Selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrichtung für Gasbrenneranlagen mit Zündflammen- und Hauptbrenner Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrichtung für Gasbrenneranlagen mit Zündflammen- und Hauptbrenner.
Es werden bereits bei gasbeheizten Einrichtungen der verschiedensten Bauart elektrisch gezündete Zündflammenbrenner und automatische Steuerein richtungen für das Gaszuführungssystem verwendet, um den Hauptbrenner zu zünden und die Gaszufuhr dann abzustellen, wenn die Gaszufuhr oder die elek trische Steuereinrichtung versagt.
Bei einer bekannten Zündsicherungs- und Steuer einrichtung für Gasbrenneranlagen sind beispiels weise ein Hauptventil in der Hauptgasleitung und zwischen der Abzweigung für einen elektrisch zu zündenden Zündflammenbrenner und dem Haupt brenner ein Brennerventil vorgesehen, welches die Gaszufuhr zu dem Hauptbrenner regelt. Die Ventile werden dabei elektromagnetisch betätigt. Weiterhin ist bei dieser Einrichtung ein Zündflammenfühlschal- ter vorgesehen, der auf das Vorhandensein oder Feh len der Zündflamme durch Einnahme einer heissen Stellung oder einer kalten Stellung anspricht.
Er nimmt normalerweise seine kalte Stellung ein, wäh rend er durch die Zündflamme in seine heisse Stel lung bewegt wird, in welcher er den Betätigungs stromkreis des Brennerventils einschaltet. Im Betäti gungsstromkreis des Hauptventils ist weiterhin ein mit Verzögerung ansprechendes Schaltrelais vorge sehen, welches diesen unterbricht, wenn nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne das aus dem Zünd flammenbrenner strömende Gas nicht zum Brennen kommt.
Der das normalerweise geschlossene Relais betätigende Stromkreis wird bei dieser bekannten Anordnung abgeschaltet, sobald der Zündflammen- fühlschalter seine heisse Stellung einnimmt. Diese bekannte Steuereinrichtung arbeitet relativ langsam, und zwar sowohl beim Öffnen als auch beim Schliessen der Gaszufuhr und beim Zünden des Hauptbrenners, so dass sich häufig infolge der zeit lichen Verzögerung des Absperrens der Gaszufuhr nach dem Auftreten der Störung bzw.
des Zündens des Brenners nach dem Öffnen der Gaszufuhr un- verbranntes Gas ansammelt, was häufig zu kleineren Explosionen führt.
Angesichts der Schwierigkeiten, die der Schaffung einer zwangläufig und vor allem schnell in Tätigkeit tretenden automatischen Zündsicherungs- und Steuer einrichtung entgegenstehen, sind Vorschriften ausge arbeitet worden, die eine Zeitspanne von bis zu 5 Minuten zulassen, innerhalb welcher der Hauptbren ner nach einer Stromunterbrechung abgestellt sein soll. Zwar ist diese Verzögerungsspanne ausserordent lich lang, jedoch wird durch sie bei Einrichtungen bestimmter Bauarten, z. B. bei Heizöfen und anderen Öfen, im allgemeinen keine besondere Gefahr ver ursacht.
Eine derartige Verzögerung ist aber letzten Endes unerwünscht und stellt immerhin eine mögliche Ge fahrenquelle dar. Die bestehenden Vorschriften muss ten eine so lange Zeitspanne zulassen, da bis jetzt keine Zündsicherungs- und Steuereinrichtung bekannt war, welche die Gaszufuhr ohne Verzögerung unter bricht, sobald die Zündflamme erlischt oder eine Stromunterbrechung eintritt.
Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrichtung zu schaffen, die bei einer Unterbrechung in dem elektrischen System oder beim Versagen der Gas zufuhr bzw. bei einem übermässig hohen Druck in der Gaszuführungsleitung die Gaszufuhr augenblick lich unterbricht und verhindert, dass unve.rbranntes Gas aus dem Hauptbrenner austritt. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemässe Zünd- sicherungs- und Steuereinrichtung für eine Gasbren- neranlage,
die zwischen der Abzweigung für den elektrisch zu zündenden Zündflammenbrenn.er und dem Hauptbrenner ein Steuerventil aufweist und mit einem Zündflammenfühlschalter für den Betätigungs stromkreis dieses Ventils versehen ist, gekennzeich net durch einen normalerweise offenen Schalter im Betätigungsstromkreis des Steuerventils, der durch eine nur über den kalten Kontakt des Zündflammen- fühlschalters einschaltbar,, Relaiseinrichtung schliess bar ist.
