CH349700A - Elektrische Beleuchtungsarmatur - Google Patents

Elektrische Beleuchtungsarmatur

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CH349700A
CH349700A CH349700DA CH349700A CH 349700 A CH349700 A CH 349700A CH 349700D A CH349700D A CH 349700DA CH 349700 A CH349700 A CH 349700A
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CH
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gas discharge
lamp
discharge lamp
incandescent lamp
lamps
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Inventor
Moor Carl
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B A G Bronzewarenfabrik Ag Tur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V23/00Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices
    • F21V23/02Arrangement of electric circuit elements in or on lighting devices the elements being transformers, impedances or power supply units, e.g. a transformer with a rectifier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Elektrische     Beleuchtungsarmatur       In der Beleuchtungstechnik werden vermehrt die  gegenüber Glühlampen in der Lichtausbeute wesent  lich wirtschaftlicheren     Gasentladungslampen    verwen  det. Neben den Leuchtstoffröhren oder Fluoreszenz  röhren gewinnen die     Quecksilber-Leuchtstofflampen     in Kolbenform für verschiedene Anwendungsgebiete  an Bedeutung. Die Quecksilberlampen enthalten in  einem Glaskolben ein mehrere Zentimeter langes  Quarzrohr mit     eingeschmolzenen    Elektroden.

   Der  Glaskolben trägt dabei auf der Innenseite eine dünne  Schicht Leuchtstoff     (Fluoreszenzstoff).    Am Glaskol  ben ist ausserdem ein     Schraubsockel    mit     Edison-Ge-          winde    angebracht.  



  Der Betrieb dieser     Gasentladungslampe    erfordert  eine stromstabilisierende     Vorschaltimpedanz,    die je  nach Lampentyp als Streutransformator oder als  Drosselspule ausgebildet ist. Nach dem Einschalten  ist der Lichtstrom, ausser bei den     Niederdruckentla-          dungslampen,    wie z. B. die     Fluoreszenzröhren,    erst  gering und steigt mit zunehmendem Gasdruck     im     Quarzrohr je nach Lampentyp innert weniger Minu  ten auf den Sollwert. Die Lichtfarbe der     Quecksilber-          Leuchtstofflampe    ist blauweiss und wird dadurch in  vielen Fällen     als    unangenehm und unnatürlich  empfunden.

   Da bei Quecksilberdampf von mittlerem       bis        hohem        Druck        rund        90%        des        Lichtstromes        direkt     aus der Gasentladung stammen, ist die im     Leucht-          stoff    in sichtbares, vorwiegend rotes Licht umzuwan  delnde     Ultraviolettstrahlung    schwach. Eine wesent  liche Verbesserung der Lichtfarbe kann bei den be  stehenden Grössen- und     Druckverhältnissen    der Ent  ladungsröhren, rein physikalisch begrenzt, nicht mehr  erzielt werden.  



  Bei allen     Quecksilberhochdrucklampen        steigt    nach  dem Einschalten der Gasdruck     im    Quarzrohr an, wo  durch auch die Zündspannung erhöht wird. Schon vor  dem Erreichen des Betriebsdruckes     zündet    eine ge-    löschte     Gasentladungsstrecke    erst wieder, nachdem  der Gasdruck genügend abgesunken ist, d. h. die  Lampe sich entsprechend abgekühlt hat.

   In der  Praxis entstehen dadurch Störungen,     indem    auch bei  kurzzeitigem     Spannungsunterbruch    und sogar bei  Spannungsschwankungen die Lampen löschen und  erst nach der Abkühlung, nach einer Dunkelpause  von einigen Minuten, wieder zünden     und    in weiteren  Minuten auf den vollen Lichtstrom anlaufen.  



  Es werden nun häufig     Beleuchtungsarmaturen    ver  wendet, welche neben der     Quecksilberdampflampe     mit einer Glühlampe bestückt sind, um die Lichtfarbe  zu verbessern. Von der Glühlampe ist in diesen     Fällen     der     Rotantell    der Strahlung zur     Farbkorrektur    beson  ders wirksam. Es wäre somit zweckmässig, die spek  trale Energieverteilung einer Farbtemperatur von un  gefähr 1400 bis 2000  K     anzuwenden,    was bei Spei  sung einer normalen Glühlampe mit Unterspannung  erreicht werden kann. Die Brenndauer der     Glühlampe     wird bei solchem Betrieb praktisch unbegrenzt hoch.  



  Bei der vorliegenden elektrischen Beleuchtungs  armatur mit mindestens einer     Gasentladungslampe     und mindestens einer Glühlampe sind erfindungsge  mäss beide Lampen an dieselbe     Vorschaltimpedanz     angeschlossen. Dadurch kann erreicht werden, dass  bei brennender     Gasentladungslampe    die     Glühlampe     an einer Spannung unterhalb der     Nennspannung    der  selben und beim Erlöschen der     Gasentladungslampe     an     dieser    Nennspannung liegt, so dass sie dann den  vollen Lichtstrom abgibt.

