CH349326A - Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und Belastung - Google Patents
Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und BelastungInfo
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Description
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Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und Belastung Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zur Stromerzeugung mittels eines Generators zu .schaffen, die trotz veränderlicher Drehzahl und Belastung eine konstante Spannung liefert.
Nach der Erfindung wird dies erreicht durch einen mit permanenten Magneten konstant erregten Wechselstromgenerator mit ruhenden Ankerwicklungen und einen mit der einen Wicklung in Reihe geschalteten Magnetverstärker, dessen Steuerwicklungen von der Differenz zwischen der gleichgerichteten Generatorausgangs- spannung und einem Gleichspannungssollwert (Vergleichsspannung) erregt ist, wobei dieser Gleichspannungssollwert an einem Belastungswiderstand eines Gleichrichters abgenommen ist, der über eine Drosselspule vom Generator gespeist wird.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Hierbei sind in den Fig. 1 und 3 Anordnungen gezeigt, bei denen an den Verbraucher Gleichstrom entsprechend den in den Fig. 2 und 4 gezeigten Kennlinien abgegeben wird, während Fig. 5 ein Schaltungsschema für Wechselstromabgabe wiedergibt.
In Fig. 1 ist mit 1 ein durch permanente Magnete erregter Generator bezeichnet, der im Ständer ausser einer Hauptwicklung 2 noch eine Hilfswicklung 3 aufweist. Die Hauptwicklung 2 speist über einen die Arbeitswicklungen 4, die Steuerwicklungen 5 und Gleichrichter 6 aufweisenden Magnetverstärker in Brückenschaltung eine Last 8, die von einem Widerstand, Motor, einer Gegenspannung (Sammlerbatterie) oder dergleichen gebildet wird.
Die Steuerwicklungen 5 des Magnetverstärkers liegen an der Spannungsdifferenz zwischen der Lastspannung und der Vergleichsspannung. Diese Vergleichsspannung entstammt einem Spannungsteiler 11; der über einen Gleichrichter 10 und eine Drossel 9 an der Hilfswicklung 3 des Generators angeschlossen ist. Der Spannungsteiler 11 dient als Grundlastfür die Wicklung 3 und erlaubt den Abgriff einer zum Zwecke der Einstellung beliebig wählbaren Spannung innerhalb des vorgesehenen Bereiches zur Bildung der Vergleichsspannung.
Um die Regelung auf konstante Spannung möglichst vollkommen zu gestalten, ist eine konstante Vergleichsspannung erforderlich. Zur Konstanthal- tung dieser Spannung wird die vorteilhafte Eigenschaft der Drossel 9 ausgenutzt, dass ihr Scheinwiderstand mit der Frequenz zunimmt. Vorteilhaft wird die Grundlast durch den Spannungsteiler 11 so gross gewählt, dass sie nahe dem Kurzschlusswert liegt. Man kann auch die zweite Ankerwicklung 3 selbst mit einem entsprechend grossen Scheinwiderstand, ausführen.
Für viele Anwendungsfälle wird es aber besser sein, den zur Spannungskonstanthaltung nötigen Scheinwiderstand in eine ausserhalb der Maschine angeordnete Drossel zu verlegen, um irgendwelche Rückwirkungen der Belastung zu vermeiden. Die nahe dem Kurzschlusswert arbeitende Ankerwicklung 3 gibt bekanntlich eine Spannung, die in einem um so grösseren Bereich konstant ist je grösser die Belastung ist. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass mit der Vergrösserung der Belastung der nutzbare Anteil abfällt.
Da aber für die Steuerung des Magnetverstärkers nur eine geringe Energiemenge erforderlich ist, kann bei einer verhältnismässig hohen Belastung der Wicklung 3 eine über einen ausreichenden Bereich konstante Vergleichsspannung erreicht werden.
Die von dem Potentiometer 11 abgenommene Vergleichsspannung wird über die Steuerwicklungen 5 des Verstärkers mit dessen Ausgangsgleichspannung verglichen. Der Verstärker selbst wird zweckmässig
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so ausgelegt, dass er, wenn ein grosser Steuerstrom vorliegt, gesättigt ist, also praktisch den Stromdurchgang freigibt. Wenn dann in der Maschine die Drehzahl steigt oder die Last am Verbraucher absinkt, hat die Spannung die Tendenz, in die Höhe zu gehen. Dadurch ändert sich aber, da die Spannung am Spannungsteiler 11 konstant bleibt, die Steuerspannung durch die Wicklungen 5 im regelnden Sinne, so dass die Ausgangsspannung des Magnetverstärkers konstant gehalten wird.
Unter Umständen könnte es auch ausreichen, wenn auf die Anordnung einer Hilfswicklung 3 verzichtet und dafür der Drosselkreis an die Klemme der Wicklung 2 angeschlossen wird. Dann können zwar eher belastungsabhängige Rückwirkungen auf den Regelvorgang auftreten; in manchen Fällen, in denen die Genauigkeitsforderungen nicht allzu hoch sind, können diese Rückwirkungen aber im Hinblick auf die Vereinfachungen gegebenenfalls in Kauf ge- nommen-werden.
In Fällen, wo eine völlige Abschaltung des Verbrauchers in Betracht kommt, kann es vorteilhaft sein, einen Grundlastwiderstand 7 mit einer der Magnetisierungsstromaufnahme des Verstärkers entsprechenden Grösse anzuordnen.