Die Relaiseinrichtung kann zwei Relais mit in Reihe liegenden Wicklungen aufweisen, von denen das eine den Schalter im Betätigungsstromkreis des Steuerventils betätigt, während das andere auf einen Umschalter einwirkt, welcher in seiner Ruhelage die Relaiswicklungen mit dem kalten Kontakt des Zünd- flammenfühlschalters und in seiner Arbeitslage diese mit einer Umgehungsleitung verbindet. Vorteilhafter weise ist jedoch nur eine Relaiswicklung vorgesehen, welche sowohl den Schalter im Betätigungsstromkreis des Steuerventils als auch den Umschalter betätigt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann auch der Betätigungsstromkreis des Hauptventils nur über den kalten Kontakt des ZündflammenfÜhlschal- ters eingeschaltet werden.
Ausserdem sind zweckmässigerweise weitere Schal ter in den Betätigungsstromkreisen der Ventile vor gesehen, welche Schalter von druckempfindlichen Mitteln betätigt werden, die bei Unterschreiten oder Überschreiten eines bestimmten Wertes oder bei Un terschreiten eines bestimmten Wertes und Überschrei ten eines anderen bestimmten Wertes des Gasdruckes ansprechen.
Bei einer solchen Zündsicherun:gs- und Steuer- einrichtung wird bei entsprechender Ausbildung bei einer selbst nur kurzzeitigen Unterbrechung in der Stromversorgung die Gaszufuhr sofort unterbrochen, und diese kann erst dann wieder aufgenommen wer den, wenn der Flammenfühlschalter seine kalte Lage eingenommen hat.
Im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen wird das oder werden die Ventile also sofort geschlossen, während ein Wiederöffnen zweck mässig nur mit einer der früher für das Schliessen benötigten Zeitspanne entsprechenden Verzögerung möglich ist, so dass die Brennkammer von unver- brannten Gasen frei ist, ehe eine erneute Einschal tung erfolgt.
Entsprechendes gilt auch bei anormalem Gasdruck in der Gasleitung, indem die Zündsiche- rungs- und Steuereinrichtung dafür sorgt, dass die Anlage nur dann eingeschaltet werden kann, wenn der Gasdruck einen Wert besitzt, der ein einwand freies Arbeiten gewährleistet. Wenn er während des Betriebes von diesem Wert abweicht, wird die An lage automatisch abgeschaltet.
In der beiliegenden Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstauides dar gestellt. Es zeigt: Fig. 1 schematisch eine selbsttätige Zündsiche- rungs- und Steuereinrichtung gemäss einer ersten Ausführungsform sowie deren Schaltung in einer automatischen Wäschetrocknungsmaschine und Fig.2 eine zweite Ausführungsform der Zünd sicherungs- und Steuereinrichtung.
Die in der Zeichnung gezeigten Einrichtungen sind dazu bestimmt, den Brenner einer Kleidertrock- nungsmaschine zu zünden und dessen Betrieb zu steuern. Sie sind in den elektrischen Steuerstrom kreis zum Rotationsantrieb des Trockners eingeschal tet, was natürlich nicht unbedingt notwendig ist; sie könnten ebensogut in einen beliebigen Brennerstrom- krei.s eingeschaltet werden.
Eine mit 10 bezeichnete Leitung ist als Gaszu- fuhrleitung ausgebildet und leitet Gas zu einem Hauptventil 11, welches durch ein Solenoid 12 ge steuert wird. Eine Leitung 13 verbindet dieses Ventil 11 mit einem Steuerventil 15 für den Hauptbrenner 16. Ein Zündflammenbrenner 17 zweigt vor dem Ventil 15 von der Leitung 13 ab und ist so in un mittelbarer Nähe des Hauptbrenners 16 angeordnet, dass von ihm aus dieser letztere entzündet werden kann. Dem Zündflammenbrenner 17 wird so lange Gas zugeführt, als das Ventil 11 geöffnet ist.
