eines Raupenschleppers ausgebildetes Fahrzeug mit einem an der Vorderfront schwenkbar angeordneten, mit einer Schrägfläche ausgestatteten Brustschild, der beidseits von stehenden Seitenwangen begrenzt ist und dessen Schrägfläche einen so spitzen Winkel mit dem Boden einschliesst, dass der beim Vorfahren der Ma schine von der Vorderkante des Schildes aufgenom mene Schotter über die Schrägfläche rückwärts glei tet, wo Mittel zur Weiterbeförderung des Schotters angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Unterkante des Brustschildes in dessen Mitte höher liegt als in den beiden Seiten bereichen, so dass der nach Räumung der oberen Schotterschicht verbleibende Unterbau des Schotter bettes ein bombiertes Profil erhält. 2.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch Ce- kennzeichnet, dass der Brustschild beidseitig mit Wal zen versehen ist, welche dazu bestimmt sind, an seit lichen, der Führung des Schildes dienenden Lehr- schienen . abzurollen, die beidseits des zu räumenden bzw. zu reinigenden Schotterbettes anzuordnen sind. 3. Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die in Konsolen gelagerten Walzen der Höhe nach verstellbar ausgebildet sind, um sol cherart die Räumkante des Brustschildes in wähl barer Höhenlage wirksam werden zu lassen. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Unterseite des Brustschildes Rollen vorgesehen sind, die dazu bestimmt sind, auf dem bereits geräumten Schotterbett abzurollen. 5. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Unterseite des Brustschildes eine Gleitwanne vorgesehen ist, die dazu bestimmt ist, auf dem bereits geräumten Schotterbett zu gleiten. 6.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass hinter dem Brustschild ein zu des sen Oberkante parallel, zur Fahrtrichtung quer ver laufendes Förderband vorgesehen ist, welches sich seitwärts über die Breite des Brustschildes hinaus er streckt, um das über den Schild geförderte Material seitwärts ablegen zu können. 7.
    Maschine nach Unteranspruch 6, zum Reini gen des Bettungsschotters, dadurch gekennzeichnet, dass anschliessend an die Oberkante des Brustschildes oberhalb des Förderbandes ein Vibrationssieb ange ordnet ist, an dessen Unterseite Leitbleche vorgesehen sind, um das bei Reinigung des Schotters ausgesiebte Material dem Förderband zuzuführen, welches dieses Material seitwärts abbefördert. B. Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sieb von der Oberkante des Brustschildes ausgehend mit Gefälle rückwärts ange ordnet ist, so dass das vom Schild geförderte Mate rial unter Wirkung des Eigengewichtes über das Sieb abwärts und rückwärts wandert. 9.
    Maschine nach den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Anschluss an die Hinterseite der Siebfläche schurrenartige Leitbleche vorgesehen sind, mittels welcher der bereits gereinigte Schotter von der Siebfläche seitwärts und/oder rück wärts abgelegt wird. 10. Maschine nach den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar hinter dem Sieb weitere Förderbänder vorgesehen sind, mittels welchen der bereits gereinigte Schotter von der Sieb fläche aufgenommen und wahlweise links-, rechts oder rückseitig der Maschine abgelegt werden kann. 11.
    Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb für die Exzenterwelle des Vibrationssiebes und der Antrieb für das Förder band bzw. die Förderbänder auf dem Tragrahmen des Brustschildes angeordnet sind und Elektromotoren aufweisen, die von einem auf dem Fahrzeugkörper ruhenden Aggregat gespeist werden.
CH349286D 1955-04-13 1956-03-14 Fahrbare Maschine zum Aufnehmen, Befördern und Ablegen des Bettungsschotters im Eisenbahnoberbau CH349286A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113502699A (zh) * 2021-07-15 2021-10-15 泉州市劲力工程机械有限公司 一种用于维护铁路的碴石清筛机

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