CH349564A - Selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrichtung für Gasbrenneranlagen mit Zündflammen- und Hauptbrenner - Google Patents

Selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrichtung für Gasbrenneranlagen mit Zündflammen- und Hauptbrenner

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CH349564A
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Edgar Morrison Harold
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Description


  Selbsttätige     Zündsicherungs-    und Steuereinrichtung für     Gasbrenneranlagen     mit Zündflammen- und Hauptbrenner    Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine  selbsttätige     Zündsicherungs-    und Steuereinrichtung  für     Gasbrenneranlagen    mit Zündflammen- und  Hauptbrenner.  



  Es werden bereits bei gasbeheizten Einrichtungen  der verschiedensten Bauart elektrisch gezündete       Zündflammenbrenner    und automatische Steuerein  richtungen für das     Gaszuführungssystem    verwendet,  um den Hauptbrenner zu zünden und die Gaszufuhr  dann abzustellen, wenn die Gaszufuhr oder die elek  trische     Steuereinrichtung    versagt.  



  Bei einer bekannten     Zündsicherungs-    und Steuer  einrichtung für     Gasbrenneranlagen    sind beispiels  weise ein     Hauptventil    in der Hauptgasleitung und  zwischen der Abzweigung für einen elektrisch zu  zündenden     Zündflammenbrenner    und dem Haupt  brenner ein     Brennerventil    vorgesehen, welches die  Gaszufuhr zu dem Hauptbrenner regelt. Die Ventile  werden dabei elektromagnetisch betätigt. Weiterhin  ist bei dieser Einrichtung ein     Zündflammenfühlschal-          ter    vorgesehen, der auf das Vorhandensein oder Feh  len der Zündflamme durch Einnahme einer  heissen  Stellung  oder einer  kalten Stellung  anspricht.

   Er  nimmt     normalerweise    seine kalte     Stellung    ein, wäh  rend er durch die Zündflamme in     seine    heisse Stel  lung bewegt wird, in welcher er den Betätigungs  stromkreis des     Brennerventils    einschaltet. Im Betäti  gungsstromkreis des     Hauptventils    ist weiterhin ein  mit Verzögerung ansprechendes Schaltrelais vorge  sehen, welches diesen unterbricht, wenn nach Ablauf  einer vorbestimmten Zeitspanne das aus dem Zünd  flammenbrenner strömende Gas nicht zum Brennen  kommt.

   Der das normalerweise geschlossene Relais  betätigende Stromkreis wird bei dieser bekannten  Anordnung abgeschaltet, sobald der     Zündflammen-          fühlschalter        seine    heisse Stellung     einnimmt.       Diese bekannte Steuereinrichtung arbeitet relativ  langsam, und zwar sowohl beim Öffnen als auch beim  Schliessen der Gaszufuhr und beim Zünden des  Hauptbrenners, so dass sich häufig infolge der zeit  lichen Verzögerung des Absperrens der Gaszufuhr  nach dem Auftreten der Störung bzw.

   des     Zündens     des Brenners nach dem     Öffnen    der Gaszufuhr     un-          verbranntes    Gas ansammelt, was häufig zu kleineren  Explosionen führt.  



  Angesichts der Schwierigkeiten, die der Schaffung  einer     zwangläufig    und vor allem schnell in Tätigkeit  tretenden automatischen     Zündsicherungs-    und Steuer  einrichtung entgegenstehen, sind Vorschriften ausge  arbeitet worden, die eine Zeitspanne von bis zu 5  Minuten zulassen, innerhalb welcher der Hauptbren  ner nach einer Stromunterbrechung abgestellt sein  soll. Zwar ist diese Verzögerungsspanne ausserordent  lich lang, jedoch wird durch sie bei Einrichtungen  bestimmter Bauarten, z. B. bei Heizöfen und anderen  Öfen, im allgemeinen keine besondere Gefahr ver  ursacht.  



  Eine derartige Verzögerung ist aber letzten Endes  unerwünscht und stellt immerhin eine mögliche Ge  fahrenquelle dar. Die bestehenden Vorschriften muss  ten eine so lange Zeitspanne zulassen, da bis jetzt  keine     Zündsicherungs-    und Steuereinrichtung bekannt  war, welche die Gaszufuhr ohne Verzögerung unter  bricht, sobald die Zündflamme erlischt oder eine  Stromunterbrechung eintritt.  



  Ein Zweck der Erfindung besteht darin, eine  selbsttätige     Zündsicherungs-    und Steuereinrichtung  zu schaffen, die bei einer Unterbrechung in dem  elektrischen System oder beim Versagen der Gas  zufuhr bzw. bei einem übermässig hohen Druck in  der     Gaszuführungsleitung    die Gaszufuhr augenblick  lich unterbricht und     verhindert,    dass     unve.rbranntes     Gas aus dem Hauptbrenner     austritt.         Zu diesem Zweck ist die     erfindungsgemässe        Zünd-          sicherungs-    und     Steuereinrichtung    für eine     Gasbren-          neranlage,

      die zwischen der Abzweigung für den  elektrisch zu zündenden     Zündflammenbrenn.er    und  dem Hauptbrenner ein Steuerventil aufweist und mit  einem     Zündflammenfühlschalter    für den Betätigungs  stromkreis dieses Ventils versehen ist, gekennzeich  net durch einen normalerweise offenen     Schalter    im  Betätigungsstromkreis des Steuerventils, der durch  eine nur über den kalten Kontakt des     Zündflammen-          fühlschalters        einschaltbar,,    Relaiseinrichtung schliess  bar ist.  