Die Zündflamme wird durch eine Glühspule 19 gezündet, welche durch den sekundären Teil eines Transforma tors 20 erregt wird. Die Glühspule 19 ist unmittelbar neben dem Zündflammenbrenner 17 angeordnet; aus Gründen der klareren Darstellung ist sie jedoch in der Figur vom Zündflammenbrenner entfernt dar g<B>-</B> e stellt. Ein mit 21 bezeichnetes Solenoid dient zur Betätigung des Hauptbrennerven.tils 15.
Die Ventile 11 und 15 können beliebige bekannte solenoid'gesteuerte Gassteuerventile sein. Die Aus bildung dieser Ventile bilden nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung und sie sollen daher nicht näher beschrieben werden.
Die Stromzufuhr zum Betrieb der Motoren der Maschine sowie zur Erregung der verschiedenen Steuerkreise erfolgt durch Leiter 23 und 24, welche mit einer geeigneten Stromquelle verbunden sind. Ein in den Leiter 23 eingeschalteter Schalter 25 dient zum Aberregen des gesamten Stromsystems der Trocknungsmaschine. Ein Motor 26 dient zum An trieb der Trommel der Maschine, während ein Zeit steuermotor 27 die Vorrichtung zur Steuerung der verschiedenen Arbeitsvorgänge der Maschine antreibt und auch die Erregung des Solenoids 21 steuert, um die Gaszufuhr zum Brenner 16 in vorbestimmten Zeitintervallen in bekannter Weise freizugeben bzw. zu unterbrechen.
Im Leiter 24 ist ein Schalter 29 vorgesehen, der beispielsweise ein durch das Öffnen einer Türe betätigter Schalter sein kann, der beim Öffnen der Türe der Trocknungsmaschine eine inner halb derselben angeordnete Lampe 30 einschaltet und gleichzeitig die Motoren 26 und 27 sowie das So lenoid 21 ausschaltet, so dass das Öffnen der Türe den Unterbruch der Gaszufuhr zum Brenner 16 be wirkt, während jedoch das Ventil 11 offen bleibt, so dass der Zündflammenbrenner 17 weiterbrennt und bereit ist, den Hauptbrenner, sofern der Schalter 25 geschlossen bleibt, beim Schliessen der Türe wie der zu entzünden.
In das Steuersystem sind weiter durch den Zeitsteuermotor 27 betätigte Schalter 31 und 32 eingeschaltet. Diese Schalter 31 und 32 sind in Serie über Leiter 33, 34 und 35 in die Rückkehr leitung vom Solenoid 21 zum Schalter 29 einge schaltet. Im Leiter 33 ist ein einstellbarer Thermo stat 36 vorgesehen, der von Hand verstellbar ist, um die Trocknungstemperatur einzustellen. Ein zwei ter Sicherheitsthermostat 37 ist ebenfalls vorgesehen.
Dieser wird durch einen Bimetallschalter gebildet, der den Stromkreis des Solenoids 21 öffnet, falls aus irgendeinem Grunde die Temperatur in der Maschine zu hoch werden sollte, ohne dass der Thermostat 36 in Funktion tritt.
Die Rückleitung von den Motoren 26 und 27 schliesst zwischen den Schaltern 31 und 32 an den Leiter 34 an. Diese Schalter 31 und 32 sind bei einer bestimmten Einstellung des Zeitsteuermotors 27 ge schlossen und bleiben über eine vorbestimmte Zeit spanne in dieser Stellung. Die Schaltung ist so, dass sich der Schalter 32 gegenüber dem Schalter 31 mit Verzögerung öffnet, um die Kleider noch zu bewegen, nachdem der Hauptbrenner abgeschaltet ist.
Eine Primärspule 38 des Transformators 20, wel che die Glühspule 19 durch den Sekundärteil des genannten Transformators erregt, ist über einen Kon takt 45 und über einen Schalterarm 49 eines flam- men,gesteuerten Fühlschalters 46 eingeschaltet, wenn letzterer sich in der Stellung Kalt befindet. Der Kontakt 45 soll im folgenden deshalb als Kaltkon takt des Schalters 46 bezeichnet werden. Die Verbin dung von diesem Kontakt 45 zur Erregung der Pri märspule 38 des Transformators 20 umfasst einen mit dem Kontakt 45 verbundenen Leiter 39, die Kontakte eines Bimetallschalters 40 und einen an den Leiter 24 geschalteten Leiter 42.
