CH349700A - Elektrische Beleuchtungsarmatur - Google Patents
Elektrische BeleuchtungsarmaturInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
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Description
Elektrische Beleuchtungsarmatur In der Beleuchtungstechnik werden vermehrt die gegenüber Glühlampen in der Lichtausbeute wesent lich wirtschaftlicheren Gasentladungslampen verwen det. Neben den Leuchtstoffröhren oder Fluoreszenz röhren gewinnen die Quecksilber-Leuchtstofflampen in Kolbenform für verschiedene Anwendungsgebiete an Bedeutung. Die Quecksilberlampen enthalten in einem Glaskolben ein mehrere Zentimeter langes Quarzrohr mit eingeschmolzenen Elektroden. Der Glaskolben trägt dabei auf der Innenseite eine dünne Schicht Leuchtstoff (Fluoreszenzstoff). Am Glaskol ben ist ausserdem ein Schraubsockel mit Edison-Ge- winde angebracht. Der Betrieb dieser Gasentladungslampe erfordert eine stromstabilisierende Vorschaltimpedanz, die je nach Lampentyp als Streutransformator oder als Drosselspule ausgebildet ist. Nach dem Einschalten ist der Lichtstrom, ausser bei den Niederdruckentla- dungslampen, wie z. B. die Fluoreszenzröhren, erst gering und steigt mit zunehmendem Gasdruck im Quarzrohr je nach Lampentyp innert weniger Minu ten auf den Sollwert. Die Lichtfarbe der Quecksilber- Leuchtstofflampe ist blauweiss und wird dadurch in vielen Fällen als unangenehm und unnatürlich empfunden. Da bei Quecksilberdampf von mittlerem bis hohem Druck rund 90% des Lichtstromes direkt aus der Gasentladung stammen, ist die im Leucht- stoff in sichtbares, vorwiegend rotes Licht umzuwan delnde Ultraviolettstrahlung schwach. Eine wesent liche Verbesserung der Lichtfarbe kann bei den be stehenden Grössen- und Druckverhältnissen der Ent ladungsröhren, rein physikalisch begrenzt, nicht mehr erzielt werden. Bei allen Quecksilberhochdrucklampen steigt nach dem Einschalten der Gasdruck im Quarzrohr an, wo durch auch die Zündspannung erhöht wird. Schon vor dem Erreichen des Betriebsdruckes zündet eine ge- löschte Gasentladungsstrecke erst wieder, nachdem der Gasdruck genügend abgesunken ist, d. h. die Lampe sich entsprechend abgekühlt hat. In der Praxis entstehen dadurch Störungen, indem auch bei kurzzeitigem Spannungsunterbruch und sogar bei Spannungsschwankungen die Lampen löschen und erst nach der Abkühlung, nach einer Dunkelpause von einigen Minuten, wieder zünden und in weiteren Minuten auf den vollen Lichtstrom anlaufen. Es werden nun häufig Beleuchtungsarmaturen ver wendet, welche neben der Quecksilberdampflampe mit einer Glühlampe bestückt sind, um die Lichtfarbe zu verbessern. Von der Glühlampe ist in diesen Fällen der Rotantell der Strahlung zur Farbkorrektur beson ders wirksam. Es wäre somit zweckmässig, die spek trale Energieverteilung einer Farbtemperatur von un gefähr 1400 bis 2000 K anzuwenden, was bei Spei sung einer normalen Glühlampe mit Unterspannung erreicht werden kann. Die Brenndauer der Glühlampe wird bei solchem Betrieb praktisch unbegrenzt hoch. Bei der vorliegenden elektrischen Beleuchtungs armatur mit mindestens einer Gasentladungslampe und mindestens einer Glühlampe sind erfindungsge mäss beide Lampen an dieselbe Vorschaltimpedanz angeschlossen. Dadurch kann erreicht werden, dass bei brennender Gasentladungslampe die Glühlampe an einer Spannung unterhalb der Nennspannung der selben und beim Erlöschen der Gasentladungslampe an dieser Nennspannung liegt, so dass sie dann den vollen Lichtstrom abgibt. Schaltungstechnisch kann die Stromspannungscharakteristik der Gasentladungs- lampen so ausgenützt werden dass im einfachsten Falle die Gasentladungslampe und die Glühlampe ein fach parallel geschaltet sein können. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh- rungsbeispiel einer Beleuchtungsarmatur gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 das elektrische Schaltschema der Armatur, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt und Fig.3 eine Unteransicht der Beleuchtungsarma tur. Über die Sekundärwicklung eines als Vorschalt- impedanz 1 für beide Lampen 2, 3 dienenden Streu transformators ist eine Gasentladungslampe 2 in üblicher Weise angeschlossen, während eine Glüh lampe 3 zwischen eines der Enden und eine An zapfung der Sekundärwicklung des Streutransforma tors geschaltet ist. Im Betriebszustand sei die Brenn- spannung UGL der