  Die Relaiseinrichtung kann zwei Relais mit in  Reihe liegenden Wicklungen aufweisen, von denen  das eine den Schalter im     Betätigungsstromkreis    des  Steuerventils betätigt, während das andere auf einen  Umschalter     einwirkt,    welcher in seiner Ruhelage die  Relaiswicklungen mit dem kalten Kontakt des     Zünd-          flammenfühlschalters    und in seiner Arbeitslage diese  mit einer Umgehungsleitung verbindet. Vorteilhafter  weise ist jedoch nur eine Relaiswicklung vorgesehen,  welche sowohl den Schalter im Betätigungsstromkreis  des Steuerventils als auch den Umschalter betätigt.  



  Bei einer     bevorzugten    Ausführungsform kann  auch der Betätigungsstromkreis des Hauptventils nur  über den kalten Kontakt des     ZündflammenfÜhlschal-          ters    eingeschaltet werden.  



  Ausserdem sind     zweckmässigerweise    weitere Schal  ter in den Betätigungsstromkreisen der Ventile vor  gesehen,     welche    Schalter von druckempfindlichen  Mitteln betätigt werden, die bei     Unterschreiten    oder  Überschreiten eines bestimmten Wertes oder     bei    Un  terschreiten eines     bestimmten        Wertes    und Überschrei  ten eines anderen bestimmten Wertes     des    Gasdruckes  ansprechen.  



  Bei einer solchen     Zündsicherun:gs-    und     Steuer-          einrichtung    wird bei entsprechender Ausbildung bei  einer selbst nur kurzzeitigen Unterbrechung in der  Stromversorgung die Gaszufuhr sofort     unterbrochen,     und diese kann erst dann wieder aufgenommen wer  den, wenn der     Flammenfühlschalter    seine kalte Lage  eingenommen hat.

   Im Gegensatz zu den bekannten  Einrichtungen wird das oder werden die Ventile     also     sofort geschlossen, während ein     Wiederöffnen    zweck  mässig nur mit     einer    der früher für das Schliessen  benötigten Zeitspanne entsprechenden Verzögerung  möglich ist, so dass die Brennkammer von     unver-          brannten    Gasen frei ist, ehe eine erneute Einschal  tung erfolgt.

   Entsprechendes gilt auch bei anormalem       Gasdruck    in der Gasleitung, indem die     Zündsiche-          rungs-    und Steuereinrichtung dafür sorgt, dass die  Anlage nur dann eingeschaltet werden kann, wenn  der Gasdruck     einen    Wert besitzt, der ein einwand  freies Arbeiten gewährleistet. Wenn er während des       Betriebes    von diesem Wert abweicht, wird die An  lage automatisch     abgeschaltet.     



  In der     beiliegenden    Zeichnung sind beispielsweise  Ausführungsformen des     Erfindungsgegenstauides    dar  gestellt.    Es     zeigt:          Fig.    1 schematisch eine selbsttätige     Zündsiche-          rungs-    und Steuereinrichtung gemäss einer ersten  Ausführungsform sowie deren Schaltung in einer  automatischen     Wäschetrocknungsmaschine    und       Fig.2    eine zweite Ausführungsform der Zünd  sicherungs- und Steuereinrichtung.  



  Die in der Zeichnung gezeigten Einrichtungen  sind dazu     bestimmt,    den Brenner einer     Kleidertrock-          nungsmaschine    zu zünden und dessen Betrieb zu  steuern. Sie sind in den elektrischen Steuerstrom  kreis zum Rotationsantrieb des     Trockners    eingeschal  tet, was natürlich nicht unbedingt notwendig ist; sie  könnten ebensogut in einen beliebigen     Brennerstrom-          krei.s    eingeschaltet werden.  



  Eine mit 10 bezeichnete Leitung ist als     Gaszu-          fuhrleitung    ausgebildet und leitet Gas zu einem  Hauptventil 11, welches durch ein     Solenoid    12 ge  steuert wird. Eine Leitung 13 verbindet dieses Ventil  11 mit einem Steuerventil 15 für den Hauptbrenner  16. Ein     Zündflammenbrenner    17     zweigt    vor dem  Ventil 15 von der Leitung 13 ab und ist so in un  mittelbarer Nähe des Hauptbrenners 16 angeordnet,  dass von ihm aus dieser letztere entzündet werden  kann. Dem     Zündflammenbrenner    17 wird so lange  Gas zugeführt, als das     Ventil    11 geöffnet ist.

   Die  Zündflamme wird durch eine Glühspule 19 gezündet,  welche durch den sekundären Teil eines Transforma  tors 20 erregt wird. Die Glühspule 19 ist unmittelbar  neben dem     Zündflammenbrenner    17 angeordnet; aus  Gründen der klareren Darstellung ist sie jedoch in  der Figur vom     Zündflammenbrenner    entfernt dar  g<B>-</B>     e        stellt.        Ein        mit        21        bezeichnetes        Solenoid        dient        zur     Betätigung des     Hauptbrennerven.tils    15.  