Eine Heiz- spule 41 des Bimetallschalters 40 ist über den Leiter 39 und einen Leiter 43 mit dem Kontakt 45 ver bunden.
Die Heizspule 41 dient zur Erwärmung des Bi metallschalters 40. Sie bewirkt nach einer vorbe stimmten Zeit die Öffnung der Kontakte desselben und schaltet den Zündstromkreis aus, falls bei nor maler Steuerspannung der Zündflammenbrenner in nerhalb einer bestimmten Zeit von beispielsweise drei bis fünf Minuten nicht gezündet wird.
Die Kontakte des erwähnten Bimetallschalters 40 sind normaler weise geschlossen; sie öffnen sich zur Aberregung des Solenoids 12 des Ventils 11 und unterbrechen die weitere Gaszufuhr, falls der Fühlschalter 46 nicht von seiner Stellung Kalt in seine Stellung Heiss>, wechselt, wie dies beispielsweise der Fall ist, wenn der Zündflammenbrenner nicht zündet.
Öffnet sich der Schalter 40 und wechselt der Schalter 46 nicht aus seiner Kaltstellung in seine Heissstellung, so wird der Stromkreis zur Primärspule 38 des Transformators 20 unterbrochen, und es wer den der Transformator 20 und die Glühspule 19 ab erregt. Die Heizspule 41 jedoch bleibt über den kon taktarm 49 und über den Kontakt 45 des Schalters 46 unter Strom.
Das Solenoid 12 ist über einen mit dem Leiter 23 verbundenen Leiter 44, einen Leiter 47 zum genann ten Solenoid sowie einen Leiter 48 von diesem Solenoidweg über die Kontakte des Schalters 40 und von diesem zum Leiter 42 in den Stromkreis geschal tet. Zu Beginn des Betriebes der Trocknungsmaschine sind die Kontakte des Schalters 40 geschlossen und bleiben unter normalen Betriebsbedingungen ge schlossen, um das Solenoid 12 des Hauptventils 11 erregt zu halten.
Der Stromkreis zur Heizspule 41 bleibt geschlos sen, solange als der Schalter 25 geschlossen ist und der Kontaktarm 49 des Schalters 46 mit dem Kalt kontakt 45 in Verbindung steht. Die Heizspule 41 erwärmt somit den Schalter 40, bis der Zündflammen brenner zündet und der Schalter 46 aus der Kalt stellung in die Heissstellung wechselt. Sobald der Bi metallschalter 40 einmal geöffnet ist, bleibt er offen, bis sich die Heizspule nach dem Unterbrechen ihres Stromkreises beispielsweise durch Öffnen des Schal ters 25 abgekühlt hat.
Nach Entzündung des Zündflammenbrenners 17 durch die Glühspule 19 bewirkt die Wärme der Zündflamme eine Bewegung des Kontaktelementes 49 des Fühlschalters in eine Stellung, in welcher Strom durch den Kontakt 50 dieses Schalters fliesst, welcher Kontakt 50 im folgenden als Heisskontakt des Schalters bezeichnet wird.
Bei normalem Betrieb bleibt, nachdem der Schal ter 46 in seine Heissstellung gewechselt hat, um das Solenoid 21 des Steuerventils 15 zu erregen, das Solenoid 12 über die Kontakte des Schalters 40 er regt. Die Primärspule 38 des Transformators 20 und die Heizspule 41 sind durch die Bewegung des Kon taktarmes 49 in seine Heissstellung stromlos gewor den.
Der Heisskontakt 50 ist mit einem Leiter 51 ver bunden, der seinerseits an einen Kontaktarm 52 eines Relais 53 angeschlossen ist. Dieser Kontaktarm steht, wenn das Relais erregt ist, mit einem Kontakt 54 in Berührung, um den Stromkreis zum Solenoid 21 zu schliessen, was ein Öffnen des Hauptbrenners unter Kontrolle dieses Relais und des Heisskontaktes 50 des Schalters 46 bewirkt.
Eine Spule 55 des Relais 53 ist in Serie mit einer Spule 56 eines Relais 57 geschaltet. Das Relais 57 dient zum Schliessen eines Stromkreises von Kalt kontakt 45 des Schalters 46 über einen Kontakt 59, zum Erregen der Spulen 56 und 55 und zum Schlie ssen dieser Relais. Wenn das Relais 57 durch Er regung seiner Spule über den Kontakt 59 geschlossen worden ist, ist der Stromkreis durch diesen Kontakt unterbrochen und die Spulen 56 und 55 werden über einen Kontakt 60 des Relais 57 unter Strom gehal- ten. Die Stromzufuhr zum Kontakt 60 erfolgt über einen direkt mit dem Leiter 44 verbundenen Leiter 70.