Fig.2 zeigt die Arbeitskennlinie der dem Ver- gleichsspannungspotentiometer 11 zugeführten Spannung unter dem Einfluss der Vorschaltdrossel 9. Hieraus ist zu ersehen, dass die Spannung Ust über den mit Arbeitsbereich bezeichneten Drehzahlbereich der Maschine nahezu konstant ist.
Um für den Generator 1 Arbeitsbedingungen zu schaffen, bei denen Permanentmagnete im Betriebe nicht beeinträchtigt werden, so dass die Erregung auf einem mit neuzeitlichen hochwertigen Magneten erreichbaren hohen Wert gehalten wird, kann es vorteilhaft sein, die Belastung der Maschine zu begrenzen. Diese Begrenzung kann vom Magnetverstärker durchgeführt werden.
Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 3 gegeben. Dort sind der Generator 1 und der Lastkreis wieder die, gleichen wie in Fig. 1. über die Drossel 9 ist an die Hilfswicklung 3 ein weiterer Magnetverstärker in Brückenschaltung angeschlossen, der die Arbeitswicklungen 12 und die Gleichrichter 10 enthält und mit zwei Steuerwicklungspaaren 13 und 14 ausgerüstet ist. Die Wicklung 13 liegt gleichsinnig wie die Wicklung 12 am Ausgang des Gleichrichters, also am Spannungsteiler 11, der für den Regelverstärker die Vergleichsspannung liefert. Die Wicklung 14 dagegen ist in entgegengesetztem Sinne vom Laststrom J durchflossen.
Die sperrende Wirkung dieser Wicklung tritt erst ein, wenn die Summe der Amperewindungen aus beiden Wicklungen 13 und 14 gegen die Amperewindungen von 12 negativ wird, also erst oberhalb eines bestimmten Laststromes J, beispielsweise Voll- last.
Während bei einer Laststrombegrenzung mit Sicherungen oder überstromschaltern ein Abschalten erst dann erfolgen würde, wenn die Überlastung be- reits eingetreten ist, die Entregung also nicht vermieden würde, wird bei der Anordnung nach Fig. 3 das Auftreten einer entregenden Überlastung überhaupt verhindert. Die Erregung der Maschine wird somit dauernd auf einem hohen Wert gehalten, auf den sie sich nach wenigen Arbeitsspielen einstellt.
Fig. 4 zeigt die äussere Kennlinie der Anordnung. Bis Vollast (100%) ist die Spannung nahezu konstant, während sie oberhalb dieser Belastungsgrenze stark abfällt.
In Fig. 5 ist eine der Anordnung nach Fig. 1 analoge Anordnung dargestellt, die sich davon nur dadurch unterscheidet, dass der Belastung 8 Wechselstrom zufliesst, weil der Magnetverstärker nur in der an sich bekannten Doubler-Schaltung ausgeführt ist. Der Vergleich der Ausgangsspannung mit der am Spannungsteiler 11 abgegriffenen Vergleichs-Gleich- spannung erfolgt daher über einen zusätzlichen Gleichrichter. Die Wirkung der Anordnung ist analog der in Fig. 1.
Die Maschine 1 kann sowohl als Einphasen- als auch als Mehrphasenmaschine mit Permanentmagneterregung ausgeführt werden. Besondere Vorteile bietet die Anordnung nach der Erfindung für schlagwettergeschützte Anlagen, da jegliches Stromunterbrechungselement - sei es auch nur in Form von Schleifringen oder Kollektoren - vermieden ist. Ein anderes Anwendungsgebiet sind Fahrzeugdynamos, Notstromaggregate, Kleinstromaggregate, bei denen besondere Abnutzungsfreiheit und Betriebssicherheit gefordert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und Belastung, gekennzeichnet durch einen mit permanenten Magneten konstant erregten Wechselstromgenerator mit ruhenden Ankerwicklungen und einen mit der einen Wicklung in Reihe geschalteten Magnetverstärker, dessen Steuerwicklungen von der Differenz zwischen der gleichgerichteten Generatorausgangsspannung und einer Vergleichs-Gleich- spannung erregt ist, die an einem Belastungswiderstand eines Gleichrichters abgenommen ist, der über eine Drosselspule vom Generator gespeist wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Bildung der Vergleichsspannung dienende Strom einer besonderen Zusatzwicklung des Generators entstammt. 2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zum Lastkreis ein Grundlastwiderstand angeordnet ist, dessen Grösse der Magnetisierungsstromaufnahme des Magnetverstärkers entspricht. 3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stromkreis für die Bildung der Vergleichsspannung eine belastungsstromabhän- <Desc/Clms Page number 3> gige Überwachungseinrichtung vorgesehen ist, die den Laststrom auf einen bestimmten Wert begrenzt (Fig. 3). 4.Anordnung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- wachungseinrichtung ein Magnetverstärker ist, dessen Steuerwicklungen so bemessen sind, dass sein Wider- stand bis zu einem vorgegebenen Betrag des Laststromes praktisch vernachlässigbar ist, dann aber steil ansteigt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE349326X | 1955-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH349326A true CH349326A (de) | 1960-10-15 |
Family
ID=6258401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH349326D CH349326A (de) | 1955-03-19 | 1956-03-17 | Anordnung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mittels eines Generators veränderlicher Drehzahl und Belastung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH349326A (de) |
-
1956
- 1956-03-17 CH CH349326D patent/CH349326A/de unknown
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