  Die Ventile 11 und 15 können beliebige     bekannte          solenoid'gesteuerte        Gassteuerventile    sein. Die Aus  bildung dieser     Ventile    bilden nicht Gegenstand der  vorliegenden Erfindung und sie sollen daher nicht  näher beschrieben werden.  



  Die Stromzufuhr zum Betrieb der Motoren der  Maschine sowie zur Erregung der verschiedenen  Steuerkreise erfolgt durch Leiter 23 und 24, welche  mit     einer    geeigneten Stromquelle verbunden sind. Ein       in    den Leiter 23 eingeschalteter Schalter 25 dient  zum     Aberregen    des gesamten Stromsystems der       Trocknungsmaschine.    Ein Motor 26 dient zum An  trieb der Trommel der Maschine, während ein Zeit  steuermotor 27 die Vorrichtung zur Steuerung der  verschiedenen Arbeitsvorgänge der Maschine antreibt  und auch die Erregung des     Solenoids    21 steuert, um  die Gaszufuhr zum Brenner 16 in vorbestimmten  Zeitintervallen in bekannter Weise freizugeben bzw.  zu unterbrechen.

   Im Leiter 24 ist ein Schalter 29  vorgesehen, der beispielsweise ein durch das Öffnen  einer Türe betätigter Schalter sein kann, der beim  Öffnen der Türe der     Trocknungsmaschine    eine inner  halb derselben angeordnete Lampe 30 einschaltet und  gleichzeitig die Motoren 26 und 27 sowie das So  lenoid 21 ausschaltet, so dass das Öffnen der Türe      den Unterbruch der Gaszufuhr zum Brenner 16 be  wirkt, während jedoch das     Ventil    11 offen bleibt,  so dass der     Zündflammenbrenner    17     weiterbrennt     und bereit ist, den Hauptbrenner, sofern der Schalter  25 geschlossen bleibt, beim Schliessen der Türe wie  der zu entzünden.

   In das Steuersystem sind weiter  durch den     Zeitsteuermotor    27 betätigte Schalter 31  und 32 eingeschaltet. Diese Schalter 31 und 32     sind     in Serie über Leiter 33, 34 und 35 in die Rückkehr  leitung vom     Solenoid    21 zum Schalter 29 einge  schaltet. Im Leiter 33 ist ein einstellbarer Thermo  stat 36 vorgesehen, der von Hand verstellbar ist,  um die     Trocknungstemperatur    einzustellen. Ein zwei  ter Sicherheitsthermostat 37 ist ebenfalls vorgesehen.

    Dieser wird durch einen     Bimetallschalter    gebildet,  der den Stromkreis des     Solenoids    21 öffnet, falls aus  irgendeinem Grunde die     Temperatur    in der Maschine  zu hoch werden sollte, ohne dass der Thermostat 36  in Funktion tritt.  



  Die Rückleitung von den Motoren 26 und 27  schliesst zwischen den Schaltern 31 und 32 an den  Leiter 34 an. Diese Schalter 31 und 32 sind bei einer  bestimmten     Einstellung    des     Zeitsteuermotors    27 ge  schlossen und bleiben über eine vorbestimmte Zeit  spanne in dieser Stellung. Die Schaltung ist so, dass  sich der Schalter 32     gegenüber    dem Schalter 31 mit  Verzögerung öffnet, um die Kleider noch zu bewegen,  nachdem der Hauptbrenner abgeschaltet ist.  



  Eine Primärspule 38 des Transformators 20, wel  che die Glühspule 19 durch den Sekundärteil des  genannten Transformators erregt, ist über einen Kon  takt 45 und über einen Schalterarm 49 eines     flam-          men,gesteuerten        Fühlschalters    46 eingeschaltet, wenn  letzterer sich in der Stellung  Kalt  befindet. Der  Kontakt 45 soll im folgenden deshalb als Kaltkon  takt des Schalters 46     bezeichnet    werden. Die Verbin  dung von diesem Kontakt 45 zur Erregung der Pri  märspule 38 des Transformators 20 umfasst einen  mit dem Kontakt 45 verbundenen Leiter 39, die  Kontakte eines     Bimetallschalters    40 und einen an  den Leiter 24 geschalteten Leiter 42.

   Eine     Heiz-          spule    41 des     Bimetallschalters    40 ist über den Leiter  39 und einen Leiter 43 mit dem Kontakt 45 ver  bunden.  



  Die Heizspule 41 dient zur Erwärmung des Bi  metallschalters 40. Sie bewirkt nach einer vorbe  stimmten Zeit die Öffnung der Kontakte desselben  und schaltet den     Zündstromkreis    aus, falls bei nor  maler Steuerspannung der     Zündflammenbrenner    in  nerhalb einer bestimmten Zeit von     beispielsweise    drei  bis fünf Minuten nicht gezündet wird.