Die beschriebene Anordnung von zwei Relais, deren eines zum Erregen und zum Halten der Relais in der Schliessstellung dient, während das andere zur Vervollständigung eines Stromkreises durch das Solenoid 21 zum Schliessen des Hauptbrennerventils 15 bestimmt ist, ist nur beispielsweise angegeben und ein einziges Relais mit mehreren Kontaktgruppen kann in gleicher Weise angewendet werden.
Ein Leiter 61 mit zwei druckbetätigten Schal tern 63, 64, welche als Membranschalter dargestellt sind, dient zur Verbindung der Spulen 55 und 56 mit der Rückleitung 24. Der Schalter 64 ist über eine Leitung 65, welche mit dem linksseitigen Abteil der Membrankammer 66 des Schalters 64 verbunden ist, mit der Gaszufuhrleitung 13 verbunden. Eine Zweig- Leitung der Leitung 65 ist an das rechtsseitigeAbteil der Membrankammer 67 des Schalters 63 angeschlossen. Bei normalem Gasdruck in der Leitung 13 befinden sich die Schalter 63 und 64 in geschlossener Stellung.
Die Kontakte des Schalters 63 öffnen sich, sobald der Gasdruck in den genannten Leitungen unter einen bestimmten Wert absinkt, während die Kontakte des Schalters 64 sich im Gegenteil öffnen, wenn der Druck in dieser Leitung einen bestimmten Wert über steigt. Der Stromkreis zu den Spulen der Relais 53 und 57 wird somit unterbrochen und diese Relais werden geöffnet, wenn der Druck in der Gasleitung 13 unter einen bestimmten Wert absinkt oder einen bestimmten Wert übersteigt. Das Öffnen der genann ten Relais hat ein Aberregen des Solenoids 21 und ein Schliessen des Brennerventils 15 zur Folge.
Das Hauptventil 11 dagegen bleibt offen, um ein erneu tes Zünden des Hauptbrenners 16 zu ermöglichen, sobald der Druck in der Leitung 13 wieder den nor malen Betriebsdruck erreicht. Falls dagegen der Druck des Gases so weit absinkt, dass auch die Zünd flamme erlischt, bewegt sich der Kontaktarm 49 des Schalters 46 in seine Kaltstellung. Nunmehr kann das Steuerventil 15 nicht mehr geöffnet werden, bis sich die Zündflamme wieder entzündet und der Strom kreis über den Heisskontakt 50 dieses Schalters 46 sich wieder geschlossen hat.
Bei Stromunterbruch öffnen sich die Relais 57 und 53 sofort und die Spule des Solenoids 21 wird stromlos, was das Schliessen des Steuerventils 15 be wirkt. Das Solenoid 12 des Hauptventils 11 wird ebenfalls aberregt, was ein Schliessen dieses Ventils zur Folge hat. Der Kontaktarm 49 des Schalters 46 bewegt sich zum Kaltkontakt 45, so dass der Strom kreis zum Solenoid 21 geöffnet ist, auch wenn die Türe der Trocknungsmaschine geschlossen ist.
Bei erneuter Stromzufuhr wird bei geschlossenen Schal tern 25 und 29 die Solenoidspule 12 des Haupt ventils 11 erregt, um dieses Ventil über die Leiter 23, 44, 47 und 48, die Kontakte des Bimetallschalters 40 und über den Leiter 42 zu öffnen. Der Strom fliesst ferner durch den Kontaktarm 49 und durch den Kaltkontakt 45 des Schalters 46, durch die Primär- windurig 38 des Transformators 20 und durch die Heizspule 41.
Dies erregt die Glühspule 19 zur Ent zündung des Zündflammenbrenners 17 und erwärmt gleichzeitig den Bim-etallschal.ter 40 zur Vorbereitung der Öffnung desselben, falls nach einer bestimmten Zeit der Zündflammenbrenner 17 noch nicht gezün det haben sollte.
