CH349519A - Fadenwächter an einer Textilmaschine - Google Patents

Fadenwächter an einer Textilmaschine

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CH349519A
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Inventor
Keller Gottfried
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Baeumlin Ernst & Co
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/188Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by cutting or clamping yarns or rovings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description


  Fadenwächter an einer     Textilmaschine       Die Erfindung betrifft .einen Fadenwächter an  einer Textilmaschine, z. B. einer     Zwirnmaschine,     bei welcher der Faden um eine     Mitnehmerwalze    ge  schlungen ist. Der Fadenwächter nach der Erfindung  zeichnet sich aus durch einen Hebel, welcher durch  das hinter der     Mitnehmerwalze    befindliche     Fad'en-          trum    in seiner Wächterlage gehalten wird, und durch  ein Mittel, welches bei Bruch dieses     Fadentrums    den  Hebel in eine neue Lage kippt, damit er einen Bruch  des vor der     Mitnehmerwalze    befindlichen     Fadentrums     bewirkt.  



  Zweck und Vorteil dieses Fadenwächters werden  aus der nachfolgenden Beschreibung eines     Ausfüh-          rungsbeispieles    des Erfindungsgegenstandes hervor  gehen.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist:       Fig.    1 eine schematische Darstellung.eines Teiles  einer Zwirnmaschine,       Fig.    2 eine Draufsicht auf eine Einzelheit in Rich  tung des Pfeiles     II    von     Fig.    1, in grösserem     Mass-          stabe    und       Fig.    3 eine Draufsicht auf eine weitere Einzel  heit in Richtung des Pfeiles     III    von     Fig.    1, in grö  sserem     Massstabe.     



  Bei der dargestellten Zwirnmaschine wird der  Faden 1 mittels einer     Mitnehmerwalze    2, um welche  er z. B. 3- oder     4-mal    geschlungen ist, von einer  Spule 3 abgezogen. Zwischen der Spule 3 und der       Mitnehmerwalze    2 ist eine Bremsvorrichtung 4 an  geordnet, welche einen Support 5 aufweist, der mit  tels einer Schraube 6 auf einer Achse 7 des Maschi  nengestelles befestigt ist. Auf dem Support 5 ist  mittels zweier Schrauben 8 und Muttern 9 ein       mäanderförmig    gebogener Draht 10 befestigt.  



  Die Umkehrenden 11 des Drahtes 10 sind nach  einer Seite abgebogen (siehe     Fig.    2), die dazwischen  liegenden Umkehrenden 12 dagegen nach der anderen    Seite, so dass der Faden 1 seitlich in Richtung des  Pfeiles 13 in die an sich bekannte Bremsvorrichtung 4  eingelegt werden kann. Die Enden des Drahtes 10  bilden zwei Ösen 14 und 15, durch welche der  Faden 1 hindurchgeführt ist.  



  Die Schrauben 8 und Muttern 9 dienen auch zur  Befestigung eines Hebelfängers 16, der aus einem  an verschiedenen Stellen abgebogenen Bandeisen be  steht und später näher erläutert wird. Ein Ende 17  dieses Hebelfängers 16 ist zwischen dem Support 5  und einem auf den Schrauben 8 aufgesteckten Klemm  stück 18 festgeklemmt.  



  Hinter der     Mitnehmerwalze    passiert der Faden 1  eine Heizvorrichtung 19, in welcher der z. B. aus  Nylon bestehende Faden erwärmt wird, und gelangt  hierauf in eine bekannte     Zwirnspindel    (Falschdraht  spindel), deren Lagerung und Antrieb nicht gezeigt  sind. Von hier aus gelangt der Faden auf eine wei  tere     Mitnehmerwalze    20, um welche er ebenfalls ge  schlungen ist, und von da aus zu einer nicht dar  gestellten     Aufwickelspule.     



  Die     Mitnehmerwalzen    2 und 20 sind auf Achsen  21 und 22 gelagert und können auf bekannte Weise  mit verschiedener Geschwindigkeit angetrieben wer  den, um eine Streckung des Fadens 1 zu bewirken.  Dabei können auch ebenfalls bekannte und daher  nicht dargestellte Mittel vorgesehen sein, um die  einzelnen Windungen des um die     Mitnehmerwalzen     2 und 20 geschlungenen Fadens     jeweils    in einem be  stimmten Abstand voneinander auf diesen Walzen  auf- und ablaufen zu lassen.  