   Die Kontakte  des erwähnten     Bimetallschalters    40 sind normaler  weise geschlossen; sie öffnen sich zur     Aberregung    des       Solenoids    12 des Ventils 11 und unterbrechen  die weitere Gaszufuhr, falls der     Fühlschalter    46  nicht von seiner Stellung  Kalt  in seine Stellung   Heiss>, wechselt, wie dies     beispielsweise    der Fall ist,  wenn der     Zündflammenbrenner    nicht zündet.  



  Öffnet sich der Schalter 40 und wechselt der  Schalter 46 nicht aus     seiner    Kaltstellung in seine    Heissstellung, so wird der Stromkreis zur Primärspule  38 des Transformators 20 unterbrochen, und es wer  den der Transformator 20 und die Glühspule 19 ab  erregt. Die Heizspule 41 jedoch bleibt     über    den kon  taktarm 49 und über den Kontakt 45 des Schalters  46 unter Strom.  



  Das     Solenoid    12 ist über einen mit dem Leiter 23  verbundenen Leiter 44, einen Leiter 47 zum genann  ten     Solenoid    sowie einen Leiter 48 von diesem       Solenoidweg    über die Kontakte des Schalters 40 und  von diesem zum Leiter 42 in den Stromkreis geschal  tet. Zu Beginn des     Betriebes    der     Trocknungsmaschine     sind die Kontakte des     Schalters    40 geschlossen und       bleiben    unter normalen Betriebsbedingungen ge  schlossen, um das     Solenoid    12 des Hauptventils 11  erregt zu halten.  



  Der Stromkreis zur Heizspule 41 bleibt geschlos  sen, solange als der Schalter 25 geschlossen ist und  der Kontaktarm 49 des Schalters 46 mit dem Kalt  kontakt 45 in Verbindung steht. Die Heizspule 41  erwärmt somit den Schalter 40, bis der Zündflammen  brenner zündet und der Schalter 46 aus der Kalt  stellung in die Heissstellung wechselt. Sobald der Bi  metallschalter 40 einmal geöffnet ist, bleibt er offen,  bis sich die Heizspule nach dem Unterbrechen ihres  Stromkreises beispielsweise durch Öffnen des Schal  ters 25 abgekühlt hat.  



  Nach Entzündung des     Zündflammenbrenners    17  durch die Glühspule 19 bewirkt die Wärme der  Zündflamme eine Bewegung des Kontaktelementes  49 des     Fühlschalters    in eine Stellung, in welcher  Strom durch den Kontakt 50 dieses Schalters fliesst,  welcher Kontakt 50 im folgenden als Heisskontakt  des Schalters bezeichnet wird.  



  Bei normalem Betrieb bleibt, nachdem der Schal  ter 46 in seine Heissstellung gewechselt hat, um das       Solenoid    21 des Steuerventils 15 zu erregen, das       Solenoid    12 über die Kontakte des     Schalters    40 er  regt. Die Primärspule 38 des Transformators 20 und  die Heizspule 41 sind durch die Bewegung des Kon  taktarmes 49 in seine Heissstellung stromlos gewor  den.  



  Der Heisskontakt 50 ist mit einem Leiter 51 ver  bunden, der seinerseits     an        einen    Kontaktarm 52 eines  Relais 53 angeschlossen ist. Dieser Kontaktarm steht,  wenn das Relais erregt ist, mit einem Kontakt 54 in  Berührung, um den     Stromkreis    zum     Solenoid    21 zu  schliessen, was ein Öffnen des Hauptbrenners unter       Kontrolle    dieses Relais und des Heisskontaktes 50 des  Schalters 46 bewirkt.  



  Eine Spule 55 des Relais 53 ist in Serie mit einer  Spule 56     eines    Relais 57 geschaltet. Das Relais 57  dient zum Schliessen eines Stromkreises von Kalt  kontakt 45 des Schalters 46 über einen Kontakt 59,  zum     Erregen    der Spulen 56 und 55 und zum Schlie  ssen dieser     Relais.    Wenn das     Relais    57 durch Er  regung seiner Spule über den Kontakt 59 geschlossen  worden ist, ist der Stromkreis durch diesen Kontakt  unterbrochen und die Spulen 56 und 55 werden über  einen     Kontakt    60 des Relais 57 unter Strom gehal-           ten.    Die Stromzufuhr zum Kontakt 60 erfolgt über  einen direkt     mit    dem Leiter 44 verbundenen Leiter  70.

   Die     beschriebene    Anordnung von zwei Relais,  deren eines zum Erregen und zum Halten der Relais  in der Schliessstellung dient, während das andere zur       Vervollständigung    eines Stromkreises durch das       Solenoid    21 zum Schliessen des     Hauptbrennerventils     15 bestimmt ist, ist nur beispielsweise angegeben und  ein einziges Relais mit mehreren Kontaktgruppen  kann in gleicher Weise angewendet werden.  



  Ein Leiter 61 mit zwei druckbetätigten Schal  tern 63, 64, welche als     Membranschalter    dargestellt  sind, dient zur     Verbindung    der Spulen 55 und 56  mit der Rückleitung 24. Der Schalter 64 ist über eine       Leitung    65, welche mit dem linksseitigen Abteil der       Membrankammer    66 des Schalters 64 verbunden ist,  mit der     Gaszufuhrleitung    13 verbunden. Eine     Zweig-          Leitung    der Leitung 65 ist an das     rechtsseitigeAbteil    der       Membrankammer    67 des Schalters 63 angeschlossen.  Bei normalem Gasdruck in der Leitung 13 befinden  sich die Schalter 63 und 64 in geschlossener Stellung.