Die Spulen 55 und 56 der Relais 53 und 57 wer den ebenfalls erregt, und zwar über den Leiter 44, Kontaktarm 49, Kontakt 45, Leiter 39, 43 und 69, Kontakt 59, Leiter 61, Druckschalter 63 und 64 und Leiter 24. Dadurch wird der Stromfluss durch den Kontakt 59 unterbrochen und der Stromkreis durch den Kontakt 60 des Relais 57 hält die Relais geschlossen. Ferner wird ein Stromkreis durch den Kontakt 54 des Relais 53 geschlossen und die So lenoidspule 21 des Hauptbrennerventils 15 mit dem Kontakt 50 des Schalters 46 verbunden.
Sobald der Zündflammenbrenner 17 entzündet ist, bewirkt die Wärme der Zündflamme eine Bewe gung des Kontaktarmes 49 des Schalters 46, so dass dieser Arm in Berührung mit dem Kontakt 50 ge langt zur Schliessung eines Stromkreises durch die Spule des Solenoids 21, und zwar über den Leiter 51, Kontakt 54 von Relais 53 und über die Thermo staten 36, 37, den Leiter 33 und die Schalter 31, 32 und 29 zu der Rückleitung. Dies hat das Öffnen des Hauptventils zur Folge.
Falls jedoch die Glühspule 19 aus irgendeinem Grunde die Zündflamme des Brenners 17 nicht ent zündet, so bleibt der Arm 49 in Verbindung mit dem Kontakt 45. Die über den Kaltkontakt 45 erregte Heizspule 41 bewirkt nach einer gewissen Zeit ein Öffnen des Bimetallschalters 40. Dies hat die Ab erregung des Solenoids 12 und das Schliessen des Hauptventils 11 zur Folge. Die Primärwindung 38 des Transformators 20 und die Glühspule 19 werden ebenfalls stromlos. Der Stromkreis zur Spule des Solenoids 12 des Ventils 11 kann daher nicht Ge schlossen werden, bis die Heizspule 41 durch Öffnen des Schalters 25 sich abgekühlt und der Schalter 40 seine Kontakte geschlossen hat.
Der Schalter 25 kann hierauf geschlossen und der Zündflammenbren- ner angezündet werden. Das Steuerventil 15 kann ge öffnet werden, sobald der Zündflammenbrenner ge nügend Wärme erzeugt hat, um den Kontaktarm 49 in Berührung mit dem Heisskontakt 50 zu bringen.
In gleicher Weise kann der Stromkreis zur Erre gung der Spulen 55 und 56, zur Schliessung des Stromkreises durch den Kontakt 50 des Schalters 46, zu dem Kontakt 54 des Solenoids 53 nur geschlossen werden, wenn der Gasdruck in der Leitung 13 einen vorbestimmten Wert aufweist, indem der Schalter 63 sich öffnet, wenn der Gasdruck unter diesen Wert fällt, und der Schalter 64 sich öffnet, wenn der Gas druck diesen Wert übersteigt, womit der Brenner gegen übermässige Drücke oder gegen solche, welche so klein sind, dass die Gefahr besteht, dass die Flam men des Brenners ausgehen, geschützt ist.
Auch wenn während des Betriebes der Trock- nungsmaschine der Druck in der Gasleitung von die sem vorbestimmten Wert abweichen sollte, öffnen sich die Relais 53 und 57. Dies hat das Schliessen des Steuerventils 15 zur Folge, während das Haupt ventil 11 bis zum Stromunterbruch offen bleibt.
In diesem Falle können die Relais 53 und 57 zum er neuten Öffnen des Steuerventils 15 nur durch Öffnen des Schalters 25 geschlossen werden, um den Strom fluss durch die Spule des Solenoids 12 zu unterbre chen und das Auslöschen der Zündflamme zu ge statten, wodurch der Schalter 46 betätigt wird, den Stromkreis durch den Kontaktarm 49 und den Kon takt 50 unterbricht und denjenigen durch den Kon taktarm 49 und den Kontakt 45 schliesst.
Die Relais 53 und 57 können somit nur wieder geschlossen werden, wenn aus irgendeinem Grunde der Stromfluss durch ihre Spulen durch den Kalt kontakt 45 des Schalters 46 hergestellt wird. Desglei chen kann das Steuerventil 15 nur geöffnet werden, nachdem der Zündflammenbrenner entzündet wurde und genügend Wärme erzeugt hat, um die Verbindung vom Kontaktarm 49 zum Kontakt 45 zu öffnen und den Kontaktarm 49 so zu bewegen, dass er den Stromkreis durch den Kontakt 50 des Fühlschalters schliesst, was das Eintreten vom unverbrannten Gas in den Trocknungsraum verhindert.