  Bei der beschriebenen Zwirnmaschine kann es       ndn    vorkommen, dass das oberhalb, also im Bewe  gungssinne des Fadens hinter der unteren     Mitnehmer-          walze    2 befindliche     Fadentrum    1' abreisst. Der Bruch  kann beispielsweise in der Heizvorrichtung 19 statt  finden, infolge zu starker Erwärmung     des    Nylon-           fadens.    Dieser Bruch hat in Ermangelung des nach  folgend beschriebenen Fadenwächters zur Folge, dass  das unterhalb, also vor der     Mitnehmerwalze    2 be  findliche     Fadentrum    1", das weiterhin von der Spule  3 abgezogen wird, sich nun auf der     Mitnehmerwalze     aufwickelt.

   Die so auf der     Mitnehmerwalze    2 gebil  dete     Wicklungslage    wird bald so dick, dass sie be  nachbarte Organe der Maschine beschädigt, z. B.  die Welle einer nicht dargestellten Antriebsrolle ver  biegt, welche auf dem Umfang der     Mitnehmerwalze    2  läuft und dieselbe durch Reibung antreibt. Aber auch  wenn kein Maschinenschaden entsteht, ist es äusserst  lästig und zeitraubend, die     Mitnehmerwalze    2 von  dem auf ihr aufgewickelten Faden     zu    befreien.  



  Um den     geschilderten    Schaden zu vermeiden, ist  ein Fadenwächter 23 vorgesehen. Dieser Faden  wächter 23 weist .einen Support 24 auf, in welchem  die zwei Schenkel 25 eines U-förmigen Bügels 26  verlaufen, deren Enden mit Gewinde versehen sind.  Durch Anziehen der auf den Gewinden sitzenden  Muttern 28 wird eine gestenfeste Achse 29 zwischen  dem Bügel 26 und dem Support 24 festgeklemmt,  um den Fadenwächter 23 an der Maschine zu be  festigen.  



  Am Support 24 ist ein horizontaler Zapfen 30  (siehe     Fig.    3) befestigt, auf welchem eine Büchse 31  mittels zweier Kugellager 32 drehbar     gelagert    ist.  An einer Stirnfläche der Büchse 31 ist eine Scheibe  33 mittels einer Schraube 34 exzentrisch befestigt.  An der Büchse 31     ist    ein     Rundeisenstab    35 be  festigt, dessen oberes Ende 36 rechtwinklig abgebogen  ist, wie in     Fig.    3 strichpunktiert mit dargestellt ist.  



  Das exzentrische Gewicht der Scheibe 33 ist be  strebt, den durch den Stab 35 gebildeten, mittels  der Buchse 31 gelagerten Hebel im Sinne des Pfeiles  37 aus seiner Wächterlage zu     verschwenken,    was  aber durch das am abgebogenen     Stabende    36 an  liegende     Fadentrum    1'     normalerweise    verhindert wird.  Bei Bruch des     Fadentrums    1' wird sich dagegen der  Hebel 35 im Sinne des Pfeiles 37     verschwenken    und  durch seinen Schwung bis in die in     Fig.    1 gestrichelt  gezeichnete neue Lage 35' kommen.  



  Bei seiner     Kippbewegung    trifft der Hebel 35 auf  eine Auflauffläche 38 des Hebelfängers 16 (siehe       Fig.    2) auf und weicht elastisch ein wenig seitlich aus,  so dass er durch einen Schlitz 39 in     einen    Fangbügel  40 .eintritt und beim Zurückpendeln an einem  Schenkel 41 dieses Bügels zum Anliegen kommt. Die  entsprechende Lage des Hebels 35 ist in     Fig.    2 eben  falls mit 35' bezeichnet. In dieser Lage bildet das       Fadentrum    1", welches durch das abgebogene Hebel  ende 36 zwischen der Spule 3 und der Führungsöse  14 der Fadenbremse 4 mitgenommen worden ist,  einen in     Fig.    1 gestrichelt gezeichneten spitzen Win  kel, dessen Scheitel durch die Lage 36' des.