    Die Kontakte des Schalters 63 öffnen sich, sobald der  Gasdruck in den genannten Leitungen unter einen  bestimmten Wert absinkt, während die Kontakte des  Schalters 64 sich im Gegenteil öffnen, wenn der  Druck in dieser Leitung einen bestimmten Wert über  steigt. Der Stromkreis zu den Spulen der Relais 53  und 57 wird somit     unterbrochen    und diese     Relais     werden geöffnet, wenn der Druck in der Gasleitung  13 unter einen bestimmten Wert absinkt oder einen  bestimmten Wert übersteigt. Das Öffnen der genann  ten Relais hat ein     Aberregen    des     Solenoids    21 und  ein Schliessen des     Brennerventils    15 zur Folge.

   Das  Hauptventil 11 dagegen bleibt offen, um ein erneu  tes Zünden des Hauptbrenners 16 zu ermöglichen,       sobald    der Druck in der Leitung 13 wieder den nor  malen Betriebsdruck erreicht. Falls dagegen der  Druck des Gases so weit absinkt, dass auch die Zünd  flamme erlischt, bewegt sich der Kontaktarm 49 des  Schalters 46 in     seine    Kaltstellung. Nunmehr kann das  Steuerventil 15 nicht mehr geöffnet werden, bis sich  die Zündflamme wieder entzündet und der Strom  kreis über den Heisskontakt 50 dieses     Schalters    46  sich wieder geschlossen hat.  



  Bei     Stromunterbruch    öffnen sich die     Relais    57  und 53 sofort und die Spule des     Solenoids    21 wird  stromlos, was das Schliessen des Steuerventils 15 be  wirkt. Das     Solenoid    12 des Hauptventils 11 wird  ebenfalls     aberregt,    was ein Schliessen dieses Ventils  zur Folge hat. Der     Kontaktarm    49 des Schalters 46  bewegt sich zum Kaltkontakt 45, so dass der Strom  kreis zum     Solenoid    21 geöffnet ist, auch wenn die  Türe der     Trocknungsmaschine    geschlossen ist.

   Bei  erneuter Stromzufuhr wird bei geschlossenen Schal  tern 25 und 29 die     Solenoidspule    12 des Haupt  ventils 11 erregt, um dieses Ventil über die Leiter 23,  44, 47 und 48, die Kontakte des     Bimetallschalters    40  und über den Leiter 42 zu öffnen. Der Strom fliesst  ferner durch den Kontaktarm 49 und durch den  Kaltkontakt 45 des Schalters 46, durch die Primär-         windurig    38 des Transformators 20 und durch die  Heizspule 41.

   Dies erregt die Glühspule 19 zur Ent  zündung des     Zündflammenbrenners    17 und erwärmt  gleichzeitig den     Bim-etallschal.ter    40 zur Vorbereitung  der Öffnung desselben, falls nach einer     bestimmten     Zeit der     Zündflammenbrenner    17 noch nicht gezün  det haben sollte.  



  Die Spulen 55 und 56 der Relais 53 und 57 wer  den ebenfalls erregt, und zwar über den Leiter 44,  Kontaktarm 49, Kontakt 45, Leiter 39, 43 und 69,  Kontakt 59, Leiter 61, Druckschalter 63 und 64  und Leiter 24. Dadurch wird der     Stromfluss    durch  den Kontakt 59 unterbrochen und der Stromkreis  durch den Kontakt 60 des Relais 57 hält die Relais  geschlossen. Ferner wird ein Stromkreis durch den  Kontakt 54 des Relais 53 geschlossen und die So  lenoidspule 21 des     Hauptbrennerventils    15 mit dem  Kontakt 50 des Schalters 46 verbunden.  



  Sobald der     Zündflammenbrenner    17 entzündet  ist, bewirkt die Wärme der Zündflamme eine Bewe  gung des Kontaktarmes 49 des Schalters 46, so     dass     dieser Arm     in    Berührung mit dem Kontakt 50 ge  langt zur Schliessung eines Stromkreises durch die  Spule des     Solenoids    21, und zwar über den Leiter 51,  Kontakt 54 von Relais 53 und über die Thermo  staten 36, 37, den Leiter 33 und die Schalter 31, 32  und 29 zu der Rückleitung. Dies hat das Öffnen des       Hauptventils    zur Folge.  



  Falls jedoch die Glühspule 19 aus irgendeinem  Grunde die Zündflamme des Brenners 17 nicht ent  zündet, so bleibt der Arm 49 in Verbindung mit dem  Kontakt 45. Die über den Kaltkontakt 45 erregte       Heizspule    41 bewirkt nach einer     gewissen    Zeit ein  Öffnen des     Bimetallschalters    40. Dies hat die Ab  erregung des     Solenoids    12 und das Schliessen des  Hauptventils 11 zur Folge. Die Primärwindung 38  des Transformators 20 und die Glühspule 19 werden  ebenfalls stromlos. Der Stromkreis zur Spule des       Solenoids    12 des Ventils 11 kann daher nicht Ge  schlossen werden, bis die Heizspule 41 durch Öffnen  des Schalters 25 sich abgekühlt und der Schalter 40  seine Kontakte geschlossen hat.