   Schaltungstechnisch kann  die     Stromspannungscharakteristik    der     Gasentladungs-          lampen    so ausgenützt werden dass im einfachsten  Falle die     Gasentladungslampe    und die Glühlampe ein  fach parallel geschaltet sein können.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein     Ausfüh-          rungsbeispiel    einer Beleuchtungsarmatur     gemäss    der  Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:           Fig.    1 das elektrische Schaltschema der Armatur,       Fig.    2 einen senkrechten Längsschnitt und       Fig.3    eine Unteransicht der Beleuchtungsarma  tur.  



  Über die     Sekundärwicklung    eines als     Vorschalt-          impedanz    1 für beide Lampen 2, 3 dienenden Streu  transformators ist eine     Gasentladungslampe    2 in  üblicher Weise angeschlossen, während eine Glüh  lampe 3 zwischen eines der Enden und eine An  zapfung der     Sekundärwicklung    des Streutransforma  tors geschaltet ist.

   Im Betriebszustand sei die     Brenn-          spannung        UGL    der     Gasentladungslampe    2 niedriger  als die Netzspannung     UN.    Die     Glühlampe    3 mit der  Nennspannung     Uu    liegt somit an einer Spannung zwi  schen der Netzspannung     U,z    und der     Brennspannung          U,;L    der     Gasentladungslampe    2.

   Erlischt aus irgend  einem Grunde die     Gastenladungslampe,    so steigt die  Spannung Ur an der Glühlampe 3, wobei je nach der  Dimensionierung der Lampe und des Streutransfor  mators die Lage der     Anzapfung    so gewählt wird, dass  sie den     Nennspannungswert    der     Glühlampe    erreicht.  



  Die Glühlampe kann auch an eine besondere     Hilfs-          wicklung    des Streutransformators angeschlossen sein.  Liegt die Nennspannung der Glühlampe 3 unter  der Betriebsspannung der     Gasentladungslampe    2,  dann könnten, wie mit strichpunktierten Linien an  gedeutet, die beiden Lampen 2 und 3 parallel ge  schaltet werden.  



  Bei Verwendung von mehreren     Gasentladungs-          lampen    in Parallelschaltung werden dieselben an die  selbe vorgeschriebene     Vorschaltimpedanz,    z. B. den  Streutransformator oder eine Drosselspule ange  schlossen. Beim Einschalten der Netzspannung     UN     wird zuerst die     Gasentladungslampe    mit der nied  rigsten Zündspannung zünden und brennen, während  dem die anderen kalt bleiben. Beim Erlöschen dieser  Lampe wird eine kalte Lampe mit der     nächstniedrigen     Zündspannung zünden und wieder allein weiter  brennen.

   Der Vorteil der Verwendung mehrerer Gas  entladungslampen in einer Beleuchtungsarmatur, ins  besondere solcher für Strassenbeleuchtung, liegt nicht  allein in der Überbrückung der Dunkelpausen, son  dern in der     Herabsetzung    der Wartung und Aus  wechslungskosten, da die Gesamtbrenndauer gleich-    der Summe der     Lebensdauerwerte    der einzelnen Lam  pen ist.  



  Die     Gasentladungslampen    können solche mit einer       Metalldampffüllung,    z. B. eine     Quecksilberleuchtstoff-          lampe,    sein.  



  Bei der in den     Fig.2    und 3 dargestellten Be  leuchtungsarmatur sind in einem Gehäuse 4, das zu  gleich als Reflektor ausgebildet ist,     zwei        Gasentla-          dungslampen    2 und eine Glühlampe 3 untergebracht.  Der obere Teil des Gehäuses 4     enthält    die gemein  same     Vorschaltimpedanz    1, an welche die     Gasentla-          dungslampen    und die Glühlampe, wie in bezug auf       Fig.    1 beschrieben, angeschlossen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Beleuchtungsarmatur mit mindestens einer Gasentladungslampe und mindestens einer Glüh lampe, dadurch gekennzeichnet, d'ass beide Lampen an dieselbe Vorschaltimpedanz angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Beleuchtungsarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe eine Gasentla- dungslampe mit einer Metalldampffüllung aufweist. z. Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gasentladungslampe eine Quecksilberleuchtstofflampe vorgesehen ist. 3.
    Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe und die Gasentladungslampe parallel zueinander geschaltet sind. 4. Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe an eine Anzapfung der Sekundärwicklung der als Streutrans formator ausgebildeten Vorschaltimpedanz für die Gasentladungslampe angeschlossen ist. 5.
    Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Glühlampe an eine Hilfswicklung der als Streutransformator ausgebilde ten Vorschaltimpedanz für die Gasentladungslampe angeschlossen ist.
CH349700D 1956-08-10 1956-08-10 Elektrische Beleuchtungsarmatur CH349700A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4249234A (en) * 1977-08-24 1981-02-03 Park Sae Soon Portable luminaire with fluorescent lantern
US4513357A (en) * 1983-01-19 1985-04-23 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Headlamp unit with timed switching between two lights

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4249234A (en) * 1977-08-24 1981-02-03 Park Sae Soon Portable luminaire with fluorescent lantern
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