CH349619A - Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern

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CH349619A
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glycerol
emulsions
phosphoric acid
esters
amino alcohol
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Buer Carl Heinz
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Carl Heinz Buer Chem Pharm Fab
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Description


  
 



   Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von   Glycerin-difettsäure-phosphorsänreaminoaikoholestern   
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern und kennzeichnet sich dadurch, dass man die Ester unter Rührung auf eine heisse Lösung von Zucker in wässrigem Alkohol einwirken lässt.



   Die gebildeten Komplexe sind in wässrigem Alkohol nicht löslich, sie bilden aber damit äusserst stabile Emulsionen.



   Zur Herstellung der Emulsionen wird vorzugsweise Traubenzucker benutzt. Als günstigste Temperatur für die Durchführung der Reaktion hat sich   82870 C    erwiesen. Man kann sowohl vom Gly   cerin - 1,2 - difellsäure-3-phosphorsäureaminoalkohol-    ester als auch vom   Glycerin-1 ,3-difettsäure-2-phos-    phorsäureaminoalkoholester oder von homologen Estern ausgehen.



   Das vorliegende Verfahren getattet, mehr als    100/obige,    stabile Emulsionen der Ester, vorzugsweise mit einem Zuckergehalt von mindestens 60/0, zu gewinnen. Die gewonnenen Emulsionen können zur Behandlung von Häuten, in der Schokoladen- und Süsswarenindustrie und in der kosmetischen Industrie zur Herstellung von Cremen usw. verwendet werden.



  In allen diesen Fällen kommt den Emulsionen die Funktion eines Emulgiermittels zu.



   Die Emulsionen bilden sich nur bei erhöhter Temperatur. Zweckmässig wird so gearbeitet, dass man die Ester, vorteilhaft in erwähnter Form, einer hoch erhitzten Zuckerlösung in einem Gemisch von Alkohol und Wasser zusetzt. Es tritt bei kräftigem Rühren sofort die Bildung einer stabilen Emulsion ein. Wenn man dagegen die Komponenten bei Raumtemperatur mischt, entstehen die Emulsionen nicht. Auch wenn man ein solches Gemisch langsam erwärmt, tritt die Emulsionbildung nur sehr unvollkommen ein, und man erhält weder die gewünschten Konzentrationen noch eine stabile Emulsion.



   Beispiel
Eine   10 /oige    Traubenzuckerlösung wird in einem mit Rührwerk versehenen Gefäss zum Sieden erhitzt. Gleichzeitig werden in einem andern Gefäss 100 ml 96    /aiger    Alkohol ebenfalls zum Sieden erhitzt, und dann werden die beiden Flüssigkeiten unter Rühren miteinander vermischt. Man erwärmt nun 100   ml      Glycerin -1,2.- difettsäure -3- phosphorsäure-    aminoalkoholester auf etwa 400 C und setzt den Ester langsam in Portionen unter beständigem Rühren dem Gemisch zu, wobei die Temperatur der Reaktionsmischung auf   82-87"C    gehalten wird.



  Nach beendetem Zusatz wird die Rührung noch etwa 4 Minuten fortgesetzt. Man erhält eine stabile Emulsion.  



   PATENTANSPRUCH
Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ester unter Rührung auf eine heisse Lösung von Zucker in wässrigem Alkohol einwirken lässt.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Traubenzucker benutzt.



   2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Einwirkung bei einer Temperatur zwischen 82 und 870 C vor sich gehen lässt.



   3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vom   Glycerin-1,    ,2difettsäure3-phosphorsäureaminoalkoholester ausgeht. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsänreaminoaikoholestern Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern und kennzeichnet sich dadurch, dass man die Ester unter Rührung auf eine heisse Lösung von Zucker in wässrigem Alkohol einwirken lässt.
    Die gebildeten Komplexe sind in wässrigem Alkohol nicht löslich, sie bilden aber damit äusserst stabile Emulsionen.
    Zur Herstellung der Emulsionen wird vorzugsweise Traubenzucker benutzt. Als günstigste Temperatur für die Durchführung der Reaktion hat sich 82870 C erwiesen. Man kann sowohl vom Gly cerin - 1,2 - difellsäure-3-phosphorsäureaminoalkohol- ester als auch vom Glycerin-1 ,3-difettsäure-2-phos- phorsäureaminoalkoholester oder von homologen Estern ausgehen.
    Das vorliegende Verfahren getattet, mehr als 100/obige, stabile Emulsionen der Ester, vorzugsweise mit einem Zuckergehalt von mindestens 60/0, zu gewinnen. Die gewonnenen Emulsionen können zur Behandlung von Häuten, in der Schokoladen- und Süsswarenindustrie und in der kosmetischen Industrie zur Herstellung von Cremen usw. verwendet werden.
    In allen diesen Fällen kommt den Emulsionen die Funktion eines Emulgiermittels zu.
    Die Emulsionen bilden sich nur bei erhöhter Temperatur. Zweckmässig wird so gearbeitet, dass man die Ester, vorteilhaft in erwähnter Form, einer hoch erhitzten Zuckerlösung in einem Gemisch von Alkohol und Wasser zusetzt. Es tritt bei kräftigem Rühren sofort die Bildung einer stabilen Emulsion ein. Wenn man dagegen die Komponenten bei Raumtemperatur mischt, entstehen die Emulsionen nicht. Auch wenn man ein solches Gemisch langsam erwärmt, tritt die Emulsionbildung nur sehr unvollkommen ein, und man erhält weder die gewünschten Konzentrationen noch eine stabile Emulsion.
    Beispiel Eine 10 /oige Traubenzuckerlösung wird in einem mit Rührwerk versehenen Gefäss zum Sieden erhitzt. Gleichzeitig werden in einem andern Gefäss 100 ml 96 /aiger Alkohol ebenfalls zum Sieden erhitzt, und dann werden die beiden Flüssigkeiten unter Rühren miteinander vermischt. Man erwärmt nun 100 ml Glycerin -1,2.- difettsäure -3- phosphorsäure- aminoalkoholester auf etwa 400 C und setzt den Ester langsam in Portionen unter beständigem Rühren dem Gemisch zu, wobei die Temperatur der Reaktionsmischung auf 82-87"C gehalten wird.
    Nach beendetem Zusatz wird die Rührung noch etwa 4 Minuten fortgesetzt. Man erhält eine stabile Emulsion.
    PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern, dadurch gekennzeichnet, dass man die Ester unter Rührung auf eine heisse Lösung von Zucker in wässrigem Alkohol einwirken lässt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Traubenzucker benutzt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Einwirkung bei einer Temperatur zwischen 82 und 870 C vor sich gehen lässt.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vom Glycerin-1, ,2difettsäure3-phosphorsäureaminoalkoholester ausgeht.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man vom Glycerin-1, ,3difettsäure- 2-phosphorsäureaminoalkoholester ausgeht.
    5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man zunächst einer siedenden, 100/(eigen Traubenzuckerlösung kochenden 96 0/obigen Alkohol zusetzt und in die erhaltene Mischung den auf 400 C erwärmten Ester einträgt.
    6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Konzentration der Zuckerlösung mindestens 60/0 an Zucker beträgt.
CH349619D 1955-07-12 1956-06-26 Verfahren zur Herstellung stabiler Emulsionen von Glycerin-difettsäure-phosphorsäureaminoalkoholestern CH349619A (de)

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