   Der Schalter 25  kann hierauf geschlossen und der     Zündflammenbren-          ner    angezündet werden. Das Steuerventil 15 kann ge  öffnet werden, sobald der     Zündflammenbrenner    ge  nügend Wärme erzeugt hat, um den Kontaktarm 49  in Berührung mit dem Heisskontakt 50 zu bringen.  



  In gleicher Weise kann der Stromkreis zur Erre  gung der Spulen 55 und 56, zur Schliessung des  Stromkreises durch den Kontakt 50 des     Schalters    46,  zu dem Kontakt 54 des     Solenoids    53 nur geschlossen  werden, wenn der Gasdruck in der Leitung 13 einen  vorbestimmten Wert aufweist, indem der Schalter 63  sich öffnet, wenn der Gasdruck unter diesen Wert  fällt, und der Schalter 64 sich öffnet, wenn der Gas  druck diesen Wert übersteigt, womit der Brenner  gegen übermässige Drücke oder gegen solche, welche  so klein sind, dass die Gefahr besteht, dass die Flam  men des Brenners ausgehen, geschützt ist.

        Auch wenn während des Betriebes der     Trock-          nungsmaschine    der Druck in der Gasleitung von die  sem vorbestimmten Wert abweichen sollte, öffnen  sich die Relais 53 und 57. Dies hat das Schliessen  des Steuerventils 15 zur Folge, während das Haupt  ventil 11 bis zum     Stromunterbruch    offen bleibt.

   In  diesem Falle können die Relais 53 und 57 zum er  neuten Öffnen des Steuerventils 15 nur durch Öffnen  des Schalters 25 geschlossen werden, um den Strom  fluss durch die Spule des     Solenoids    12 zu unterbre  chen und das Auslöschen der Zündflamme zu ge  statten, wodurch der Schalter 46 betätigt wird, den  Stromkreis durch den     Kontaktarm    49 und den Kon  takt 50 unterbricht und denjenigen durch den Kon  taktarm 49 und den Kontakt 45     schliesst.     



  Die Relais 53 und 57 können somit nur wieder  geschlossen werden, wenn aus irgendeinem Grunde  der     Stromfluss    durch ihre Spulen durch den Kalt  kontakt 45 des Schalters 46 hergestellt wird. Desglei  chen kann das Steuerventil 15 nur geöffnet werden,  nachdem der     Zündflammenbrenner    entzündet wurde  und genügend Wärme erzeugt hat, um die Verbindung  vom Kontaktarm 49 zum Kontakt 45 zu öffnen und  den Kontaktarm 49 so zu bewegen, dass er den  Stromkreis durch den Kontakt 50     des        Fühlschalters     schliesst, was das Eintreten vom     unverbrannten    Gas  in den     Trocknungsraum    verhindert.  



  In der zweiten Ausführungsform, welche in     Fig.    2  dargestellt     ist,    werden Teile, denen gleiche     Teile    in       Fig.    1 entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen und  dem Index  a  bezeichnet.  



  In dieser Variante ist ein Relais 69 gezeigt, das  anstelle der zwei Relais 53 und 57 tritt und. das eine       Solenoidspule    71 besitzt, welche durch den Kontakt  59a, eine Kontaktschiene 72 dieses Relais und einen  Kontakt 73 erregt wird, während der flammenge  steuerte     Fühlschalter    46a sich in seiner Kaltstellung  befindet, in welcher der Arm 49a mit dem Kontakt  45a in Berührung steht.  



  Die     Solenoidspule    71 wird durch den Leiter 70a,  den Kontakt 60a, die Kontaktschiene 72 und einen  Kontakt 74 erregt, sobald der     Fühlschalter    46a unter  der Wirkung der Wärme der Zündflamme in     seine     Heissstellung gewechselt hat, in welcher der Kontakt  arm 49a mit dem Kontakt 50a in Berührung steht.  <B>Die</B>     Solenoidspule    71 isst über einen Leiter 75 mit  dem Leiter 24a verbunden.  



  Das Relais 69 besitzt eine zweite Kontaktschiene  76, welche sich gleichzeitig mit der Kontaktschiene  72 bewegt und einen Stromkreis vom Heisskontakt  50a des Schalters 46a über den Leiter 51a, einen  Kontakt 77 und einen Kontakt 54a schliesst, um die       Solenoidspule    21a des Steuerventils 15a zu erregen,  wenn der     Zündflammenbrenner    sich entzündet und  genügend Wärme erzeugt hat, um den Kontaktarm  49a in Berührung mit dem Heisskontakt 50a zu brin  gen.  



  Die Schaltung zur Erregung des     Solenoids    21a  ist somit dieselbe wie diejenige beim Ausführungs  beispiel nach     Fig.    1 mit der Ausnahme, dass ein ein-         ziges    Relais 69 anstelle der beiden Relais 53 und  57 getreten ist.  