   Hebel  endes bestimmt ist. In dieser Lage kann das Faden  trum dem durch die     Mitnehmerwalze    2 ausgeübten  Zug nicht mehr standhalten, so dass es     sofort    in der  Nähe des Hebelendes 36' abreisst, wodurch jedes    weitere Abziehen des Fadens von der Spule 3 ver  mieden wird.  



  Statt zur     Kippung    des Hebels 35 die Schwerkraft  zu benützen, könnte man auch eine Feder vorsehen.  Ferner könnte der Bruch des     Fadentrums    l" auch  auf andere Weise bewirkt werden, z. B. dadurch, dass  der Hebel 35 beim Kippen eine Schere betätigt,  welche dieses     Fadentrum    abschneidet. Der Hebel 35  muss selbstverständlich nicht aus einem geraden Stab  mit einem abgebogenen Ende bestehen. Er könnte  z. B. mittels einer das     Fadentrum    1' führenden Öse  in seiner Normallage gehalten werden und mit einem  anderen Teil, z. B. einem Messer, versehen sein, der  den Bruch des     Fadentrumes    1" bewirkt.

   Falls man  zum Kippen des Hebels eine Feder vorsieht, ist es  nicht notwendig, dass der Faden 1 von der     Mitneh-          merwalze    2 aus nach oben läuft. Dies kann insbeson  dere dann von Vorteil sein, wenn der Fadenwächter  nicht an einer Zwirnmaschine, sondern an irgendeiner  anderen Textilmaschine verwendet wird, in welcher  der Faden z. B. horizontal oder nur leicht geneigt  verläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fadenwächter an einer Textilmaschine, bei wel cher der Faden um eine Mitnehmerwalze geschlungen ist, gekennzeichnet durch einen Hebel (35), welcher durch das hinter der Mitnehmerwalze (2) befindliche Fadentrum (1') in seiner Wächterlage gehalten wird, und durch ein Mittel (33), welches bei Bruch dieses Fadentrumes den Hebel in eine neue Lage (35') kippt, damit er einen Bruch des vor der Mitnehmerwalze befindlichen Fadentrumes (1") bewirkt. UNTERANSPRüCHE 1.
    Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Mittel aus einem mit dem Hebel (35) starr verbundenen, exzentrisch zu dessen Drehachse (30) angeordneten Gewichts stück (33) besteht. 2. Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (35) ein abgebogenes Ende (36) aufweist, an welchem das hinter der Mit nehmerwalze (2) befindliche Fadentrum (1') in der Wächterlage anliegt, und dass dieses Hebelende beim Kippen des Hebels das vor der Mitnehmerwalze befindliche Fadentrum (1") in eine neue Lage mit nimmt, damit das Fadentrum dem Zuge der Mit nehmerwalze nicht mehr standhalten kann und somit abreisst. 3.
    Fadenwächter nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelende (36) das vor der Mitnehmerwalze (2) befindliche Fadentrum an einer Stelle mitnimmt, die zwischen einer Spule (3) und einer Fadenbremse (4) liegt. 4. Fadenwächter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebelfänger (16) vorgesehen ist, um den gekippten Hebel in der Lage (35') fest zuhalten, in welcher er den Bruch des vor der Mit nehmerwalze (2) befindlichen Fadentrumes (1") be wirkt. 5.
    Fadenwächter nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelfänger (16) eine Auf lauffläche (38) aufweist, auf welche der Hebel (35) beim Kippen auftrifft, so dass er elastisch etwas aus weicht, durch einen Schlitz (39) in einen Fangbügel (40) eintritt und an einem Schenkel (41) dieses Bügels zum Anliegen kommt. 6. Fadenwächter nach Unteransprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebelfänger (16) am Support (5) der Fadenbremse (4) befestigt ist.
CH349519D 1957-06-03 1957-06-03 Fadenwächter an einer Textilmaschine CH349519A (de)

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