Gasentladungslampe 2 niedriger als die Netzspannung UN. Die Glühlampe 3 mit der Nennspannung Uu liegt somit an einer Spannung zwi schen der Netzspannung U,z und der Brennspannung U,;L der Gasentladungslampe 2. Erlischt aus irgend einem Grunde die Gastenladungslampe, so steigt die Spannung Ur an der Glühlampe 3, wobei je nach der Dimensionierung der Lampe und des Streutransfor mators die Lage der Anzapfung so gewählt wird, dass sie den Nennspannungswert der Glühlampe erreicht. Die Glühlampe kann auch an eine besondere Hilfs- wicklung des Streutransformators angeschlossen sein. Liegt die Nennspannung der Glühlampe 3 unter der Betriebsspannung der Gasentladungslampe 2, dann könnten, wie mit strichpunktierten Linien an gedeutet, die beiden Lampen 2 und 3 parallel ge schaltet werden. Bei Verwendung von mehreren Gasentladungs- lampen in Parallelschaltung werden dieselben an die selbe vorgeschriebene Vorschaltimpedanz, z. B. den Streutransformator oder eine Drosselspule ange schlossen. Beim Einschalten der Netzspannung UN wird zuerst die Gasentladungslampe mit der nied rigsten Zündspannung zünden und brennen, während dem die anderen kalt bleiben. Beim Erlöschen dieser Lampe wird eine kalte Lampe mit der nächstniedrigen Zündspannung zünden und wieder allein weiter brennen. Der Vorteil der Verwendung mehrerer Gas entladungslampen in einer Beleuchtungsarmatur, ins besondere solcher für Strassenbeleuchtung, liegt nicht allein in der Überbrückung der Dunkelpausen, son dern in der Herabsetzung der Wartung und Aus wechslungskosten, da die Gesamtbrenndauer gleich- der Summe der Lebensdauerwerte der einzelnen Lam pen ist. Die Gasentladungslampen können solche mit einer Metalldampffüllung, z. B. eine Quecksilberleuchtstoff- lampe, sein. Bei der in den Fig.2 und 3 dargestellten Be leuchtungsarmatur sind in einem Gehäuse 4, das zu gleich als Reflektor ausgebildet ist, zwei Gasentla- dungslampen 2 und eine Glühlampe 3 untergebracht. Der obere Teil des Gehäuses 4 enthält die gemein same Vorschaltimpedanz 1, an welche die Gasentla- dungslampen und die Glühlampe, wie in bezug auf Fig. 1 beschrieben, angeschlossen sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Elektrische Beleuchtungsarmatur mit mindestens einer Gasentladungslampe und mindestens einer Glüh lampe, dadurch gekennzeichnet, d'ass beide Lampen an dieselbe Vorschaltimpedanz angeschlossen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Beleuchtungsarmatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselbe eine Gasentla- dungslampe mit einer Metalldampffüllung aufweist. z. Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Gasentladungslampe eine Quecksilberleuchtstofflampe vorgesehen ist. 3.Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe und die Gasentladungslampe parallel zueinander geschaltet sind. 4. Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Glühlampe an eine Anzapfung der Sekundärwicklung der als Streutrans formator ausgebildeten Vorschaltimpedanz für die Gasentladungslampe angeschlossen ist. 5.Beleuchtungsarmatur nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, d'ass die Glühlampe an eine Hilfswicklung der als Streutransformator ausgebilde ten Vorschaltimpedanz für die Gasentladungslampe angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH349700T | 1956-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH349700A true CH349700A (de) | 1960-10-31 |
Family
ID=4508828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH349700D CH349700A (de) | 1956-08-10 | 1956-08-10 | Elektrische Beleuchtungsarmatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH349700A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4249234A (en) * | 1977-08-24 | 1981-02-03 | Park Sae Soon | Portable luminaire with fluorescent lantern |
| US4513357A (en) * | 1983-01-19 | 1985-04-23 | Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha | Headlamp unit with timed switching between two lights |
-
1956
- 1956-08-10 CH CH349700D patent/CH349700A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4249234A (en) * | 1977-08-24 | 1981-02-03 | Park Sae Soon | Portable luminaire with fluorescent lantern |
| US4513357A (en) * | 1983-01-19 | 1985-04-23 | Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha | Headlamp unit with timed switching between two lights |
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