CH349540A - Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher Güter - Google Patents
Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher GüterInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B9/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards
- F26B9/10—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof
- F26B9/103—Machines or apparatus for drying solid materials or objects at rest or with only local agitation; Domestic airing cupboards in the open air; in pans or tables in rooms; Drying stacks of loose material on floors which may be covered, e.g. by a roof using fixed or removable drying air channels placed in the stack, e.g. horizontally or vertically
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1>
Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher Güter Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher Güter mittels eines Luftkanalsystems, über welches das Gut aufgestapelt und durch Belüftung getrocknet wird.
Es sind schon solche Anlagen bekanntgeworden, bei welchen an den Kanälen eine grosse Anzahl Öffnungen für den Luftaustritt vorgesehen sind. Je nach dem Widerstand, den die austretende Luft auf ihrem Weg durch das Trockengut findet, wird die Luft aus den Öffnungen ungleichmässig austreten und das Gut ungleichförmig durchlüften.
Bei der Anlage gemäss vorliegender Erfindung soll dieser Übelstand dadurch vermieden werden, dass an einen Hauptkanal, an dessen Eintrittsende ein Lüfter vorgesehen ist, über seine Länge gleichmässig verteilt Seitenkanäle angeschlossen sind, und dass an den nicht mit Einbauten versehenen Kanälen Austritts- öffnungen so vorgesehen sind, dass die Luft in den Kanälen unter Überdruck steht und durch alle öff- nungen mit derselben Geschwindigkeit ausgeblasen wird, so dass das über dem Kanalsystem aufgestapelte Gut gleichförmig belüftet wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Anlage nach der Erfindung perspektivisch dargestellt und anschliessend erläutert.
Auf einer rechteckigen Grundfläche 1 befindet sich in der Mitte ein im Querschnitt quadratischer Hauptkanal 2, an dessen Eintrittsende bei 3 ein Lüfter (nicht dargestellt) vorhanden ist. An diesen Hauptkanal 2 sind gleichmässig über seine Länge verteilt im Querschnitt quadratische Seitenkanäle 4 angeschlossen. Am Hauptkanal 2 und den Seitenkanälen 4, welche alle keine Einbauten besitzen, sind oben Austrittsöffnungen 5 von quadratischem Querschnitt vorhanden. Diese Öffnungen 5 sind in einer derartigen Anzahl vorhanden und haben einen solchen Querschnitt, dass die Luft im Kanalsystem unter entsprechend hohem Überdruck steht und durch alle Öffnungen 5 mit derselben Geschwindigkeit ausgeblasen wird.
Bei der dargestellten Anlage ist der Gesamtquerschnitt der Öffnungen 5 etwas kleiner als der Querschnitt des Hauptkanals 2. In diesem Fall ist die Luftgeschwindigkeit im Hauptkanal 2 kleiner als an den Öffnungen 5, welche alle gleich gross sind. Die Luft wird aus den Öffnungen 5 mit verhältnismässig grosser Geschwindigkeit ausgeblasen und das auf der Grundfläche 1 über dem Kanalsystem aufgestapelte Gut wird durch die aus den Öffnungen 5 ausgeblasene Luft gleichförmig belüftet.
Der Gesamtquerschnitt der Öffnungen 5 könnte auch grösser sein als der Querschnitt des Hauptkanals 2. Die Luftgeschwindigkeit im Hauptkanal 2 ist dann grösser als an den Öffnungen 5. In diesem Fall sind Querschnitte der Öffnungen 5 ungleich gross. Sie nehmen von der Lüfterseite nach der entgegengesetzten Seite nach einer parabolischen Verteilung ab, damit die Luft auch hier durch alle Öffnungen 5 mit derselben Geschwindigkeit ausgeblasen wird und das über dem Kanalsystem aufgestapelte Gut gleichförmig belüftet wird: Der Hauptkanal 2 und die Seitenkanäle 4 könnten im Querschnitt statt quadratisch rechteckig oder kreisrund sein. Ferner könnten auch die Austritts- öffnungen statt quadratisch rechteckig oder kreisrund sein.