  Zwei druckbetätigte Schalter 80 und 81     sind    im  Leiter 42a vorgesehen, um eine Erregung der So  lenoidspule 12a und damit ein Öffnen des Haupt  ventils     lla    zu verhindern, wenn der Gasdruck auf  der     Eingangsseite    des Hauptventils nicht einen vor  bestimmten Normalwert aufweist.  



  Die Druckschalter 80 und 81 sind schematisch  als     Membranschalter    dargestellt und treten an Stelle  der Schalter 63 und 64 der     Fig.    1. Sie     umfassen          Membrankammern    82 und 83, welche durch eine  Leitung 84 an die     Zufuhrleitung    10a auf     der        Einlass-          seite    des Hauptventils 11a angeschlossen sind. Die       Membrankammer    83 ist in nicht     dargestellter    Weise  auf einer Seite der Membran des     Membranschalters     81 mit der Leitung 84 verbunden.

   Eine Zweigleitung  86 ist mit der     gegenüberliegenden    Seite der     Mem-          brankammer    82 des Schalters 80 verbunden.  



  Die Schalter 80 und 81 sind bei     normalem    Gas  druck in der Leitung     10a    geschlossen. Der Schalter  80 öffnet seine Kontakte, wenn der Gasdruck in der  Leitung 10a unter einen     vorbestimmten    Wert     absinkt,     während die Kontakte des Schalters 81 sich im Ge  genteil öffnen, wenn der Druck in dieser Leitung  über einen vorbestimmten Wert hinausgeht.  



  Die Druckschalter 80 und 81 gewährleisten so  mit, dass der Gasdruck einen normalen Wert besitzt,  bevor das Hauptventil 11a geöffnet und die     Glüh-          spule    19a zur Entzündung des     Zündflammenbrenners     17a erregt werden kann. Dies verhindert- eine An  sammlung von     unverbranntem    Gas, falls der Gas  druck derart gering sein sollte, dass der     Zündflam-          menbrenner    sich nicht entzündet, so dass eine über  mässige Gasansammlung im Trockenraum nicht     möb          lich    ist.

   Es verhindert auch ein Versagen des     Zünd-          flammenbrenners    bei übermässigen Gasdrücken, wel  che hoch genug sind, um ein Entzünden des Haupt  brenners zu verhindern, bevor sich gefährlich viel  Gas im Trockenraum angesammelt hat. Der Zünd  flammenbrenner 17a wird somit nur dann mit Gas       gespiesen,    wenn der Gasdruck derart ist, dass seine  rasche Entzündung durch die Glühspule 19a ge  sichert ist.  



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Gefahr bei  der Betätigung von     Gasbrennern    insbesondere durch  Laien darin besteht,     d.ass    die Stromzufuhr durch Aus  ziehen des     Stromzufuhrkabels    oder durch Öffnen  eines der Hauptschalter und durch sofortiges Wieder  einstecken bzw.     Wiedereinschalten    liegt.  



  Es ist daher erwünscht, bei einer solchen Gas  brenneranlage     Sicherheitseinrichtungen    vorzusehen,  welche     in    einem solchen Falle sowohl das Haupt  ventil     lla    als auch das     Steuerventil    15a schliessen  und deren     erneutes        Öffnen    verhindern, und zwar  mindestens, bis der     flammengesteuerte        Fühlschalter     in seine Kaltstellung zurückgekehrt     ist,    in welcher  die Zündeinrichtung wieder     eingeschaltet    wird.  



  In der Ausführungsform der     Fig.    1 kann das  Hauptventil in einem solchen Falle nicht geöffnet      werden, bis der flammengesteuerte     Fühlschalter    wie  der in seine Kaltstellung zurückgekehrt ist, doch     sind     in dieser Ausführungsform keine Mittel vorgesehen,  welche ein sofortiges erneutes Öffnen des Hauptven  tils verhindern.  



  In der Ausführungsform gemäss     Fig.    2 sind nun  Mittel vorgesehen, welche auch ein sofortiges Wieder  öffner des     Hauptventils    verhindern. Dies     wird    da  durch erhalten, dass ursprünglich die Erregung des  Hauptventils über den Kaltkontakt des flammenge  steuerten Schalters erfolgt und- hierauf ein Haltestrom  vorgesehen ist, welcher diesen Schalter überbrückt.  



  Hierzu ist das obere Ende der Spule 12a mit  einem beweglichen Element 87 eines Schalters ver  bunden, welches durch den Kern 88 des     Solenoids     12a betätigt wird. Dieser Schalter umfasst ferner  einen stationären Kontakt 89 und einen weiteren sta  tionären Kontakt 90. Der bewegliche Schalterarm 87  steht normalerweise mit dem Kontakt 89 in Verbin  dung, wenn das     Solenoid    12a     aberregt    ist, während  bei     erregtem        Solenoid    12a der     stationäre    Kontakt 90  mit dem Schalterarm 87 verbunden ist. Der Kontakt 89  ist direkt mit dem Kaltkontakt 45a des Schalters<I>46a</I>  verbunden, während der stationäre Kontakt 90 direkt  mit dem Leiter 44a verbunden ist.  