In der zweiten Ausführungsform, welche in Fig. 2 dargestellt ist, werden Teile, denen gleiche Teile in Fig. 1 entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen und dem Index a bezeichnet.
In dieser Variante ist ein Relais 69 gezeigt, das anstelle der zwei Relais 53 und 57 tritt und. das eine Solenoidspule 71 besitzt, welche durch den Kontakt 59a, eine Kontaktschiene 72 dieses Relais und einen Kontakt 73 erregt wird, während der flammenge steuerte Fühlschalter 46a sich in seiner Kaltstellung befindet, in welcher der Arm 49a mit dem Kontakt 45a in Berührung steht.
Die Solenoidspule 71 wird durch den Leiter 70a, den Kontakt 60a, die Kontaktschiene 72 und einen Kontakt 74 erregt, sobald der Fühlschalter 46a unter der Wirkung der Wärme der Zündflamme in seine Heissstellung gewechselt hat, in welcher der Kontakt arm 49a mit dem Kontakt 50a in Berührung steht. <B>Die</B> Solenoidspule 71 isst über einen Leiter 75 mit dem Leiter 24a verbunden.
Das Relais 69 besitzt eine zweite Kontaktschiene 76, welche sich gleichzeitig mit der Kontaktschiene 72 bewegt und einen Stromkreis vom Heisskontakt 50a des Schalters 46a über den Leiter 51a, einen Kontakt 77 und einen Kontakt 54a schliesst, um die Solenoidspule 21a des Steuerventils 15a zu erregen, wenn der Zündflammenbrenner sich entzündet und genügend Wärme erzeugt hat, um den Kontaktarm 49a in Berührung mit dem Heisskontakt 50a zu brin gen.
Die Schaltung zur Erregung des Solenoids 21a ist somit dieselbe wie diejenige beim Ausführungs beispiel nach Fig. 1 mit der Ausnahme, dass ein ein- ziges Relais 69 anstelle der beiden Relais 53 und 57 getreten ist.
Zwei druckbetätigte Schalter 80 und 81 sind im Leiter 42a vorgesehen, um eine Erregung der So lenoidspule 12a und damit ein Öffnen des Haupt ventils lla zu verhindern, wenn der Gasdruck auf der Eingangsseite des Hauptventils nicht einen vor bestimmten Normalwert aufweist.
Die Druckschalter 80 und 81 sind schematisch als Membranschalter dargestellt und treten an Stelle der Schalter 63 und 64 der Fig. 1. Sie umfassen Membrankammern 82 und 83, welche durch eine Leitung 84 an die Zufuhrleitung 10a auf der Einlass- seite des Hauptventils 11a angeschlossen sind. Die Membrankammer 83 ist in nicht dargestellter Weise auf einer Seite der Membran des Membranschalters 81 mit der Leitung 84 verbunden.
Eine Zweigleitung 86 ist mit der gegenüberliegenden Seite der Mem- brankammer 82 des Schalters 80 verbunden.
Die Schalter 80 und 81 sind bei normalem Gas druck in der Leitung 10a geschlossen. Der Schalter 80 öffnet seine Kontakte, wenn der Gasdruck in der Leitung 10a unter einen vorbestimmten Wert absinkt, während die Kontakte des Schalters 81 sich im Ge genteil öffnen, wenn der Druck in dieser Leitung über einen vorbestimmten Wert hinausgeht.
Die Druckschalter 80 und 81 gewährleisten so mit, dass der Gasdruck einen normalen Wert besitzt, bevor das Hauptventil 11a geöffnet und die Glüh- spule 19a zur Entzündung des Zündflammenbrenners 17a erregt werden kann. Dies verhindert- eine An sammlung von unverbranntem Gas, falls der Gas druck derart gering sein sollte, dass der Zündflam- menbrenner sich nicht entzündet, so dass eine über mässige Gasansammlung im Trockenraum nicht möb lich ist.