Statt dass die Öffnungen 5 oben an den Kanälen 2, 4 vorhanden sind, könnten sie auch seitlich an denselben vorgesehen werden.
Auch könnte das Kanalsystem statt wie dargestellt auf die Grundfläche 1 aufgelegt auch in die Grundfläche 1 eingelassen sein.
<Desc/Clms Page number 2>
Falls erforderlich, kann der das Trockengut aufnehmende Raum über der Grundfläche 1 von Seitenwänden umschlossen sein.
Die Austrittsöffnungen 5 können mit einer perforierten Abdeckung versehen sein, um das Eindringen von Trockengut in das Innere der Kanäle bzw. ein Verstopfen der Öffnungen 5 zu verhindern.
Die beschriebene Anlage kann z. B. zum Austrocknen von auf dem Feld vorgetrocknetem Heu benutzt werden. Falls der über dem Kanalsystem aufgebaute Heustock hierbei eine bestimmte Höhe überschreitet, werden vorteilhaft im Stock Luftschächte gebildet. Dies kann dadurch geschehen, dass über einem Teil der Öffnungen Luftschachtkästen angeordnet werden, die beim Aufbau des Heustockes hochgezogen werden.
Statt für das Austrocknen von vorgetrocknetem Heu kann die Anlage auch zum Trocknen bzw. zur Belüftung von anderen landwirtschaftlichen Gütern, wie Getreide, Kartoffeln usw., benutzt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher Güter mittels eines Luftkanalsystems, über welches das Gut aufgestapelt und durch Belüftung getrocknet wird, dadurch gekennzeichnet, dass an einen Hauptkanal, an dessen Eintrittsende ein Lüfter vorgesehen ist, über seine Länge gleichmässig verteilt Seitenkanäle angeschlossen sind, und dass an den nicht mit Einbauten versehenen Kanälen Austrittsöffnungen so vorgesehen sind, dass die Luft in den Kanälen unter Überdruck steht und durch alle Öffnungen mit derselben Geschwindigkeit ausgeblasen wird, so dass das über dem Kanalsystem aufgestapelte Gut gleichförmig belüftet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtquerschnitt der Öffnungen kleiner ist als der Querschnitt des Hauptkanals, so dass die Luftgeschwindigkeit im Hauptkanal kleiner ist als an den Öffnungen. 2. Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Öffnungen einen gleich grossen Querschnitt aufweisen. 3. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gesamtquerschnitt der Öffnungen grösser ist als der Querschnitt des Hauptkanals, so dass die Luftgeschwindigkeit im Hauptkanal grösser ist als an den Öffnungen. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnitte der Öffnungen ungleich gross sind, indem sie von der Lüfterseite nach der entgegengesetzten Seite nach einer parabolischen Verteilung abnehmen. 5.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle rechteckige Querschnittsform haben. 6. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle kreisrunde Querschnittsform haben. 7. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen rechteckig sind. B. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen kreisrund sind. 9. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen oben an den Kanälen angeordnet sind. 10. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen seitlich an den Kanälen angeordnet sind. 11. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle in einen Boden eingesenkt sind. 12.Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanäle auf einen Boden aufgelegt sind. 13. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das zu trocknende Gut aufnehmende Raum von Seitenwänden umschlossen ist. 14. Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnungen mit einer perforierten Abdeckung versehen sind, um sie gegen das Eindringen von Trockengut zu schützen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH349540T | 1957-06-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH349540A true CH349540A (de) | 1960-10-15 |
Family
ID=4508770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH349540D CH349540A (de) | 1957-06-07 | 1957-06-07 | Anlage zur Trocknung landwirtschaftlicher Güter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH349540A (de) |
-
1957
- 1957-06-07 CH CH349540D patent/CH349540A/de unknown
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