  Aus der vorgehenden     Beschreibung    ist ersichtlich,  dass das Hauptventil 11a durch die ursprüngliche Er  regung des Stromkreises geöffnet wird, welcher die  Druckschalter 80 und 81, den     Bimetallschalter    40a,  das     Solenoid    12a des Ventils 11a und den Schalter  46a umfasst. Wird das     Solenoid    12a von Strom durch  flossen, so öffnet sich das Hauptventil 11a und der  bewegliche Schalterarm 87     bewegt    sich in seine obere  Stellung, in welcher er in Berührung mit dem Kon  takt 90 den den Schalter 46a überbrückenden Halte  stromkreis schliesst.

   Selbst bei     kurzem    Unterbruch der  Stromzufuhr wird das     Solenoid    12a     aberregt,    der  Haltestromkreis geöffnet und der Schalter 87 fällt  in seine untere Stellung hinunter. Das Hauptventil  I 1 a kann nunmehr erst wieder geöffnet werden,  nachdem das     Solenoid    12a durch den Schalter<I>46a</I>  erneut erregt wurde.  



  Das gleiche Resultat wird erhalten, wenn eine  nur kurzzeitige, über einen bestimmten Bereich hin  ausgehende Schwankung     im    Gasdruck in der Gas  zufuhrleitung 10a auftritt, indem dadurch einer der  beiden Druckschalter 80 und 81 geöffnet wird, was  ebenfalls ein     Aberregen    des     Solenoids    12a zur Folge  hat. Man erkennt somit, dass für jeden anormalen  Betriebszustand ein hoher Grad von Sicherheit ge  geben ist, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob in der       Stromzufuhr    eine Störung auftritt oder ob anormale  Schwankungen des Gasdruckes auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsttätige Zündsicherungs- und Steuereinrich tung für eine Gasbrenneranlage mit Zündflammen- und Hauptbrenner, einem elektrisch betätigten Haupt ventil und einem zwischen der Abzweigung für den elektrisch zu zündenden Zündflammenbrenner und dem Hauptbrenner vorgesehenen Steuerventil, bei welcher ein nur in seiner warmen Stellung den Be tätigungsstromkreis für das Steuerventil schliessender Zündflammenfühlschalter und ein mit Verzögerung ansprechender Schalter (40 bzw.
    40a) vorgesehen sind, welcher den Betätigungsstromkreis des Haupt ventils unterbricht, wenn das aus dem Zündflammen brenner strömende Gas nicht zum Brennen kommt, gekennzeichnet durch einen normalerweise offenen Schalter (52 bzw. 76) im Betätigungsstromkreis des Steuerventils (15), welcher Schalter durch eine nur über den kalten Kontakt (45 bzw. 45a) des Zünd- flammenfühlschalters (46 bzw. 46a) einschaltbare Relaiseinrichtung (53, 57 bzw. 69) schliessbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Relaiseinrichtung zwei Relais (53, 57) mit in Reihe geschalteten Wicklungen (55, 56) aufweist, von denen das eine den Schalter (52) im Betätigungsstromkreis des Steuerventils (15) betätigt, während das andere auf einen Umschalter (59, 60) einwirkt, welcher in seiner einen Lage die Relaiswicklungen mit dem kalten Kontakt (45) des Zündflammenfühlschalters (46) und in seiner anderen Lage diese Wicklungen mit einer diesen Fühlschalter umgehenden Umge hungsleitung (7) verbindet.
    2. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Relaiswicklung (71) vorgesehen ist, welche so wohl den Schalter (76) im Betätigungsstromkreis des Steuerventils (15) als auch den Umschalter (72) be tätigt. 3. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Betätigungsstromkreis des Hauptventils (11a) nur über den kalten Kontakt (45a) des Zündflammen- fühlschalters (46a) einschaltbar ist.
    4. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Betätigungsstromkreis des Hauptventils (11a) ein durch die Bewegung desselben betätigter Um schalter (87) vorgesehen ist, der den Betätigungs stromkreis in der geschlossenen Stellung des Haupt ventils mit dem kalten Kontakt (45a) des Zündflam- menfühlschalters (46a) und in der offenen Stellung diesen mit einer den Zündflammenfühlschalter um gehenden Leitung verbindet.
    5. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Unteranspruch 4, gekennzeichnet durch in wenig stens einem der Stromkreise, welche das Hauptventil und das Steuerventil (15) beherrschen, angeordnete Ausschalter (63, 64 bzw. 80, 81), welche Schalter von druckempfindlichen Mitteln (66, 67 bzw. 82, 83) betätigt werden, die bei Unterschreiten oder über schreiten eines bestimmten Wertes des Gasdruckes oder bei Unterschreiten eines bestimmten und Über schreiten eines anderen bestimmten Wertes des Gas druckes ansprechen.
    6. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung, nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die druckempfindlichen Mittel (66, 67) an die Gasleitung zwischen dem Zündflammenbrenner (17) und dem Hauptbrenner (16) angeschlossen sind und die von diesen Mitteln betätigten Schalter (63, 64) in dem Stromkreis der dem Steuerventil zugeordneten Relais einrichtung (53, 57) liegen. 7. Zündsicherungs- und Steuereinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die druckempfindlichen Mittel (82, 83) an die Hauptgas leitung (10a) angeschlossen sind und die zugehörigen Schalter (80, 81) in dem Betätigungsstromkreis des Hauptventils (11a) liegen.
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