Es verhindert auch ein Versagen des Zünd- flammenbrenners bei übermässigen Gasdrücken, wel che hoch genug sind, um ein Entzünden des Haupt brenners zu verhindern, bevor sich gefährlich viel Gas im Trockenraum angesammelt hat. Der Zünd flammenbrenner 17a wird somit nur dann mit Gas gespiesen, wenn der Gasdruck derart ist, dass seine rasche Entzündung durch die Glühspule 19a ge sichert ist.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Gefahr bei der Betätigung von Gasbrennern insbesondere durch Laien darin besteht, d.ass die Stromzufuhr durch Aus ziehen des Stromzufuhrkabels oder durch Öffnen eines der Hauptschalter und durch sofortiges Wieder einstecken bzw. Wiedereinschalten liegt.
Es ist daher erwünscht, bei einer solchen Gas brenneranlage Sicherheitseinrichtungen vorzusehen, welche in einem solchen Falle sowohl das Haupt ventil lla als auch das Steuerventil 15a schliessen und deren erneutes Öffnen verhindern, und zwar mindestens, bis der flammengesteuerte Fühlschalter in seine Kaltstellung zurückgekehrt ist, in welcher die Zündeinrichtung wieder eingeschaltet wird.
In der Ausführungsform der Fig. 1 kann das Hauptventil in einem solchen Falle nicht geöffnet werden, bis der flammengesteuerte Fühlschalter wie der in seine Kaltstellung zurückgekehrt ist, doch sind in dieser Ausführungsform keine Mittel vorgesehen, welche ein sofortiges erneutes Öffnen des Hauptven tils verhindern.
In der Ausführungsform gemäss Fig. 2 sind nun Mittel vorgesehen, welche auch ein sofortiges Wieder öffner des Hauptventils verhindern. Dies wird da durch erhalten, dass ursprünglich die Erregung des Hauptventils über den Kaltkontakt des flammenge steuerten Schalters erfolgt und- hierauf ein Haltestrom vorgesehen ist, welcher diesen Schalter überbrückt.
Hierzu ist das obere Ende der Spule 12a mit einem beweglichen Element 87 eines Schalters ver bunden, welches durch den Kern 88 des Solenoids 12a betätigt wird. Dieser Schalter umfasst ferner einen stationären Kontakt 89 und einen weiteren sta tionären Kontakt 90. Der bewegliche Schalterarm 87 steht normalerweise mit dem Kontakt 89 in Verbin dung, wenn das Solenoid 12a aberregt ist, während bei erregtem Solenoid 12a der stationäre Kontakt 90 mit dem Schalterarm 87 verbunden ist. Der Kontakt 89 ist direkt mit dem Kaltkontakt 45a des Schalters<I>46a</I> verbunden, während der stationäre Kontakt 90 direkt mit dem Leiter 44a verbunden ist.
Aus der vorgehenden Beschreibung ist ersichtlich, dass das Hauptventil 11a durch die ursprüngliche Er regung des Stromkreises geöffnet wird, welcher die Druckschalter 80 und 81, den Bimetallschalter 40a, das Solenoid 12a des Ventils 11a und den Schalter 46a umfasst. Wird das Solenoid 12a von Strom durch flossen, so öffnet sich das Hauptventil 11a und der bewegliche Schalterarm 87 bewegt sich in seine obere Stellung, in welcher er in Berührung mit dem Kon takt 90 den den Schalter 46a überbrückenden Halte stromkreis schliesst.
Selbst bei kurzem Unterbruch der Stromzufuhr wird das Solenoid 12a aberregt, der Haltestromkreis geöffnet und der Schalter 87 fällt in seine untere Stellung hinunter. Das Hauptventil I 1 a kann nunmehr erst wieder geöffnet werden, nachdem das Solenoid 12a durch den Schalter<I>46a</I> erneut erregt wurde.
Das gleiche Resultat wird erhalten, wenn eine nur kurzzeitige, über einen bestimmten Bereich hin ausgehende Schwankung im Gasdruck in der Gas zufuhrleitung 10a auftritt, indem dadurch einer der beiden Druckschalter 80 und 81 geöffnet wird, was ebenfalls ein Aberregen des Solenoids 12a zur Folge hat. Man erkennt somit, dass für jeden anormalen Betriebszustand ein hoher Grad von Sicherheit ge geben ist, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob in der Stromzufuhr eine Störung auftritt oder ob anormale Schwankungen des Gasdruckes auftreten.